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Das Kind beim Namen nennen: Apple platziert In-App-Käufe prominent

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Abgesehen von der nun schon zum zweiten mal überarbeiteten TouchID-Erkennung, hat die gestern ausgegebene iOS-Aktualisierung auf Version 7.1.1 ihren Nutzern nur wenig offensichtliche Neuerungen beschert.

Apples Safari-Browser versteht sich nun auch auf die neu eingeführten Domain-Endungen wie .berlin und .guru – ansonsten jedoch gibt es auf iPhone und iPad so gut wie keine sichtbaren Unterschiede zu iOS 7.1. Immerhin: Eine Ausnahme findet sich im App Store.

Ähnlich der Info-Anzeige, die in iTunes bereits seit März 2013 auf das Vorhandensein von In-App-Käufen aufmerksam macht, zeigen nun auch Apples Mobilgeräte die Warnmeldung den Hinweis an, der die Nutzer darüber informiert, dass die Preisangabe „Gratis“ unter Umständen nicht wirklich kostenlos bedeutet.

kinder

Sowohl in der Chart-Ansicht als auch in ausgewählten Redaktions-Kategorien platziert Apple die Information auf verfügbare In-App-Käufe jetzt prominent unter der Preisangabe – und nicht erst auf der Detail-Seite wie unter iOS 7.1 – und reagiert damit auf die Web-weite Kritik an den im App Store immer öfter angebotenen Zusatzkäufen.

Mittwoch, 23. Apr 2014, 8:26 Uhr — Nicolas
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  • Sehr gut!
    Das dürfte einigen Entwicklern nicht gut schmecken :D

    • Es gibt auch Entwickler die auf InApp-Verkäufe angewiesen sind. Zum Beispiel AirNavigation Pro und dergleichen. Die jährlichen Kartenupdates müssen zwangsläufig bezahlt werden. Dort sehe ich gar keine Alternative.

      • Möchte ja auch sicherlich niemand bestreiten, dass es einige Applikationen gibt, bei denen das inApp-bezahlen Sinn macht (Zeitschriften, oder ähnliche Abos).
        Aber die Entwickler, die ausnutzen, dass die User (auch Kinder) denken, dass eine geladene App „gratis“ sei, werden es jetzt nicht mehr so leicht haben.
        Der Verbraucher wird vor dem Kauf informiert, dass er u.U. später noch mal Geld zahlen soll/muss. Und das ist (sehr) gut so!

    • Ich finde der Schritt ist gut und überfällig, geht aber nicht weit genug. Ich fordere, dass ich Apps mit InApp-Käufen gar nicht erst im AppStore angezeigt bekomme. Des Weiteren fordere ich Filter für die Suche im AppStore. Ja, richtig gelesen: Ich, als Kunde, fordere.

  • ach_du_grüne_neune

    Finde ich gut das dies gleich ersichtlich ist :-)

    • Leider ist es nicht ersichtlich für Apps die man installiert hat oder sich in der iCloud befinden. Auch diese Apps sollten mit dem Schriftzug gekennzeichnet sein. Aktuell sind InAppKäufe somit nicht wirklich ersichtlich! :-(

  • Finde ich echt Klasse, so kann man diese Apps gleich überspringen.

  • Zumal das Wort „Gratis“ im AppStore irgendwie seinen Sinn verloren hat.

  • Sehr gut.
    Wenn Apple jetzt noch was gegen das automatische Öffnen des App Stores durch Werbung macht, wär ich zufrieden.

    • Hans Werner von Umwucht

      Das währe nur durchs entfernen der Links zu den Apps möglich und dann hättest du nicht mehr den Komfort über die tollen „r e f links“ hier direkt die App laden zu können.

  • Das ist wirtschaftlich recht einfach … Wenn sich mit in-App-Käufen hörere Umsätze als mit z.B. 1,79 € Einmalpreisen erziehlen lassen, dann werden die meisten Entwickler das auch weiterhin tun … Schade finde ich auch dass sich somit manches App nicht Verschenken lässt wenn die App an sich Gratis ist

    • Bei Gratis reicht doch auch die Emfehlung…

      • Das stimmt, aber willst du deinem Bruder nun zB FIFA 14 schenken geht das leider nicht. Die App Ansicht ist sowieso Kostenlos ladbar, aber InApp Käufe kannst du nicht verschenken. Und nur so lässt sich zB FIFA komplett Freisschalten.

        Grüße

      • Er würde gerne die Vollversion einer App verschenken, was aber nicht geht da diese nur über in-App-Käufe erhältlich ist.

  • Ja wird wohl ein Schreibfehler sein, aber kein grund so zu eskalieren ;)

  • Mir wäre ein Entfernen der In-App-Käufe bei Spielen unter 17+ lieber. Klingt zwar sehr hart, aber wäre wesentlich effektiver, was den Schutz des Verbrauchers angeht. Gut, dass es entsprechende Möglichkeiten in iOS gibt, die In-App-Käufe zu sperren.

    • Ich vermute, diesen Schritt wird die EU mittelfristig wählen.
      Apple sollte gratis nur noch für solche Apps verwenden, die wirklich gratis sind, d.h. Auch ohne in-App Käufe.
      Für Apps, die gratis im Demo-Zustand laufen und dann per inApp Kauf freigeschaltet werden (was ich gut finde) sollte auch ‚Demo‘ eingeführt werden.
      Bietet eine App über inApp die Freischaltung von ‚Advanced‘ Features an, sollte dies als Basicversion ausgewiesen werden und eine von bis Preisspanne der Feature angezeigt werden.
      Die Apps, die auf regelmäßige Käufe setzen ( im Wesentlichen wohl Spiele) sollten in einer Kategorie „laufende Kosten“ ausgewiesen werden.
      Klingt kompliziert, aber in der Tat ist die Preisgestaltung mittlerweile kompliziert und dann muss das auch transparent dargestellt werden!
      Jm2c

  • Und wo sind die Änderungen? Wann kommen die? Ich hab die nicht.

  • Sehr schön ausgeführt! So oder so ähnlich wünsche ich mir das auch

  • Wenn man jetzt noch bezahlte Apps innerhalb eines kurzen Zeitraumes (15 Minuten) problemlos zurückgeben könnte, wie im PlayStore z.B., wäre ich fast vollständig zufrieden. Diese Möglichkeit erspart so machen Euro…

  • Warum kann ich im App Store nur kostenpflichtige Titel zu meiner Wunschliste hinzufügen? Versucht mal eine „gratis“-App zu merken.. Falls mir jemand einen sinn-gebenden Hinweis zukommen lassen könnte?

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