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Billie Eilish am frühen Freitagmorgen

Online-Event: Apple kündigt Live-Premiere mit „Überraschungen“ an

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Gestern noch hat die 19-jährige Musikerin Billie Eilish Werbung für den baldigen Start des HD-Streaming-Angebotes Spotify HiFi gemacht, heute spannt Apple die 2001 in Los Angeles geborene Überfliegerin vor den Karren des Video-Streaming-Dienstes Apple TV+.

Billie Eilish Apple

Live-Premiere mit Performance und mehr

Dort wird am kommenden Donnerstag die Musik-Dokumentation „Billie Eilish: The World’s A Little Blurry“ anlaufen. Statt eines regulären Katalog-Neuzuganges, hat Apple den Filmstart jetzt als Live-Premiere angekündigt, die von einem Gespräch mit Billie Eilish, einer exklusiven Performance und anderen „besonderen Überraschungen“ flankiert werden soll.

Eine Ansage, die Erinnerungen an das U2-Album „Songs of Innocence“ hochkommen lässt. Dieses hatte Apple 2014 unter allen Nutzern des iTunes Music Store automatisch verteilt und damit für einen Sturm der Kritik gesorgt. Ein Jahr später stellte der Konzern ein gesondertes Löschwerkzeug bereit, das das U2-Album wieder aus den Bibliotheken der Anwender entfernte. Doch zurück zu Eilish, denn Apple wird in den vergangenen sieben Jahren sicher dazugelernt haben.

Diese wird ihre Musik-Dokumentation einen Tag früher als am üblichen Freitag auf Apple TV+ veröffentlichen und gleichzeitig die neue Single „ilomilo“ bereitstellen. Bei der Musik-Dokumentation handelt es sich um eine exklusive Apple-Produktion dessen Premieren-Event von dem Apple Music-Moderator Zane Lowe begleitet werden soll.

Ab 3 Uhr deutscher Zeit

Das Event wird am Donnerstag um 18:00 Uhr (Pacific Time) starten – Fans in Deutschland müssen damit bis um 3 Uhr Nachts ausharren bzw. entsprechend früh aufstehen, um der digitalen Veranstaltung beiwohnen zu können. Diese wird nicht nur in der Apple TV-Applikation und bei Apple Music sondern auch auf dem offiziellen YouTube-Kanal der Künstlerin übertragen.

23. Feb 2021 um 11:55 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Ich kann mich noch gut an das Event mit der U2 Überraschungsnummer erinnern. Und obwohl ich die Musik von U2 jetzt auch nicht wirklich mag, kann ich die Entrüstung bis heute nicht verstehen. Gerade damals haben die Meisten noch mp3 gehortet und gezogen was sie bekommen konnten. Aber wenn dann eine Firma kommt und dir was schenkt, dann wird gemeckert was das Zeug hält. Einfach ignorieren wäre zu viel verlangt gewesen.

    • Es war ja die Art und Weise, wie das Geschenk verteilt wurde, die zurecht in der Kritik stand. Das U2 Album wurde ja ungefragt auf die Geräte geladen, lies sich nur über einen speziellen Link löschen, den Apple bereitstellen musste. Es war also ein Stück weit übergriffig.

    • Tyler, the Creator hat es damals ganz treffend beschrieben: „It’s like waking up with a pimple or a herpes“

      • Mein Gott Helmut, muss man das Fass jetzt wieder öffnen? Ich kenne von den damaligen iPod-Applern einige. Und die legten allesamt großen Wert auf IHRE Sammlung und hätten sich NIE im Leben alles gesaugt, ganz im Gegenteil. Sie bekamen ein Kuckucksei ins Nest gelegt und haben zurecht protestiert.

      • @H iNz:

        „Kuckucksei“?
        DANKE dafür!

        ich hatte – sei es noch so paranoid – damals das gefühl meine Sammlung wäre „beschmutzt“ worden…

        Ich war wirklich sehr verärgert!
        :-)

  • Ich finde sie zunehmend unangenehm (also Eilish), wie sie von den großen Konzernen vor sich hergetrieben wird. Das passt mit dieser vermeintlich authentischen „Irgendwie ist mir alles so ein bisschen egal“-Haltung nicht wirklich zusammen. Auf jeden Fall ist der Start ihrer Karriere ein besonderer Achtungserfolg. Mehr aber auch nicht, da die Mechanismen des Marktes sie in gleichförmige Wurst verarbeitet. Wenn Anderssein erstrebenswert wirkt, dann ist die Moral von der Geschichte irgendwie dahin.

  • Klingt eher nicht so, als ob ein neues MacBook Pro vorgestellt wird oder?

  • Grausame Kinderzimmermusik(?). Apple macht nur noch jeden dämlichen Medienmüll mit anstatt für funktionsfähige Betriebssysteme zu sorgen.

    • Das ist deine Einschätzung, Respekt davor, dass dir ihre Produktionen nicht gefallen.

      Aber das mit „Kinderzimmermusik“ und „Medienmüll“ zu beschreiben ist schlichtweg falsch und uninformiert.
      Und nein, ich bin kein Fan von ihr…

  • Immer wenn ich „Billie Eilish“ höre/lese muss ich an Family Guy denken, Billie Ocean xD………..

    Aber Ihr song zur James Bond-Film ist richtig gut.

    • Also ich finde die Musik von ihr wirklich furchtbar. Und der 007 Titelsong ist für mich einer der schlechtesten überhaupt. Ich empfinde die Musik als Gejammer. Aber Geschmack ist ja immer subjektiv und sehr persönlich.

      • Ja, die Musik bedient sich aus der vom Grunge genutzte Harmonien- weit weg vom Standard Schema im Pop. Smells like teen spirit hat inspiriert, Kurt Cobain hat hier jedoch noch komplexere Tonfolgen verwendet.
        Für nicht Musiker Ohren klingt das vielleicht wir orientalische Musik.

        http://www.ethanhein.com/wp/20.....en-spirit/

      • Super geniale Musik und der James Bond Song ist mehr als passend und treffend für den Film

      • @SWERNER:

        Erkläre mir doch bitte mal, wo Powerchords mit Grundton und Quinte (wie in dem verlinkten Artikel beschrieben) Terzen haben sollen?
        Komplex???
        Alter Schwede…

        Mit genügend LSD kann ich mir (wie der Autor hier) aber auch jedes – in Seattle im vollgedröhnten Zustand eingespielte Gitarrenriff „schöninterpretieren“.

    • Der James Bond Song ist ganz gut ja aber es liegt am Song und nicht an ihr. Und weil es anders ist als die Kinderka… die sie sonst veröffentlicht. Schlimmer als ihr zuzuhören ist nur sie zu sehen…

      • „Kinderka…“ veröffentlich „sie sonst“ definitiv nicht!

        Auch, wenn es dir nicht gefällt, es ist handwerklich erste Sahne, zeitgemäß weit vorne und extrem ausgefuchst.

        Für viele Musikproduzenten und Composer/Arranger ein Meilenstein.

        Ich muß mich hier offensichtlich mal stark machen für „richtig gut gemachte künstlerische Produktionen im Allgemeinen“ und darauf hinweisen, daß man…

        A. Dinge, nicht mögen kann, aber…
        B. …deren handwerkliches/künstlerisches Geschick anerkennen kann.

        Wäre schön als Niveau-Basis hier im Forum generell.

  • Also mein Geschmack trifft die auch 0,00%. Aber in den USA ist sie bestimmt ein gutes Zugpferd für Apple.

  • Das heißt es wird nicht aufgezeichnet und man kann es nicht später schauen ?

  • ChrisX….ich glaube das dies eher ihr Manager ist.
    Wäre nicht der erste Star der wegen seines Managers durch
    die Hölle geht , ab und zu beenden sie es dann selbst durch
    suizit.

  • „Eine Ansage, die Erinnerungen an das U2-Album „Songs of Innocence“ hochkommen lässt. Dieses hatte Apple 2014 unter allen Nutzern des iTunes Music Store automatisch verteilt und damit für einen Sturm der Kritik gesorgt. Ein Jahr später stellte der Konzern ein gesondertes Löschwerkzeug bereit, das das U2-Album wieder aus den Bibliotheken der Anwender entfernte. Doch zurück zu Eilish, denn Apple wird in den vergangenen sieben Jahren sicher dazugelernt haben.“
    Ein vollkommen überflüssiger Absatz, der nur Klickgenerierung dient. Schade, dass iFun einfach nicht dazulernt.

  • Ihre Musik muss man mögen. Ein paar gute Sachen sind dabei, aber der Bond-Song ist unterirdisch schlecht.
    Der ist so langweilig und öde. Echt schlimm.

  • Ich dachte, ich bleibe immer jung, aber ich weiß mit 42 gar nicht, wer Billie Eilish eigentlich ist :D

  • Ich mag die Musik von ihr sehr, die andauernde Werbepräsenz nervt mich aber mittlerweile auch – passt halt leider nicht zum Image wenn man innerhalb von 1 1/2 Jahren für alle großen Marken (Spotify, Apple, Telekom, ..) wirbt. Aber das Geld muss derzeit ja irgendwie reinkommen.

  • Ich vermute, dass Billie Eilish nur ein Sidekick ist. Tatsächlich wird der neue iPod vorgestellt (möglicherweise ist sogar ein Telefon integriert)…

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