Strategiespiel als offene Beta
Nanolathe: Total Annihilation für moderne Macs neu gebaut
Mit Nanolathe steht eine neue Möglichkeit bereit, den Strategiespielklassiker „Total Annihilation“ auf aktuellen Rechnern zu spielen. Das quelloffene Projekt bildet die ursprüngliche Spielmechanik in einer eigenständig entwickelten Engine nach und verpasst den Schlachtfeldern auf Wunsch eine zeitgemäße Darstellung. Eine Beta für Mac, Windows und Linux ist verfügbar.
Zum Ausprobieren genügt bereits ein Browser. Die Webdemo enthält drei Missionen und benötigt weder eine Installation noch die Originaldateien des Spiels. Unterstützt werden die Desktop-Browser Chrome, Edge und Safari. Für das gesamte Spiel sind dagegen die Originaldateien nötig.
Neue Beleuchtung, klassischer Look auf Tastendruck
Nanolathe bietet zwei Grafikmodi. Die moderne Darstellung nutzt die GPU für Lichteffekte, weichere Kanten und detailliertere Landschaften. Explosionen beleuchten benachbarte Einheiten, Wracks glühen nach und Wasserflächen erhalten Reflexionen. Für Terrain und Bäume erzeugt die Engine aus den vorhandenen Spieldaten lokal zusätzliche Bilddetails.
Wer die vertraute Optik bevorzugt, wechselt mit F10 zur klassischen Darstellung. Der Zoom reicht von einzelnen Einheiten bis zum gesamten Spielfeld. Bei großer Entfernung ersetzen farbige Symbole die winzigen Einheiten. Die Grafikeinstellungen verändern dabei nicht die Spielregeln. In der Browserdemo sind die aufbereiteten Landschaftstexturen noch nicht enthalten.
Mac-Version wird aus dem Quellcode gebaut
Die native Beta bietet neben den Kampagnen auch freie Gefechte, einen Survival-Modus und Onlinepartien mit Freunden. Auf dem Mac erfolgt die Installation derzeit über einen Terminal-Befehl. Dieser lädt Go herunter und erstellt die Anwendung aus dem aktuellen Quellcode. Da die Beta nicht signiert ist, kann macOS beim Start eine Warnung anzeigen.
Mit dem Projekt OpenRA gibt es bereits einen ähnlichen Ansatz für Klassiker wie „Command & Conquer“, „Red Alert“ und „Dune 2000“. Nanolathe konzentriert sich zunächst auf „Total Annihilation“. Der unter der MIT-Lizenz veröffentlichte Programmcode und die dokumentierten Dateiformate sollen auch eigene Erweiterungen ermöglichen. Wichtig: Das unabhängige Projekt steht nicht in Verbindung mit den Rechteinhabern des Originals.


Nach C&C hatte ich TA oft gespielt, va wegen den zahlreichen Animationen der Einheiten, die für damalige Zeit neu und chic war.
Spielerisch fand ich, dass es zuviel Einheiten gab und das Scheren Stein Papier Prinzip war nicht immer gegeben.
Werde ich mal testen
Super Sache, das sind Kindheitserinnerungen! :)
Viele stunden mit dem spiel verbracht!