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Premiere erst im April 2021

James Bond im Stream: Mit $600 Mio. selbst für Apple zu teuer

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Der nächste James Bond, „No Time to Die„, hat in der coronabedingten Ausnahmesituation schon länger massive Schwierigkeiten damit, ein gewinnbringendes Fenster zwischen Sperrstunden und Social-Distancing-Auflagen zu finden, das für die Kinopremiere des jüngsten Titels der seit 1953 existierenden Agenten-Saga genutzt werden könnte.

James Bond Time To Doie

Entsprechend nachvollziehbar ist, dass die für den Produktionsbetrieb verantwortliche Filmproduktionsfirma Eon Productions Ltd. in die Fusstapfen von Tom Hanks getreten sein soll und die Fühler in Richtung der großen Video-Streaming-Dienste ausgestreckt hat. Mit diesen sollen laut eines Berichtes des Fach-Magazins Variety Verhandlungen geführt worden sein, den 25. Bond als On-Demand-Video bei Apple oder Netflix zu platzieren.

Allerdings sollen sich sowohl Apple als auch Netflix gegen die Aufnahme von „No Time to Die“ in die eigenen Kataloge entscheiden haben. Ausschlaggebend hier: Die enorme Forderung von satten 600 Millionen US-Dollar, die die Produzenten Barbara Broccoli und Michael Wilson ausbezahlt bekommen hätten.

Die Produktion des neuen James Bond, dessen Kinostart bereits mehrfach verschoben wurde, soll etwa $250 Millionen gekostet haben und wurde unter anderem durch die prominente Platzierung von Werbepartnern wie Land Rover, Omega Uhren und Heineken kofinanziert. Während zuletzt noch der November zur Debatte stand, soll der Film jetzt erst im April 2021 veröffentlicht werden, wo genau ist allerdings weiterhin unklar.

Neben einer Kooperation wäre auch die Eigenvermarktung von „No Time to Die“ als Premium-Stream zu Preisen um die $30 denkbar. Das Filmstudio MGM könnte damit dem Vorbild von Disney folgen und den neuen James Bond, ähnlich wie Mulan, zu einem fixen Termin zum Einmalkauf anbieten. Weder Apple noch MGM wollten die Verhandlungen öffentlich kommentieren.

Montag, 26. Okt 2020, 8:40 Uhr — Nicolas
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  • 30$… Warum nicht gleich 50$? Ich wäre ja echt bereit bei solchen Filmen tiefer in die Tasche zu greifen, aber selbst da ist bei mir bei 20 EUR Schluss. Natürlich möchte man das Risiko vermeiden dass die Kunden sich den Film kaufen und dann eine Party mit 20 Leuten veranstalten, aber wie hoch ist das Risiko? Ich denke dass man das bei den Preisen noch eher forciert und Kunden eher Abstand davon nehmen.

    • Naja genau darum geht es doch. Mit 5 Leuten sind 30€ schon nicht mehr viel und günstiger als ein Kino (man erspart sich sogar noch das labernde Pärchen hinter einem und das dauerfragende Kind neben einem). Fände den Preis für eine Heimvorstellung echt in Ordnung. Gerade wenn es so läuft wie bei Disney, dass man sich den Film so auch öfters ansehen könnte.

      • Für mich ist leider Kino, naja, subjektiv gesehen etwas „tolles“. Der gleiche Film auf Netflix oder im Kino – Meilenweiter Unterschied. Selbst wenn man zu Hause objektiv gesehen gute Hardware und eventuell bessere Preise/Komfort hat…

    • Dann wäre es ja gerade jetzt passend, wo offiziell nur 10 erlaubt sind :)

  • 30 Dollar für einen Werbefilm?
    Ich bin raus…

  • Das Kinosterben hat eh schon begonnen. Von daher, werden wir in absehbarer Zeit, vieles streamen. Schade nur, dass 3D dann auch wegfällt.

    • Schade wegen dem Kinobesuch allgemein mit Popcorn und co….3d werde ich aber nicht vermissen, empfand ich als recht große Fehlentwicklung. Mir wäre eine Entwicklung zum „gestochen scharfes Bild“ lieber gewesen.

      • Auch wenn ich eigentlich eher der digitale Mensch bin hat mir im Kino eigentlich analog besser gefallen.
        Mein erster digitaler 4K Film im Kino war Interstellar…..
        Ich war so unglaublich enttäuscht von der Bildqualität. 4K Auflösung ist einfach viel zu gering für die riesen Leinwände im Kino.
        „Gestochen Scharf“ wird also noch einige Zeit brauchen. Selbst 8K wird das wahrscheinlich nicht liefern.
        Mich interessiert eher HFR. Habe neulich Gemini Man zu Hause geschaut. In 4K, HDR und mit 60 fps HFR….das Bild sieht so unglaublich kristallklar aus durch die hohe Bildrate….Hätte nie gedacht das das so einen Unterschied macht. Es sieht mit 60 fps einfach viel natürlicher und realistischer aus.

      • Popcorn kannst du auch zuhause machen, ansonsten vermisse ich echt nix am kino :D

      • Allerdings eben nicht mehr wie Kino, sondern wie Video. Das kann man mögen und es passt sicher auch zu „technischen“ Inhalten.

      • HFR erinnert mich eher immer an eine Seifenoper! Da sind mir 24p deutlich lieber. Sicherlich eine Gewohnheit, aber eine, die ich nicht ablegen möchte.

      • Nervende Sitznachbarn und Popcorn Gestank. Klebrige Fussböden. Nee.

      • Ich kann diese Abneigung gegenüber HFR einfach nicht verstehen. Genau so wenig dieses Gerede über „Soap Opera Effekt“. HFR bedeutet einfach, dass es nicht mehr ruckelt. Nicht mehr und nicht weniger. Wie man dieses ruckeln schön finden kann (vorallem bei schnellen Schwenks in Actionfilmen) oder es gar mit Kino assoziiert erschließt sich mir einfach nicht. Wenn ich aus dem Fenster schaue oder meinen Kopf drehe ruckelt da auch nichts…..Und genau so sollten Filme auch aussehen….denn so ist es natürlich. 24fps ist einfach unzeitgemäß.
        Allerdings kann ich die Abneigung gegen die Zwischenbildberechnung am TV verstehen und Teile sie auch. Dabei entstehen nämlich wirklich unangenehme Geisterbilder. Wenn ein Film in 24fps gedreht wurde schaue ich ihn auch so…..Allerdings würde ich höhere Bildraten immer bevorzugen. Ich kann den Kritikern wirklich nur Gemini Man empfehlen in HFR.
        Die 60fps tragen meiner Meinung nach mehr zu einem scharfen und realistischen Bild bei als die 4K Auflösung.

      • Nö. Die 24 FPS entsprechen deutlich eher dem menschlichen Auge als die 60fps.

      • Riesen Unsinn und eine Lüge. Punkt

      • falscher Laden….

      • Wenn ich bei 24 fps ein ruckeln sehe und bei 60 fps nicht, entsprechen 24 fps mit Sicherheit nicht dem menschlichen Auge. Was meinst du denn warum Gamer mittlerweile bei 240hz und all dem Kram angekommen sind :)

      • Ähm… Steuerungsbewegungen Spiel != Bewegungen im echten Leben. :-)

      • Dann bist Du noch nicht in einem schönen kleinen Kino gewesen, nicht die Glasbunkern.

        Ein echtes Kinovergnügen, am besten in einem kleinen alten Kino ist durch nichts, aber auch gar nichts zu ersetzen. Erst recht nicht zu Hause, mit Discounter Popcorn….

      • Wir machen mittlerweile einen großen Bogen um die ganzen Multiplexkinos – das ist reine Massenabfertigung ohne große Qualität, sowohl beim Bild als auch beim Ton. Da sind die 15 oder 20,- für einen Topfilm rausgeworfenes Geld.

        Zum Glück gibt es mittlerweile hier bei uns im Umkreis mehrer kleine Kinos mit kleinen Sälen aber Top-Technik, den neuen Digitalprojektoren und 3D-Sound. Da macht Kino wieder Spass, weil es ein Erlebniss ist. Da fahren wir dann auch mal 50km zu einem Kino.
        3d Bild kann ich drauf verzichten, ich habe einen Film in 3D gesehen und musste rausgehen, weil mir schlecht geworden ist. Ich brauch es einfach nicht.

      • Was ist an Kino noch interessant?
        Die Preise sind mittlerweile ein Witz, Popcorn kann ich zuhause auch machen, zu einem Bruchteil des Preises. Während der Vorstellung nerven andere Kinobesucher, treten von hinten in den Sitz und quatschen rum. Danke, da mach ich’s mir lieber zuhause gemütlich. :-)

    • Haben es mit Mulan mal getestet und fand es eigentlich ganz gut. Wurde irgendwie ein „Event“ draus.

      Bequeme und saubere Sitze, nette Leute, gutes Bild und weniger Stress.

      Günstiger als Kino war es auch

    • Kinos sterben nicht aus, dann wären auch alle Film Produktion Konzerne pleite, mit Streaming verdienen die kaum Geld.
      Es gibt keine Event, die Schauspieler reisen nicht zu der Veröffentlichung um auch die Fans zu sehen.

    • Ich denke auch das der Höhepunkt des kommerziellen Kinos lange vorbei ist.
      Pflicht für jeden Gastgeber beim Streaming zuhause: Erstmal viel Werbung zeigen und kurz bevor der Film losgeht nochmal schön überteuertes Eiskonfekt an die Freunde vertickern.

    • Ich war in den letzten Monaten total oft im Kino, war richtig gut. Super Plätze, nicht so voll, keine Schlangen beim Popcorn, einfach genial. Besser als zuvor. Haben uns zwei Kinderfilme, Tenet und dieses Wochenende noch Greenland reingezogen. Ich kann jedem empfehlen, aktuell ins Kino zu gehen.

  • Marc Perl-Michel

    Was würde es denn kosten, wenn Apple MGM komplett übernimmt?

    • Das wäre ein kultureller Verlust! Noch schlimmer: Bond würde Apple Watches (statt Omega) tragen und ein eMobile fahren (statt Aston Martin)!!!

      • Und Miss Moneypenny würde Siri heißen… omg

      • Ich sehe jetzt noch nicht, warum das negativ ist.

      • Ach Melvin…sei nicht so hart zu dir selbst,

      • Und was wäre daran jetzt schlimm?

      • Ich stelle mir gerade Bond im E-Smart und mit Mickey-Mouse-Ziffernblatt vor. Das würde nicht dem Image der Buchfigur entsprechen und man könnte diesem Film dann auch einen ganz anderen Namen geben. Aber bei Ghostbusters 3 hat man ja auch versucht die political correctness umzusetzen…..

    • Sie sollen einer wert von 1,5-3 Milliarden Dollar haben. Also für 5 Milliarden Dollar übernehmen und man hat die Rechte an allen Filmen und kann auch neue drehen. Wäre denke der bessere Deal.

      • Nein, da MGM der Verleiher ist, die Rechte an der Marke Bond Broccoli hält. D.h. Wenn müsste MGM und anschließend die Bond-Rechte gekauft werden und da sprechen wir sicher von einem anderen Preis wenn allein für den aktuellen Film 600 Mio USD aufgerufen werden.

  • Hm, schwierige Situation.
    Aber jetzt den Film ständig zu verschieben bringt halt auch nichts. Ich finde 600 Mio. angemessen. Für Apple wäre es auch bezahlbar. Aber dann sollte Apple auch exklusive Rechte für die nächsten Filme bekommen. Nur jetzt einen Film „kaufen“ damit er gekauft ist, finde ich auch nicht sinnvoll.
    Sollen ihn doch viele Plattformen bekommen. iTunes, YouTube, Amazon, etc. so wie es bei DVD Start ist. Denke so könnte es was werden.

  • Es muss nicht kostenlos im Abo des Streaminganbieters sein. Für Blockbuster würde ich auch einen Obolus zahlen, oder warten bis er kostenlos ist.
    Aber dann könnte man ihn gleich als Leih-/Kauffilm bei Amazon oder Apple anbieten.
    Macht’s doch wie immer: zwei Wochen Kino, dann als Leih-/Kauffilm und dann Stream.

  • Die bekommen den Hals echt nicht voll oder?
    Ist natürlich nur meine Meinung aber ich finde Kino heutzutage eigentlich unnötig.
    Wenn man einen Film statt exklusiv an einen Streamingdienst einfach an mehrere lizensiert (Amazon, Netflix und Apple) dann noch die Blu-ray und iTunes Käufe betrachtet und zusätzlich noch die FreeTV Vermarktung über Jahre überall auf der Welt mit einbezieht, sollte sich doch auch ohne Kino mehr als genug Umsatz generieren lassen oder?

  • Wenn ich mit meiner Frau ins Kino gehe sind locker mal 50€ weg…dafür ist der Preis angemessen. Hast noch zwei Freunde (Abhängig der Corona Auflagen) da, jeder bringt seine Chips und Getränke mit und man ist billiger als im Kino.

    Der Kommentar dient allein nur zur Relativierung der Kosten.
    Natürlich fehlt aber auch komplett das Flair welches auch ich mittlerweile vermisse.

    • Im Kino zahle ich dafür, dass der Betreiber eine sündhaft teure Soundanlage, div. Projektoren angeschafft hat und eine gemütliche Atmosphäre bietet. Ein Großteil der Kosten geht also für die Hardware drauf. Für eine Bluray zahlt man circa 10-20 €, wenn sie neu auf den Markt kommt. Die Hardware, um sie ab zu spielen, habe ich selbst bezahlt.

      Ich sehe nicht ein, für digitale Kopien mehr zu bezahlen.

      • Ups .. sollte eigentlich als Kommentar zu @quando’s Post gedacht sein

      • Das ist nicht wirklich korrekt, ich war 6 Jahre Theaterleiter eines großen Multiplex Kinos. Der Eintrittspreis deckt zu 90% die Filmmiete, Personalkosten usw werden über die Theke ausgeglichen.

      • @mckay: Ja… Miete, Personalkosten, Filmmiete, Reinigungskosten, Heizung, Strom, etc… wen interessiert das HIER schon! Am besten wäre, man würde mich dafür bezahlen, dass ich den Film anschaue damit ich dann eine 5 Sternebewertung abgebe. :-D
        Ich persönlich finde Kino weiterhin klasse. Auch wenn ich Popcorn in der Mikrowelle selber machen kann, die Käsesauce im Supermarkt mit Nachos günstiger bekomme, ist es halt immer noch ein anderes „Klima“.

    • TeeTassenTrüffel

      Ich finde so darf man nicht rechnen, denn wenn ich Freunde zu Besuch habe verlange ich von denen kein Geld für den geschauten Film oder verbrauchten Strom :D

    • ja, kino Eintritt, babysitter wird benötigt und die S bahn nach München. wenn 50 EUR mal reicht !

  • Naja ein Kinoabend kostet mit allem für 2 Personen auch schnell 30€ und mehr. Für mich wäre das ok in Anbetracht der Kosten um so einen Film auf die Beine zu stellen.

    • 30€ für zwei Leute? In welches Dorfkino gehst du denn? ;-)

      Inkl. Parkgebühren, Snacks, Getränken und Überlängenzuschlag, Logenaufpreis usw. bist du ganz fix bei 30€ pro Person. Und sitzt dann auch nur in einem Saal mit quatschenden Leuten, die ständig auf ihre Handys starren, während dann nach 30 min Nerv-Werbung und „Will jemand ein Eis?“ irgendwann der Film in sowas wie 4K losgeht.

      Da lieb ich mir meinen eigenen Kinokeller ;-)

      • Im „Dorfkino“ kommt man für 30€ sogar zu fünft ins Kino…mit Popcorn. Dafür bin ich hier im „Kettenkino“ einer der großen (inzwischen übernommenen) Anbieter zu zweit….ohne Extra. Bier: 4,90. Ich will nicht die Brauerei kaufen, ich möchte nur was trinken. Und ’ne Poledance Stange ist auch nirgendwo zu sehen….

  • 1953? Wenn’s im die Kinofilme geht, würde ich eher 1962/63 sagen…

  • Kann da Netflix und Apple gut verstehen. Die Kosten holt man nicht mal eben so wieder rein, gerade mit Blick darauf dass James Bond seit Daniel auch etwas nachgelassen hat.
    Auch wenn die Kosten bei einem Realfilm (mit relativ wenig CGI) echt in Ordnung sind erschreckt es einen doch immer wieder wie teuer sowas wird :D

    • Ganz im Gegenteil, James Bond ist eben wegen Daniel Craig wieder richtig beleibt geworden !
      Ich finde persönlich (nein, ich bin nicht Blond) ein James Bond muss blond und blaue Augen haben. Passt irgendwie meine Meinung nach.

    • Ach das ist sogar noch relativ überschaubar. „Titanic“ hat 1997 schon knapp 300 Mio. gekostet, und „Fluch der Karibik 4“ fast eine halbe Milliarde!

      Selbst Animationsfilme wie „Rapunzel – neu verföhnt“ kosten mittlerweile Unsummen, dieser liegt mit 286 Mio. sogar noch deutlich vor 007.

  • Nix besonders… ist nicht anders als bei der Bundesregierung. Da gibt es hoch oben ein paar, die bestimmte Entscheidung verpassen, falsch entscheiden oder kein Maß kennen und der Bürger muß deren fehlende Kompetenz mitbezahlen… Glücklicherweise kann man in diesem Fall selbst entscheiden, den unverschämten „Premium“ Streamingpreis zu ignorieren… man wird ja geradezu gezwungen auf „Alternativen“ umzusteigen… ;-)

  • Schade, hätte mich über Bond bei TV+ schon gefreut. Hatte dem Dienst auch gut getan. Besser wäre aber, Apple kauft endlich MGM komplett auf, das ist ja schon länger im Gespräch.

    • Ja dann könnte Apple eine neue Stargate-Serie bringen. Die wäre bestimmt gut, bei der bisher vorgelegten Qualität. Würde mich da freuen.

      • Aber dann bitte bei Atlantis ansetzten und nicht so nen kack wie Universe!! Die Serie hat das Franchise richtig geschadet!!

  • James Bond muss man einfach im Kino schauen, zuhause wirkt es einfach so normal und wird sehr oft abgelenkt.

    Genau wie Avengers, Mission Impossible oder auch Minions, zuerst im Kino schauen mit den Flair, dieses Luxus – macht richtig spaß und hat was unvergessliches.

    Zuhause kann man den Film nochmal schauen, nach so 6-12 Monate.

    Die Ton Qualität über 7.1 Surround usw. sowie 4K-8K Video ist schon es sehr geiles im Kino.

  • Kino ist Kino ist Athomsphäre und Großleinwand und Sound. Wer zu Hause auf dem TV streamt und vielleicht noch eine Surround-Anlage hat, kann auch warten, bis der im TV kommt. Bis dahin kann man zum x-ten mal die Wiederholungen der alten ansehen. Früher hat es ca. 2 Jahre nach Kinostart gedauert, wurde zuletzt aber immer kürzer.

  • Schade – ich bin tatsächlich auch totaler JB-Fan, wäre auch bereit, den ein oder anderen Taler dafür zu entbehren.

  • Das „für“ aus der Überschrift streichen, dann passt es besser.

  • Hallo! Gott sei dank – war mein erster Gedanke! Und dabei bleibe ich auch.

    Ich arbeite seit fast 20 Jahren an einer Kinokasse im Nebenjob und was sich die Verleiher aktuell herausnehmen (allen voran Disney) ist eine absolute Unverschämtheit. Die Betriebe die diesen Studios jahrelang die Kassen vollgeballert haben werden jetzt mit Verschiebungen und Absagen bestraft. Dass von einer Kinokarte die 10 Euro kostet, gerade mal knapp 0,90 Euro für den Kinobetrieb hängen bleiben ist den meisten Besuchern ja nicht so wirklich klar. Und wie sollen da Kinobetriebe überleben in Zeiten in denen eh schon wenig Leute kommen. Kino ist ein Kulturgut das geschützt werden sollte. Stattdessen wird jeder Kinobetreiber zum Spielball der großen Filmindustrie, die sich aktuell gerade selbst verramscht. Bei MGM scheint es besonders übel. Denn die Bond-Filme legen oft den Grundstein für weitere Produktionen, denn so gut scheint es MGM nicht mehr zu gehen. Ich mag Apple, ich mag Disney und ich mag das Kino. Müsste ich mich aber entscheiden, würden ich mich für den Familienbetrieb entscheiden, der mich seit 20 Jahre mit viel Freude, Abwechslung und Faszination begleitet. Die riesigen Verleiher haben neben den Filmstudios teilweise auch noch andere Einnahmequellen, wie Parks, Hotels, Kreuzfahrtschiffe, Entertainmentshows, Musicals oder Lizenzen für Spielzeuge. Dies alles ist auf das ursprüngliche Kino zurück zu führen. Ohne die kleinen Kinos an der Ecke würde es das alles nicht geben…. Traurig, wie geldgeil diese Firmen sind schlimmer: Wie viel Verlass und Zusammenarbeit die jahrelang bestand nun auf der Strecke bleiben soll….

    • Ja das ist schon eine harte Nummer für die Angestellten. Ich gehe davon aus, dass bei einem kommenden LockDown dieser der Branche den Rest geben wird. Das wird kaum eine Kinokette überleben. Dann steht ein Angehöriger auf der Strasse.

    • hast du gut geschrieben! Danke für den Einblick.

      • Ich reihe mich da mal ein…. Danke für die Ausführungen, denn mir war das als sporadischer Kinogänger auch nicht bewusst (0,90€ von 10€). Das ist heftig!
        Wenn ich ins Kino gehe, zelebriere ich das. Die letzten Jahre waren es die Star Wars Filme, welche ich mit meinen Söhnen meinem Vater und meinem Bruder immer zusammen geschaut habe also quasi „Jungs-Abend“. Und ein Bond fällt auch in diese Kategorie und gehört einfach ins Kino!

    • Leider wie in vielen Branchen.
      Nehmen nehmen nehmen was möglich ist.
      Ebenso die ganze Fussballbranche. Das ist alles nicht mehr normal und angemessen.
      Danke für deinen Kommentar.

  • Der Film ist durch die Platzierungen bereits Co Finanziert und dennoch möchten die noch 350Mio Aufschlag zum „Herstellungspreis“ haben wobei das Kino noch gar nicht angefangen hat??? LOL so verdient man Geld… in diesem Fall dann wohl doch nicht

    • Würdest du den Film als Produzent verscherbeln? Die Rechnung ist relativ easy. Skyfall war günstiger und hat 1,1 Mrd USD eingenommen. Der neue Teil hätte das Potential noch mehr einzunehmen. Dagegen spielt die Unsicherheit durch Corona.

      Allein in der schwierigen Coronaphase hat Tenet aktuell 220 Mio eingespielt. Niemand weiß wie es im März/April aussieht. Viel schlechter vermutlich nicht, also mehr Chancen als Risiken. Dazu hat die Marke James Bond eine ganz andere Reichweite als ein Film, über den nicht-Kenner nicht im Ansatz sagen können worum es geht.

      Von daher, ich kann absolut nachvollziehen warum da 600 Mio USD aufgerufen werden.

      • Ich nicht. Was kostet denn der Film wirklich?
        Klar wenn hier jeder Schauspieler hier zig Mio bekommen summiert sich das schon. Ob das angemessen ist steht wohl auf einem anderen Blatt

  • Finde ich toll, wie ihr die Einführung einer höheren Preisklasse auch noch feiert. Oder meint ihr es bleibt dabei, dass es nur zur “Premiere” so teuer ist? Ihr werdet euch daran als Normalpreis genauso gewöhnen wie an euer “new normal”.

  • Den Druck hast doch MGM! Der Film wird mit jedem Tag älter und älter und älter.

  • Ja, 20€ würde ich auch zahlen.

    Sollen die doch den Film fair bei den Anbietern der ganzen Dienste anbieten. 70/30 Regel. Können die dann schauen, was da rumkommt ;)

  • Lol!
    Da werden Smartphones ohne Zubehör für 4stellige Summen abgefeiert, aber bei 30,-$ für einen Film hört der Spaß auf.

    Das hat was!

    P.S. Übrigens, mir sind beide Angebote zu teuer. Ich kaufe weder ein Smartphone für über Tausend $\Euro, noch gebe ich 30,-$ Dollar für einen Film aus.

    • Es ist eben nur ein (!) Film während ich ein Smartphone 2-3 Jahre nutze. Beim Film ist im Bestfall nach 2 ½ Stunden Schluss.

      Jede Woche einen Film zu dem Preis und schon bist du bei 120€ monatlich. Das Smartphone habe ich da für umgerechnet 50€ monatlich und kann es 7 Tage die Woche rund um die Uhr nutzen.

      Dass der Vergleich schlimmer hinkt als Miraculix ist hoffentlich auch die klar oder?

      • Nein, dass sehe ich nicht so.
        Das iPhone kostet im Vergleich zu Wettbewerbern bis zu 50% mehr. Da wird gar nicht drüber nachgedacht. Teilweise Wochen vorher vorbestellt. Scheinbar kann man es sich leisten und muss nicht auf den Euro schauen. Ansonsten würde man da mit mehr Überlegung seine Käufe tätigen. Bei einem Film, der im Vergleich gerade Mal den Kaufpreis eines Netzteils entspricht, ist die Empörung grenzenlos. Wohlgemerkt, kommt hier die Kritik von den gleichen Usern. Da hielt sich selbst die Kritik an Apple in Grenzen, die das Netzteil im Lieferumfang des iPhones eingespart haben.
        Also entweder ich kann auf dicke Tasche machen, dann sind die 30,-€ Peanuts und nicht der Rede wert. Oder aber es ist zu teuer, dann kann ich mir auch kein iPhone leisten.

      • Wie gesagt, keine Ahnung wie du da bei einem 2,5h Film Parallelen zur Smartphone Nutzung sehen kannst. Ich kann es jedenfalls nicht nachvollziehen.

  • Wenn man von Google 8-12 Milliarden US-Dollar in den Arsch geschoben bekommt, dann sollte man wirklich nicht so geizig sein.

  • Toll, wie hier, wie aus dem Lehrbuch, einfach negative Kommentare gepostet werden, hauptsache laut sein.

    Ich möchte den nächsten Bond sehen, egal wie. Wir haben halt eine Ausnahmesituation, da fände ich es nicht schlimm wenn es teurer wird, würde mich aber natürlich auch über ein günstiges Angebot freuen. Hauptsache der Film kommt, wird sicher gut!!

  • Schade wäre mir 30 Euro wert gewesen. Vielleicht springt ja Amazon noch an. 600 Mio. sind doch leicht reinzuholen weltweit.

  • Wegen mir können die sich den Kino-Release oder was auch immer es wird direkt sparen und es gleich als Blu-Ray veröffentlichen. Zumal das dank Corona eh schwierig im klassischen Kino wird. So könnte man gleich ohne 3/4 Jahr Wartezeit die eigene James Bond Collection vervollständige :)

    • Das wäre ja worst case für den Verleiher. Die Blu-ray wird dann im Handel für 12-15€ verkauft und daran verdient der Handel, Logistiker und Presswerk noch gut mit bis der Verleiher dann mal was abbekommt.

  • Einfach zwei-drei Jahre warten. Dann kann man den Film zu normalen Konditionen schauen. Der Film wird ja nicht schlecht in der Zeit…

  • Ich würde selbst nach Corona nicht mehr ins Kino gehen. Bin zuvor eh nur noch 1x alle zwei Jahre hin. Seit man große OLEDs zu Hause haben kann, ist das doch uninteressant und ganz sicher ist es kein Kulturgut oder dergleichen. Ja, das Kino an sich ist schön, definitiv, die meisten Menschen dort aber leider nicht. Entweder sie reden oder essen viel zu laut, haben ihre Handys oder Smarten Uhren beleuchtet oder riechen unangenehm. Das ist mir das Geld einfach nicht mehr wert, bei so vielen negativen Punkten. Da kuschele ich lieber daheim mit meiner Frau auf dem Sofa vor 65 Zoll, habe selbstgemachtes Essen und kann jederzeit pausieren um auf ein sauberes Klo gehen zu können.

    • Hört sich toll an, aber wenns jeder macht muss sich die Filmindustrie was Neues einfallen lassen um grosse Filme weiterhin zu finanzieren. Gibt eh schon unendlich viele Low Budget Filme.
      Das Futter für dein Oled muss ja schliesslich irgendwo herkommen.
      Ich bin der Meinung das Disney den richtigen weg mit eigener Stremingplattform geht. Soll MGM auch machen. Ich persönlich liebe die alten und neuen Filme von Denen und würde sogar mehr zahlen als für Netflix. Und neue Filme dann als Inn app Kauf für moderate 5€ oder so buchen.

  • Was kümmern mich die Probleme von superreichen Menschen die jegliches Maß und Ziel verloren haben? Deswegen werde ich es mir illegal besorgen, einfach aus Prinzip. Soll alles vor die Hunde gehen, lieber heute als morgen.

    Hoffentlich rafft Corona noch ein Großteil der völlig entarteten Branchen dahin. Formel 1 und Fußball fällt mir da noch ein. Vielleicht gelänge dann ein Neustart unter anderen Voraussetzungen und vielleicht könnte dann ein normaler Mensch wieder eine Wohnung kaufen.

  • Ja so ist das. James Bond gehört ins Kino und dann als DVD nach Hause. Barbara Broccoli hat es richtig gemacht einen solch hohen Preis zu fordern. Nur so kann man das Kino retten, denn da gehören solche Blockbuster eben hin und nicht in irgendwelche Streamingdienste.

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