Freie Alternative zu Shottr und Cleanshot
macshot: Open-Source-Alternative für Screenshots auf dem Mac
Mit macOS liefert Apple seit Jahren ein integriertes Werkzeug für Bildschirmaufnahmen. Für einfache Screenshots reicht das aus, bei erweiterten Anforderungen stoßen Nutzer jedoch schnell an Grenzen. Genau hier setzt die noch relativ junge Mac-Applikation macshot an.
Das Open-Source-Projekt will eine umfangreiche und gleichzeitig schlanke Lösung für Bildschirmaufnahmen und Annotationen auf dem Mac bereitstellen. Im Gegensatz zu Cleanshot oder Shottr ist macshot dabei komplett kostenlos verfügbar.
Umfangreiche Funktionen ohne Kosten
macshot richtet sich an Nutzer, die mehr als nur einfache Bildschirmfotos erstellen möchten. Die Anwendung kombiniert Aufnahme, Bearbeitung und Export. Nach dem Auslösen per Tastenkürzel lässt sich ein Bereich auswählen und direkt mit Pfeilen, Texten oder Markierungen versehen. Die Ergebnisse können anschließend gespeichert oder in die Zwischenablage kopiert werden.
Darüber hinaus unterstützt die Anwendung auch Bildschirmaufnahmen als Video oder GIF. Nutzer können dabei optional Systemton und Mikrofon aufnehmen und die Clips anschließend direkt in der Anwendung zuschneiden. Eine weitere Funktion ist das sogenannte Scroll-Capturing. Dabei werden lange Inhalte automatisch zu einem durchgehenden Bild zusammengesetzt.
Auch die Texterkennung ist integriert. Inhalte aus Screenshots lassen sich extrahieren und auf Wunsch übersetzen. Ergänzend bietet macshot eine automatische Unkenntlichmachung sensibler Daten wie E-Mail-Adressen oder Kreditkartennummern. Diese Funktion basiert auf systemseitigen Analysewerkzeugen von Apple.
Native Umsetzung mit Fokus auf Effizienz
Die Entwickler setzen bei macshot bewusst auf eine native Umsetzung mit Swift und AppKit. Dadurch soll die Anwendung ressourcenschonend arbeiten und sich nahtlos in macOS integrieren. Im Leerlauf benötigt das Programm laut Angaben nur wenige Megabyte Arbeitsspeicher und läuft dauerhaft in der Menüleiste.
Neben lokalen Exportoptionen unterstützt macshot auch den Upload von Dateien. Screenshots und Videos lassen sich direkt in Cloud-Dienste wie Google Drive oder S3-kompatible Speicher hochladen. Links werden anschließend automatisch in die Zwischenablage kopiert.
Der Download wartet hier auf euch.



Danke für den Tipp
Klingt gut
Mal schauen, ob ich mein Screenshot-Game aufs nächste Level hebe ^^
Nur Liebe für Shottr <3 Jeden Tag bei mir im Einsatz
Same here :-)
kann aber keine Bewegtbildaufnahmen und der Entwickler tut sich seit Jahren schwer das zu implementieren. Ist free ich weiß, ich sollte mich nicht beklagen oder bevor jetzt der Kommentar kommt: mAcH dOcH seLbSt wAs BesSerEs, es scheint auch nicht so, dass das Projekt wirklich nach vorne bewegt wird, sondern wirkt eher wie ein Side-Business. Das spurt man und deswegen cool, dass sich was auf dem FOSS-Markt bewegt!
Ich feier Shottr sehr. Eines meiner absoluten Lieblingstools. Ich weiß gar nicht wie ich vorher zurecht gekommen bin.
Bzgl. der updates muss ich dir widersprechen: Auch wenn es keine Screenrecordings gibt, gab es erst kürzlich ein mega gutes Update und jetzt gibt es da z.B. eine neue Lupen-Funktion („magnify“). So was habe ich vorher in ppt selbst gebastelt. Da brauchst du ewig für und wenn du dann den Ausschnitt anpassen willst, kannst du wieder von vorne anfangen. Und jetzt ist das mal eben so mit an Bord.
hier auch, aber anschau’n werd ich es mir trotzdem :)
Monosnap ist auch gut!
Der Artikel hat mich gereizt, das Tool zu testen, und es gefällt. Danke für den Hinweis. Da ist aber mehr als die reine Funktionalität.
Erstens die Update-Frequenz. Am 11.3.26 erschien v1.0.0, wir sind jetzt (11.4.26, 18:00) bei 4.0.3. Insgesamt sind 83 Versionen erschienen, Betas nicht gezählt. An manchen Tage gibt es zwei bis drei Releases mit signifikanten Änderungen.
Commits kommen fast aussschließlich von Claude und sw33tLie. Fast alle anderen gehen auf das Konto eines Gitlab-Bots.
Da ist sie also, die Zukunft.
Zwotens der Autor. Sw33tLie (süße Lüge) bezeichnet sich als „Bug bounty hunter and CS student.“ Laut https://www.cybersecurity-news.de hat er vor gut zwei Jahren schon „Bug Hunter GPT“ vorgestellt, ich zitiere mal: „Dieses auf ChatGPT basierende Modell großer Sprachmodelle (LLMs) ist speziell für Bug-Bounty-Jäger konzipiert und antwortet ohne die üblichen ethischen Filter direkt auf jegliche Hacking-bezogenen Fragen.“
Laut cybersecurity-news ist das „besonders nützlich für Bug-Bounty-Jäger, die nach konkreten Proof of Concepts (PoC) und spezifischen Hacking-Informationen suchen.“ Für sonst niemanden, nehme ich an.
Da ist sie also, die Zukunft.