Aktuelle Version deutlich erweitert
Freie macOS-App Sol: Von der Nischen-App zum erwachsenen Launcher
Viele Apple-Nutzer feuern den Kurzbefehl Command + Leertaste inzwischen fast schon automatisch ab, um über Spotlight Anwendungen oder Dateien zu suchen und zu öffnen. Wer erweiterte Funktionen benötigt, setzte bislang auf Alternativen wie Alfred, Launchbar oder auch Raycast.
2022 trat mit Sol ein weiterer Launcher auf den Plan. Die Anwendung wurde als quelloffene Lösung für Nutzer vorgestellt, die einen Launcher bereitstellte, dieser aber zusätzlich um eigene Skripte und Plugins ergänzte. Erste Versionen boten lediglich den Zugriff auf Kalendertermine, einfache Websuchen sowie einige Systembefehle wie das Aktivieren des Dunkelmodus.
Aktuelle Version deutlich erweitert
Inzwischen liegt Sol in Version 2.1.252 vor und wird regelmäßig gepflegt. Die App ist weiterhin kostenlos erhältlich und kann direkt oder über den Paketmanager Homebrew installiert werden. Und in den letzten zwei Jahren ist viel passiert: Sol hat sich von einer Nischen-App zum erwachsenen Launcher entwickelt. Nutzer haben nun Zugriff auf zahlreiche Werkzeuge, die direkt in den Launcher integriert sind. Dazu zählen ein schneller Emoji-Picker, ein Taschenrechner, eine erweiterte Dateisuche und die Möglichkeit, Programme und Fenster mit Tastenkombinationen zu verwalten. Auch ein Clipboard-Manager für die Verwaltung der Zwischenablage und eine Notizfunktion sind enthalten.
Ergänzend unterstützt Sol den Zugriff auf Browser-Lesezeichen, blendet Kalendereinträge direkt im Launcher ein und bietet eine einfache Übersetzungsfunktion für bis zu drei Sprachen. Weitere Module kümmern sich um die Mediensteuerung, ein Prozess-Manager zeigt aktive Programme an und erlaubt deren Beendigung. Für Entwickler gibt es Befehle wie das Löschen von temporären Xcode-Dateien oder zum Start eigener Skripte.
Eine Besonderheit ist die Option, den Display-Ausschnitt (also die „Notch“) aktueller MacBooks softwareseitig auszublenden. Darüber hinaus lassen sich globale Tastenkürzel für beliebige Aktionen anlegen. Mit diesen Schritten hat sich Sol von einem experimentellen Ansatz zu einer vollwertigen Alternative zu den etablierten Launchern entwickelt. Die App kombiniert Geschwindigkeit mit einer klaren Oberfläche und bleibt durch ihren offenen Ansatz erweiterbar.
Lange Rede, kurzer Sinn: Ihr könnt Sol ruhig mal wieder einen Testlauf auf der eigenen Maschine gewähren.
Wirklich nicht schlecht, wenn ich nicht schon Alfred hätte…
spotlight ist so genieal… ausser wenn man kontaktdaten sucht. das war mal klasse – wurde dann vor jahren verschlimmbessert und ist kaum noch zu gebrauchen außer die kontakte-app damit zu starten und nach kontaktdaten zu suchen und diese ggf. zu kopieren.
ich hasse es – weil ich es oft benötige… (das musste mal raus… . )
Ich hoffe, Dir geht es jetzt besser! ;-)