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Leistung wie erwartet

Erste Benchmarks: Mac mini mit „Pro-Werten“, MacBook Air ersetzt das MacBook

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Am Mittwoch kommen der neue Mac mini und das neue MacBook Air in den Handel. Einen ersten Eindruck über den mit dem Kauf der neuen Geräte verbundenen Leistungssprung vermitteln uns bereits vorliegende, frühe Benchmark-Ergebnisse.

Die bislang vorliegenden Geekbench-Messungen legen nahe, dass der neue Mac mini sich Pro-Nutzern nicht nur durch höhere Preise, sondern tatsächlich auch durch deutlich verbesserte Leistungswerte empfehlen will. Bis zu 5958 Punkte bei Single-Core- und 26619 bei Multi-Core-Anwendungen deuten an, dass es sich bei dem neuen Rechner (den iMac Pro ausgenommen) um einen der schnellsten aktuell verfügbaren Macs handelt.

Mac Mini 2018 Benchmark

Man muss sich beinahe fragen, warum Apple den alten Mac Pro (das „Mülleimer-Modell“) überhaupt noch anbietet, dieser kann es leistungstechnisch erst ab einer für rund 6.000 Euro erhältlichen Ausstattung mit 12 Kernen mit dem neuen Mac mini aufnehmen. Diesen Betrag wird mit Blick darauf, dass es sich mehr oder weniger um ein Auslaufmodell handelt und Apple den Nachfolger für das kommende Jahr versprochen hat, kaum mehr jemand investieren. Der recht neue iMac Pro ist da zumindnst in vielen Situationen die bessere Wahl.

Allerdings sind die genannten Werte noch mit Vorbehalt zu genießen, vereinzelt liegen auch Messungen mit niedrigeren Werten vor. Sobald der Rechner offiziell verfügbar ist, wird eine größere Zahl verfügbarer Ergebnisse verlässliche Werte liefern. Generell sollte die Ausstattung des neuen Mac mini jedoch in der Tat für einen mehr als deutlichen Leistungssprung sorgen.

Macbook Air 2018 Benchmark

Auch die ersten für das neue Macbook Air vorliegenden Messwerte scheinen zu bestätigen, was sich im Vorfeld angedeutet hat. Das neue Notebook macht Apples MacBook 12“ direkte Konkurrenz und bietet zu vergleichbaren Konditionen ein deutliches Plus an Funktionen und Leistungswerte, die sich mit der Top-Ausstattung des 12-Zoll-Notebooks messen können.

Via Venturebeat

Montag, 05. Nov 2018, 10:44 Uhr — Chris
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  • Warum Mac Pro und nicht Mac Mini? Was ist mit der Grafikleistung? Richtig, da verprügelt der alte Pro den Mini. Der Pro Anwender braucht also zwingend eine eGPU!

  • Kleine Frage:

    Macht es Sinn beim Mac Book Air die 16gb RAM auszuwählen, um mehr Grafik Power für gelegentliche Spiele zu haben. Kann der Interne Grafik Chip auf mehr RAM zugreifen? Oder ist dieser sowieso auf eine festen Wert limitiert. Reichen 8 gb um Fotos und Video Sammlung zu organisieren!

    • Na ja, zum Spielen ist das Mac Book Air wohl nur sehr bedingt geeignet. Wir sprechen hier von einen Chip (CPU+GPU) mit einer TDP von 7 Watt. Da kannst du in FullHD und auf „Details low“ evtl. noch Spiele aus 2013 (BioShock Infinite oder Battlefield 4) einigermaßen vernünftig spielen. Oder halt 2D-Sachen. Aber modernere 3D-Spiele -> vergiss es.
      Von dem her bringen dir dann 16 GB RAM auch (so gut wie) nix.

      • Wollte Diablo 3 mal testen, sonst nur für Fotos und Videos speichern. Surfen, E-Mails und hier und da mal Office!
        Dann sollten die 8GB RAM doch reichen.

      • @SJ9 Diablo 3 läuft auf voller Grafikeinstellung selbst auf dem Air 2013. von daher… ^^

    • Schlomo Biernbaum

      8GB reichen. Gib das gesparte Geld lieber für eine eGPU aus.

  • Ich frage mich, ob die interne Grafikkarte „Intel UHD Graphics 630“ mithalten kann. Für aufwendige 3D-Anwendungen doch bestimmt nicht. Und für Fotobeabeitung über Lightroom? Da kommt es wohl eher auf die CPU und den RAM an, schade wäre es dennoch, wenn sich hier ein unnötiger Flaschenhals auftun würde.

  • Detlef-Dietrich

    Apples neuer Mini hat mich, der Monitore von anderen Anbietern verwendet positiv gestimmt.

  • Spannend, dass das neue MacBook Air überall als Konkurrenz zum 12″ MacBook gesehen wird.
    Für mich ist der direkte „Konkurrent im eigenen Haus“ eher das 13″ MacBook ohne Touchbar.
    Dieses wurde in 2018 nicht aktualisiert, hat bei gleicher Displaygröße und gleicher „Anschlussvielfalt“ wesentlich mehr Schnittmenge, dafür fehlen ihm TouchID, der T2 und nicht zuletzt ist das Air doch wesentlich günstiger.
    Die für mich doch wesentlich kleinere Bauform des 12″ MacBooks (das übrigens schon in der Basiskonfiguration eine 256GB SSD hat) dürfte hingegen eine ganz andere Zielgruppe haben (z.B. mich :-) ) Die Benchmark-Ergebnisse sind bei den meisten „normalen“ 12″-Käufern wohl eher zweitrangig (stattdessen maximale Mobilität mit MacOS), während für die meisten Air-Käufer dieses Gerät häufig das einzige Mac-Device sein dürfte und daher dort ebenso wie bei den 13″ MBP-Käufern die Performance eine wesentlich größere Rolle spielen sollte.

    • Detlef-Dietrich

      Ich finde das MacBook auch interessanter und ausreichend bestückt. Als Zweitgerät ohnehin. Für mich ist es die perfekte Ergänzung zu den stationären Geräten. Handlich, leicht und MacOS.

      • Nur ist es halt zu teuer. Oder das Air ist zu teuer. Das Produkt-Lineup ist auf jeden Fall aktuell nicht homogen zusammengestellt

      • Kein TouchID, kein T2 Chip, langsamer als das Air, keine Tastatur der 3 Generation. Wo ist bitte das 12er interessanter als das Air? Jeder der sich jetzt das 12er holt anstelle des Airs weiß defenitiv nicht was er tut.

  • Bitte unbedingt über alles zum neuen Mac mini weiterberichten. Danke.

  • Aktuell ist es für mich nicht einfach, den richtigen Mac zu wählen (mein iMac late 2014 macht langsam schlapp). Der aktuelle iMac ist nun 18 Monate alt und würde, wenn er aktualisiert worden wäre, vermutlich im Perfomance-Bereich des iMac Pro landen (evtl wurde er deswegen noch nicht aktualisiert?) Insofern kommt der iMac nicht in Frage, da ich das Preisleistungsverhältnis nicht mehr gut finde. Der Mac wird hier hauptsächlich zum Codieren verwendet – mit einigen VMs. Jetzt stellt sich die Frage: iMac Pro oder einen Mini aufrüsten? Was meint ihr dazu? Preislich sind es am Ende bei beiden um die 5.000 Euro (mit Tastatur, 4K Monitor etc.)

    • Ich stehe vor der gleichen Frage und bin sehr enttäuscht, dass weder iMac noch iMac Pro ein Update bekommen haben. Ich hoffe ganz stark auf ein silent Upgrade nach Verfügbarkeit der neuen Macbook Pro Konfigurationen.
      Den ganz neuen iMac gibt es vermutlich erst zur WWDC im Juni und daher tendiere ich aktuell zum iMac Pro.

      • ja, so sehe ich das auch. Ein Update wird es vermutlich erst zur WWDC geben – nur dann wäre ein Pro-Gerät (Mutmaßung) schneller als ein iMac mit einem i9. Ein silent Upgrade…darauf hatte ich nach der Keynote gehofft und im Shop immer wieder nachgesehen. Hört sich alles nach „Luxusproblemen“ an, ist es aber nicht – es geht schlichtweg um eine Entscheidung für die nächsten 3 bis 4 Jahre – du siehst das ja ganz ähnlich. Ich habe alles durchgerechnet und tendiere ebenfalls zum iMac Pro.

    • Was hast du für einen schlechten iMac? Ich hab den ersten, der mit Fusion Drive ausgeliefert wurde. Und der läuft wunderbar und ohne Probleme wie am ersten Tag…

      • … der iMac hat die Maximalausstattung von 2014. Allerdings habe ich vermutlich ein anderes Arbeitsgebiet als. Fusion Drive wäre mit den zahlreichen VMs schon viel zu langsam. Zudem läuft das Teil meist auf 70 bis 80 % Auslastung. xCode kompiliert, das BackEnd ist auf einer Linux VM, die Datenbank auf einem Server mit MSSQL… und das ist nur eines der Szenarien. Nebenbei muss mit Visual Studio noch codiert werden (Android wird über xamarin entwickelt) – ja, auch ein iMac geht dann mit den Jahren ein wenig in die Knie. Oder selbst ein iMac. Für die ganzen Arbeiten kommt nur ein Mac in Frage – alles andere hatte ich schon getestet.

    • Hey, ich würde es von Deinem Monitor Bedarf abhängig machen:
      Zu Hause habe ich einen iMac, gehe dort davon gelegentlich ins Internet oder tippe mal etwas.
      Im Office habe ich am MacBook einen 38″ LG Superbreitbild Monitor. Das ist für richtig viele offene Fenster viel geiler. Von der Pixelzahl grob 4K, aber nicht so dicht wie auf dem 5K iMac, aber eben sehr sehr toll zum arbeiten. Das würde ich mir mal anschauen und dann arbeiten …

      LG

      • Danke – ist sicherlich eine Idee. Aktuell arbeite ich auch mit zwei Monitoren (iMac 5K und einen externen 4K) Grundsätzlich bin ich dafür auch aufgeschlossen. Aber um die von mir gewünschte Auflösung zu bekommen, müsste ich – bei zwei Monitoren – und akzeptabler Performance beim Mini doch vermutlich zu einer externen GPU greifen. Die integrierte UHD 630 kenne ich jetzt nicht… schafft die das? Mit mehreren Parallels-Instanzen? Denn mit externen GPU bin ich dann schon über dem Preis eines iMac Pro.

  • Endlich wieder Trennung zwischen Mobil- und Tischrechner.

    Ich liebäugle damit, den MacMini als kraftvollen Tischrechner einzusetzen und mein altes MB Pro 13″ (2013) NICHT zu ersetzen, sondern nur noch als Reiseschreibmaschine zu nehmen…

  • also is schonmal doppelt so schnell wie mein 2008er mac pro!

  • Ist der RAM beim Mac Mini fest verlötet, oder ist er durch den User austauschbar?

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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