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Apple hielt KI-Team an der kurzen Leine

KI-Aufholjagd: Erst Microsofts Copilot ließ Apple umdenken

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Das Wall Street Journal versorgt uns kurz vor dem Wochenende mit einem interessanten Blick in Apples Maschinenraum und versucht unter der Überschrift “Wie Apple im KI-Wettrüsten zurückfiel” zu erklären, warum Apple noch immer auf seine überholte Siri-Sprachassistenz setzt, während Google, Microsoft und Meta bereits umfangreiche KI-Integrationen in etlichen Produktbereichen anbieten – teils kostenlos, teils kostenpflichtig.

Craig Federighi Wwdc

Seit 2018 leitet John Giannandrea, ein ehemaliger Google-Topmanager, Apples KI-Strategie. Giannandrea hat die zentrale Koordination der KI-Bemühungen bei Apple übernommen und ein Team aus ehemaligen Google-Mitarbeitern und neuen Talenten aufgebaut.

Trotz dieser Bemühungen soll Giannandreas Team Schwierigkeiten damit gehabt haben, sich in die bestehenden Strukturen bei Apple zu integrieren, da sich die Arbeitsweisen der restlichen Teams stark von denen der KI-Abteilung unterschieden. Während Apples Ingenieure von Deadline zu Deadline hangelten, arbeitete die KI-Abteilung meist ohne festen Zeitplan.

Apple hielt KI-Team an der kurzen Leine

Ein bedeutender Faktor, der die Fortschritte von Apples KI-Team einschränkte, waren zudem unzureichende Rechen-Ressourcen. Das Training von KI-Modellen und der Ausbau von Rechenzentren mit KI-optimierten Grafikprozessoren spielte in den zurückliegenden Jahren keine große Rolle bei Apple.

Der Start von ChatGPT Ende 2022 markierte dann den Wendepunkt. Craig Federighi, Leiter der Softwareentwicklung bei Apple, soll das Potenzial generativer KI nach persönlichen Experimenten mit Microsofts Copilot erkannt und anschließend Druck beim Ausbau der KI-Anstrengungen innerhalb Apples gemacht haben.

Federighi soll seine Entwickler dazu aufgefordert haben, neue Wege zur Einbindung generativer KI in Apples Produkte zu finden und endlich auch die benötigten Ressourcen dafür bereitgestellt haben.

Welche Früchte diese Anstrengungen tragen, werden wir am kommenden Montag erfahren.

07. Jun 2024 um 08:01 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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    82 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Ja passt doch. Wer braucht denn wirklich KI? Ist eher ein Thema für die Wissenschaft und Forschung aber ansonsten super überbewertet. Da kann sich das Beratungshaus welches den alten Wein in neue Schläuche gepackt hat aber mal ordentlich auf die Schulter klopfen

    • Umm, naja, Fotos app, spotlight suche, Mail Analyse (event und Kontakt), automatisch generierte shortcuts, personalisiere radiosender

      KI gibt es schon in sehr vielen Modulen von iOS..

      • Das sind aber alles Funktionen welche auch vor ChatGPT existierten ;)
        Nur wird heute auf alles und jeden KI geklebt

      • Ist das alles wirklich KI oder einfach nur eine gute Automatiesierung? Denn gerade die Spotlight Suche, Foto App hat da schon Sachen und das Weit bevor sowa wie ChatGPT gekommen ist.

      • LOL ist auch wichtiger über die neue Farbe vom iPhone 23 Max zu diskutieren LOL

      • @Ichy
        Natürlich ist die Gesichtererkennung in Fotos KI, Teilgebiet Machine Learning.

        „Ist das alles wirklich KI oder einfach nur eine gute Automatiesierung?“
        Ich befürchte du kennst du Definition von KI nicht?

        PS: Ja, Spotlight und Termine in Mails erkennen ist keine KI, das sind triviale Handlungsanweisungen…

      • Wie wichtig eine Gesichtserkennung ist? Richtig gar nicht. Aber ja die ist keine Automatisierung, dass ist aber auch das einzige Beispiele von fuchsio dass nicht Simple Automatisierung ist, die die passenden Ergebnisse an Hand der Daten Analyse raushaut.

        Ist halt Problematisch wenn bei den Beispiel Anwendungen einmal eine KI Anwendung auftaucht und ansonsten nur simple Analyse von Daten mit anschließender Ausgabe zusammen gewürfelt wird.

      • @Thomas: Gesichtserkennung muss nicht KI sein, daher ist dein Text ein wenig überheblich. Die Grundlagen dafür sind viel Älter. Vieles davon ist eine relative triviale Extraktion von biometrischen Merkmalen. KI konnte nun höchstens dazu führen, dass man Bilder mit unterschiedlichen Perspektiven, Brillen, Alterung etc. besser erkennt.

        Da fürchte ich, fehlt Dir selbst wohl die Fachkenntnis.

    • Wirst schon noch sehen, was KI in nächster Zeit alles verändern wird. Von wegen überbewertet…

      • Ich bin gespannt. Sicherlich eine beschleunigte Verblödung der Gesellschaft da wir ja KI haben die jetzt denkt und macht… oder?

      • So wie ich seinen Post verstehe, bezieht er sich da komplauf den Privatenanwender und da ist auch in meinem Augen KI komplett überbewertet.

        Und die Hauptabnehmer von iPhones sind nun mal Privateleute.

      • Sehe ich auch so und ich zahle hier jeden Monat, als echter Otto Normal, 23 € für ChatGPT Premium. Benutze es so gut wie jeden Tag, bei allen möglichen. Das ändert einfach alles und bei mir stoßen Menschen ohne diese Weitsicht schon irgendwie auf Unverständnis.

      • Dann sag mal was du damit so machst Mario? Wir können dann alle gemeinsam schauen ob es dafür wirklich eine KI braucht oder nicht. Wirst ja kaum ein Schüler sein der damit jeden Tag seine Hausaufgaben machen lässt.

      • @Mario dann erleuchte mich: für was nutzt Du es?

      • „Schreib einen Liebesbrief ab meine Freundin.“, „Schreib ein Geburtstagswunsch an meinen 80 Jährigen Opa.“, „Warum ist die Banane krumm.“, „Generiere zusammenhanglose Shorts aus YT-Video XY.“, „Warum ist die Banane gelb?“, “ Fasse zusammen was ich (du) dieses Jahr in der Schule gelernt habe, du hast schließlich meine Hausaufgaben gemacht.“, “ Schreib eine E-Mail für Thema XY, ich habe keinen Bock nachzudenken.“ … ;)

    • Überhaupt nicht. Bisher haben wir in der Firma z.B. alte Kundenpräsentationen mühsam händisch auf neues Branding konvertiert. Jetzt sagen wir der KI: Apply the new branding to the Power Point attached. Fertig in 1 Minute. Nur ein einziges Beispiel.

      Noch ein Beispiel: Tausend unterschiedliche Vertragsformate werden von der KI erkannt und die jeweils relevanten Informationen in einer Kundendatenbank gespeichert.

      • Das erste sind Macros
        Das zweite ist Data Analytics
        Gibt es es schon Lange

        Witzig ist aber das ihr da noch was machen müsst und die KI da nicht selbstständig erkennt was Sache ist ;)

      • Nur weil etwas schon länger möglich ist, bedeutet es nicht, dass KI in dem Umfeld nutzlos wäre. Im Gegenteil, KI wird viele Funktionalitäten einem Großteil der Nutzer einfacher und schneller zugänglich machen und genau dieser einfache Zugang wird vieles verändern. Zumal einfache KIs schon in sehr vielen Produkten stecken, bei denen man es gar nicht merkt. Wenn die LLMs zukünftig wirklich Multi-Modal und tief ins OS integriert sind wird das einiges erheblich ändern.

      • Du bist ganz offensichtlich in den 90ern mit deinen VBA Macros stecken geblieben.

        Das ist weit mehr als nur ein macro. Das ausführen umwandeln ja – aber Kontext Erkennung und wie er versteht was ich ihm tippe ist ein Macro?

        Dann solltest du mal Mr. Google anschmeissen und fragen was ein LLM ist und wie das genau funktioniert. Wenn du das als „Macro“ abstempelst dann Glückwunsch zum Kommentar des Tages.

      • @Fyestro das wird sicherlich so sein.
        Die Frage ist aber: wenn sich da keiner mehr reinfuchsen muss und keine Kenntnisse mehr erforderlich sind; wer entwickelt denn dann die KI weiter?
        Also so in 10-20 Jahren.
        Und braucht es dann noch 5 Mitarbeiter oder tut es dann nicht einer?

        Es wird spannend und Popcorn steht bereit

      • Ja Ihr Rationalisiert euch selber, nun füttert Ihr noch die KI und in wenigen Jahren müsst Ihr das nicht mehr und viele Angestellte werden überflüssig werden.

      • Eine KI wird schon heute nur noch von KI weiterentwickelt weil der Mensch nicht hinterherkommt.

        KI wird jeden Bereich des menschlichen Lebens verändern. Wer das nicht sieht und versteht hat aufgegeben über Veränderungen nachzudenken.

        Anwendungszwecke für die privaten Bereich sind dabei genauso breit vertreten wie im geschäftlichen.

      • Auch hier, zähl doch mal die Anwendungen im Privatenbereich auf.

    • Brauchen ist immer relativ. Schafft KI einen Mehrwert? Auf jeden Fall. Im privaten nutzt du seit Jahren (mehr oder weniger) KIs, meist ohne das du es überhaupt unmittelbar merkst. Würden die wegfallen, würde dir das aber sehr schnell auffallen ;) Im Business nimmt KI eine zunehmend entscheidendere Rolle ein, da ist nichts „überbewertet“.

      • Bitte nenne mir doch mal ein Praxis Beispiel wo genau ich im privaten Umfeld mit KI arbeite (nicht die billigen Sprachassistenten).

      • Auf das Beispiel bin ich nun auch gespannt, wo wir im Privaten KI verwenden und das seit Jahren schon.

      • – Sprachassistenten
        – Empfehlungssysteme (Netflix, Spotify,…)
        – Email Filter
        – Autokorrektur
        – Fotografie
        – Sicherheit (Face Recognition)
        – Smart Home

        Dahinter stehen verschiedene KI Systeme die nicht zwingend generativer KI entsprechen.

      • Das würde ich auch gerne wissen!

      • @Heisenboerg, das beginnt schon mit deiner Fotos App, in der du deine Bilder automatisch verbessern lässt oder Vorschläge für Rückblicke erstellst.

      • Okay ich sehe nun Anwendungen wo du KI benötigst, ich sehe da kein einziges Szenario für KI.

      • Hier sprechen wir mit Sicherheit nicht von Künstlicher INTELLIGENZ!

      • Doch, das nennt sich künstliche Intelligenz. Es müssen Entscheidungen getroffen werden und diese erfolgen nicht zufällig.

      • heutige Sprachassistenten sind doch keine KI, das sind programmierte Automaten… die zudem der Kunst nicht wirklich gefährlich werden. Die agieren ständig im gleichen Schema und kommen au ihrem Schema gar nicht raus, weil eine KI auch nicht weiß warum sie etwas tut, wofür sie etwas tut.
        Natürlich kann eine KI einen Menschen im Schach besiegen, aber die KI weiß nicht, warum es das tut, dass Schach ein Spiel ist usw..

        Autokorrektur ist doch keine KI, die achtet doch eher auf Buchstabendreher und ist dictionary basiert…
        smart home? was ist da KI? wenn – dann Schalterszenarien werden doch nicht dadurch besser, wenn sie über ein Rechenzentrum laufen?

        Face Recognition arbeitet doch auch mit einmal erfassten biometrischen Daten und gleicht diese ab… was ist da KI? KI wäre doch, das Smartphone weiß wer ich bin, ohne dass ich ihm gesagt habe wer ich bin – DAS wäre intelligent

        Empfehlungssysteme? wenn das Sinnbild für KI sein soll, dann sind die Systeme dumm, insbesondere der Empfehlungsalgo von Netflix empfiehlt immer nur das gleiche, in fantasieerfundenen Genres, selst wenn ich was abbreche wird mir auf dem abgebrochenem was empfohlen… das ist jetzt „intelligent“ wenn man nicht zwischen „hat zuende geguckt“ und „hat entnervt nach 5 Minuten aufgegeben“ differenziert?

      • Da irrst Du Dich gewaltig ;)

      • Mein Kommentar ging an den post von Cartman

      • Heisenboerg, wenn er sich Irrt warum gabs dass alles schon bevor es den KI Boom gab?

        Ändert aber nichts daran dass diese Anwendung wenn sie mit KI gemacht werden trotzdem immer noch nicht nötig sind in Alltag.

      • Passt schon, wichtig ist, dass du das System durchschaust.

    • Puh. Was soll man sagen. Ich hoffe, es ist nicht mehr weit bis zur Rente.

    • Du hast KI noch nicht verstanden und wirst Dich wundern, was da in absehbarer Zeit auf uns zukommt….
      KI ist nicht weniger als der „Missing Link“ zwischen dem, was IT heute schon in der Lage wäre zu leisten und dem, was Menschen bisher damit gemacht haben. Spoiler: Nur einen Bruchteil dessen, was möglich wäre.
      Zudem wird KI in der Weiterentwicklung neuer Technologien zu einer exponentiellen Steigerung der Geschwindigkeit führen, weil auch hier der „Flaschenhals“ Mensch obsolet wird.

      Antworten moderated
      • Constantin Opel

        @MacDel
        So sprach der Terminator …

      • klingt leider wie PR Sprech einer Datenaggregationsbutze, die für einen KI Mechanismus verbal schön Wetter machen muss.

        Die Frage ist doch, was macht denn diese Automatisierung besser? Sie sorgt auf Nutzerseite im Businessumfeld für mehr Kosten, weniger Kontrolle und macht dann gegenüber den Menschen als Endkunden einen unpersönlicheren Eindruck.

        Wir sind doch derzeit schon mit Telefonleitsystemen auf einer Stufe des Wahnsinns… versuch mal bei der Allianz direct jemanden ans Rohr zu kriegen. Nachdem man sämtliche Stammdaten in die Sprachtante reingehämmert hat, wird man weiterverbunden und irgendwann ist es so, als stünde man vor einer Mauer.

        Die Frage ist auch, ob wir für eine handvoll Erleichterungen die eigene Hoheit über Abläufe an – mal wieder us amerikanische Unternehmen abgeben sollten, die dann quasi die Vertragsbedingungen permanent diktieren. Microsoft alleine reicht da schon, da mus man sich nicht noch abhängiger machen als nötig.

        Vorgänge sind ja zudem nicht deshalb besser, nur weil sie digital sind.

    • „Wer braucht denn KI wirklich?“
      Ist die Frage ernst gemeint? Du verlässt schon ab und zu Deine Wohnung oder?
      So dämlich wie sich manche Menschen im Alltag anstellen ist für mich der Nutzen von KI klar erkennbar.
      Mich wundert es manchmal, dass bestimmte Menschen noch selbständig atmen können….

      • Der, der mit der Kuh tanzt

        Manche, ich denke das richtige Wort währe eher schon Großteil.

      • Danke Krangh, weil ich rausgehe sehe ich den Nutzen nicht. Dafür die Info, dass was heute als KI bezeichnet schon bestimmt 2-3 mal durchs Dorf getrieben wurde.
        Immer viel Bohai was und wie toll und am Ende waren es dann die Mitarbeiter welche dann die Arbeit erledigt haben.

        Ich sage nur: shit-in / shit-out

      • Du rechtfertigst das Vorspreschen von KI, ausgehend davon, dass du beobachtet hast, dass Menschen scheitern?
        Liegt es nicht daran, dass wir eine Dekade Bildungsdefizite und Unflexibilität im Bildungswesen, etc. aufgebaut haben? Und wie soll uns KI dabei helfen? Freue mich schon auf den Moment, wo KI uns hilft, das Rentenproblem zu lösen oder wenn KI plötzlich moralische Entscheidungen treffen muss.
        Fahr ich jetzt die eine 80 jährige Frau um, oder fahr ich die 2 20 jährigen um die schwanger sind? und was ist, wenn bei der Oma noch ein Kleinkind an der Hand mit rumläuft? irgendwann wird die KI im Fahrzeug auf den Gedanken kommen, dass sie das Fahrzeug gegen die Wand setzt und der kleinste anzurichtende Schaden das Vernichten des Besitzers des Fahrzeugs darstellt… :-) nur wer würde sowas kaufen?

      • Ich rede nicht von scheitern, ich rede davon wie saudämlich sich viele Menschen anstellen. Die einfachsten Dinge bekommen viele alleine gar nicht mehr hin. Allein schon logisches Denken….
        Ich komme mir schon vor wie im Film Idiocracy.

      • genau das meine ich doch mit dem scheitern…
        natürlich beobachtet man des öfteren, dass Leute unfähig sind bestimmte Dinge zu tun.
        und auch du und ich gehören dazu… wie vermessen muss man sein zu behaupten, man könne alles?
        Dass aber grundlegende Dinge wie Geld passend zum Einkaufswert raussuchen oder ein Sepa Mandat ausfüllen von einigen nicht realisiert werden können und in Folge dann „Storno an Kasse 3“ gerufen werden muss, weil der Einkaufswert das Geldvermögen überschreitet … DAS meine ich mit scheitern… und das ist auch gar nicht schlimm, da sind die Beobachtungen auf Straßen und den zahlreichen grimmigen Idi…ten in ihren Blechkarren viel schlimmer… wie da der Zorn im Kopf hochsteigt, weil da ein Radfahrer vor ihnen fährt auf den man „auf seiner straße“ Rücksicht nehmen muss… oder ersetzen wir Radfahrer mit Scooterfahrer oder Fußgänger…

        Warum scheitern Leute am logischen Denken und wer definiert, was das Mindestmaß dessen ist? Die Kultusministerkonferenz, die bildungstechnisch seit mindestens einer Dekade einen miesen Job macht und der technischen und gesellschaftlichen Entwicklung nichts entgegen zu setzen hat im Bildungsbereich?

        Den Leuten vorzuwerfen, sie können Dinge nicht ist einfach… dabei liegt es doch meist in der fehlenden Grundlagenvermittlung, inzwischen schon von 2 Generationen.
        Bedenkt man, dass die Kinder von heute die Lehrer von morgen sind… gute Nacht.

      • Für dich ist der Nutzen also darin den Menschen beim Denken und Handeln abzunehmen.

        Da braucht es keine KI die Menschen die das nicht hinbekommen braucht man eigentlich nicht und die natürliche Auslese würde das entsprechend auch bereinigen.

    • „Mehr als 640 Kilobyte Speicher braucht kein Mensch“ …

    • Hartmut Bachmann

      Da gibt es so viele Einsatzgebiete.

      Alleine als Übersetzer ist das Ding Gold wert, da es gleichzeitig in drei oder mehr Sprachen übersetzen kann. Benutze ich jeden Tag.

      Im Kaufhaus fotografiere ich das chinesische Hinweisschild und weiß genau, wo ich, welchen Artikel finde, in welcher Etage.

      Man kann man Essen fotografieren und die KI zeigt mir, wie viel Kalorien und Eiweiß drin sind.

      Klar geht das alles ohne KI, dauert aber viel länger und es viel umständlicher. Wozu unnötig Lebenszeit verschwenden?

      • @Hartmut: sicher, dass das alles KI ist? Hört sich nach normalen Algorithmen an.

      • Essen Tracking ist mit und ohne KI komplette Lebenszeit Verschwendung.

      • Speisen erkennen und in die Nährwerte aufteilen kannst du ohne KI vergessen.

        Ein bisschen Rauschen ins Bild und aus dem falschen Hasen wird ein echter.

        da brauchst du eine Technologie die rekursiv sich selbst hinterfragt und zb die fertige Soße in ihre Bestandteile aufteilen kann.

      • @Daniel:

        Google mal was „KI“ ist… das hat alles null mit Intelligenz zu tun. Besser wären die Begriffe Deep Learning oder Machine Learning. Aber das ist zu abstrakt für die meisten nicht-ITler.
        Ohne Buzzword ausgedrückt ist es nichts weiter als statistische Auswertung.

        Klar stecken da irgendwo Algorithmen dahinter. Die berechnen aber aufgrund einer Wahrscheinlichkeit das Ergebnis. Ein „normaler“ Algorithmus braucht exakte angaben. Wenn das, dann jenes… der „KI“ setzt du ein völlig fremdes Bild vor, das sie nie vorher gesehen hat und wertet statistisch aus, mit welcher Wahrscheinlichkeit das Objekt zB ein Ei is.
        Vielleicht hat das Bild noch Merkmale von einer Tasse, dann ist intern das Ergebnis 90% Ei, 40% Tasse, also schlägt es dir das Ei vor.

    • Noch nie so einen Schwachsinn gelesen. Wenn es danach geht fahren wir alle noch mit kutschen

      Antworten moderated
    • Den Unterschied zwischen KI und ML kennen leider viele nicht bzw. wird vieles als KI betitelt was nicht KI ist.

    • Fragen wir doch mal die KI zu Deiner Aussage:

      Künstliche Intelligenz (KI) kann im privaten Umfeld aus verschiedenen Gründen nützlich sein:

      1. **Zeitersparnis und Effizienz**: KI-gestützte Assistenten wie Siri, Alexa oder Google Assistant können Routineaufgaben automatisieren, Termine verwalten, Erinnerungen setzen und Informationen schnell abrufen, was Zeit spart und den Alltag effizienter gestaltet.

      2. **Personalisierte Empfehlungen**: KI kann persönliche Vorlieben analysieren und basierend darauf Empfehlungen geben, sei es für Musik, Filme, Bücher oder Einkäufe, was das Erlebnis personalisiert und angenehmer macht.

      3. **Sicherheit und Überwachung**: Intelligente Sicherheitssysteme nutzen KI zur Überwachung von Häusern, zur Gesichtserkennung und zur Alarmierung bei verdächtigen Aktivitäten, was die Sicherheit erhöht.

      4. **Gesundheitsmanagement**: KI-basierte Apps und Geräte können Gesundheitsdaten überwachen, Fitnessziele verfolgen, Ernährungstipps geben und sogar frühe Anzeichen von Gesundheitsproblemen erkennen, was die persönliche Gesundheitsfürsorge verbessert.

      5. **Bildung und Lernen**: KI kann personalisierte Lernpläne erstellen, Sprachlernhilfen bieten und Zugang zu einer Vielzahl von Bildungsressourcen ermöglichen, was das Lernen effektiver und auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten macht.

      6. **Haushaltsmanagement**: Intelligente Haushaltsgeräte und Systeme können den Energieverbrauch optimieren, die Haushaltsführung erleichtern und Routineaufgaben automatisieren, was den Alltag erleichtert.

      7. **Unterhaltung**: KI kann immersive und interaktive Unterhaltungserlebnisse schaffen, sei es durch Spiele, virtuelle Realitäten oder personalisierte Medieninhalte.

      Insgesamt kann KI das private Umfeld durch Automatisierung, Personalisierung und Effizienzsteigerung verbessern, was zu einem komfortableren, sichereren und angenehmeren Lebensstil führt.

      • KI zu KI zu befragen, ist doch wie den Fuchs zu fragen, wie man den Hühnerstall absichert…
        Getreu dem Motto: 100 % der Frauen sind weiblich und kriminell, dies ergab eine Umfrage in einem Wuppertaler Frauengefängnis

    • Und hier noch eine direkte Antwort zu deiner Aussage. Da ich mein Leben erleichtern möchte, hat die die KI für mich gemacht und mir bei der Argumentation geholfen:

      Die Aussage reflektiert eine skeptische Haltung gegenüber der Anwendung von KI im Alltag und sieht deren Nutzen hauptsächlich in Wissenschaft und Forschung. Hier sind einige Punkte, die man in Erwägung ziehen könnte, um eine ausgewogenere Sichtweise zu erhalten:

      1. **Tatsächlicher Nutzen im Alltag**:
      – Viele Menschen nutzen bereits KI in alltäglichen Geräten und Diensten, oft ohne es bewusst wahrzunehmen. Sprachassistenten, personalisierte Streaming-Dienste und intelligente Haushaltsgeräte sind weit verbreitet und zeigen den praktischen Nutzen von KI.

      2. **Wissenschaft und Forschung**:
      – Während es stimmt, dass KI bedeutende Fortschritte in Wissenschaft und Forschung ermöglicht, bedeutet das nicht, dass ihre Anwendungen auf diesen Bereich beschränkt bleiben sollten. Innovationen in der Wissenschaft führen oft zu Technologien, die später im Alltag nützlich werden.

      3. **Überbewertung und Realität**:
      – Es gibt sicherlich Fälle, in denen der Hype um KI übertrieben ist. Allerdings bedeutet das nicht, dass alle Anwendungen von KI irrelevant oder ineffektiv sind. Es ist wichtig, zwischen realistischen Erwartungen und übertriebenem Marketing zu unterscheiden.

      4. **Langfristige Auswirkungen**:
      – KI hat das Potenzial, langfristig tiefgreifende Veränderungen in vielen Bereichen des Lebens zu bewirken. Gesundheitswesen, Bildung, Transport und Kommunikation sind nur einige Bereiche, in denen KI bedeutende Verbesserungen bringen kann.

      5. **Kritische Auseinandersetzung**:
      – Es ist wichtig, kritisch zu bleiben und die Auswirkungen von KI auf Gesellschaft und Arbeitsmarkt zu hinterfragen. Eine differenzierte Betrachtung kann helfen, die Balance zwischen berechtigter Skepsis und Anerkennung des Nutzens von KI zu finden.

      Insgesamt zeigt die Aussage einen berechtigten Punkt der Skepsis, insbesondere gegenüber übertriebenen Marketingversprechen. Gleichzeitig sollte man die tatsächlichen und potenziellen Vorteile von KI im Alltag nicht außer Acht lassen und die Entwicklungen differenziert betrachten.

  • Co-Pilot wird das Erste sein, was von meinem Windows-PC runterfliegt. So wie Cortana vorher.
    Ich hätte das auch dann so gemacht, selbst wenn es nicht das „Recall-Desaster“ gegeben hätte.

  • Krass. Der Untergang einer Marke, auch wenn man es noch nicht sieht. Machen Milliarden und an so einer Stelle muss ein einzelner Manager ein Konkurrenzprodukt testen, um das Potential zu sehen und frei zu geben. So fängt es an.
    Und für alle die hier meinen, dass ist alles Schnee von gestern und bringt nichts: schaut euch mal an, was KI im Kontext Medizin, Recht und Callcenter heute schon tut.

    • Recht und Callcenter sind noch für jeden mit etwas Vorstellungskraft verständlich.
      Wow ein Schöffe muss nicht mehr tausend Seiten durchlesen!

      Eine KI nutzt die komplette Knowledge Base und gibt prompt Schritt für Schritt Anleitungen.
      Das schon genial.

      Aber bei Medizin, das ist nur noch ein MindBlow nach dem anderen…

      Ja wir haben hier einen unvollständigen DNS Strang…hier ist er zu 100% entschlüsselt.

      Oder „hey ProteinSiri, erzeuge ein Spike welcher an dieser Zelle andockt“.

      Oder super komplizierte Operation/Krankheit/Vergiftung. Das einzige KH Europas ist aktuell die Charité mit entsprechen know how.
      In der Zukunft kann das jedes KH auch im abgelegenen Winkel der Erde.

      Oder der Mensch schafft es nicht Knorpel an gewünschten Orten, zb Hüftgelenk, zu bilden. KI: hold my beer.

    • Glaube ich ebenso wenig wie das Orakel.

      Apple ist und bleibt mit weitem Abstand die größte Position im Berkshire-Portfolio. Das gesamte Apple-Paket von Buffett schrumpfte zwar, ist aber noch rund 135 Mrd. Dollar groß. Damit macht der iPhone-Konzern auch nach dem Verkauf immer noch rund 40 Prozent des Aktienbestands der Gesellschaft aus

      • Ah sorry – Missverständnis, danke für den Beitrag. Apple hat ein hervorragendes Geschäftsmodell, optimiert bis zum Umfallen, und jede Menge Spielgeld. Es wird sehr, sehr lange dauern bis das wirtschaftlich weniger erfolgreich. Was ich hier ausdrücken wollte, ist das sie aus der Zone von Innovation, Kreativität, beste Bedingungen für beste MA und Produkte verlassen haben. Und ganz Ende sieht man das auch in Zahlen, aber da bin ich bei dir, im Fall von Apple wird das noch lange dauern. Ich würde heute auch keine Apple-Aktien verkaufen.

  • Mir macht dieses blauäugige Geschrei nach KI hier und KI da Angst. Nicht falsch verstehen: KI ist kein Teufelswerk und an vielen Stellen auch nützlich. Nur finde ich, dass aktuell sehr unreflektiert damit umgegangen wird. In der Vergangenheit hat sich oft genug gezeigt, dass jede an sich gute Erfindung auch für kriminelle Zwecke etc eingesetzt werden kann.

    Antworten moderated
    • Nur weil etwas auch einen kriminellen Einsatzzweck haben kann, muss man doch keine Angst haben. Dann könnte ich nie mehr im Wald spazieren, da man mit Stock und Ast auch stechen und erschlagen kann. Dann ist dem eben so. Punkt. Damit muss eine Gesellschaft und jeder einzelne in ihr, klar kommen.

      • Nein, das ist nicht eben so. Forschen um des Forschens willen ohne einen Gedanken daran zu verschwenden wie mit den Ergebnissen umgegangen wird ist maximal verantwortungslos. Und das Beispiel mit dem Stock im Wald ist geradezu lächerlich, da das in meinem direkten Einflussbereich liegt. Die Entwicklung und Verwendung einer KI liegt jedoch in keinster Weise in meinem Einflussbereich.

    • Das Viel größere Problem ist, dass nun alles KI ist. Selbst Dinge die keine KI sind aber so war es vorher ja auch schon, da war auf einmal alles Smart und dass nur weil es eine App hatte…

    • Die Frage ist ja auch, da diese KI Thematik insbesondere von privatwirtschaftlichen Interessen geprägt ist… was ist mit Anstand, Ethik und Moral? Selbst wenn es eine blacklist und ein quasi Denkverbot für bestimmte Bereiche gibt… wer sagt, dass es nicht auch Uncut-KI Systeme gibt, die das was andere sich nicht trauen, einfach machen weil sie dadurch einen Wettbewerbsvorteil haben? Ein anderes Proble ist der Aufwand den man erbringen muss, um das von KI erzeugte auch auf Plausibilität zu prüfen. dann kann ichs auch gleich selbst machen…

  • Hauptproblem der KI Abteilung. Sie durften keine NVIDIA Produkte nutzen.

  • Siri ist in der Tat ein Trauerspiel erster Güte. Einst (vor 10 Jahren?) als das angepriesen was OpenAI in weniger als 12 Monaten geschafft hat wurde Siri dann auch noch immer schlechter. Ich bin mittlerweile froh dass ich Licht und Rolläden damit zuhause steuern kann und oft beim dritten Anlauf endlich eine Vernünftige Erinnerung oder nen Termin erstellen kann. Das wars aber auch. Selbst Musik wählen ist oft Glücksache (Erst vorgestern: Spiele Geburtstagslieder -> Siri spielt ein Album mit Volks- und Jodelmusik zum Geburtstag….Lustig, aber mehr auch nicht). Meine Kinder versuchen verzweifelt ein Original von Sportfreunde Stiller zu spielen, es kommt aber immer nur die Jan-Delay Version, die ich selbst noch nie gehört habe, daher auch nicht irgendwie „bevorzugt“ sein sollte. Ja, ich denke wir alle haben lange Zeit geschlafen, was KI alles können wird und vor allem WANN. Eigentlich krass wie plötzlich sich das geändert hat. Apple hat viel aufzuholen und es würde mich sehr erstaunen, wenn sie auf der WWDC bzw. mit den ersten iOS18 Betas schon so weit sind wie wir alle hoffen.

  • War das nicht eher der GitHub Copilot?

    Antworten moderated
  • Cleaner, das Potential einer Revolution dieser Grössenordnung wird mit einer Effizienzsteigerung von 30-80% bewertet. Die Industrialisierung kam nicht mal in die Nähe.
    Wer hier nicht mitmacht wird das ziemlich bald spüren. KI wird alle Bereich verändern. Deshalb macht es unglaublich Sinn, dass wir uns damit beschäftigen, auch als private Enduser.
    Ist vermutlich wie immer. „Das Auto wird nie ein wesentlicher Faktor, Pferde werden immer besser sein“, oder „das Internet ist überschätzt“.

    Ach ja…

  • Nichts gegen KI. Solange die Kompetenz da ist, mit dieser Technologie umzugehen, ist doch alles gut.
    Sobald man sich aber blind auf KI verlässt, diese immer mehr eigene Meinungen bildet, E-Mails automatisch beantwortet, kurzum das aktive Tun und Denken immer mehr abnimmt, sehe ich schwarz für einen leider immer größer werdenden Teil unser Wohlstandsbevölkerung .

    Antworten moderated
  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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