"bewegliche mechanische Elemente"
KI-Hardware von OpenAI: Es wird ein Lautsprecher ohne Bildschirm
OpenAI will offenbar mit einem tragbaren Lautsprecher erstmals ein eigenes Gerät für den Alltag zu Hause anbieten. Das Gerät soll ohne Bildschirm auskommen und ChatGPT als persönlichen Assistenten in den Haushalt bringen.
Kamera und Sensoren erfassen Kontext
Der Lautsprecher soll Fragen beantworten, Nachrichten bearbeiten, Medien wiedergeben und vernetzte Haushaltsgeräte steuern. Eine Kamera und weitere Sensoren sollen dabei erkennen, was im jeweiligen Raum geschieht. Dank eines Akkus lässt sich das Gerät auch mobil betreiben.
Nach Informationen von Bloomberg ist eine Vorstellung noch 2026 vorgesehen. Der Verkaufsstart soll 2027 folgen. Die Pläne könnten sich im Zuge der laufenden Entwicklung und des Rechtsstreits mit Apple jedoch noch ändern.
OpenAI hatte bereits Anfang des Jahres an einem Lautsprecher mit Kamera, Gesichtserkennung und einem voraussichtlichen Preis zwischen 200 und 300 Dollar gearbeitet. Die neuen Angaben beschreiben nun genauer, wie sich das Produkt von bisherigen Sprachassistenten unterscheiden soll.
Die Software soll Gewohnheiten und Vorlieben ihres Besitzers mit der Zeit besser verstehen. Dafür könnte sie neben den erfassten Umgebungsdaten auch persönliche Informationen wie E-Mails auswerten. Auf dieser Grundlage soll das Gerät nicht nur auf Befehle reagieren, sondern selbstständig an Termine erinnern oder passende Informationen bereitstellen. Eine weiterentwickelte Sprachfunktion soll gleichzeitig zuhören und sprechen können. Dadurch sollen Unterbrechungen und natürlichere Gesprächswechsel möglich werden.
Der Lautsprecher besitzt bewegliche mechanische Elemente. Durch deren eigenständige Bewegungen soll das Gerät lebendig wirken und nicht wie ein Gegenstand, der lediglich auf Befehle reagiert. OpenAI will dem Lautsprecher damit einen erkennbaren Charakter geben und ihn stärker als Begleiter denn als gewöhnliches Abspielgerät positionieren.
Apple-Klage bedroht den vorgesehenen Zeitplan
Entwickelt wird die Hardware gemeinsam mit Jony Ives Designstudio LoveFrom. OpenAI hatte Ives Unternehmen io Products 2025 für 6,5 Milliarden Dollar übernommen. Inzwischen arbeiten dort zahlreiche frühere Apple-Beschäftigte. Dazu gehört auch der ehemalige Vision Pro Manager Paul Meade.
Diese Personalwechsel stehen im Mittelpunkt einer Klage von Apple. Der iPhone-Hersteller wirft OpenAI vor, bei der Entwicklung auf vertrauliche Informationen zurückgegriffen zu haben.
Die rechtliche Auseinandersetzung könnte die Markteinführung dennoch verzögern. Insgesamt arbeitet die Hardwareabteilung dem Bericht zufolge an rund fünf Produkten. Nach dem Lautsprecher könnten tragbare Geräte, Roboter für den Haushalt und langfristig ein KI-Gerät folgen, das Funktionen heutiger Smartphones übernimmt.

ich fraglich echt, ob Menschen soetwas wirklich wollen. Wenn ich von mir ausgehe, finde ich es echt fürchterlich das die Realität und Digitale Ebene immer mehr verschmelzen. Klar; das hat den einen oder anderen Vorteil aber auch massive Nachteile über die kaum jemand redet. Entweder bin ich mittlerweile zu alt dafür oder ich weis auch nicht… aber für mich hat es eine gewisse Ruhe und Friedlichkeit, wenn da nicht durchgehend eine Alex mitlauscht, die Videoklingel bei jedem Luftzug und vorbeirennenden Kater angeht und fragt wer da denn vor der Tür steht, der Kühlschrank bei jedem öffnen bzw. schließen fragt ob er eine Bestellung für die fehlenden Produkte machen soll und die Waschmaschine mich anruft um zu sagen, dass die aktuelle Wäsche nun sauber ist und eine Socke sich Ablauf verfangen hat…
1++
Kommt mir nicht ins Haus son Zeugs
Ich kann Dich verstehen. Die Herausforderung besteht darin, soviel davon zuzulassen, wie es für einen persönlich vertretbar ist und nicht in den Modus „Ich muss das auch haben, sonst bin ich out of date“ zu wechseln. Jemand der jetzt aufwächst wird sich eventuell schwer tun, eine gewissen digitale Ruhezone einzurichten, wenn er/ sie es gar nicht kennenlernt.
Wer hätte das gedacht: Die große KI-Revolution endet möglicherweise bei einem Lautsprecher ohne Display. Genau dort, wo Amazon und Google schon vor Jahren gestartet sind.
Vielleicht will OpenAI sich einfach die Produktroadmap von A bis Z offenhalten. Oder die Zukunft ist tatsächlich deutlich weniger futuristisch, als viele erwartet haben.
Gut zusammengefasst !
Die Zukunft wird nicht futuristisch. Sie wird dystopisch. Denn während die Menschen immer wieder die neuesten Technik-Gadgets feiern, entwickelt sich in einem anderen Lebensbereich der Untergang der Zivilisation wie wir sie kennen. Der Planet wird heißer und die unbewohnbaren Teile der Erde werden Massenwanderungen erzeugen, die alles verändern werden. Ob es dann noch einen weiteren Lautsprecher gibt oder nicht wird dann vollkommen irrelevant werden. Nur leider kümmert sich jetzt keiner um die wirklich relevanten Sachen.
Bringt halt kein Geld ein, deswegen interessiert sich keiner. Die Wirtschaft muss laufen!
Hoffentlich wird das Ding besser als der Ferrari von Jony.
Die Karre ist doch in Asien der absolute Renner.
Die stehen da scheinbar auf Playmobil-Autos…
Hoffentlich hat die Kamera einen Privacy Shutter.
Mein Vertrauen in OpenAI oder besser gesagt Sam Altman ist nicht besonders hoch. Dasselbe gilt für Mark Zuckerberg. Das sind die beiden unehrlichsten CEOs der großen Tech Unternehmen.
Elon Musk mag ich auch nicht mehr, aber er sagt wenigstens was er denkt, auch wenn das gesellschaftspolitisch inhaltlich oft ziemlicher Mist ist.
Ist der Luce wirklich soooooo böse schlecht? Oder wird er schlicht nicht von der „alten“ Zielgruppe verstanden? Dass er auf Jahre ausverkauft ist spricht eine andere Sprache.
Uii, das klingt sehr spannend. Ich freue mich sehr über Neuigkeiten. LG Henny
OpenAI wird die erste KI-Bude sein, die finanziell krachen geht. Aus diversesten Gründen (sinnlose HW-Produkte, hohe Schulden, kaum Revenue,…)
Könnte ich mir auch vorstellen aber da man keine offiziellen Unternehmenszahlen hat ist das Spekulation.
Die Hardware könnten die aktuell sogar gut und profitabel weitervermieten.
In dem Sektor wird es noch einige Pleiten und Übernahmen geben. In den nächsten 1-2 Jahren wird OpenAI aber vermutlich nicht pleite gehen.
Denkt außer mir da noch jemand an die Pixar Lampe, wenn er das liest?