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Facebook Watch: Die Video-Plattform startet weltweit

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Ein Jahr nach dem exklusiven Start in den USA hat das soziale Netzwerk Facebook seine Video-Plattform Watch heute weltweit verfügbar gemacht und positioniert sich damit aggressiv gegen die Google-Tochter YouTube.

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Durch zahlreiche Optimierungen, so Facebook, hat sich die Sehdauer von Videos innerhalb von Facebook Watch gegenüber Anfang 2018 um das 14-fache erhöht.

Alleinstellungsmerkmal sollen unter anderem die sozialen Aspekte des Videoangebotes sein. Beispielsweise kann man nun sehen, welche Videos den eigenen Freunden gefallen haben oder von ihnen geteilt wurden.

Ab heute gibt es Facebook Watch überall auf der Welt. Damit erhalten die Menschen rund um den Globus eine neue Destination innerhalb von Facebook, um Videos zu entdecken und sich mit Freunden, anderen Fans und den Machern selbst darüber auszutauschen. Unser Ziel ist es, gemeinsame Erlebnisse rund um Bewegtbild zu erschaffen. Das Verbindende, was entsteht, wenn Videoinhalte mit Familie und Freunden gemeinsam angesehen und diskutiert werden – diese “Lagerfeuermomente” – wollen wir ins digitale Zeitalter überführen.

Facebook selbst beschreibt „Watch“ als erste eigene Online-Video-Plattform und hebt die folgenden Funktionen besonders hervor:

  • Neue Videos entdecken: Der personalisierte Watch-Feed hält aktuelle Videos bereit – von Unterhaltung über Sport bis hin zu Nachrichten und vielem mehr. Ähnlich wie der News Feed, setzt auch er sich aus Inhalten zusammen, die darauf basieren, was eine Person interessiert, welche Videos sie bereits angesehen hat oder womit die Freunde bereits interagiert haben, sowie vielen weiteren Signalen. Es ist das Netzwerk aus Freunden, welches Facebook und auch Watch so einzigartig macht.
  • Creator und andere Videoproduzenten an einem Ort: Oberhalb des Watch-Feeds befindet sich eine Watchlist, die aktuelle Videos von Seiten aufführt, denen ein Nutzer folgt. Dieser Bereich ist anpassbar, indem man weitere Seiten hinzufügt oder bestimmte Seiten aus der Follow-Liste innerhalb von Watch entfernt.
  • Neue soziale Videoerlebnisse: Wir entwickeln stetig neue Videoerlebnisse, die die Menschen in den Mittelpunkt stellen und ihnen die Möglichkeit geben, mitzubestimmen, wie sich die Inhalte entwickeln. Im Laufe der Zeit werden neue Videoerlebnisse und soziale Interaktionsmöglichkeiten in Watch hinzukommen, wie beispielsweise Watch-Parties, Premieren oder neue Videoformate mit Quiz- und Umfrage-Tools, bei den die Teilnahme des Publikums im Vordergrund stehen. Darüber hinaus wird es immer einfacher, Live-Videos zu finden, damit man kein wichtiges Ereignis verpasst und sich mit anderen über aktuelle Geschehnisse austauschen kann.
  • Ein Zuhause für gespeicherte Videos: Falls ein Nutzer beim Surfen im News Feed Videos entdeckt, die er oder sie aus Zeitgründen nicht sofort anschauen kann, bietet Watch jetzt die Möglichkeit, sie dort abzulegen und später anzuschauen.

Unterm Strich dienst das neue Angebot natürlich vor allem dazu, Werbeplätze zu verkaufen. Wie Facebook das das eigene Video-Monetarisierungsprogramm erweitert hat, erklärt der Konzern in diesem Blogeintrag. Interessanter Info-Schnipsel daraus: „Alle Videos, die auf verifizierten Facebook-Seiten sowie nicht-verifizierten Seiten mit mehr als 5.000 Fans veröffentlicht wurden, können auf Watch angezeigt werden.“

Apple TV jetzt, iOS erst später

Zum Aufrufen von Facebook Watch tippen Android-Nutzer auf das Watch-Symbol in der Schnellzugriffsleiste oder navigieren über das Lesezeichen „Mehr“ zur Videoplattform. Die iOS-Unterstützung soll erst später nachgereicht werden. Auf Apple TV, Samsung Smart TV und Amazon Fire TV soll Watch hingegen umgehend verfügbar sein.

Mittwoch, 29. Aug 2018, 19:12 Uhr — Nicolas
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  • Hab das schon Wochen in meiner App auf iOS das Symbol ….

  • Und ich dachte schon an eine Uhr.

  • Konkurrenz ist wichtig. Jetzt kann man zwischen Pest (Google) und Cholera (Facebook) wählen

  • Ich hab den Watch Knopf schon seit heute morgen auf meinem iPhone X.

  • Konkurrenz ist wichtig. Jetzt kann man zwischen Pest (Google) und Cholera (Facebook) wählen.

  • Ich wusste gar nicht, dass Facebook noch relevant ist in Deutschland. Die Jugendlichen nutzen es zB doch auch nicht mehr.

  • Ich finde, es wird immer deutlicher, dass eine staatliche Konkurrenz zu diesen ganzen Videoplattformen geben sollte. Bei der der Zweck eher Selbstzweck ist und nicht Kommerz. Wenn man sich mal überlegt, wie abhängig wir von Youtube usw. sind. Die bestimmen, was wir sehen. Sollte das wirklich ein privater Konzern entscheiden dürfen? Eine zentrale Sammelstelle, bei der Nachrichten, Dokus und was auch immer auf deutschen Servern liegt, scheint mir eine notwendige Entwicklung zu sein. Wenn die Öffis ihre Inhalte dort verfügbar machen, wird es auch eine gewisse Breitenwirkung
    geben und die Plattform wird nicht gleich wieder in der Versenkung verschwinden.

    • guck halt bei ard und zdf. die haben das doch alles im programm. selbst mein kind guckt da – freiwillig. :)

    • Du willst lieber das der Staat entscheidet was wir sehen? Reichen dir die einseitigen Berichterstattungen der deutschen Presse nicht? Bei allem übel das man über Google sagen kann, auf YouTube laufen wenigstens „alle“ Sichtweisen.

      • Ja ja, lieber Kylian…
        Die einen nennen es „einseitig“ haben aber keine Ahnung wovon sie sprechen, denn das ist ja die staatliche Lügenpresse.
        Andere würden es „unabhängig“ nennen.
        Oder wüsstest Du in Deiner Filterblase von irgendetwas anderem auf dieser Welt, als davon, dass Flüchtlinge unser schönes Deutschland überfluten und alles zerstören was ihnen in den Weg kommt..
        Ach, das ist garnicht so! Aha! Mensch, gut, dass es noch „unabhängige“ Medien gibt.
        Vor allem unabhängig von Einschaltquoten und Zuschauer- und vor allem Klickzahlen.
        Und Kylian ist ja jetzt auch nicht so der Bio-Deutsche Name oder? Wer hat sich denn da bei Euch reingemischt…

      • Deutsche Presse = staatlich gelenkt? Oder was willst du uns sagen?

      • @Jan: Schau mal wem die Presse gehört. Nur zwei Familien. Und wer der Chefredakteur von Bild und Spiegel ist. Tatsächlich, die selbe Person.

        YouTube hat das Problem, das einem immer extremere Videos empfohlen werden – da die länger geschaut werden und man mehr Werbung unterbringen kann. Aber die Videos selbst sind kaum zensiert.
        Zudem kann ich ein Video abbrechen und ein anderes starten, sehen wie beliebt es ist, und die unabhängige Meinung anderer Nutzer in den Kommentaren lesen.
        Versuche das mal mit dem Fernseher oder einer Zeitung :)

      • Eh Kylian ist ein Nickname in einem Forum. Das du da keine ethnische Herkunft dran ablesen kannst solltest du dann vielleicht schon wissen. Ansonsten kann ich dir gerne auch mal einen Link geben, wo die Definition von Nicknames steht.

        So, nun zum Thema. Ja die deutsche Presse wird gelenkt und berichtet in vielen Dingen falsch oder einseitig. Gibt genügend Menschen aus beispielsweise der Schweiz oder Österreich, die sich damit beschäftigt haben. Ein Beispiel gefällig? Die USA wollte in der Ukraine einen Präsidenten, den sie leichter handhaben können, damit sie dort einen Militärstützpunkt errichten können. Dann hieß es hier in den deutschen Medien! die Menschen würden gegen den alten Präsidenten demonstrieren und dieser müsse abgeschafft werden ( eine so nette Tugend der USA und des Arschkriecherlandes Deutschland – mein Gott habt ihr vielen Ländern zusammen die Demokratie und den Wohlstand gebracht angefangen beim Iran, irak, Afghanistan, Libyen). Ich weiß aber aus erster Quelle ( meine Tante), dass die Demonstrationsaufnahmen die hier gezeigt wurden, dort mit Waffengewalt erzwungen wurden. Meine Tante musste dort selbst an einem Tag ihren Laden schließen und auf einem Feld „demonstrieren“. Ist mir persönlich auch sche*ßegal ob du mir das glaubst, leb weiter in deiner Traumwelt und glaub dass es bei den Kriegen um Terrorismusbekämpfung geht und nicht um das Öl was ganz ganz zufällig immer in den Ländern anzutreffen ist, wo die Terroristen grad zufällig herkommen.

      • Mein Kommentar wurde wohl gelöscht oder verschluckt. Ja das will ich sagen, darüber gibt es auch gute Beiträge z.b. von Dr. Daniele Ganser ( Schweizer Historiker). Habe das aber auch persönlich miterlebt, dass die Berichterstattung hier sehr einseitig ist. Da werden teilweise inszeniert Bilder gesendet, ein ehemaliger Reporter der Spiegel hat dazu auch einen guten Beitrag gemacht. Warum wird in Deutschland nirgends berichtet, dass deutsche Chemiekonzerne Giftgas nach Syrien liefern?

      • Stimmt nicht ganz @Kylian.
        “ Sie produzieren also den Film, der lief dann auch vorgestern abend und heißt „The Cleaners – Im Schatten der Netzwelt“.
        Und wie man das so macht: Sie haben auch einen Trailer für den Film. Und laden ihn bei Youtube hoch.
        Youtube hat ihn wegzensiert. Begründung: Der Clip beinhalte schockierendes Bildmaterial.“ ( Quelle: http://blog.fefe.de/?ts=a579d8.....a2 ).
        2. Einseitige Berichterstattung? Wo…….. Wir können doch auf zig Nachrichtenquellen zugreifen. Sagt dir z.B jemand bei der ARD welche Partei du wählen musst?
        Wir können uns immer noch eine „eigene“ Meinung bilden.

  • Im gesamten Internet scheint es nur noch darum zu gehen, wie man am besten Werbung verkauft bekommt. Das Werbung jedoch viele Menschen nur abnervt, statt zum Kauf zu inspirieren, scheint die Industrie nicht zu interessieren …

    • Ne es gibt alles umsonst. Wie sollen sich die Plattformen sonst finanzieren. Spenden Sie ? Dann nutzen Sie es doch nicht wenn es nervt. Ganz einfach oder Sie bezahlen 10-20€ monatlich dafür

      • Das wäre mal die Idee. Google 10€ im Monat, YouTube 5€ im Monat, Google Maps 5€ im Monat. Ich bin gerne bereit das zu bezahlen, wenn es Google und Co. WIRKLICH & nachhaltig verboten wird, Daten jeglicher Art zu sammeln und auszuwerten/verkaufen. Etwas mehr Transparenz wie viel solche Daten am Ende echt wert sind wäre dazu angebracht, dann kann Google gerne Datenerhebungen mit Flats anbieten die sie einem dann gerne vergüten können. Wird nicht passieren, da man da deutlich mehr als die ~30€ im Monat von Google bekommen würde.

    • Gibt auch andere Beispiele – Wikipedia (spendenfinanziert), Spotify (Werbung oder Abo), etc.
      Irgendwie müssen die Entwicklungs- und Serverkosten bezahlt werden.
      Die öffentlichen machen das durch Steuern und GEMA.

  • Und ich dachte schon bei der Überschrift an eine Uhr … :)
    Ne sowas braucht man nicht Facebook Apps wurden bei mir schon lange gelöscht

  • Ist es das gleiche wie Facebook Video? Weil das gibts als App schon seit Eeeeewigkeiten auf Apple TV. Ich finde es genial. Ich schaue Videos auf iOS und immer häufiger zeigt mir FB eben auch Videos die ich ansehen möchte. Leider geht das nicht überall. Als dann die App damals auf ATV kam, fand ich es genial.
    Nur eben gruselig, dass man sieht was Freunde sich so ansehen :D ich glaube nicht dass sie alle Videos liked haben oder geteilt. Manche sicher nur angesehen, aber es reicht FB offenbar um es mir mitzuteilen ;)

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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