Rust-App statt Browser-Unterbau
Fastpotify: Schlanker Spotify-Client startet nativ auf dem Mac
Mit Fastpotify steht ein neuer, quelloffener Spotify-Client für macOS, Windows und Linux bereit. Die Anwendung setzt nicht auf einen eingebetteten Browser, sondern wird als native Rust-App ausgeliefert. Fastpotify bewirbt sich als kompakter Desktop-Client, der schnell startet und trotzdem Bibliothek, Suche und Spotify Connect abdeckt.
Fastpotify greift auf Playlists, Lieblingssongs, gespeicherte Alben, Künstler und Podcasts zu. Eigene Wiedergabelisten lassen sich erstellen, bearbeiten und neu sortieren. Die Suche berücksichtigt Songs, Künstler, Alben, Playlists, Podcasts und einzelne Episoden. Optisch orientiert sich die Anwendung am bekannten Aufbau von Spotify. Farbflächen von Seiten und Player passen sich dabei an die jeweiligen Albumcover an, zusätzlich stehen helle und dunkle Darstellungen bereit.
Lokale Wiedergabe und Spotify Connect
Fastpotify kann selbst als Spotify-Connect-Gerät auftreten und Musik direkt auf dem Rechner wiedergeben. Unterstützt werden dabei lückenlose Wiedergabe, bis zu 320 kbit/s, eine optionale Lautstärkeanpassung und ein lokaler Audio-Cache. Für die Wiedergabe auf dem eigenen Computer wird Spotify Premium vorausgesetzt. Bibliothek, Suche und die Fernsteuerung anderer Geräte funktionieren laut Projektbeschreibung dagegen auch mit anderen Konten.
Darüber hinaus lässt sich die laufende Wiedergabe auf Lautsprecher, Telefone oder weitere Computer verschieben und anschließend weiterhin aus Fastpotify steuern. Die Anwendung unterstützt dafür unter anderem Play/Pause, Vorwärts, Zurück, Shuffle, Repeat und die Lautstärkeregelung.
Noch fehlen einige Spotify-Funktionen
Die Entwickler bezeichnen Fastpotify selbst als junges Projekt und listen mehrere Einschränkungen offen auf. Liedtexte, Video-Podcasts und soziale Funktionen fehlen bislang. Das Umsortieren von Playlists erfolgt über Menübefehle und nicht per Drag-and-drop. Zudem sind für Web-API und Streaming getrennte Spotify-Freigaben erforderlich.
Fastpotify weist auf seiner Projektseite außerdem darauf hin, dass es sich um einen inoffiziellen Client handelt. Änderungen an Spotifys öffentlicher Web-API oder an den von librespot verwendeten Schnittstellen könnten deshalb einzelne Funktionen vorübergehend außer Gefecht setzen.
Einen anderen Weg geht die bereits im vergangenen Jahr vorgestellte Spotube-App. Sie hatte Spotify mit Version 5.0 vollständig verlassen und die Audiowiedergabe stattdessen auf YouTube umgestellt.



Solche Apps gibts es imho zu selten. Schöne Programme die fix und schnell funktionieren – bestes Nutzererlebnis bieten und nicht unnützen Müll (wie der Browser unterbau) mitschleppen. Sowas gibt es zu selten finde ich.
Wir gleich getestet danke für den Tipp
Da stimme ich dir zu!
Es geht leider um Reichweite statt Performance schau dir die McDonalds App an die ist eine einzige Katastrophe.
Yup. Amazon Prime Music könnte das auch gebrauchen. Die Apps sind ziemlich mies und langsam.
Feishin fuer Mac unschlagbar und apreggi fürs iPhone
Wie installiert man sowas?