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Wechsel trifft Apples Hardwarestrategie

Apple verliert Vision-Pro-Manager an OpenAI

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Apple muss einen weiteren prominenten Abgang im Hardwarebereich verkraften. Paul Meade, zuletzt als Vizepräsident für die Entwicklung der Vision Pro sowie künftiger Smart-Glasses-Projekte verantwortlich, verlässt das Unternehmen und wechselt zu OpenAI. Dort soll er an einer neuen Generation KI-gestützter Hardware arbeiten.

Openai Ive

Werkeln gemeinsam an neuer KI-Hardware: Sam Altman und Jony Ive

Der Personalwechsel fällt in eine Phase, in der Apple seine Produktstrategie im Bereich tragbarer Computer neu ausrichtet. Nachdem sich die Vision Pro trotz hoher technischer Ambitionen nicht als Massenprodukt etablieren konnte, richtet sich der Fokus zunehmend auf leichtere Brillen mit KI-Funktionen. Über diese Neuausrichtung hatten wir bereits im Frühjahr berichtet.

OpenAI-Team aus ehemaligen Apple-Managern

Meade war seit 2017 Teil von Apples Vision Products Group und verantwortete seit 2019 die Hardwareentwicklung der Vision Pro. Zuvor arbeitete er unter anderem an iPad und iPhone. Seine Aufgaben übernimmt künftig sein langjähriger Stellvertreter Fletcher Rothkopf.

Bei OpenAI trifft Meade auf mehrere frühere Apple-Führungskräfte. Bereits zuvor waren Jony Ive, Tang Tan und Evans Hankey zu dem KI-Unternehmen beziehungsweise dessen Hardwareprojekten gewechselt. OpenAI verfolgt seit geraumer Zeit den Aufbau einer eigenen Gerätefamilie rund um künstliche Intelligenz. Über die Zusammenarbeit von OpenAI und Jony Ive sowie die Hardwarepläne des Unternehmens hatten wir bereits mehrfach berichtet.

Welche Produkte Meade konkret mitentwickeln wird, ist bislang nicht bekannt. OpenAI arbeitet nach eigenen Angaben an mehreren KI-Geräten, die in den kommenden Jahren erscheinen sollen.

Umbau bei Apple setzt sich fort

Für Apple kommt der Abgang zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Erst vor kurzem wurde die Hardwareorganisation nach dem Führungswechsel an der Unternehmensspitze neu strukturiert. Mehrere Verantwortlichkeiten wurden neu verteilt, zahlreiche Manager mussten sich mit neuen Führungsebenen arrangieren:

Auch innerhalb der Vision-Sparte gab es zuletzt erhebliche Veränderungen. Mike Rockwell wechselte bereits in den Siri-Bereich und nahm mehrere Führungskräfte mit. Parallel dazu hat Apple mehrere Headset-Projekte eingestellt oder verschoben und konzentriert sich verstärkt auf KI-Brillen, die langfristig eine alltagstauglichere Alternative zur Vision Pro darstellen sollen.

29. Juni 2026 um 06:30 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    10 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • ….alles Mutmaßungen. Nur wenn jemand wechselt heisst das nicht das es ihm nicht auch nahegelegt worden ist!

  • Wer weiß, warum Tim Cook langsam in „Rente“ geht. Da scheint einiges bei Apple intern nicht rund zu laufen. Führende Köpfe verlassen Apple usw. Ob das gut für die Zukunft Apples ist, wird sich noch zeigen.

    • Interpretiere mal nicht Zuviel hinein, Neuausrichtungen – auch in Teilbereichen – hat es in allen Unternehmen immer schon gegeben!

      • Bei Apple gilt es aber wo eine Neuausrichtungen. Grundsätzlich gebe ich dir auch Recht aber komisch sind so einige Entscheidungen schon. Auch die letzte Preiserhöhungen kamen nicht so richtig gut an der Börse. Die Vision Pro stirbt vor sich hin, weil Apple scheinbar die Lust daran verloren hat. Bei Siri AI ist auch einiges daneben gegangen. Das iPhone ist schon lange ausentwickelt und Apple fehlt es auch da an Ideen. HomePods sind uralt und es passiert dort auch gefühlt nichts mehr. Die ganze AirPod Serie steht sich selbst auf den Füßen und so wirklich neue bahnbrechende Produkte sieht man von Apple überhaupt nicht mehr, obwohl Apple das Geld dafür hätte und die Manpower. Apple scheint sich verrannt zu haben, so wie man es in der WWDC Präsentation auch wunderbar sehen konnte. Der rote Faden fehlt, die Zukunftsperspektive fehlt, man weiß nicht mehr wohin es eigentlich gehen soll……..

  • Die Vision Pro war nie für den Massenmarkt gedacht, hieß es doch immer.

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