Smart Home auf iPhone und iPad
Wallflower 3: HomeKit-Dashboard blendet Unwichtiges aus
Wallflower 3 steht seit diesem Monat als grundlegend überarbeitete Ausgabe des HomeKit-Dashboards für iPhone und iPad bereit. Die Berliner Entwickler von nxtbgthng haben die Anwendung erneut von Grund auf neu geschrieben und verfolgen dabei vor allem ein Ziel: Auf dem Bildschirm soll nur erscheinen, was gerade Aufmerksamkeit verdient.
Eine ausgeschaltete Lampe verschwindet daher aus der Übersicht, aktive Szenen tauchen automatisch auf. Kameras werden eingeblendet, wenn sie Bewegung erkennen, Sensorwerte vor allem dann, wenn sie den normalen Bereich verlassen. Termine bleiben bis kurz nach ihrem Ende sichtbar. Wer bestimmte Informationen dauerhaft sehen möchte, kann diese anheften. Der Rest ist weiterhin mit einer Displayberührung erreichbar.
Das Dashboard sortiert sich selbst
Schon mit Wallflower 2 konnten Nutzer aktive Geräte hervorheben und Sensorinformationen, Wetter sowie Kalenderdaten auf einem fest montierten iPad darstellen. Version 3 erweitert diesen Ansatz deutlich. Das Interface passt sich nun unterschiedlichen Displaygrößen und Ausrichtungen an. Neben automatisch erzeugten Ansichten für einzelne Räume oder Zonen lassen sich vollständig eigene Dashboards zusammenstellen.
Auch die Detailansichten für Lampen, Thermostate, Ventilatoren, Kameras und Fernseher wurden neu gestaltet. Hinzu kommen eine Wanduhr, Wetterwarnungen, der Familienkalender und ein QR-Code für das Gäste-WLAN. Probleme wie nicht erreichbare Geräte, niedrige Batteriestände oder Netzwerkstörungen können ebenfalls auf dem Dashboard erscheinen.
Optional erkennt Wallflower, wenn sich jemand dem Display nähert, und blendet dann zuvor versteckte Bedienelemente ein. Laut nxtbgthng verarbeitet die Funktion dafür lediglich Kamerametadaten. Bilder sollen weder gespeichert noch übertragen werden.
Grundsteuerung bleibt kostenlos
Die Steuerung des gesamten Apple Home ist weiterhin kostenlos und nicht auf eine bestimmte Zahl von Geräten beschränkt. Bezahlt wird für erweiterte Anpassungen sowie Wetter und Kalender. Wallflower Premium lässt sich monatlich oder jährlich buchen. Das Jahresabo umfasst eine zweiwöchige Testphase und Familienfreigabe. Alternativ gibt es einen Einmalkauf für zusätzliche Home-Funktionen und eigene Dashboards. Wetter, Kalender und spätere Erweiterungen außerhalb der Haussteuerung gehören nicht dazu.
Wallflower setzt auf HomeKit und arbeitet nach Angaben der Entwickler bei der Haussteuerung lokal, sodass diese auch ohne Internetverbindung funktioniert. Unterstützt werden damit auch Matter-Geräte sowie über KNX-Bridges, Home Assistant oder Homebridge eingebundene Komponenten.


Service-Kommentar:
Premium = 8€/Monat oder 50€/Jahr. ;-)
Wer sich dafür interessiert, sollte vielleicht noch abwarten, was Apple im Oktober ggf. An Hardware präsentiert.
Alles immer für 0€ haben wollen, echt schlimm geworden,
4,16€ finde ich einen top Preis & die neue Version ist super top!
Es sagt ja auch niemand, dass immer alles kostenlos sein soll. Nur die ständigen Abos nerven nur noch.
Korrekt – auch meine Meinung!
Ich benutze HomeDash kostet zwar Geld aber wenn es einem nicht zusagt kann man ja bei Apple es 24 Tage zurückgeben
Kann bei mir keine Verbindung zu Home oder zu Hue Bridge aufbauen
Wallflower Developer hier. Klingt seltsam, das hatte ich noch nicht… Schreib mir mal, dann finden wir gemeinsam raus, woran es liegt.