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Kompakte Hauptplatine und übersichtlicher Aufbau

MacBook Neo: Teardown zeigt ungewöhnlich einfaches Innenleben

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22 Kommentare 22

Keinen Tag nach dem gestrigen Verkaufsstart des neuen MacBook Neo haben erste Reparaturspezialisten das Gerät bereits vollständig zerlegt. In einem rund sechsminütigen Video zeigt der YouTube-Kanal TECH RE-NU das neue Einsteigermodell von innen und gewährt einen Blick auf den Aufbau des 700-Euro-Gerätes.

Teardown Macbook Neo

Dabei fällt vor allem das sehr kompakte Logicboard auf, das deutlich kleiner ausfällt als bei vielen anderen MacBook-Modellen.

Nach dem Entfernen der Bodenabdeckung wird zunächst die Stromversorgung, anschließend lassen sich mehrere interne Verbindungen lösen, darunter Kabel für Kamera, Display, Tastatur, Mikrofon und Lautsprecher. Sind diese Komponenten getrennt, kann die Hauptplatine mit wenigen Schrauben entfernt werden.

Die Analyse zeigt ein vergleichsweise aufgeräumtes Layout. Viele der zentralen Komponenten sind klar voneinander getrennt und lassen sich einzeln ausbauen. Dazu zählen unter anderem Lautsprecher, Antennen und der Kopfhöreranschluss.

Logicboard Macbook Neo

Herz des Neo: Ein klitzekleines Logicboard

Akku und Anschlüsse ohne Klebstoff montiert

Besonders auffällig ist die Art, wie Apple den Akku im MacBook Neo befestigt. Anders als bei vielen anderen Geräten kommt hier kein Klebstoff zum Einsatz. Stattdessen wird der Akku von insgesamt 18 Schrauben gehalten und kann nach deren Entfernung direkt aus dem Gehäuse gehoben werden.

Auch mehrere Anschlüsse sind modular aufgebaut. Die Lautsprecher, der Kopfhöreranschluss und weitere Komponenten lassen sich mit wenigen Handgriffen entfernen. Die Ports sind ebenfalls separat montiert und nicht fest mit dem Logicboard verbunden. Dadurch können einzelne Teile ausgetauscht werden, ohne dass größere Baugruppen ersetzt werden müssen.

Im weiteren Verlauf der Demontage wird auch das Displaymodul ausgebaut. Danach bleiben im Gehäuse im Wesentlichen Akku, Trackpad und wenige weitere Bauteile zurück. Das Trackpad selbst ist teilweise mit Klebematerial fixiert, lässt sich jedoch nach dem Entfernen mehrerer Schrauben ebenfalls lösen.

Am Ende des kurzen Teardowns liegt ein nahezu vollständig demontiertes MacBook Neo vor. Ein Gerät, bei dem Apple auf eine deutlich vereinfachte interne Konstruktion setzt, die sich leichter öffnen und warten lässt als viele frühere Modelle der MacBook-Reihe.

Produkthinweis
Apple 13" MacBook Neo Laptop mit A18 Pro Chip: Entwickelt für KI und Apple Intelligence, Liquid Retina Display, 8 GB... 699 EUR

12. März 2026 um 15:55 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Einfach wäre: liegt dein Telefon drin, 16 pro, ist mit USB C an Tastatur und Monitor angeschlossen.

  • Spannend finde ich auch das ein iPhone Pro mit Kameras usw. So viel mehr kostet bei gleichem Chip usw.
    Das doppelte. Und bei dem MacBook neo verdienen sie auch schon. Wobei das natürlich ein Anfütter Produkt für junge Menschen ist.

  • Schön zu sehen das die Reparaturgesetze / bzw. Druck der Politik Früchte tragen.

  • Ich persönlich finde, dass Apple mit dem Neo ziemlich viel richtig gemacht hat, wenn sie den Weg, den sie hier eingeschlagen haben, weiter verfolgen, kann Apple wieder in die richtige Innovativ-Zukunft gelangen…. bestehende Ressourcen sinnvoll nutzen und so die Produkte preiswerter zu gestalten…

    • Es ist doch nicht ihr Ziel, Produkte günstiger anzubieten?

      Sie wollen einfach den anderen Herstellern unter 1.000$ das Leben härter machen, um mehr Gewinn zu erzielen. Wenn es keine Non-Apple-Geräte um die 500-700$ gäbe, hätte Apple auch kein MacBook Neo entwickelt.

      Diese Innovation, die gerade so gefeiert wird, hatte Apple schon mit dem MacBook 12 Zoll. Leider war der Intel-Chip mies. Deswegen klappt es nicht. Und teuer war das Teil auch noch. Jetzt können sie es endlich besser machen.

      • Waren die Intel Prozessoren im MacBook (ohne Zusatz) damals wirklich sooo schlecht?
        Also ich meine mich zu erinnern, dass es zwar schwächere Prozessoren waren, aber durchaus „… für einfache Textaufgaben, Tabellen und Surfen im Internet…“ geeignet waren.
        Etwa der gleiche Tenor, mit dem derzeit die verschiedenen Tester das Neo beschreiben.
        Will sagen: Mir kommt das Konzept Neo bekannt vor, nur das es diesmal kaum Konkurrenz auf der Windows-Seite gibt, da dort die Hersteller eher auf die Margen der Hochpreismodelle aus sind.
        Könnte also diesmal klappen.

      • Ich hatte ein MacBook 12 Zoll aus der ersten Baureihe 2015. Selbst bei leichten Office-Aufgaben wurde es recht warm und mit der Zeit und neueren OS-Versionen wurde es nicht besser. Durch die kleine Form war der Akku deutlich kleiner und alles kompakter mit schlechter Wärmeabfuhr.
        Ich hatte den mittleren Chip mit 1.2GHz Basistakt. Der hatte echt zu kämpfen.
        Die Idee war super, aber die Technik noch nicht reif.
        Jetzt sieht es anders aus.

      • Das ist leider auch bei den Pro Modellen damals der Fall gewesen . Die CoreDuo waren thermisch eher schlecht.

      • Das ist ja auch 11 Jahre her – ich denke heutige Versionen könnten das auch besser, ich hab mein 12er auf reisen geliebt – das 15er air ist dafür oft zu gross, werde wohl aber lieber ein 13 air mit m4 Ausläufer statt dem Neo anschaffen

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