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Ein Nachfahre des Norton Commander

Old School Cool: Mac-Dateimanager Marta startet Betaphase

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Der im vergangenen Sommer von uns vorgestellte Dateimanager Marta, eine schlichte Dual-Pane-Applikation, die an alte „Norton Commander“-Zeiten erinnert, schmückt sich jetzt offiziell mit dem Zusatz „Beta“ und lässt sich seit wenigen Stunden in Version 0.5 aus dem Netz laden und auf dem eigenen Mac auf Herz und Nieren testen.

Marta Large

Zwar soll Marta langfristig kostenpflichtig angeboten werden, nach Angaben des Entwicklers Yan Zhulanow sollen sich interessierte Nutzer jedoch auf einen bezahlbaren Einmalkauf einstellen – von Abo-Angeboten und Online-Accounts hält der verantwortliche Programmierer nichts. Aber momentan spielt Geld noch keine Rolle. Während der Betaphase ist keine Lizenz für den Marta-Einsatz vonnöten.

Die App, die sich über eine textbasierte Konfigurationsdatei dem eigenen Geschmack anpassen lässt, erinnert an Genre-Konkurrenten wie Commander One, Forklift und muCommander und lässt sich komplett mit Hilfe der Tastatur bedienen.

Etty

Was uns, abgesehen von der übersichtlichen Struktur und dem Fokus auf Tastaturkürzel und dem nun direkt in dei App integrierten Terminal, besonders an Mara gefällt, ist die transparente Kommunikation des russischen Entwicklers. Dieser liefert nicht nur eine vorzügliche Dokumentation der bereits implementierten Funktionen ab, sondern informiert in einer öffentlichen To-Do-Liste auch über seine Roadmap und all jene Features in den kommenden Wochen und Monaten noch implementiert werden sollen.

In der jetzt ausgegebenen Version 0.5 versteht sich Marta auf Hintergrund-Operationen, unterstützt zahlreiche Archiv-Formate und bietet eine Plugin-Infrastruktur an, mit deren Hilfe Nutzer die App um zahlreiche Erweiterungen ergänzen können.

Sonntag, 01. Apr 2018, 11:03 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Aha, Russischer Entwickler mit direkter Leitung in den Kreml ;).
    Einmal installiert, liefert die kompletten Daten direkt nach Russland.
    Wie Sicher ist das Ding wirklich??

  • Wofür sind diese Dinger überhaupt? Habe ich bis heute nicht ganz verstanden … :-/

  • Midnight Commander im Terminal und gut ist

    • Mein Reden, der ist daruberhinaus OpenSource.

    • So ein Bullsh*t. Ich bin ein großer Midnight Commander Fan. Aber come on. Mal davon abgesehen, dass du hier Äpfel mit Birnen vergleichst. Marta ist extrem ins System eingebunden was einiges an Komfortfunktionen mit sich bringt. Und damit meine ich nicht nur die wesentlich komfortablere UI. Wenn du es so puristisch magst, warum nutzt du dann nich gleich Linux ohne GUI?

      • Darf ich Deine Meinung (!!!) auch einfach als Bullshit abtun? Warum können Leute wie Du nicht ohne Diffamierungen und Beleidigungen diskutieren?

      • @Peter: geht’s bei Dir auch ohne „Bullshit“ ’ne Meinung zu äußern?

  • Meine Empfehlung: trolCommander. Ist die noch gepflegte Weiterentwicklung vom muCommander. Dazu OpenSource!

  • Besser bekannt als Norton-Commander

  • Der Norton Commander war unter der DOS Umgebung damals Klasse. Um mehrere Dateien von einem Verzeichnis in ein anderes zu bewegen hat man sich damals in der ein Fenster Welt schwer getan. Heute wo man mehrere Fenster öffnen kann hat das für mich keinen Wert mehr. Und dann noch von einem russischen Entwickler? Da lasse ich lieber die Finger davon.

      • Really?

        Viele Daten wecken Begehrlichkeiten. Aber bei aller berechtigten Kritik hier oder da vertraue ich einer Demokratie immer noch mehr als einer Oligarchie, Kleptokratie, Diktatur oder „lupenreinen Demokratie“.

        Ist es vielen guten Entwicklern gegenüber ungerecht? Ja klar, ganz bestimmt. Die meisten sind vermutlich ganz zauberhafte Menschen. Und dennoch ist es doch das normalste von der Welt, unterliegen doch Demokratien einer demokratischen Kontrolle, im Gegensatz zu allen anderen; das Gleiche gilt im Falle eines Missbrauchs für die Durchsetzung individueller Rechte, medial wie juristisch.

        Doof? Ja. „Russenphobie“? Ach Quatsch…

      • Stimmt natürlich! In der westlichen Demokratie ist der Datenzugriff durch CIA, NSA, NRO, IAIP, INR, MI5, MI6, DCRI , DRM, BND, Verfassungsschutz etc. etc sind natürlich super demokratisch reguliert und öffentlich transparent. Volle demokratischen Kontrolle! Die sagen auch immer Bescheid, wenn sie Daten abgreifen. In den USA wurde sogar extra der Patriot Act erfunden, damit immer alle ganz, ganz genau Bescheid wissen was geht …
        Und die Kinder bringt der Storch … natürlich nur in westlichen Demokratien mit voller demokratischen Kontrolle

      • portscanner anwerfen und gut ist. werde die marta auf herz und nieren testen.

    Redet mit. Seid nett zueinander!

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