Auswahl der Cloud-Dienste ausgebaut
Für Diktate und Transkripte: MacWhisper 14 um Editor-Ansicht erweitert
Die Transkriptionsanwendung MacWhisper liegt in Version 14 vor. Im Mittelpunkt steht eine neue Editoransicht, in der sich verschriftlichte Inhalte direkt bearbeiten lassen. Das direkt nachgeschobene Update auf Version 14.1 ergänzt außerdem den Cloud Dienst Gladia und verbessert die Zusammenarbeit mit Deepgram. Einige der neuen Möglichkeiten bleiben Nutzern der kostenpflichtigen Pro Version vorbehalten.
Transkripte lassen sich direkt im Editor bearbeiten
In der neuen Hauptansicht können Anwender den erkannten Text korrigieren, Absätze einfügen und einzelne Passagen anderen Sprechern zuordnen. Wichtige Stellen lassen sich zudem als Favoriten markieren. Für Übersetzungen verwendet MacWhisper vorerst weiterhin die bisherige Transkriptansicht.
Die Überarbeitung knüpft an MacWhisper 13 an. Damals hatte die Anwendung ein neues Design, eine durchsuchbare Verlaufsansicht und die Möglichkeit erhalten, mehrere Transkriptionen parallel zu öffnen. Bei gleichzeitig geöffneten Dokumenten soll nun auch die Wiedergabe zuverlässiger funktionieren. Wird ein Transkript in einem eigenen Fenster angezeigt, markiert die Tastenkombination Befehlstaste und A dessen gesamten Inhalt statt der Verlaufsliste. Zudem kann der Text unmittelbar bearbeitet werden, ohne zuvor in das Editorfeld klicken zu müssen.
Auch die Verwaltung erkannter Sprecher wurde vereinfacht. MacWhisper unterstützt deren automatische Zuordnung bereits seit Version 12. Fehlerhafte Zuordnungen können im neuen Editor schneller korrigiert werden.
Gladia ergänzt die Auswahl der Cloud-Dienste
Pro-Nutzer können Gladia als weiteren Anbieter für die Transkription über das Internet einrichten. Dafür ist ein eigener Programmierschlüssel des Dienstes erforderlich. Er dient dazu, MacWhisper mit dem persönlichen Gladia-Konto zu verbinden und die Nutzung dort abzurechnen.
Für Deepgram lässt sich jetzt festlegen, ob die Verarbeitung in den USA oder in der Europäischen Union erfolgen soll. Hinzu kommt eine Einstellung für Füllwörter. Anwender können damit bestimmen, ob Ausdrücke wie „äh“ im Transkript erhalten bleiben. Außerdem unterstützt das Modell Nova 3 nun zusätzliche Sprachen. Persönlich setzen wir auf das lokale Parakeet-Modell, das rasend schnell arbeitet und keine weiteren Kosten verursacht.
Beim Versand an einen Cloud-Dienst lädt MacWhisper die komplette Datei nicht mehr zunächst in den Arbeitsspeicher. Dies soll vor allem bei langen Audio- und Videoaufnahmen den Speicherbedarf verringern. Die Menüleiste bietet zudem Zugriff auf die zehn zuletzt erstellten Diktate, die sich von dort direkt kopieren lassen.
Die Basisversion von MacWhisper ist kostenlos erhältlich. Für die Vollversion wird ein einmaliger Betrag in Höhe von 64 Euro fällig, im Mac App Store steht zudem eine Abo-Variante zur Verfügung.


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