ifun.de — Apple News seit 2001. 30 383 Artikel

Umfangreichste App ihrer Art

ID3-Tags setzen: MP3-Editor Yate für Mac erscheint in Version 6.0

12 Kommentare 12

Über kostenfreie und quelloffenen Möglichkeiten, wie ihr die ID3-Tags eure MP3s am Mac korrigieren, bearbeiten und setzen könnt, haben wir in den zurückliegenden Jahren immer mal wieder berichtet.

Thetagger 1500

TheTagger, ein brauchbarer Tag-Editor

Brauchbare Kandidaten sind etwa der schlichte Tagger, der Namensvetter TheTagger und der der iTunes-Kompagnon Tune-Instructor. Zudem steht eine runderneuerte Mac-Version des Windows-Klassikers MP3Tag in den Startlöchern.

Und, nicht zu vergessen: MusicBrainz Picard – ein Freeware-Download der Anfangs etwas kompliziert zu bedienen ist, mit etwas Übung aber weitgehend automatisch arbeitet und selbst komplett namenlose MP3s taggen kann.

…doch Yate kann einfach mehr

Wer all diese Angebote schon ausprobiert hat und immer wieder von fehlenden Funktionen bei der Verwaltung der eigenen MP3-Sammlung aufgehalten wurden, der sollte sich mit Yate auseinandersetzen.

Yate Large Screenshot

Der Download gehört ebenfalls zu den Werkzeugen, die die ID3-Tags eurer MP3s korrigieren, bearbeiten und setzen können, im direkten Vergleich mit der Konkurrenz aber so viele Funktionen wie keine andere Mac-App mitbringt.

Am besten ihr macht einen Abstecher in die Feature-Übersicht des Entwicklers und euch anschließend mit der kostenlosen Trial-Version vertraut. Fühlt ihr euch in der Anwendung dann schon etwas sicherer, schaut euch die Actions an, die dabei helfen wiederkehrende Aktionen zu automatisieren. Yate kann 30 Tage kostenlos ausprobiert werden, ehe die veranschlagten $20 fällig werden – wir empfehlen euch vom Probezeitraum Gebrauch zu machen.

Yate Screenshot Large

Zwar wirkt die App etwas altbacken, hat unförmige Icons und eine nicht wirklich intuitive Benutzeroberfläche, der gebotene Werkzeugkasten ist dann jedoch beispiellos umfangreich.

Jetzt ist Yate in Version 6.0 erschienen und tritt mit einem so üppigen Changelog an, dass TextEdit uns aus den hier abgedruckten Änderungen ein PDF-Dokument mit 13 Din-A4-Seiten erstellt hat. Trotz dem Wechsel der Versionsnummer ist die Yate-Aktualisierung für Bestandskunden kostenlos.

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
15. Jul 2020 um 17:17 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    12 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
    Rede mit!
  • Yate nutzt doch auch die Datenbank vom Music Brainz Picard.

  • Die Kategorie Software wird immer unbedeutender. Der Wechsel zu Streaming ist unaufhaltsam. Die jungen Generationen wissen nichts damit zu anfangen. Kaum jemand macht sich mehr die Arbeit eine CD einzulesen und hoch akkurat aufzubereiten. Nur die Anwender, die verlustfrei archivieren wollen nehmen die Arbeit auf sich. Aber auch diese Leute werden beim Streaming bereits erreicht.

    • Nö, sehe ich nicht so…
      Ja, es gibt Konsumenten, die mit nem 10er im monat glauben, tatsächlich Künstler zu unterstützen…
      Dabei sind die Streaminganbieter nur Zuhälter ihrer Zunft, ohne dass sie etwas für die Kultur leisten.
      Wie sonst ist zu erklären, dass Spotify für ein 20 Minuten Track genauso viel ausschüttet wie für einen 3 Minuten Track? Wenn der Preis des Endkunden zur Maxime wird, bleibt die Qualität auf der Strecke, dass muss doch klar sein.

      Und so lange die Streamingbuden große Löcher in ihren Archiven haben, macht ein Wechsel ohnehin keinen Sinn. Ich streame auch, aber meine legal erworbenen Sachen, die auf meinem Plex Server liegen. So habe ich MEINE Sammlung + das gute Gefühl, Künstler die mir etwas bedeuten, durch Tonträgerkauf zu supporten um deren Kunst in der Zukunft sicherzustellen.

      Spotify zb. schreibt keine schwarzen Zahlen… wie wollen die also etwas für die Leute tun, deren Arbeit sie brauchen, um sich selbst als Dienstleister rechtfertigen zu können? Spotify ist nur eines, ein weiterer Knebel für Künstler – und das kann nicht im Sinne von Kulturgut sein.

  • Geht die Benutzung auch auf „deutsch“ umzustellen?

  • Werden wir schon noch sehen, wohin uns Generation Alles für nix noch hinbringt.
    Fakt ist, die Masse der Jugend ist weder kulturell interessiert, noch zahlungskräftig, daher wohl der kampfpreis der streamingbutzen. Nur auf wessen Rücken das wieder ausgetragen wird…

    Mal sehen, wann der erste dicht macht, der Leistungen Dritter weit unter Wert verkauft.das muss zwangsweise kollabieren…

    Der Siegeszug der brüllwürfel und Dumb speakers geht weiter, was vom audiophilen Standpunkt her eine düstere Prognose ist.

  • rocklobster1974

    Weiß jemand, was aus TuneUp geworden ist? War meiner Meinung nach die beste Möglichkeit mp3 zu pimpen?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 30383 Artikel in den vergangenen 7135 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2021 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven