Vergütung für 2027 festgelegt
Neuer Apple-CEO: Ternus erhält 58 Millionen Dollar
Apple hat die Vergütung für seine neu aufgestellte Führungsspitze festgelegt. Der seit dem 1. September amtierende Vorstandschef John Ternus erhält künftig ein Jahresgehalt von 3 Millionen US-Dollar. Hinzu kommt für das Geschäftsjahr 2027 ein Aktienpaket mit einem Zielwert von 55 Millionen Dollar. Rechnerisch ergibt sich damit eine Gesamtvergütung von rund 58 Millionen Dollar.
Die Angaben stammen aus einem von Apple bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Formular. Für seine anteilige Tätigkeit als CEO im laufenden Geschäftsjahr erhält Ternus zudem ein Aktienpaket in Höhe von 2,5 Millionen Dollar. Dieses ergänzt die für 2027 geplante Vergütung.
Drei Viertel hängen von Apples Börsenentwicklung ab
75 Prozent der für Ternus vorgesehenen Aktienvergütung sind erfolgsabhängig. Wie viele Aktien Ternus tatsächlich erhält, hängt davon ab, wie sich die Apple-Aktie im Vergleich zu den größten börsennotierten US-Unternehmen entwickelt. Die verbleibenden 25 Prozent bestehen aus zeitabhängigen Aktienrechten. Diese werden über vier Jahre halbjährlich in gleich großen Tranchen übertragen.
John Ternus
- 3 Mio. Dollar Jahresgehalt
- 55 Mio. Dollar Aktienpaket für 2027
Die genannten 55 Millionen Dollar sind daher kein garantierter Auszahlungsbetrag. Der tatsächliche Wert hängt unter anderem davon ab, wie sich die Apple-Aktie entwickelt und wie die erfolgsabhängigen Bedingungen erfüllt werden. Bereits zu Jahresbeginn hatten wir Apples damalige Gehaltsliste aufgeschlüsselt. Tim Cook kam als CEO 2025 auf eine Gesamtvergütung von 74,3 Millionen Dollar.
Davon unabhängig darf festgehalten werden: Ternus steigt mit seiner Beförderung auch bei der Vergütung deutlich auf. Apple hatte sein Gehalt als Leiter der Hardwareentwicklung bislang nicht veröffentlicht. Führungskräfte auf dieser Ebene sollen dem Vernehmen nach einschließlich Gehalt, Aktien und Boni auf eine Größenordnung von rund 25 Millionen Dollar pro Jahr kommen.
Cook bleibt auch als Chairman hoch vergütet
Cook übernimmt seit dem 1. September die Position des Verwaltungsrats-Vorsitzenden. Sein Jahresgehalt sinkt allerdings erst mit Wirkung zum 26. September von bislang 3 auf 2 Millionen Dollar. Für das Geschäftsjahr 2027 hat Apple zusätzlich ein Aktienpaket mit einem Zielwert von 45 Millionen Dollar vorgesehen. Zusammen ergibt sich damit rechnerisch eine Vergütung von rund 47 Millionen Dollar.
Tim Cook
- 2 Mio. Dollar Jahresgehalt
- 45 Mio. Dollar Aktienpaket für 2027
Bei Cook verteilt Apple die Aktienrechte zu gleichen Teilen auf erfolgsabhängige und zeitabhängige Aktienpakete. Für einen möglichen späteren Ruhestand enthält die Vereinbarung zudem eine Sonderregel. Verlässt Cook das Unternehmen frühestens ein Jahr nach der Zuteilung, bleiben die Aktienrechte grundsätzlich bestehen und werden zu den ursprünglich vorgesehenen Terminen übertragen.

Krass.
Es geht noch viel krasser, z.B. bei Banken die abschmieren und dann trotzdem Milliarden an „Vergütungen“ auszahlen obwohl genau die Empfänger alles vermasset haben. Dann doch lieber Apple.
Ach wär ich doch im Vorstand, dann würde ich auch das Wohngeld zurückzahlen :)
Der muss doch nicht mehr arbeiten bei dem Gehalt :-D
Dieser Job fühlt sich eben nicht nach Arbeit an sondern ist eine Leidenschaft
Vielleicht nicht bei, aber sicherlich für dieses Gehalt…
Doch, ein Jahr. Sonst gibt’s Nix.
Ich denke, er muss mehr arbeiten als du. Aber, es ist viel Geld. Wenn ich schaue, was manche Vorstände erhalten für miese Arbeit …..es ist eben alles relativ. Wer sagt, dass in diesem Leben was gerecht sein muss.
Eine einzige Woche mit dem Gehalt, und ich müsste nie wieder arbeiten…
Darum geht’s auch. Denk er macht es damit quasi aus Leidenschaft. Richtig bezahlt würden wir alle so arbeiten. So oder so sollte man als normal sterblicher da nicht zu neidisch sein oder so. Das sind Zahlen, die kaum wer verdient. Man kann nur hoffen, dass diese Menschen damit etwas Gutes tun.
Der arbeitet schon jetzt nicht mehr nur wegen des Geldes bei einem derzeitigen Vermögen von über 100 Mio. €.
Echt?
Der kann sich jeden Tag n Döner leisten
Vieeeeeel zu wenig.
/s
Normal ist das nicht mehr!
1 Mill pro Woche
Wenn der zum Ende des ersten Monats kündigt, bekommt er für den Monat mehr als der Durchschnittsdeutsche an Ersparnissen hat.
KEIN Mensch kann so gute Arbeit leisten um solche Summen zu „verdienen“.
So wird halt schwer mit abwerben :)
Der ist CEO von Apple was verlangt ihr !
Ich mio ist für den Job wenig
3 Mio
Er muss zumindest nicht mehr Lotto spielen!
110€ pro Minute, er verdient fast so viel wie ich :)
Wahnsinn…andere wissen nicht wie sie den Alltag stemmen können und auf der anderen Seite spielt Geld keine Rolle…das betrifft aber nicht nur die Apple Riege ;-)
158.904,- USD am Tag!
Im Prinzip nicht zu rechtfertigen…
wieso nicht?
Diese Kommentarsektion zeigt mal wieder in welches Neidloch Deutschland gefallen ist… sowas kenn ich aus keinem der umliegenden Nachbarländer…
B2T: Ich finds gut dass 75% Erfolgsabhängig sind auch wenn es mMn noch mehr Prozente sein dürften… wäre schön wenn man wieder etwas mehr Richtung Consumer und weniger in Richtung der Aktionäre denken würde… Bisher hatte auch keiner eine Solche Leidenschaft wie Jobs (klar verständlich und doch nicht weniger traurig)… bin sehr gespannt wie es nun weitergeht! Ich hoffe dass etwas mehr Farbe ins Spiel kommt, Apple wieder mutiger wird, vielleicht ja sogar allgemein mal mehr als 3 Farben für ein (bis dato) Flaggschiff Telefon :)
Mist, hätte ich’s doch mal gemacht.
Mit Leistung haben solche Summen nichts mehr zu tun…
Vor allem, wenn in Situationen der Schieflage die einzige Verantwortung solcher hochbezahlter Personen darin besteht, andere „zu entsorgen“aber selbst keine Konsequenzen zu ziehen…
Ich kann nur sagen unverschämt..aber über Speicher und RAM Preise herum jammern. Aber dadurch ergeben sich ja die Statistiken in manchen Länder die dann sagen der Durchschnittslohn im Land beträgt 4000-6000 . Klar wenn manche im Jahr mit 58 Millionen heimgehen. Und da ist Ternus sicherlich weltweit nicht der Bestverdiener….
Ja die teuren Chips zwingen zu massiven Preiserhöhungen