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"Defekt aktiv verheimlicht"

Kaputte M1-Displays: Sammelklage wirft Apple Betrug am Kunden vor

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Apple sieht sich bezüglich der von Anwendern gemeldeten Probleme mit gesprungenen Bildschirmen bei neueren MacBook-Modellen nun mit einer Sammelklage konfrontiert. In einem dem zuständigen Bundesbezirksgericht in Kalifornien übermittelten Schreiben wird Apple vorgeworfen, seine Kunden hinsichtlich der Qualität der Bildschirme von MacBook Pro und MacBook Air absichtlich getäuscht zu haben.

Die Kläger halten sich dabei mit heftigen Worten nicht zurück. So ist in dem dem Apple-Blog MacRumors vorliegenden Dokument von betrügerischen Geschäftspraktiken die Rede, da die von Apple zitierten „strengen Tests“ die angeblichen Mängel hätten aufzeigen müssen, das Produkt aber dennoch auf den Markt gebracht wurde.

Apple Sammelklage M1 Bildschirme

Apple habe die Geräte trotz besseren Wissens als hochmoderne, hochwertige und langlebige Laptops vermarktet und beworben, und den Bildschirmdefekt aktiv vor der Öffentlichkeit verheimlicht. Die Kläger betonen im Rahmen ihrer Anschuldigungen, dass die Schäden ihrer Ansicht nach bei regulärer Nutzung entstehen.

Damit verbunden wird Apple auch ein Verstoß gegen die in Kalifornien gültigen Verbraucherrechte vorgeworfen, weil eine Reparatur innerhalb der Garantie verweigert wurde und den betroffenen Kunden Beträge zwischen 480 und 615 Dollar in Rechnung gestellt wurden.

„Display springt aus heiterem Himmel“

Gesprungene Bildschirme bei den aktuellen Modellen von MacBook Air und MacBook Pro sind bereits seit Juli Thema. Apple hat damit verbunden Ende August ein Support-Dokument aktualisiert, um noch einmal explizit darauf hinzuweisen, dass Verunreinigungen, Aufkleber oder Kameraabdeckungen zu solchen Beschädigungen führen können. Betroffene Kunden beteuern allerdings, dass nichts dergleichen der Fall war und die Bildschirmrisse teils sogar im geöffneten Zustand plötzlich aufgetreten sind. Darauf basierend wurde auch schon vermutet, dass Verspannungen im Deckel der Notebooks die Schäden verursachen können.

16. Sep 2021 um 07:14 Uhr von Chris Fehler gefunden?


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    91 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Hoffentlich passiert ihnen das nicht auch befindet neuen Watch, wenn da mit Termindruck an neuen Displays gearbeitet wird :/ ich schenke mir meine upgrades erstmal …

      • Dass er mit dem Kauf der S7 noch abwartet, weil er Angst hat, dass Apple auch hier aufgrund neuer Displaykomponenten etwas verbockt hat.

    • Bei der neuen Watch kann es dazu nicht kommen. Apple hat nämlich schnaggelzapf, wie immer, das Gebähren abgestimmt

    • Ja aber das ist doch normal. Unnormal war bisher, dass man ein Produkt ungesehen, ungetestet bestellt hat nur auf Grundlage hübscher Präsentationen. Von daher habe ich mit niemanden Mitleid der sich jetzt mit Produktfehler rumärgern muß.

      • Du könntest deine Weisheit mit der Menscheit teilen. Mich würde wundern, wie du verheimlichte, oder auch allgemein, Produktfehler im Stationären Handel auf Anhieb erkennen würdest.

      • Ich lass mir Zeit mit dem Kauf. Ich muß es nicht am ersten Tag haben.
        Diese Gelassenheit hat mir schon einigen Ärger erspart.

      • Helmut bleib bei Samsung die machen keine „Fehler“

      • Wieder so eine infantile Bemerkung. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Warum soll ich bei Samsung bleiben, wenn ich kein Gerät von denen habe? Was hat das alles mit diesem offensichtlichen Qualitätsproblem zu tun?
        Ich kaufe kein Produkt von Apple aus der ersten Generation nicht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die deutlich fehlerbehafteter sind wie folgende Generationen.
        Kauf es. Aber lass mich in Ruhe wenn es damit harkt.

  • MacBook Pro M1 seit November 2020 im Einsatz und keine Auffälligkeiten. Bin sehr zufrieden.

    • Bei mir ebenfalls. Ich hoffe das es dabei bleibt und daraus nicht so ein Debakel wird, wie damals mit der sich lösenden Anti Reflex Beschichtung. Würde das Gerät schon gerne mindestens 5 Jahre nutzen können -.-

      • Der Deckel ist schon sehr filigran gestaltet, habe von Anfang an ein Case drauf das dieses sehr stabil macht. Sorgsamer Umgang und die nächsten fünf Jahre sind gerettet. :-)

      • Wenn ich mir ein teures, „hochwertiges“ Apple Produkt kaufe, um dann ein Case darum zu machen, damit es stabiler wird, geschützt ist und dazu noch das Design verhaut …
        Nö, dann finde ich da nichts gerettet.

        Ich arbeite heute noch fast täglich mit den aufgemotzten MBP 2011, nimm es in die Ferien mit, im Rucksack, es wird gedrückt und gequetscht, hat Abschürfungen etc. – aber das Display hat keine Fehler, Risse, Sprünge oder was. Und hab immer noch 78% Batteriekapazität.
        DAS bezeichne ich als gerettete Jahre ;)

      • @bur

        Nen Case, Nein Danke!
        Ich will mir irgendwann mal ne Laptop Tasche holen, das ist das Maximum was ich hier eine. 4K Gerät zugestehe.

        (allerdings mir bewusst 2020 nen Intel Modell geholt)

      • 5 Jahre? Da würde ich mir keine allzu großen Hoffnungen machen. Die aktuellen M1 MacBooks haben das selbe, fragile Displaykabel wie alle MacBooks seit 2016. Das bedeutet, dass bei jedem Öffnen und Schließen des Geräts das Displaykabel „per Design“ langsam verschleißt, was dann irgendwann wohl oder übel zu „Flexgate“ und einem kompletten Displaytausch für läppische 700 EUR führen wird (da das Kabel direkt mit dem Display zusammenhängt und ein separater Austausch nicht mehr möglich ist). Apple hat dieses fragile Kabel zwar in den Modellen seit 2019 verlängert, das schiebt das Problem aber nur auf (wohl so, dass es in den meisten Fällen nicht mehr von AC gedeckt ist). Nicht umsonst hat Apple in den neueren Modellen anscheinend einen Sensor verbaut, der misst, wie oft das Gerät geöffnet und geschlossen wird.

        Man kann nur hoffen, dass auch die neueren Modelle in naher Zukunft durch ein Reparaturprogramm abgedeckt sein werden, da es offensichtlich ein Design-Fail ist, den Apple zu verantworten hat und nichts mit gewöhnlichem Verschleiß zu tun hat.

    • Super. Dann hast du ja jetzt erfolgreich falsifiziert, dass dein Screen nicht in 241 Stunden springen wird…

    • Wird auch bestimmt nicht bei allen sein. Da kann man Glück oder Pech haben. Die Quote der fehlerhaften Geräte sollte aber schon möglichst gering sein. Mein MacBook Pro 2017 hat z.B. immer noch keine Tastaturprobleme.
      Teilweise ist das auch schwer einzuschätzen, wie groß das Problem wirklich ist, weil tendenziell natürlich ehr die Problemfälle ans Licht kommen. Das weiß wohl nur Apple selber wie hoch da die Fehlerquote ist.

    • Ich werde nie verstehen, wieso es Menschen gibt, die immer allen mitteilen müssen, das ihre Produkt ohne Mängel sind bzw. fehlerfrei laufen. Das neue und dazu noch so teure Produkte wie die von Apple frei von Mängeln sind, sollte doch die Regel sei, oder etwa nicht?

  • Wenn ich so etwas lese, überlege ich ernsthaft, ob ich in mein MacBook Pro 2014 nicht doch noch einmal ein paar Euro investiere und einen neuen Akku einbauen lasse und eine große NVMe SSD nachrüste. Ich glaube, diese 400 € wären gut angelegt.

    • macOS Updates kann man sich ja dann über Patcher holen, aber im Prinzip benötige ich ohnehin keine neuen Funktionen mehr.

      • Es geht ja vor allem darum, dass der Rechner alle relevanten Security-Updates bekommt.
        Wenn das nicht mehr funktioniert, wird die Entscheidung schon schwerer…

      • Mein altes MacBook 12 läuft immer noch mit Sierra. Bisher musste und wollte ich nicht updaten. Maschine läuft einwandfrei. Und Updates der Sicherheit wegen? Ach komm bisher war nie bei ieinem MacOs was meine Daten zerstört hätte…ich pfeif drauf :) back up läuft natürlich immer.

      • Nachdem Big Sur noch auf meinem 2014 MBP offiziell läuft, mache ich mir da für die nächsten Jahre keinerlei Gedanken.

    • Bringt dir auch nicht viel da die CPU der Flaschenhals ist.

      • Die taugt für meine Office Aufgaben noch locker 10 Jahre. Mache nichts Anspruchsvolles, kein Videoediting, keine Bildbearbeitung, etc.

      • PS:
        Den Leistungsschub einer NVMe SSD merkt man auch bei einem 2014er deutlich. Die Benchmarks im Netz zeigen 3-fache Lese- und Schreibgeschwindigkeiten im Vergleich zur Apple SSD ab Werk. Wenn man öfters größere Datenmengen umherschaufelt, ist das durchaus lukrativ.

      • Die CPU wird seine Aufgaben im Jahr 2014 gekannt haben warum soll sich das nun geändert haben? Kapiere diese Logik oft auch bei den Youtubern nicht, die angefangen haben auf alten Möhren Ihre Videos zu schneiden und auf einmal brauchen sie jedes Jahr das neuste und stärkste Gerät da mit den alten die Aufgaben nicht mehr zubewältigen sind… Doch sind sie, es dauert nur eventuell ein bisschen länger da das OS selbst durch Updates hungriger geworden ist.

      • Ich tendiere dazu, ja. Hätte mit dem jetzt im Herbst erscheinenden MBP 16″ und M1X/M2 geliebäugelt oder dem kommenden iMac 28″/29″ mit M1X/M2, aber bei solchen Berichten und einem Preis jenseits der 3000 €… ne.

    • Kauf dir das M1 und lass dich nicht verunsichern. Das Gerät ist einfach super. Außerdem gab es die gleichen Probleme angeblich auch schon bei den Intel-Modellen. Ich wette, dass 90% der Leute einfach eine dieser Kamaraschieber aufgeklebt hatten und dann das Macbook in einer Tasche Transport haben Die anderen 10% werden versucht habe das Display stärker zu neigen und kräftig gegen die linke oder rechte Ecke gedrückt haben. Auch diese Schäden gab es auch schon bei den Intels.
      Da aber das Display teuer ist, versucht man es halt mit einer Klage und meint, dass es vor Gericht ausreicht zu behaupten, es sei von ganz allein gesprungen. Dabei sind auf den Schadenbildern teilweise sogar noch Klebereste von der Abdeckung erkennbar.

      • Das ist ein Mobiler Rechner. Der sollte Belastungen, die mit Mobilität einhergehen, aushalten können.

  • Das passiert wenn man jedes Jahr ein Update/Produkt auf dem Markt bringen muss. Sollte es in bestimmten Branchen nicht geben. Alle zwei Jahre und gute Reparaturmöglichkeiten wären Pflicht. Ja ja der Markt regelt alles.

    • Dann gehen Apple aber Mrd. $ an Umsatz durch die Lappen – denn nicht wenige kaufen schön im Jahresrhythmus neue Apple Hardware. Wäre also absolut die falsche Entscheidung, wenn es um die $$$ geht -> und nur darum geht es Apple ;)

    • Beim Mac gibt es nicht mal jedes Jahr ein Update. Manchmal fragt man sich, was machen die Entwickler bei Apple den ganzen Tag. Apples Notch kam mit dem iPhone X 2017 raus, 2021 ist diese jetzt 20% kleiner. Okay ……….Es gibt andere Hersteller, die haben TouchID im Display integriert, FaceID sieht man nicht mal usw. Ja, es funktioniert auch nicht so toll aber trotzdem.

      • „Es funktioniert nicht so toll“.
        Klarer Fall von unterschiedlichen Prioritäten.
        (Wobei ich nicht unterstellen will, dass bei Apple alles gut funktioniert.)

      • „FaceID sieht man nichtmal“
        Das liegt daran, dass die anderen Hersteller schlichtweg keinen Matrixprojektor verbauen und sich deren Face Unlock deswegen mit einem Foto überlisten lässt. Auch anderweitige Proximity und Brightness Sensoren fehlen schlichtweg bei der Konkurrenz. Wenn man Features weglässt, reicht natürlich ein Punchhole. Wenn die Qualität der Bilder egal ist, kann man natürlich ein paar Bildschirmpixel drüber verteilen.

      • @Pazuzz So ist es. Face ID ist eine andere Liga.

      • @Pazuzu: Den Proximity Sensor werden wohl die wenigsten weg lassen, darüber regelt man meist das ausschalten des Displays beim telefonieren. Manche bringen ihn auch unter das Display.

    • Wer bei klassischer Computerhardware einen regelmäßigen „2 Jahres Turnus“ verlangt, deklassiert sich als vollkommen ahnungslos.

      • Weil 2 Jahre zu lang oder zu kurz sind? Weiß jetzt nicht so recht, wie ich die Aussage deuten soll. :D

      • Ich verstehe es so, dass wenn eine Firma PCs kauft, diese in der Regel auf 3 Jahre amortisiert werden. Branchenausnahmen gib es immer.

        Also müsste ein HW-Produzent nicht jedes Jahr neue Designs entwickeln, sondern das, was wichtig ist: Die inneren Werte verbessern und diese mit ensprechenden Werkstoffen aussenrum gut schützen.

        Niemand, wirklich niemand arbeitet mit dem äusserlichen Desing eines Computers. Allenfalls zeigt man es einfach, was keine Arbeit ist.
        Wer mit einem Gerät arbeitet, der schaut auf das leuchtende Viereck, das mit farbigen Pünktchen Formen und Figuren zeichnet, die unser Gehirn entsprechend interpretiert.
        Je schneller diese Anzeige das Resultat anzeigen kann, desto produktiver ist der Mensch davor. Und je weniger Fehler die inneren Werte produzieren, desto entspannter ist der Mensch davor und jene rundherum.

        Wer das verstanden hat, qualifiziert sich. Besonders, wenn man es noch auf sich selbst bezieht ;)

      • Den Einwand gebe ich dir zurück.

    • Naja, das hat weniger mit den Jährlichen Update an Produkten zu tun. Gerade in der IT Welt ist Apple da eh einer der langsamsten, denn andere Hersteller haben da im halb Jahrestakt neue Hardware raus aber die aktualisieren dann nur die Innerenwerte.

      Apple hat bei den M1 Geräten aber nicht nur die Innerenwerte von Intel auf M1 geändert sondern auch das komplette Gehäuse Design überarbeitet. Das Problem mit diesen Displays, hätten sie auch bekommen können wenn es keine M1 Geräte geben hätte sondern wenn Apple die alten Hardware in das neue Gehäuse gepackt hätte. Denn das Problem selbst ist nicht das Display sondern eher das Gehäuse in dem das Display eingebaut ist.

      • Stimme dir zu.

        Apple kennt seine Kunden ja bestens, befragt sie, betreibt Monitoring und weiss, dass Kameraabdeckungen weit verbreitet sind.
        Ich stelle mal die Behauptung auf, dass sie diese auch getestet haben. Über die Resultate wissen wir (noch) nichts. Die könnten dann bei einer Verhandlung zu Tage kommen.

        Vermutlich werden sie aber eher den „kulanten Weg“ wählen, einen Vergleich anbieten und ein Reparaturprogramm ins Leben rufen. Mit den neuen Supportdokumenten, die sagen, dass bei geschlossenem Display nichts dazwischen liegen darf, sind sie dann „fein“ raus. Passiert wieder was, ist der Kunde schuld.

  • M1 MacBook, top Laptop, gar keine Probleme. Noch nie was von gehört.

  • Haben hier im Haus ein MacBook Pro und Air ( beides natürlich M1 ) und haben keine Probleme! Ich denke da riechen diverse Anwälte wieder Geld…

  • Jedesmal, wenn was neues raus kommt stürzen sich Scharen von Anwender in den Staaten (und manch anderen Ländern) auf die Produkte und versuchen Fehler zu finden und die Firmen profitabel zu verklagen. Die Unterstellung das alles absichtlich gemacht zu haben gehört zum Programm. Der schlechte Ruf der USA in Sachen „Keinen Hamster in die Mikrowelle“ und „Achtung! Kaffee ist heiß!“ begründet sich größtenteils darauf.

    Ob jetzt die Sprünge tatsächlich einfach so passieren oder ob da nicht doch was dazwischen geklemmt wurde bzw. etwas anders nachgeholfen um das 100fache vom Kaufpreis dann als „Profit“ aus einer Sammelklage zurück zu bekommen, das hat schon Ausmaße angenommen wo man das alles nicht mehr so Ernst nehmen kann.

    Dieses Problem hatte ich vor 10 Jahren schon im Geschäft schon mit diversen Laptops, wo der liebe Anwender ganze Papierstapel zwischen Tastatur und Display klemmt, damit beim Transport von einem Besprechungsraum in den nächsten nichts verlorengeht.

    Ich persönlich lasse mich durch solche Themen nicht beeinflussen und setze hier lieber auf Aussagen und Berichte aus der eigenen Region. Da wird das wenigstens nicht vom Profit gesteuert. Wenn hier jemand sagt, das geht oft kaputt, dann hat das für mich einen anderen Impact als die Klage aus USA.

    • Leider zwingt Apple die Kunden zu solchen Sammelklagen. Ich habe dieses Drama mit meinem MBP 2011 mit dedizierter Graka durchgemacht. Die Geräte sind reihenweise ausgefallen mit Graka Defekt und Apple hat sich nicht darum gekümmert.

      Erst nachdem die Sammelklage in USA erfolgreich war, hab ich die Kosten für den Mainboardtausch erstattet bekommen. (Natürlich brauch man ein neues Mainboard bei defektem Grafikchip…).

      Ein knappes Jahr später war dieses Mainboard/Graka dann auch wieder Schrott und durch das aufgelegte Programm hab ich nochmal kostenfrei den Schrott ersetzt bekommen.

      Zwei Jahre später (2019) ist das MBP dann endgültig abgeraucht. Das Programm war eingestellt und der Support ausgelaufen – keine Ersatzteile mehr verfügbar von Apple, teurer Elektroschrott.

      Wenn Apple solche Serienschäden anerkennen würde und frühzeitig mit Austausch-/Reparaturprogrammen reagieren würden, würde es diese Sammelklagen so nicht geben.

      • Hab auch noch ein 2011 MBP am laufen. Ebenfalls der Grafikchip defekt. Aber das Ding läuft einwandfrei mit interner HD-Grafik. Man muss den Chip nur im EFI deaktivieren und alles läuft super.
        Klar mit Einschränkungen bei der Grafikbearbeitungen.

      • Das macht kein Technikhersteller freiwillig, selbst wenn ein Serienschaden intern bekannt ist. Wenn Du das Wort als Supporter vor dem Kunden erwähnst bist Du deinen Job los.

      • Das ist für mich auch okay … ich warte aber da lieber ab, was hiesige Anwender berichten da 9 von 10 „Problemen“ eigentlich keine sind. Das heißt nicht, dass manches nicht gerechtfertigt ist.

    • Thorsten hat doch absolut recht.

      Wir haben hier tag täglich mit Apple Produkten zu tun. Und auch wir hatten schon Kunden mit defekten Displays wegen einer aufgeklebten Kamera-Abdeckung. Das Display schloss sind mehr bündig, es gab druck auf die Oberseite und fertig war …

      Und wenn ich sehe, wie manch neuen Geräte nach kürzester Zeit verranzt und vermackt sind (für alle nicht Südbadener = Zerkratzt, mit dellen, Furchen), dreckig und fleckig von oben bis unten, Fett und Dreck auf der Tastatur usw. wundert mich es auch nicht, dass die Geräte bei einzelnen früher oder später kaputt sind.

      Heute war ein Kunde da, der hat sein Hirn mal eingeschaltet. 2017er MacBook Pro 15″, Lüfter drehten nach kurzer Zeit hoch. 99% der Nutzer würden hier NICHTS tun. Sondern erst handeln, wenns zu spät ist. Er, kam rein und ließ eine Reinigung machen. Und siehe da, das Gerät war VOLL mit Staub. Lüfter und Kühlung VOLL. Und genau so war es damals auch mit den defekten Grafikkarten. Mein 17″ von 2011 läuft heute noch. Mein 27″ iMac mit anfälliger 6970 läuft heute noch … Wird regelmäßig gereinigt, es wird regelmäßig die WLP erneuert. Null Probleme.

  • Es könnte daran liegen, dass bei einigen Modellen die Kräfte, die zum Öffnen des Displays benötigt werden relativ hoch sind.
    Bei meinem aktuellen MBA M1 ist z.B. ein Öffnen mit einer Hand in den meisten Fällen nicht möglich. ich hebe dann das ganze Gerät vorne an.
    Wird dann das Unterteil mit der einen Hand festgehalten und das Display im weiteren Verlauf nicht mittig angehoben, so muss es eigentlich unweigerlich zu Verspannungen im Display Glas kommen.

    • Eigentlich muss man es doch mittig anfassen, wegen der Kerbe unten. Ich glaube es passiert eher, wenn jemand versucht das Display weiter nach hinten zu klappen, als vorgesehen, dann verwindet sich der Deckel schon sehr, wenn man an der äußeren Ecke anfasst, oder eben mit diesen Schiebern für die Kamera.

  • Typisches Elektroschrott von Apple zu unglaublich günstigen Preisen! Hoffentlich hat die Klage Erfolg und Apple auf den Boden der Realität geholt.

    • Sehe ich ganz genau so! Da die Fanboys aber nie wirklich was dagegen getan haben, ist es Apple natürlich in den Kopf gestiegen. Das haben wir nun davon! Würde auch nie Elektroschrott von Apple kaufen, Windows 10 finde ich sehr viel besser! Von Windows 11 gar nicht zu reden, noch besser!

    • Sonst geht es dir gut? Genau deshalb werden diese Sammelklagen geführt, weil es immer Deppen gibt, die ihre Displays Schrotten, aber gern das Geld vom Hersteller bezahlt haben wollen. Seltsamerweise hört man diese Probleme auch nur in den USA. Wir haben im Büro jetzt ausschließlich M1 Macs und 0 Probleme. Ich habe auch noch nie von jemanden gehört, dass es ein solches Problem gibt – und ich kenne sehr viele Nutzer (schon aus beruflichen Gründen).

  • … bei mir ist ein zwei Millimeter großes Stück am Rande in der Nähe der Kamera abgeplatzt (m1 pro)! War schon vor einem halben Jahr bei Apple in Frankfurt. Antwort … Apple Care in Anspruch nehmen :-(

  • Hier stößt Slim an seine Grenzen. Mobil einsetzbar sind die Rechner schon lange nicht mehr. Zumindest nicht ohne Hülle und gepolsterten Case. Scheinbar reicht dem Kunden das es hübsch anzusehen ist.

  • Ein Aufkleber kann einen Displaybruch verursachen? Wie empfindlich diese hochmodernen Apple Produkte doch sind.

  • Die Anderen wie Samsung sind auch nicht besser.
    Aber ich bewundere, wie Unternehmen in USA wirklich zur Rechenschaft gezogen werden können.
    In Deutschland muß sich dringlich was ändern, denn nur so ändern die Unternehmen ihr Verhalten.

  • Oder die Anwaltskanzlei hat ein paar Duzend Leute gefunden (bezahlt) die ein Display schaden provozieren damit sie die US übliche Sammelklage einreichen können. Unglaublich was Anwälte so abziehen.
    Gibt dafür genauso wenig Belege wie für ein Fehlverhalten Apples aber unglaublich was einige Kommentatoren mit Applephobie
    ohne Belege so schreiben.

  • Ich hatte genau dieses Problem. 16 pro. Kein Aufkleber, kein Sturz, kein nichts. Hatte das Gerät zugeklappt in der Hand und nach dem öffnen war das Display am Rand gesprungen. Sehr sehr sehr ärgerlich – und teuer – und langwierig.

  • Wahrscheinlich haben diese Leute eine Kamera Verdeckung benutzt.

  • Also ich habe das MacBook Air M1 sofort nach Erscheinung gekauft und auch die AppleWatch S7 sowie ein iPhone 12 – zum Glück habe ich diese Probleme nicht obwohl die Geräte täglich im Gebrauch sind – ich hatte noch nie Probleme mit Apple Produkte obwohl immer viel geschrieben wurde LG an Alle

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