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Marktüberwacher greifen ein

Europaweites Verkaufsverbot für HomeKit-Steckdose von Koogeek

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Update vom 10. April: Die Stellungnahme von Koogeek liegt vor.

Original-Eintrag vom 6. April: Die WLAN-Steckdose des auf HomeKit-Produkte spezialisierten Zubehör-Anbieters Koogeek – hier im ifun.de-Test – ist seit Mitte Januar mit einem europaweiten Verkaufsverbot belegt.

Steckdose

Die meldende Behörde, im aktuellen Fall die Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen, hatte im Rahmen ihrer Markt­über­wa­chung bereits am 11. Januar Kennzeichnungsmängel und fehlende Konformitäts-Erklärungen in der Bedienungsanleitung bemängelt.

Mit Verweis auf die RE-Richtlinie wurde daraufhin die Einstellen der Bereitstellung der Steckdose auf dem europäischen Markt angeordnet. Die Informationen zum Verkaufsverbot lassen sich auf dieser Detail-Seite des ICSMS, dem Internet-gestützten Informations- und Kommunikationssystem zur europaweiten Marktüberwachung von technischen Produkten, einsehen.

Trotz des Einschreitens der Bundesnetzagentur bietet Koogeek seine WLAN-Steckosen zu Preise von rund 30 Euro noch immer über Amazon an.

Produkthinweis
Koogeek Intelligente Steckdose Wi-Fi aktiviert Smart Plug funktioniert mit Apple HomeKit mit Siri Remote Control auf 2.4...

Nach Angaben von ifun.de-Leser Hans, der uns auf das Verkaufsverbot hingewiesen hat, sogar unter Einsatz wechselnder Produktnummern:

[…] Ich bin mit der Materie beruflich vertraut, daher nur der kurze Hinweis: der Koogeek-Stecker ist nicht normgerecht und man kann nur vom Gebrauch abraten (siehe Link). Es gibt ein offizielles, EU-weites Verkaufsverbot für dieses Produkt. Es wundert (und ärgert) mich das es scheinbar niemanden interessiert. Strom ist kein Spaß. Das Produkt wird bei Amazon immer wieder neu eingestellt, wieder gelöscht, neu eingestellt (erkennt man an den den fehlenden Bewertungen, am Einstellungsdatum und an der jeweils neuen ASIN = Amazon Produktnummer).

Die Bundesnetzagentur überprüft stichprobenweise elektrische Produkte und achtet darauf, dass sich die Produkte bedenkenlos und sicher betreiben lassen. Im Rahmen der Marktüberwachung kommen dabei auch anonyme Testkäufe zum Einsatz.

2017 prüfte die Bundesnetzagentur 3.007 Produkte administrativ, 993 weitere Produkte wurden messtechnisch unter die Lupe genommen. Die Test resultierten in 848 markteinschränkende Maßnahmen darunter 59 Vertriebsverbote und 457 Festsetzungsschreiben mit Verweis auf die RE-Richtlinie.

Statistik 2017

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06. Apr 2018 um 12:08 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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