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Für die Mac-Menüleiste

Dynamic Dark Mode: Ein umfangreicher Hell/Dunkel-Umschalter

15 Kommentare 15

Die quelloffene Mini-App Dynamic Dark Mode haben wir im Zusammenhang mit dem Dunkelmodus von macOS Mojave zwar schon mal im Vorbeigehen erwähnt, ausdrücklich hingewiesen haben wir auf die nur gut 20MB kleine Menüleisten-App allerdings noch nicht.

Dark Mode Umschalten

Die E-Mail-Zuschrift des ifun.de-Lesers Christian ändert dies heute. Dieser bricht eine Lanze für den immer griffbereiten, auf Wunsch auch automatisch arbeitenden Umschalter und schreibt:

Liebes ifun.de-Team, es gibt zwar mittlerweile genügend Programme, die den automatischen Wechsel zwischen hellem und dunklem Systemdesign übernehmen, dennoch würde ich euch gerne Dynamic Dark Mode ans Herz legen.

Der Vorteil im Gegensatz zu anderen Programmen liegt darin, dass sich das Icon in der Menüleiste vollständig ausblenden lässt und es damit unbemerkt im Hintergrund laufen kann. Zudem lässt es sich der Wechsel auch über den Lichtsensor regeln.

Hinzu kommt die Touch Bar-Unterstützung, die euch überlassene Wahl, das Menüleisten-Symbol neben dem Tastatur-Umschalter als zusätzlichen Knopf für den direkten Wechsel zwischen heller und dunkler Ansicht zu nutzen und die Tatsache, dass Dynamic Dark Mode komplett Deutsch lokalisiert wurde.

Zum Download bitte hier entlang.

Dynamic Dark Mode

Mittwoch, 24. Apr 2019, 18:01 Uhr — Nicolas
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  • Die positive Meinung kann ich nur bestätigen, habe es mir auf Grund einer Erwähnung (bei ifun glaube ich sogar) heruntergeladen und im ständigen Einsatz. Einfach nur toll, ab und zu funktioniert die automatische Umstellung nicht, aber was soll’s, trotzdem toll.

  • Habe den Dunkelmodus (von MacOS ) einmal eingeschaltet und wie vermutet festgestellt, dass dies ein hochgejubelter Blödsinn ist. Sieht man ja auch bei Android-Handys und sonstigen Gerätschaften. Helle Schrift auf dunklem Hintergrund, unsinniger geht es für die Lesbarkeit nicht mehr.
    Bin gespannt, wann die ersten „analogen Reader“ (Bücher) diesem Schwachsinn anpassen. Unglaublich, was heutzutage alles für so toll empfunden wird.

    • Ich denke, dass es wie bei vielem Geschmacksache ist.
      Weil es für den einen Unsinn ist heißt es nicht, das ist das für den anderen auch ist.
      Für mich persönlich muss ich sagen, dass ich diese weiße Schrift auf schwarzem Grund sehr begrüße.

      • Man darf die Dinge nicht verallgemeinern. Wenn ich mal zu den Anfängen der EDV zurück gehe und mir die damaligen Monitore anschaue:
        – weißer Text auf schwarzem Grund: grausam, konnte man kaum mit arbeiten
        – grüner Text auf schwarzem Grund: der Standard, aber nach 2 Stunden brauchte man eine Pause
        – amber (orange) Text auf schwarzem Grund: die Edel-Version, mit der man es auch auf Dauer aushalten konnte (Terminals von Nixdorf – man waren die geil)

        Irgendwann hatte man das mit dem Kontrast so im Griff, dass schwarzer Text auf weißem Grund nicht mehr geflackert hat (Schneider CPC – der wie ein paar Bücher aussah – und kurz drauf Apple Lisa) – und niemand wollte mehr anders arbeiten.

        Hintergrund: Prägung des Leseverhaltens über die Jahrhunderte sowie Ermüdungserscheinungen des Auges.

        Es gibt zwei Bereiche, in denen der „Dark Mode“ in der Vergangenheit zur Anwendung gekommen ist:
        – Bildbearbeitung; die dunkle Umgebung lenkt das Auge weniger ab und die Farben können besser bewertet werden
        – IT: das Terminal-Feeling waren die Programmierer und Admins gewohnt. Der helle Hintergrund hat sich dort nicht wirklich durchgesetzt. Die dunklen Terminal-Fenster stehen in sehr starkem Kontrast zum Rest des OS. Hier hilft der Dark Mode nun zu einem harmonischeren Arbeiten.

        Bei iPhone/iPad ist das Nutzungsverhalten heute komplett anders. Man liest oft bei sehr wenig oder gar keinem Umgebungslicht. Der Dark Mode hat in dem Fall weniger Kontrast zur Umgebung und ist dadurch weniger anstrengend. Gleiches mag auch für MacBooks gelten, die bei wenig Umgebungslicht benutzt werden.

        Hab ich einen Anwendungsbereich vergessen ?

    • ich habe es einmal eingeschalten und werde es auch nie wieder ausschalten.
      Genau das was ich immer haben wollte.
      Siehste …. ist alles Geschmackssache.

    • Für mich ist der Dunkelmodus auch angenehm. Wechsele derzeit noch automatisch mit der App NightOwl, werde aber nun auch mal die App Dynamic-Dark-Mode probieren. Danke für den Tipp hierzu.
      So verallgemeinernde Aussagen wie „unsinniger geht es für die Lesbarkeit nicht mehr“, oder „Unglaublich, was heutzutage alles für so toll empfunden wird.“ finde ich unangebracht. Jeder empfindet das nunmal anders und hat die Wahl. Deine persönliche Meinung sei daher auch respektiert. ;)

    • Dann bin ich froh, dass ich keinen Android habe und den hochgejubeltern Blödsinn gern haben darf. Als unsinniger Leser muss ich beteffend Lesbarkeit widersprechen. Dennoch freue ich mich mit dir – und warte auch sehr gespannt darauf – den Schwachsinn bei Readern anzuschauen und das toll empfundene Feature zu testen. Ohne zu stark zu Spoilern: es wird mir sicher gefallen, wenns gut umgesetzt ist.

      Ich persönlich lese echt lieber mit weisser Schrift. Schont nicht nur die Batterie, sondern ermüdet meine Augen weniger stark. Bedingt jedoch, dass die Helligkeit erhöht wird, was den Kontrast verbessert und dennoch den Akku weniger schnell leert. Und falls der geneigte Leser mir noch zugesteht, Akku und Batterie für mobile Geräte gleichwertig zu betrachten, bin ich doch sehr verbunden.

  • Gibt es eine Möglichkeit, wie früher nur das Dock und die Menüleiste im Darkmode zu aktivieren, nicht aber die Apps?

  • Kann man das auch pro App steuern? Ich finde den Darkmode gut, jedoch den Terminkalender schrecklich in dem dunklen Design.

  • Ich würde gern generell den Darkmode nutzen und nur apple Mail
    Im hellen Modus.
    Wie kann ich das realisieren?
    Danke

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