Arbeitet mit vorhandenen Ordnerstrukturen
Lap: Open-Source-App für große lokale Fotosammlungen
Die neue Mac-Anwendung Lap positioniert sich als Alternative zu Apps wie Apple Fotos oder Adobe Lightroom. Der Entwickler gibt an, eine Anwendung gesucht zu haben, mit der sich sehr große lokale Fotosammlungen schnell durchsuchen und verwalten lassen. Aus der Unzufriedenheit mit bestehenden Lösungen sei schließlich die neue App entstanden.
Das Programm wird als Open-Source-Projekt entwickelt und richtet sich besonders an Nutzer, die ihre Bilder auf dem eigenen Computer verwalten möchten, ohne sie in einen Cloud-Dienst hochzuladen. Die Dateien bleiben ausschließlich auf dem eigenen Datenträger gespeichert, wodurch Nutzer die Kontrolle über ihre Fotos behalten sollen.
Arbeitet direkt mit vorhandenen Ordnern
„Lap“ arbeitet dabei direkt mit vorhandenen Fotosammlungen auf dem Computer. Dementsprechend ist es nicht erforderlich, die Bilder in eine separate Mediathek zu importieren. Die Software lässt sich direkt mit bereits vorhandenen Fotoarchiven verwenden. Als Zielgruppe nennt der Entwickler vor allem Nutzer mit umfangreichen Sammlungen. Die Anwendung hält zudem die Ordnerstruktur mit dem Dateisystem synchron, sodass Änderungen außerhalb der Software erkannt werden.
Fotos und auch Videos lassen sich in der App nach verschiedenen Kriterien filtern, etwa nach Datum, Aufnahmeort oder verwendeter Kamera. Auch Bewertungen, Favoriten oder Stichwörter können für die Organisation genutzt werden. Eine Funktion zur Gesichtserkennung befindet sich derzeit in der Entwicklung, lässt sich jedoch schon als Beta über die Einstellungen der App aktivieren.
Such- und Analysefunktionen
Ergänzend hält „Lap“ verschiedene erweiterte Suchfunktionen bereit. Neben einer Text- und Bildsuche lassen sich darüber auch ähnliche Motive sowie doppelte Dateien finden. Die App erlaubt es zudem, mehrere Fotoarchive parallel zu verwalten und schnell zwischen diesen zu wechseln.
„Lap“ ist eben in Version 0.1.8 veröffentlicht worden. Die App ist von Apple notarisiert und lässt sich kostenlos über GitHub laden.

Werde die App auf jeden Fall mal ausprobieren, da ich neben Lightroom noch eine App suche mit der ich alle restlichen Bilder halbsweg verwalten und betrachten kann.
Ich kann dir Excire empfehlen. ist zwar nicht kostenlos, aber wirklich sehr leistungsfähig.
Dieses App hier werde ich mir aber definitiv ebenfalls ansehen. Auf den ersten Blick wirkt die Oberfläche und das funktionale Konzept deutlich aufgeräumter und einfacher gestaltet als bei vielen anderen kommerziellen Anbietern.
An sich sehr schön – freu mich auf die weitere Entwicklung. Im Moment stürzte es leider noch viel zu oft ab.
… leider keine intel version (mac) vorhanden
…nachtrag:
hat jemand eine empfehlung für eine ähnliche app die aber noch auf einem intel mac läuft ?
danke
Capture one ist ausgezeichnet, aber nicht kostenlos.
Als Alternativen wären noch Digikam (ebenfalls Open Source) sowie PhotoScape X zu nennen. Die kostenlose Version ist vollkommen ausreichend.
Es gib doch eine Intel Version!
Lap_0.1.8_x64.dmg
vielen dank, muss blind gewesen sein…
Habe es jetzt gerade nicht gefunden, aber kann es auch mit „Offline Foldern“ umgehen?
Also zum Beispiel ein NAS, welches nicht immer da ist oder eine USB-Platte, die man regelmässig mal dran hat.
Das schaue ich mir an! Ich suche & teste schon seit ewigen Zeiten eine Alternative zu Picasa. Zoner hat eine furchtbare GUI, im Photo Commander fehlen mir Funktionen für die Ordner (Suche, Filter, …).
Eventuell xNView. Ist echt interessant und zumindest für privat free.
Ich verstehe es nicht, immer wieder dasselbe. Als wäre Lightroom nur eine reine Fotoverwaltung. Dieses Tool ist keineswegs eine Alternative zu LR, da es keinerlei Bearbeitungsfunktionen gibt. Der Vergleich hinkt und der Artikel ist dahingehend irreführend.