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Kontingente, Credits und zusätzliche Zahlungen

Neue ChatGPT-App: Unterhaltungen jetzt mit Verbrauchskontingent

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22 Kommentare 22

OpenAI rückt in seiner neuen Mac-Anwendung die Nutzungskontingente deutlich in den Vordergrund. Eine Anzeige im Benutzermenü informiert darüber, wie viel des wöchentlichen Kontingents noch verfügbar ist und wann es erneuert wird. Nutzer von Codex und anderen Cloud Diensten kennen solche Verbrauchsanzeigen bereits. Für viele reguläre ChatGPT Anwender dürfte diese Form der Abrechnung dagegen neu sein.

Kontingente Chatgpt 2500

Wer ChatGPT bislang vor allem für alltägliche Fragen, Rezepte oder Ausflugstipps verwendet hat, musste sich mit dem eigenen Verbrauch kaum beschäftigen. Nun macht die in der vergangenen Woche neu gestartete App fortlaufend sichtbar, dass die Nutzung begrenzt ist. Im gleichen Bereich findet sich auch der Hinweis auf ein Upgrade zum Pro Tarif. Damit verknüpft OpenAI die Verbrauchsanzeige unmittelbar mit kostenpflichtigen Angeboten.

Zurücksetzungen und zusätzliche Credits

Neben dem verbleibenden Wochenkontingent nennt die neue ChatGPT-Anwendung nun auch eine begrenzte Zahl verfügbarer Zurücksetzungen. Zudem können Nutzer für Codex zusätzliche Credits erwerben. Angeboten werden unter anderem 500 Credits für 20 Dollar, 1.000 Credits für 40 Dollar und 2.000 Credits für 80 Dollar. Die erworbenen Credits sind zwölf Monate lang gültig.

Credits Chatgpt 2500

Zusätzlich lässt sich eine automatische Aufladung einrichten. Sinkt das vorhandene Guthaben dann unter das Mindestguthaben, kauft die Anwendung automatisch Credits nach. Ein monatliches Ausgabenlimit kann eingetragen werden, ist zunächst jedoch nicht festgelegt. Wer die Funktion verwendet, sollte diese Einstellung daher prüfen. Kurz: Die neue Oberfläche informiert somit nicht nur über Grenzen, sondern bereitet zugleich den direkten Nachkauf zusätzlicher Nutzung vor.

Projekte, Archiv und neuer Download

Auch die Ablage der ChatGPT-Gespräche hat sich verändert. Chats werden nun verstärkt in Projekten und Unterordnern organisiert. Ältere Unterhaltungen treten in der Oberfläche zurück und werden in einem Archiv gesammelt. Die bisher vertraute chronologische Chatliste verliert damit an Bedeutung. OpenAI behandelt Gespräche zunehmend wie Arbeitsmaterial, das nach Themen und Aufgaben sortiert wird.

Chatgpt App Codex 2500

Die Änderungen gehören zur neuen Desktop-Anwendung, in der OpenAI ChatGPT, ChatGPT Work, Codex und die Funktionen des eingestellten Atlas Browsers zusammenführt. Der größere Funktionsumfang lässt die Anwendung allerdings auch umfangreicher und vergleichsweise träge wirken.

Auf manchen Macs wird derzeit noch die bisherige ChatGPT-App aktualisiert. Wer die neue Anwendung nutzen möchte, sollte sie erneut direkt von der Webseite des Anbieters laden. Dort wird sie inzwischen auch Nutzern in Deutschland angeboten.

14. Juli 2026 um 15:10 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    22 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Bald werden nur noch Menschen mit Geld eine brauchbare ki haben, mit der man im Vorteil ist, anderen gegenüber

  • Danke. Dann wird es direkt wieder gekündigt. Das Tageslimit und Wochenlimit bei Claude finde ich schon frech. Ebenfalls gekündigt.

      • Geld verdienen ist ja gut und schön. Die Preise sind leider unverschämt. Firmen
        mögen sich das leisten können. Im Privaten ist das definitiv zu hoch. 20€ im Monat für ab und an mal nutzen? Ein 5€ finde ich schon grenzwertig. Und die kostenlose Variante wird demnächst noch mehr eingeschränkt und mit Werbung vermüllt. Lokale KI wird somit wohl immer wichtiger.

      • Ich glaube, sich bewusst zu machen, wieviele Ressource KI derzeit benötigt, rechtfertigt es auch, dass das ganze Geld kostet. Dies – ich will alles möglichst umsonst haben oder günstig – scheint jedoch, eine typisch Deutsche Haltung zu sein. Ich sehe es selbst bei meinen Apps, die wirklich viel Zeit in der Entwicklung kosten – das gleiche Verhalten.

      • Josen – es geht um Verfügbarkeit von KI auch für weniger Verdienende. Gerade Menschen, die finanziell nicht stark sind, brauchen ebenfalls Unterstützung durch KI, nur eben im Alltag, nicht auf der Arbeit. Das System wäre auch absolut tragbar, wenn jene mit hohem Verdienst – und die es sich leisten können – entsprechend höhere Gebühren zahlen.

        Die kostenlose KI war von Anfang an ein Anfüttern gewesen, wie hinter’m Bahnhof – ist klar, was ich meine?

    • Es gab zuvor auch schon Nutzungslimits bei ChatGPT, nur wurden diese weniger transparent dargestellt.

    • Die Nutzung der Abos sowohl bei OpenAI als auch bei Anthropic wird sehr stark subventioniert. Wenn Du die tatsächlichen Nutzungskosten zahlen würdest, lägen deine Kosten beim 4-10 fachen. Was ist daran frech?

  • Leider funktionierte bei mir in der ersten Version die Anmeldung nicht, weil der Redirect-Link vom Browser nicht funktioniert – bleibe erstmal bei der alten Version

  • Soweit ich das sehe, ist das etwas missverständlich dargestellt. Das Wochenkontingent bezieht sich auf Work, Codex und ähnliche Agentenfunktionen. Normale Chats über den Chat-Bereich in der Seitenleiste laufen nicht darüber, sondern haben weiterhin ihre eigenen Modell- und Nachrichtenlimits.

  • Ist das die Steigerung der dämlichen Abo-Modelle. Kann man so noch mehr Geld aus den Geldbeuteln der Nutzer pressen?
    @Imran: Inzwischen sollte man KI nicht mehr überschätzen. Es wird immer deutlicher, dass diejenigen, die sich unabhängig von KI machen, wohl langfristig im Vorteil sein werden.

  • Und ich dachte schon, sie würden den Verbrauch an Wasser und Strom anzeigen, den man mit dem Quatsch gerade verursacht hat.

  • Automatische Aufladung funktioniert aber nicht wenn das Abo über die AppleId läuft oder?

  • Michael Mommsen

    GPT, Claude und das ganz KI Valley weiss das die Blase demnächst platzt, erst die Geduld der Investoren die schon 1500 Mrd. investiert haben und dann mit den slicken CEOS die Riesenprofite versprochen haben und Ihre Geschäftsmodelle jetzt mit Porno und Bullshit Werbung querfinanzieren müssen. Und wenn das nicht hilft dann „crediten“ wir uns die Hölle.
    GPT nur für Macs mit Silikon Prozessoren dann sind 35% alle User schon mal raus. Wer macht eine solche Audi 80er Jahre Firmenpolitik, oh ich vergaß Cupertino

  • Das Problem ist, dass es keine Weiterentwicklung von ChatGPT ist, sondern von Codex, nur jetzt unter einem anderen Namen und das die ursprüngliche ChatGPT-App jetzt ChatGPT classic heißt und online nicht mehr verfügbar ist. Die Projekte und die darin gebundenen Chats/Sessions werden dabei nicht mehr über die Cloud synchronisiert, sondern sind nur noch lokal verfügbar, aber nicht mehr übers Web, der iOS-App oder ChatGPT classic App, genauso wie projektunabhängige Aufgaben. Die ursprünglichen Cloud-Projekte und in Cloud-Projekten gebundenen Chats sind in der „neuen“ ChatGPT App nicht (mehr) verfügbar, sondern ausschließlich über Web, iOS-App und der alten ChatGPT classic App, die aber nicht mehr verfügbar ist.

    Faktisch hat OpenAI eine noch stärkere Fragmentierung vorangetrieben und dafür gesorgt, dass Nutzer, die die kompletten Vorteile von Work nutzen möchten, nur lokal arbeiten können, und Nutzer die bisher die Vorteile der Cloud-Nutzung genutzt haben, aus der neuen MacOS-App ausgeschlossen.

  • Kann mir wer sagen, wie ich in der neuen App aus Work herauskomme. Ich nutze weder dies noch Codex. Ich benutze ChatGPT lediglich für Alltagsdinge wie Internetsuche, Lebenshilfe, Rezepte, Bilderstellung aber nie beruflich (als Friseur nicht so relevant). Ich muss aktuell immer links auf Chat gehen aber das sich dann öffnende Fenster ist mir zu klein. Außerdem habe ich keinen schnellen Zugriff mehr auf frühere Chats. Mich nervt das gerade wirklich total.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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