Inaktivitätsfrist halbiert
Gratis-Konten im Visier: Dropbox verschärft Inaktivitäts-Regeln
Der Cloud-Speicher-Dienst Dropbox zieht die Daumenschrauben bei kostenlosen Konten weiter an. Mit neuen Nutzungsbedingungen verkürzt der Cloud-Anbieter die Frist, nach der inaktive Gratis-Accounts gekündigt werden können. Die neuen Richtlinien gelten ab dem 1. Januar 2027, die aktuellen lassen sich hier nachlesen.
Bislang behielt sich Dropbox vor, kostenlose Konten zu schließen, wenn zwölf Monate lang kein Zugriff erfolgt war. Künftig reichen dafür bereits sechs Monate. Die Frist wird damit halbiert. Zahlende Nutzer sind von dieser speziellen Inaktivitätsregel nicht betroffen.
Vor einer Sperrung oder Kündigung will Dropbox die Betroffenen weiterhin informieren und ihnen Gelegenheit geben, wieder auf das Konto zuzugreifen beziehungsweise ihre Daten zu exportieren. Wer Dropbox lediglich gelegentlich als kostenlosen Ablageort nutzt, sollte künftig also regelmäßiger vorbeischauen.
Mehrere Konten können gemeinsam betroffen sein
Parallel verschärft Dropbox die Regeln für Nutzer, die mehrere Konten unter derselben E-Mail-Adresse führen. Teams und andere Workspaces gelten zwar weiterhin als eigenständige Konten. Maßnahmen gegen einen Zugang können künftig jedoch auch die übrigen Accounts betreffen.
Wird ein Konto gesperrt oder gekündigt, behält sich Dropbox ausdrücklich vor, die Maßnahme auf weitere Zugänge mit derselben Mailadresse auszudehnen. Bei geschäftlichen Adressen erhält zudem Dropbox selbst mehr Handlungsspielraum. Der Anbieter kann Nutzer dazu verpflichten, in ein Dropbox-Team zu wechseln oder eine private E-Mail-Adresse zu hinterlegen.
Privatnutzer verlieren weitere Spielräume
Die Änderung reiht sich in mehrere Einschnitte der vergangenen Monate ein. Im vergangenen Jahr hat Dropbox zunächst seinen Passwortmanager eingestellt und kurz darauf auch die Mac-, iPhone- und iPad-Apps von Dropbox Paper gestrichen.
Die aktuellen Dropbox-Preise
Auch beim klassischen Dateiabgleich werden die Alternativen kleiner. Der schlanke Open-Source-Client Maestral war insbesondere für Nutzer des kostenlosen Basic-Tarifs interessant, weil er nicht auf das Drei-Geräte-Limit der offiziellen Dropbox-App angerechnet wurde. Inzwischen steht jedoch fest, dass Maestral nicht mehr weiterentwickelt wird. Wer dauerhaft bei Dropbox bleiben möchte, dürfte damit künftig häufiger beim offiziellen Client landen.
Damit entwickelt sich Dropbox weiter in Richtung Unternehmensangebot. Mehrere Zusatzdienste für Privatnutzer wurden zurückgefahren, alternative Nutzungsmöglichkeiten fallen weg und die neuen AGB nehmen nun auch inaktive Gratis-Konten früher ins Visier. Zusätzlich steigt das Mindestalter auf 18 Jahre. Zur Durchsetzung darf Dropbox auch Altersinformationen von Drittanbietern wie App Stores heranziehen.


Habe von damals durch das „Space Race“ immer noch über 20 GB dort im kostenlosen Tarif. So lange sie mir das nicht wegnehmen, ist alles gut.
Habe mir damals, als Dropbox so ziemlich der einzige Cloud-Dienst war, über 24 GB kostenlos „erarbeitet“. Nun nutzte ich die Meldung um mich mal wieder anzumelden. Musste erst ein paar Geräte abmelden, u.a. mein iPhone SE! Weiß gar nicht in welcher Schublade es verstaubt… Also ob ich es wirklich noch brauche, nachdem ich es mehrere Jahre nicht genutzt habe?
Bitte nicht als Angriff verstehen, aber ja, wenn man es nicht mehr braucht, sollt man den Account löschen, oder auslaufen lassen.
Nutzer lassen Daten auf „ewig“ für lau liegen, ohne den Dienst wirklich sinnvoll zu brauchen. Das erzeugt Kosten beim Anbieter, die dann denen „Schaden“ die es wirklich nutzen, egal ob ohne Kosten (Streichung von Funktionen) oder bezahlt (Erhöhung der Preise)
Ich kann von meinen 20 GB auch nur 3 MB ablegen und regelmässig austauschen, da kostet Dropbox das nichts. Ob ich 100000 oder 1000000 User in der Datenbank habe spielt auch keine Rolle.
Immer unsympathischer der Laden. Zum Glück gibt es Alternativen.
Warum? Was haben die dir getan?
Nutze ich schon seit Jahren nicht mehr. iCloud mit 2TB reichen.
Gerade angemeldet und auf oberster Ebene den Ordner mit dem Namen NoCondoleezza gesehen. Schon ironisch, dass man sie damals als größtes anzunehmendes Unglück in der US Politik gesehen hat. Account stillgelegt, danke für wenig.
Nach wie vor begeisterter Nutzer. Einfach gerade jetzt auch im Zeitalter von KI über den Konnektor draufzugreifen, alles Mögliche machen, eigene Dokumente verwalten, Unterrichtsunterlagen und so weiter. Auch von vielen anderen Kollegen wird das Ganze noch zum Teilen und so weiter, plattformübergreifend, genutzt, für Vereinsarbeit etc. Sehr gut.
Typisch Lehrer. Nach den Sommerferien schön die Ki arbeiten lassen und dann ins burnout krank bis zu den Weihnachtsferien.
Kannst dich ja gerne bewerben und es besser machen. Du würdest keinen Morgen durchstehen.
Ich würde drobbox gerne nutzen, aber mir fehlt einfach ein Tarif mit 200gb. Entweder mini oder volle Lotte.
Das sollen sie doch ihren M.. behalten. Was ehr zu umständlich und Nutzer unfreundlich.