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Verbessertes Gesichter-Management

Open Source Foto-Verwaltung: digiKam 7 für Mac veröffentlicht

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Das Open Source-Projekt digiKam, eine kostenfreie Foto-Verwaltung für professionelle Anwender und interessierte Hobbyisten ist nach über einem Jahr Entwicklungszeit nun in Version 7.0 erschienen und verbessert unter anderem die schon seit mehreren Jahren integrierte Gesichtserkennung.

Digikam Lichter

So setzt das Update nun auf Deep-Learning-Funktionen um die Erkennungsquote von durchschnittlichen 80% auf nun 97% zu erhöhen. Der neue Unterbau erkennt unscharfe Gesichter, bedeckte Gesichter, Profile von Gesichtern, gedruckte Gesichter, abgewandte Gesichter, Teilgesichter und viele mehr; zudem werden nun auch nichtmenschliche Gesichter wie etwa die von Hunden oder Katzen erkannt.

Darüber hinaus verbessert die neue Version die Unterstützung für RAW-Dateien weiterer Kamera-Hersteller, optimiert die Verarbeitung der inzwischen auch von Apple genutzten HEIF-Bildformate, kann Poster-Mosaike aus zahlreichen Einzelbildern erstellen, bringt eine optimierte Foto-SlideShow mit zusätzlichen Einstellungen mit und hat ein neues Theme für die HTML-Galerien im Gepäck, die sich auf Knopfdruck erstellen lassen.

digiKam 7 steht in Ausgaben für Mac, Windows und Linux zum Download bereit, ist knapp 400MB groß und benötigt etwa 1GB freien Platz auf eurem Mac.

Digikam Gesichter

Montag, 27. Jul 2020, 7:44 Uhr — Nicolas
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  • Nachdem die Apple Fotos App meine Mediatheken mehrfach gekillt hat, habe ich mir das Programm runtergeladen. Aber leider noch nicht wirklich getestet.

    Suchte ein Programm für Slideshow, sortieren und kategorisieren mit gpa daten und Gesichtserkennung. Scheint hier alles geboten zu werden :-)

  • Hat wer Erfahrungen damit?
    Hänge immer noch – mangels wirklicher Alternativen (Katalog, Stapelverarbeitung, Umbenennung, Verschlagwortung, zumindest Basis-Bearbeitungstools) immer noch bei Aperture fest und hab auch noch deshalb noch nicht auf das aktuelle macOS geupdatet. Fotos.app ist ne Vollkatastrophe, bei allen anderen Tools finde ich immer den Katalog grauenvoll

    • Ich hing auch bis 2014 noch an Aperture – und habe dann auf Lightroom gewechselt. Am Anfang war es schon eine Umgewöhnung – wenn ich aber heute Aperture ansehe, wirkt es wie ein uraltes Softwarerelikt…
      Ich kann nur empfehlen: gewöhne dich an zeitgemäße Software (LR / C1 / DxO), die Möglichkeiten sind in jeder Hinsicht so viel umfangreicher und besser.

    • Sebastian Berger

      Lightroom / Capture one im Premiumbereich oder open source Darktable.
      Wenn es extrem schnell sein soll (Stichwort Hochzeitsfotografie) Photo Mechanic 6.

    • Ich habe Aperture noch eine Weile auf Catalina mit Hilfe von „Retroactive“ benutzt. Diese App tauscht bei Aperture 32-Bit-Code gegen 64-Bit aus.
      Achtung! Benutzung auf eigene Gefahr!
      Nebenher habe ich „Photoscape“ ausprobiert, gibts im AppStore. Basis ist schon sehr umfangreich und kostenlos (glaube ich)
      Mein Liebling ist allerdings schon seit Jahren der „Graphik Converter“. Gibts auch im AppStore, allerdings kann man auf der Website eine Shareware runterladen. Die kann man ja erstmal gründlich testen. Der Support dort ist übrigens erste Sahne, der antwortet mitunter sogar am Sonntag :-)

    • Thorsten Lemkes GraphicConverter ist meine Wahl für die Verwaltung der Bilderflut

    • Leider ist Aperture nach wie vor noch unübertroffen vom Workflow her. Ich bin auch einer, der zu Lightroom (zuerst Classic, dann CC) gezügelt ist. Mittlerweile alles in der Adobe Cloud mit dem 1TB Abo, dazu lokal aufs NAS gesichert. Super Sache soweit, aber halt nicht Aperture ;-)

    • Ich habe mir ja auch schon viele Alternativen angeschaut, aber bei den meisten oft als Alternative genannten Programmen liegt der Schwerpunkt halt doch „nur“ beim Bearbeiten und weniger beim Verwalten der Bilder. Schon einfach Dinge wie Alben existieren oft nicht (nein, keine Ordnerstruktur auf der Festplatte, sondern die Möglichkeit ein Foto in mehreren Alben aufnehmen zu können und jeweils eine manuelle Sortierung vorzunehmen). Tags und „intelligente Alben“ wären auch erforderlich. Wenn mann dann noch Gesichter erkennen möchte, wird die Auswahl extrem dünn. Kennt jemand eine Alternative die das alles kann, so nebenher auch Raw-Bearbeitung zulässt und zusätzlich einen einfachen Sync kompletter Alben zu iOS und bringt, und die nicht Lightroom heißt? digiKam hatte ich noch nicht auf dem Schirm, werde ich mir mal anschauen.

      • Genauso geht’s mir eben leider auch. Suche nämlich auch keine geklonte Ordnerstruktur, sondern eben einen Katalog mit Alben etc. Hab ne Weile was ausprobiert und dann immer wieder frustriert aufgegeben.

        Adobe Lightroom kommt nicht in Frage, da ich strikt gegen ein Abomodell bin. Das ist ein Hobby und kein Beruf. Und hier geht’s um Urlaubsfotos. Und das ist mir keine 10 EURO+ im Monat als dauerhafter Vertrag wert. Die Kaufvariante gibt es nicht mehr – selbst damit kaufte man sich auch nur begrenzt Zeit. Wer weiß wie lange die von MacOS noch Unterstützung erhält.

        Ich habe trotz mehrfacher Wellen nie ein Tool gefunden, was mein Nutzungsprofil, wie ich es bei Aperture hatte, auch nur ansatzweise abbildet. Entweder kein Katalog oder extrem auf Bearbeitung orientiert. Das Modell Aperture finde ich – und das frustriert extrem – nirgends weiter. Fotos.app lässt mich ja nicht mal meine Fotos danach nach Projekt umbenennen.

        Frag mich ernsthaft, warum Apple die Software eingestellt hat, oder zumindest nicht den Quellcode am Markt verkauft, dass wer das Konzept wo weiterentwickeln kann.

      • @Hami. Da ich auch kein LR Abo wollte habe ich letzten im Winter auch ON1 angeschafft.
        Der RAW Entwickler ist ja OK auch wenn man mit LR deutlich schneller zum Ziel kommt.
        Dafür kann ON1 ein paar Sachen für die man sonst auf PS oder Affinity etc. geht.
        Aber wenn man mehr als ein paar 100dertBilder hat ist die Verwaltung bei ON1 eine lahme Katastrophe.

  • Ich kann jedem nur Exposure X5 empfehlen. Schnell, datenbankfrei, leistungsfaehig, anpassbar, guenstig. Habe selbst lang nach sinnvollen Alternativen zu Photos/Aperture/Lightroom gesucht, und bin bei Exposure haengen geblieben, kann ich nur absolut empfehlen: https://exposure.software/

  • Weiß jemand, ob Digikam 7 eine brauchbare GPS-Datenverwaltung hat? Da ist Lightroom bisher unschlagbar. Leider. Denn dieses Abomodell ist für mich das Allerletzte. Oder kennt ihr jemand eine Alternative?

  • Ich komme auch immer wieder auf Thorsten Lemkes „GraphicConverter“ zurück.

    Die Software nutze ich seit der ersten Version (1992, die Original-Diskette habe ich noch hier ;-) )

    Sicherlich erfüllt der „GraphicConverter“ nicht *alle* denkbaren Anforderungen, und ist eher als eine Art „Schweizer Messer“ zu sehen mit dem man seinen Werkzeugkasten ergänzt.

    Aber ich staune selber darüber, wie oft ich zurück zum „GraphicConverter“ komme, nachdem ich irgendwelche neue Software ausprobiert habe. Es gibt irgendwie nichts wirklich Vergleichbares, und Thorsten Lemke leistet nach wie vor (seit fast 30 Jahren …) erstklassigen Support.

    Die Software ist auf die Jahre gerechnet ein echtes Schnäppchen.

  • Was mich an DigiKam immer wieder stört, auch an der 7er Version, dass es immer noch keine Möglichkeit gibt in der macOS Version eine Datei direkt mit einem „Fremdprogramm“ zu öffnen. Faktisch wird das Programm dadurch sinnfrei, wenn man nicht mit dem eingebauten Editor arbeiten möchte

  • Nachdem ich bisher fast keine der genannten Alternativen zu Lightroom, Aperture und Capture One probiert habe, danke ich Euch allen für die interessanten Tips!

  • Nachtrag: Capture One hat das Preismodell geändert… und damit jetzt deutlich attraktiver.

  • Es wurden einige Alternativen genannt, die ich zum Teil auch bereits getestet habe, jedoch auch mir keine zugesagt hat. Meistens wegen den Abo-Modellen oder aber, weil es mehr zur Bildbearbeitung gedacht ist als zur Bildverwaltung.

    Nun, wer noch andere Apps testen möchte, dem kann ich Mylio (https://mylio.com) empfehlen oder Eagle (https://eagle.cool).
    Mylio hat den Vorteil, dass es für Mac und Win, iPhone und iPad verfügbar ist. Es lässt sich remote synchronisieren und auch mit externen Speicher verwenden, z.B. als Backup. Es bietet ausserdem die Möglichkeit, auf dem iPhone nur Vorschaubilder zu speichern und auf dem Mac die Originaldateien. Bis 25000 Bilder ist die App kostenlos, darüber braucht es ein Premium Abo, welches $9.99/Monat oder $99/Jahr kostet.
    Eagle bietet eine 30 tägige Trial Version an, die App kostet danach $29.95, kein Abo! Wer für die App einen Testbericht schreibt, kann diese sogar kostenlos haben, wenn gewisse Punkte erfüllt, bzw. beachtet werden. Eagle ist sicher viel einfacher und nicht so umfangreich wie Mylio, jedoch als sehr gute Alternative zu Apples Fotos App einen Testlauf wert.

    Wer noch weiter gehen will, der kann ein lokales und kostenloses DAM Namens Pimcore (https://pimcore.com) installieren und wenn die Kenntnisse vorhanden sind, nach seinen Bedürfnissen auch anpassen. Ein DAM ist eine feine Sache, wenn man die Software richtig zu nutzen weiss. Kleine Vorwarnung: Ein (lokaler) Webserver ist Voraussetzung für den Betrieb.

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