Vorerst nur in den USA
Google lässt Gemini jetzt Mac-Dateien sortieren
Google baut die Gemini-App für den Mac weiter aus. Wie bereits im Mai angekündigt, hält der KI-Agent Gemini Spark nun Einzug in die macOS-Anwendung. Aus dem bisherigen Chatfenster soll damit ein Assistent werden, der auch mit lokalen Dateien und Abläufen auf dem Desktop umgehen kann.
Google nennt als Beispiel das Sortieren von PDFs im Download-Ordner. Nutzer sollen Spark etwa anweisen können, Dokumente nach bestimmten Kriterien in passende Ordner zu verschieben. Auch Aufgaben, die lokale Dateien mit Google Workspace verbinden, sind vorgesehen – etwa das Erstellen einer Budget-Tabelle aus Rechnungen, die auf dem Mac gespeichert sind.
Der Zugriff auf lokale Dateien soll dabei nicht automatisch erfolgen. Google betont, dass Spark nur auf Dateien zugreifen kann, für die Nutzer die entsprechende Freigabe erteilen. Das spielt eine große Rolle, weil die neue Funktion deutlich tiefer in den Mac-Alltag eingreift als eine normale Chat-Anfrage im Browser.
Zugriff auf lokale Dateien
Wir hatten die Entwicklung bereits im Frühjahr begleitet. Zunächst testete Google die Gemini-App für den Mac, später stand die Anwendung weltweit als native Mac-App bereit. Ende Mai kündigte Google dann an, Gemini Spark im Sommer auch auf den Mac zu bringen. Genau dieser Schritt beginnt nun.
Neben lokalen Dateien soll Spark stärker mit weiteren Diensten zusammenarbeiten. Google nennt unter anderem Google Tasks, Google Keep, Canva, Dropbox, Instacart, OpenTable und Zillow Rentals. Auch eigene Verbindungen über das Model Context Protocol sollen möglich werden. Damit rückt Gemini näher an das heran, was Google als persönlichen, proaktiven KI-Assistenten beschreibt.
Vorerst nur für Ultra-Abonnenten
Für deutsche Nutzer bleibt die Neuerung zunächst allerdings eher ein Ausblick. Gemini Spark für macOS startet als Beta für Google-AI-Ultra-Abonnenten ab 18 Jahren in den USA. Wann die Funktion in Deutschland verfügbar wird, sagte Google bislang nicht.
Das passt zu Googles jüngster Neuordnung der Gemini-Abos. Die besonders leistungsfähigen KI-Funktionen landen zunehmend in den teuren Tarifen, während die normale Mac-App weiter als Einstiegspunkt dient.

So etwas von Anthropic und ich bin dabei. Das ist es, was ich von KI erwarte.