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Apple gestattet 7-Tage-Test

Neu in iOS 11.2: App-Abos mit Probezeitraum

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Mit der bevorstehenden Veröffentlichung von iOS 11.2 wird Apple der Entwickler-Community ein weiteres Werkzeug zur Integration von Abo-Kosten in iOS-Anwendungen in die Hand drücken. Ein Geschäftsmodell, dessen Verbreitung durch Apples Chefetage ausdrücklich präferiert wird.

Abos App

Die neue Option „Introductory Pricing for Auto-Renewable Subscriptions“ gestattet Entwicklern das Setzen von Einführungspreisen für App-Abos, die sich automatisch verlängern und ermöglicht so die einfache Umsetzung zweier bislang nur umständlich realisierbarer Marketing-Strategien.

Zum einen können Entwickler die auf Abo-Kosten setzen nun den ersten Monat für 0 Euro anbieten und interessierte Nutzer so anfixen bzw. versuchen vom Angebot ihrer Apps zu überzeugen. Zum anderen wird es Inhalte-Anbietern wie Netflix und Co. möglich sein, in der ersten Abrechnungsperiode auf Einführungspreise zu setzen, die deutlich unter den anschließend anfallenden Monatskosten liegen.

Bislang mussten App-Entwickler, die ähnliche Angebote realisieren wollten, auf 0 Euro In-App-Käufe setzen die Premium-Funktionen für einen bestimmten Zeitraum freigaben und entsprechende Mehrarbeit leisten. Mit der neuen Programmierschnittstelle, die Apple im Entwickler-Bereich des Unternehmens beschreibt, reichen zukünftig wenige Mausklicks und nur ein paar Zeilen Code.

Dienstag, 07. Nov 2017, 8:34 Uhr — Nicolas
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  • Den ersten Monat / die ersten 14 Tage / was auch immer kostenlos und danach geht die Abrechnung los, war doch schon genauso vorher möglich, oder?

    • Bislang mussten App-Entwickler, die ähnliche Angebote realisieren wollten, auf 0 Euro In-App-Käufe setzen die Premium-Funktionen für einen bestimmten Zeitraum freigaben und entsprechende Mehrarbeit leisten. Mit der neuen Programmierschnittstelle, die Apple im Entwickler-Bereich des Unternehmens beschreibt, reichen zukünftig wenige Mausklicks und nur ein paar Zeilen Code.

    • Ja aber bisher mit deutlich mehr Aufwand aus Entwicklersicht zu realisieren.

    • Hast du den Text gelesen? Das war vorher genauso möglich, ist jetzt nur deutlich weniger Aufwand für den Entwickler

  • Oh, ok, dahin geht die Reise. Ich wollte mir eigentlich demnächst ein iPad Pro 10.5 kaufen. Nutzt mir ja nichts mehr, wenn ich keine Apps dafür bekomme (oder ich für jede kleine App, die ich ab und zu mal nutze, gleich 3 Euro im Monat zahlen soll).
    Wirklich schade. Naja, Android hat wenigstens den Vorteil, daß ich nicht nur von einem App Store abhängig bin.
    Würde wirklich gerne bei Apple bleiben, alleine wegen der häufig elegant und zuverlässig gelösten Software-Integration.

    • Welch ein schwachsinniger Kommentar

    • du hast aber schon verstanden um was es in dem artikel oben geht, oder?! *lol*

      • Klar, denke ich jedenfalls schon. Das steht ja wohl im Kontext mit den Aussagen von Phil Schiller, das Apple jetzt das Abo-Modell für Apps im Hinblick auf Updates bevorzugt.
        So jemanden wie diesem Varsten ist ein wenig Kombinationsgabe offensichtlich nicht zuzutrauen.
        Aber ich denke, du, AppleRola, kannst meine Sicht der Dinge vielleicht nachvollziehen?

  • Ähm, nicht neu in 11.2! Schaut mal in die Grindr-App, da gibt es das Monatsabo mit einer Woche Gratistest.

  • Apps mit Abo werden sofort gelöscht und sollte Apple wirklich so auf Abos stehen, schenke ich bald lieber meine Daten Google!!!

    • Eigentlich bevorzugt Apple „zahle einmal und nutze immer“. Ab und an eine neue Version für die dann wieder „zahle einmal und nutze immer“ gilt.
      Das reicht aber nicht allen Entwickler zum Ueberleben, die brauchen regelmässig Geld und nicht ab und an.

      • Stimmt, diese armen Entwickler: Wenn ich die Entwicklungsumgebung wie SWIFT nutze und pro Jahr 100 oder 200 Dollar für die kommerzielle Bereitstellung bezahle, eine App für 2,99 Euro etwa 1.000.000 heruntergeladen wurde, ist das erwirtschaftete Geld sicher am unteren Grenzwert des Überlebens, die 20% bis 30% Marge an Apple mit eingerechnet. ;) Spaß beiseite, wenn laufende Serverkosten für Online-Apps und Personal benötigt werden, sieht das anders aus. Aber manch einer dürfte auch heute noch von seiner 0,99 Euro-App bestimmt gut leben. Ganz davon ab, dass man als Programmierer (Einzelkämpfer) nicht die laufenden Kosten eines Frisörgeschäfts, Schreinerei oder Bäckerei hätte. Man braucht nicht mal eine abgeschlossene Berufsausbildung, eine gute Idee und Können reicht da vollkommen aus. Viel mehr sollte man sich die Frage stellen, ob es den Programmierern nachhaltig gut geht, wenn die Softwarekaufhäuser die Konkurrenz heranrückten bzw. Auch schlechtere Apps mit Marketing-Aktionen als besser prämieren. Darüber schreibt seltsamerweise niemand und wie oft entpuppte sich der Kaufhaussieger als Flopp…

      • Jetzt fangen ja in Kürze die Weihnachtsmärkte wieder an. Findest du nicht auch, dass die Kunsthandwerker ein regelmäßiges Einkommen verdient hätten?
        Würdest du dort also Abos abschließen, die dich dafür zuverlässig mit Nikoläusen, Osterhasen, Pfingstochsen, Muttertags-Blümchen, Valentins-Grüßen und Kürbissen versorgen würden (mit Glühwein, Maibock und Wiesn-Würsten im Pro-Abo)?

      • Die Kunsthandwerker müssen aber dafür nicht im Nachgang Updates für Ihre Kunden ausliefern oder sogar Infrastruktur für die Nutzung ihrer Produkte betreiben, die jeden Monat pro Kunde Kosten verursacht.

      • Wirklich gute Apps werden Milionenfach verkauft und spielen so Milionen in die Kassen der Entwichkler. Und dann alle ein bis zwei Jahre einen neue Version bringt wieder diese Millionen, weil für eine gute App wird jeder die paar € in die neueste Version investieren.
        ABER jeden Monat Millionen abgreifen zu wollen, das ist aus meiner Sicht freche und gierige Abzocke. Leider nutzten gerade die besten und erfolgreichsten Softwareschmieden die Abzock-Abo-Möglichkeit aus.

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