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Anpassung an die neue Fensterform

macOS 26.4: Apple passt Fenster-Skalierung an neue Rundungen an

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Mit der Einführung von macOS Tahoe hatte Apple die Gestaltung der Fenster deutlich überarbeitet und stärker abgerundete Ecken eingeführt. Wie bereits kurz nach Veröffentlichung berichtet, brachte diese Änderung auch praktische Probleme mit sich.

Expected Area 2

macOS 26.3: Zur Größenänderung musste nicht im grünen, sondern im roten Bereich geklickt werden

Die Bereiche zum Vergrößern von Fenstern lagen nicht mehr dort, wo Nutzer sie erwarteten. Mit macOS 26.4 liefert Apple nun eine Korrektur nach.

Anpassung an die neue Fensterform

In der ursprünglichen Version von macOS 26 Tahoe orientierte sich der aktive Bereich zum Skalieren weiterhin an einer rechteckigen Fläche. Diese passte jedoch nicht zur sichtbaren Form der Fenster mit ihren deutlich runderen Ecken. Dadurch entstand ein Widerspruch zwischen Darstellung und tatsächlicher Interaktionsfläche.

Apple hat dieses Verhalten jetzt überarbeitet. Laut den aktuellen Entwicklerhinweisen folgt der Bereich für die Größenänderung nun der tatsächlichen Form der Fensterecke. Die aktive Zone wurde leicht verschoben und liegt näher an der äußeren Kontur des Fensters. Zudem entspricht ihre Form nicht mehr einem Quadrat, sondern orientiert sich an der Rundung.

Resolved Issue Corner

Messungen zeigen, dass sich der Bereich um wenige Pixel nach außen verlagert hat. Damit stimmt die technische Klickfläche besser mit der sichtbaren Ecke überein. Das Ziel ist eine intuitivere Bedienung, bei der Nutzer dort klicken können, wo sie auch visuell eine Ecke erkennen.

Gewohnte Klickpunkte funktionieren nicht mehr überall

Die Anpassung bringt jedoch auch neue Umstellungen mit sich. Bereiche, die zuvor noch als Ausgangspunkt für eine Größenänderung funktionierten, reagieren nun teilweise nicht mehr. Nutzer müssen den Mauszeiger präziser entlang der tatsächlichen Rundung positionieren.

Skalieren

Auch andere gewohnte Aktionen können betroffen sein. So berichten Anwwender davon, dass Doppelklicks an bisherigen Positionen nicht immer wie erwartet zur Maximierung führen. Die Änderung betrifft damit nicht nur die reine Skalierung, sondern auch angrenzende Interaktionen.

Bereits in der Vorgängerversion hatte Apple angekündigt, die Problematik zu beheben, die Umsetzung verzögerte sich jedoch. Mit macOS 26.4 wurde die Anpassung gestern Abend nachgereicht.

25. März 2026 um 12:54 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    35 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Vielleicht kann ich dann bald auf Tahoe Upgraden
    Aber ich schwanke noch

  • Kennt jemand einen Workaround, wie man die Rundungen für bestimmte Anwendungen deaktiviert? Ich würde Videos oder Bilder gerne ohne inhaltraubende „runde Ecken“ betrachten.

  • Könnte man so grundlegende Funktionen nicht einfach mal so lassen wie sie sind :-/

  • Haben sich nun auch endlich dafür gesorgt, dass alle Fenster den gleichen Rundungsradius haben?

  • Moin!
    Woher kommt den Zwang auf der Welt (und bei Apple), Dinge mutwillig ohne klare Notwendigkeit zu ändern?
    Warum kann ein bewährtes Bedienen nicht beibehalten werden?

    Optik, okay, man kann etwas „gefälliger“ gestalten, aber doch nicht auf Kosten der Bedienbarkeit!?!?!
    Ist das psychisch bedingt?

    Und Optik:
    jetzt sind die beiden Buttons beim iPhone für Kamera und Taschenlampe im Sperrbildschirm eingegraut. Sie sind noch da, und sie erfüllen nach wie vor ihren Zweck, aber man sieht sie schlechter (weniger Kontrast). Warum um alles in der Welt?

    Gibt es irgendeinen Zwang, bewährte Dinge zu verschlimmbessern? Es MUSS anders, um jeden Preis?
    Ich erleben das auch immer wieder bei verschiedenen Apps, hab inzwischen schon immer einen Horror, wenn ein Anbieter mitteilt, dass sie etwas „modernisiert“ haben und man doch ein Update machen soll … man man man …

    • Lars, da hast du vollkommen recht.
      Ich könnte auch heute noch mit der Chicago als Menüschrift leben, „Windowshade“ wäre klasse, eingefärbte Zeilen in der Finder Listenansicht statt kleinem farbigen Punkt, wieder CoverFlow in Music (iTunes), und und und …

      Viele Änderungen werden gemacht nur um der Änderungen willen.

      • Viele werden gemacht, weil sich die Zielgruppen ändern und Verhalten sich weiterentwickeln (muss).

        Es wird immer neue Designsprachen geben – Dinge kommen und gehen.

        Damit muss auch der Mensch umgehen können.

      • Man will sich einfach abgrenzen von den andern, ich finde das super. Was ist denn bitteschön so schwer daran sich das bisschen ändern Verhalten anzugewöhnen? Sorry kann ich wirklich nicht nachvollziehen das macht nur zehnmal und dann passt es doch, und dafür haben wir uns schöne Runde Ecken ist doch auch schick

      • Und das Siri Diktat ist übrigens wirklich zum kotzen, wie man sieht

    • Eine praktische „Funktion“ von Designanpassungen gibt es: man erkennt die Version der Software genau.
      Ein Screenshot des Desktops von Windows 7, 10 und 11 und man erkennt genau das OS. Bei vielen Anwendungen ist das auch der Fall, auch wenn es teilweise Nuancen sind.

    • „Form Follows Function“ scheint heutzutage nichts mehr wert zu sein, dabei ist dies der Schlüssel zu gutem Design. Natürlich kann man sich anpassen und an neue Dinge gewöhnen, aber gerade Apple, denen man früher immer eine Liebe zum Detail und ein durchdachtes Bedienkonzept attestiert hat, vergisst diese Grundsätze immer mehr, was dann zu solchen inkonsistenten Benutzeroberflächen führt.

      Und Microsoft eifert Apple stets nach, die runden Ecken von Windows 11-Fenstern sind genauso unnötig und nervig für langjährige Nutzer, die ihr Betriebssystem blind bedienen können, was bei solchen Design-Fails wie „Du musst in den leeren Bereich klicken und das Fenster an der unsichtbaren Ecke größer ziehen“ einfach nur nervig ist. Die Augen orientieren sich Linien, Ecken und Konturen, die man dann mit den Händen oder eben mit dem Mauszeiger „greifen“ kann.

      Früher waren solche Dinge auch konfigurierbar, oder es gab für langjährige Benutzer zumindest die Option, das alte Verhalten mit einer Wahlmöglichkeit wiederherzustellen. Heute müssen erst zahlreiche User protestieren, bevor das „hippe“ Design wieder so angepasst wird, dass man es vernünftig benutzen kann. Und mit jeder neuen Version wird wieder etwas anderes versucht, was den Usern von Neuem auf die Nerven geht…

  • Diese absurd großenFensterradien sind so derart gaga unproduktiv und unnötig …

  • Bei den Exploit Kits die gerade unterwegs sind spielt Design eher eine untergeordnete Rolle. Vermeintlich geschützt ist man nur mit der jeweiligen aktuellen Version des Betriebssystem. Stichwort: DarkSword

  • Die Entwickler sollten den Focus auf die einfache Bedienung der Programme richten,und nicht auf neue Formen oder Farben.
    Meinen höchsten Respekt vor denen,die die Programme schreiben.Aber wenn ich mir die Softwaree vom 15 Zoll Mcbook anschaue,war die viel einfacher zu bedienen.Es gab nicht so viele versteckte Einstellungen,Personalisierte Anwendungen.
    Ind heute??Es nervt nur noch,diese ganze Sucherei und Einstellerei.

  • Runde Ecken kannte ich vorher nur daher, wenn die Frau den Staubsauger benutzt hat.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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