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Einschneidende Maßnahmen hierzulande

Nach Corona-Schließung: Apple Stores in China öffnen wieder

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Während Apple in den USA wie in Europa zunehmend Ladengeschäfte schließt und Veranstaltungen absagt, scheint man in China bereits auf dem Weg zurück in die Normalität. Von heute an sind dort nach einer sechswöchigen Pause alle 42 Apple Stores in China wieder geöffnet. Apple hatte Anfang Februar eine Schließung für alle Filialgeschäfte und Büros in China angeordnet.

Die Infektionszahlen gehen dem Vernehmen nach in China mittlerweile deutlich zurück. Gestern wurde von dort mit 15 Neuansteckungen der niedrigste Wert seit sieben Wochen gemeldet.

In den USA und Europa dagegen steigt die Zahl der Infektionen weiterhin massiv an. In Italien wurden in Einklang mit den behördlichen Anweisungen bereits alle Apple-Ladengeschäfte geschlossen und das Unternehmen setzt global verstärkt auf Arbeit von zuhause aus. In den USA wurden jetzt auch alle „Today at Apple“-Sessions abgesagt – es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis dies in Europa ebenfalls der Fall ist.

Die öffentlichen Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus werden hierzulande inzwischen mehr oder weniger stündlich verschärft. So haben bereits mehrere Bundesländer den Schulbetrieb eingestellt und nach dem gestrigen Stopp für die Handball-Bundesliga haben mittlerweile auch die DFL alle Fußball-Bundesligaspiele ab Dienstag und die UEFA die Spiele der Champions und Europa League ausgesetzt.

Freitag, 13. Mrz 2020, 11:45 Uhr — Chris
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  • Wenn man den Zahlen aus China wirklich glauben kann…
    Bei diesem Regime durchaus Zweifelhaft.

    • Wundert mich auch. Bei uns sprach der Krankenkassenchef von einer Durchseuchung in 4-5 Jahren als normalem Vorgang. Kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass die Chinesen ohne Impfung jetzt schon nach wenigen Wochen alle „durch“ sind. Aber vielleicht ist in China die Rücksichtnahme auf die primäre Risikogruppe der Ü60 nicht so ausgeprägt wie bei uns.

    • Ich lebe seit einem Jahr in China. Die Maßnahmen die getroffen wurden waren deutlich schneller und umfangreicher als in Europa. Und hier läuft jeder mit Maske rum. In allen öffentlichen Verkehrsmitteln wird vor Betreten die Temperatur gemessen. Die Wohnviertel sind ebenfalls nur über Kontrollpunkte betretbar. Und wer aus bestimmten Regionen in die Stadt kommt, muss erstmal 2 Wochen in Quarantäne. Dank der SARS Epidemie haben die Behörden Notfallpläne erarbeitet und die haben auch gegriffen. Zudem wurde in Wuhan innerhalb weniger Tage eine Notfallklinik gebaut, welche auch entworfen wurde als SARS ausgebrochen war. Zudem werden sämtliche Aufzüge, Türgriffe etc. Mehrmals täglich desinfiziert. Und das im kompletten öffentlichen Raum.

      • Tja und wenn man jetzt noch die Gewohnheit ändern würde alles zu essen, was vier Beine hat, außer Tische und Stühle, dann wäre viel gewonnen. Das war ja offensichtlich der Ausgangspunkt, wie bereits damals bei SARS oder in anderen Regionen gerne Ebola…

    • Die Maßnahmen in China waren im Gegensatz zu uns sehr schnell sehr aggressiv. Wo hier immer noch diskutiert wird, hatte man in China schon ganze Regionen abgeriegelt. Das hat natürlich schnell zu einer Eindämmung geführt. Es stellt sich aber immer noch die Frage ob diese Abschottung / ein genereller Lockdown überhaupt sinnvoll ist.

      Allerdings braucht auch keine Durchsuchung 4-5 Jahren. Geht man von Zahlen um 70% aus, kann diese in 3-4 Monaten oder vielleicht 1-2 Jahren erreicht werden. Irgendwann ist ein Cap gegeben, da je mehr Personen infiziert sind, es für den Virus immer schwieriger wird neue Wirte zu finden. Entsprechend kann eine Bevölkerung auch nicht wirklich zu 100% durchseucht werden. Ob es dann allerdings sinnvoll ist der Wirtschaft durch Verschleppung / Verlangsamung massiv zu schaden, was tatsächlich eher 4-5 Jahre zu Problemen führt (Ruin, Arbeitslosigkeit, Armut, etc.), darf man auch diskutieren.

      • Von wegen China hat schnell reagiert! Die ersten Fälle waren schon im November bekannt und man hat den Rest der Welt im Dunkeln gelassen!
        Hoffentlich wird man eines nun lernen, eine gewisse Unabhängigkeit von China wieder zu erlangen.

      • Die ersten Auffälligkeiten sind Ende Dezember aufgetreten. Auch bei einer gewissen Inkubationszeit ist November schlicht nicht wirklich möglich.

        Was die Abhängigkeit abgeht stimme ich dir aber zu. Nur hätte das die weltweite Ausbreitung höchstens verlangsamt. Ein Tourist würde ausreichen.

        Leider wird an jeder Stelle dramatisiert. Heute heißt es die Fallzahl ist um 10% gestiegen, das wären etwa 230 Wenn gestern um 2300 vorhanden waren. Vor zwei Tagen hatten sich die Fälle noch verdoppelt (was übrigens mehr als 10% waren, aber 10% klingt bedrohlicher und das geistert jetzt durch die Presse).

      • Ja trotzdem wünsche ich mir, dass man daraus lernt und die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China komplett neu überdenkt.
        Leider kriecht auch unser Kreis den Chinesen tief in den Hintern, hier Firmen zu gründen, mit teils sehr seltsamen Firmen. Es werden Immobilien gekauft, dann ein paar Monate später, ohne etwas dran gemacht zu haben oder überhaupt jemand darin gewohnt hat, wieder verkauft. Warum man das tut…, da kann sich jeder selbst seinen Teil denken.

  • Mal sehen wie lange. Wenn man virenforschern und epidemiologen zuhört, ist das da eher das auge des Sturms.

  • Ist euer erster Weltuntergang oder?

  • Höchst spannende Meldung und so vor drei Wochen wohl nicht zu erwarten. Trotzdem sind die chinesischen Zahlen wohl nur mit äußerster Vorsicht zu betrachten. Spannender und wohl verlässlich dürfte der Blick nach Südkorea sein. Bleibt alle gesund!

  • 15 Neuansteckungen sind derer 15 zuviel!!

    Ihr Ärzte und Wissenschaftler: macht -endlich!!- Eure Hausaufgaben – und liefert ein funktionierendes Medikament, welches wir schon gestern benötigt hätten!!!

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