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Keine selbstgehosteten Server mehr

CRM-Lösung Daylite: Mac-App zwingt Nutzer zum Wechsel in die Cloud

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Die Anbieter der Mac-Anwendung Daylite, eine der populärsten CRM-Lösungen für den Mac, haben angekündigt ihre bislang angebotene Self-Serve-Option einzustellen.

Daylite

Man sehe sich dazu gezwungen das Angebot und die Entwicklung der Self-Serve-Option ab sofort, den Support für Bestandskunden ab Ende Februar 2019 einzustellen und werde zukünftig ausschließlich den Cloud-Dienst des Unternehmens unterstützen.

Bislang konnten Nutzer der Kundenverwaltung wählen, ob die Datenbank auf den eigenen Servern oder im Cloud-Dienst des Anbieters gesichert werden sollte. Zukünftig müssen Daylite-Nutzer jedoch den Cloud-Dienst des Anbieters wählen. Zwar könnte man vorhandene Server auf Altsystem zwar noch eine Weile nutzen, die Daylite-Macher gehen jedoch davon aus, dass bereits Apples nächste macOS-Aktualisierungen die Self-Serve-Option nicht mehr möglich machen wird. Fehlerbehebende Updates schließt das Unternehmen kategorisch aus.

Daylite Screen

Im Unternehmensblog begründen die Macher den Schritt unter anderem mit den kontinuierlichen Umsätzen, die sie von Nutzern der Cloud-Lösung erwirtschafte würden und damit nicht nur besser kalkulieren sondern auch effektiver und klar fokussiert entwickeln könnten.

Während Nutzer der Self-Serve-Option bislang lediglich die Serverpflege übernehmen und einmalig $349,95 pro Anwender-Lizenz zahlen mussten, werden für die Cloud-Option der Macher zukünftig 29 Euro pro Monat und Nutzer fällig.

With 87% of our revenue coming from Cloud, it doesn’t make sense to continue working on a platform that splits our resources and is decreasing in demand. […] The old, licensed-based business model forced us to hold back features until we could release a major new version in order to generate upgrade revenue. But with Cloud and our new recurring revenue model, we can work in smaller chunks and release new features as soon as they’re ready. For example, how we’ve released Push Notifications and improvements to Zapier integration and the Daylite API gradually. Cloud allows you to get more features, sooner. No more waiting around a year, two years, or even longer to get new features.

Das Unternehmen stellt ein FAQ zum Wegfall der Self-Serve-Option hier zur Verfügung.

Montag, 12. Mrz 2018, 14:20 Uhr — Nicolas
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Rede mit!
  • Bin selber betroffen und empfinde es als große Ungerechtigkeit, das zu dem Preis, der für den gesamten Umfang inkl. Self-Serve sicherlich gerechtfertigt war, man als begeisterter Anwender von Daylite 6 nun in die Abo-Verpflichtung genötigt wird. Auf meine eigene Anfrage hin, war dann das Statement: „Sie können ja die Self-Serve Option weiter nutzen sofern Sie keine MacOS Updates mehr durchführen!“…….Danke fürs Gespräch!

  • natürlich… Abo Modell mit monatlichen Kosten + eigene Daten aus der Hand geben und nicht mehr selbst hosten/die Datenhoheit haben… hammer!

    Ich hoffe die Abo und Cloud verseuchten Programmanbieter fallen irgendwann ordentlich auf die Nase und machen dann wieder gescheite Software.

  • Also nach etwas über einem Jahr ist das neue „Angebot“ teurer (und mit jedem Jahr deutlich teurer) als die alte Möglichkeit.

    Außerdem konnte man vorher selbst bestimmen, wo man die (sensiblen) Kundendaten speichern wollte, jetzt muss es der Server des Anbieters sein.

    Alles nicht so schön. Welche Alternativen gibt es?

  • Wer mit sensiblen Kundendaten oder Planungen arbeitet hat jetzt das Problem eine Alternative zu suchen. Prima. Die Entwickler haben den Schuss mit dem neuen Datenschutzgesetz nicht gehört. WIR KUNDEN WOLLEN EIGENE SERVER!

    • Solange die Verbindung verschlüsselt ist, spricht nichts gegen eine Cloudlösung. ES GIBT AUCH KUNDEN, DIE KEINEN EIGENEN SERVER WOLLEN!

      • Doch tut es. Es dürfen keine Daten an Dritte weitergegeben werden. Ich werde sicher nicht den Aufwand betreiben vorher jeden Kunden um Erlaubnis zu bitten, besonders wenn es sich um Bundeswehr, Rechenzentren, Banken usw. handelt.

      • Da spricht sogar jede Menge dagegen, wenn es sensible personenbezogene Daten sind und die Server nicht in D /EU stehen. Und das tun sie bei Daylite meines Wissens aktuell nicht.
        DSGVO / BDSG lässt grüßen.

      • Daylite Cloud wird auf Servern in Toronto, Kanada betrieben.

      • Und du glaubst das eine popelige Verschlüsselung ausreicht? Kunden wollen keine eigene Server? Warum? Weil du keine Ahnung davon hast und es lieber brühwarm präsentiert bekommen möchtest.
        Kein Wunder das man den Menschen so auf der Nase rumtanzen kann und Datenschutz nur ein Deckmantel ist.
        Sag mal haben solche Personen wie du die Augen auf wenn sie sowas von sich geben?

  • UNFASSBAR!
    Quasi ohne Übergangszeit – ohne, dass die für uns von dem deutschen Vertreib programmierten – für uns lebenswichtigen – Zusatzfunktionen beibehalten werden können. Datenschutz interessiert die Entwickler auch nicht. Ein absolutes Desaster und ein sehr, sehr teures noch dazu!

    • Hallo von iOSXpert, dem deutschen Vertrieb.
      Den Betrieb unserer Erweiterungen für Daylite beeinträchtigt dies erst mal nicht. Diese laufen sowohl mit Daylite 6 Self Serve als auch mit Daylite Cloud.
      Ohne Übergangszeit ist ja nicht ganz richtig. Daylite 6 und die Daylite 6 Server Anwendung laufen auf dem aktuellen OS. Das nächste große Update erfolgt im Herbst. Wartet man also 3-6 Monate nach dem neuen Release ab (Was für Business Anwender generell zu empfehlen ist), reden wir also von einer Übergangszeit von mehr als einem Jahr. Und man kann diese durch eine persönliche Update Entscheidung durchaus noch verlängern.

      Zum Thema Kosten:
      Hier darf man nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
      Der Betrieb eines Servers kostet auch Geld (Anschaffung + Wartung, Updates etc.)
      Daylite Updates kosten auch etwas. Apple geleast in immer kürzeren Abständen immer dramatischere Updates, die einen immer höheren Aufwand für Softwarehersteller nach sich ziehen, dies zwingt einen zu immer höheren Updatepreisen oder einer Alternative wie einem monatlichen Beitrag.
      Neukunden zahlen 24€ bei jährlicher Zahlung und Bestandskunden sogar nur 22€.
      Jetzt muss jeder Unternehmer für sich entscheiden ob solch ein Betrag durch den Einsatz von Daylite sich wieder amortisieren lässt oder nicht.
      Ein Herrenhaarschnitt kostet oft mehr.
      Mit Daylite Cloud bekommt man ein System mit dem man Kontakte, Termine, Projekte, Aufgaben und eMails auf beliebig vielen Endgeräten (Mac & iOS) pro Benutzer verwalten kann. Alle Updates sind im Monatspreis enthalten und ich kann meine Daten auch Offline in einer echten Mac App verwalten. Welcher Anbieter bietet mehr für einen solchen Betrag?

      Thema Datenschutz
      Der Server für die Daylite Cloud befindet sich in Kanada einem so genannten sicheren Drittstaat (nach neuer europäischer Datenschutzverordnnung) Kanada hat ein ähnliches restriktives Datenschutzgesetz wie wir in Europa.
      Zusätzlich bietet Marketcircle eine Auftragsdatenverarbeitungsvertrag an und speichert die Kundendaten nur verschlüsselt in einem entsprechend gesicherten Rechenzentrum.
      Wer kann das von seinem heimischen Server behaupten?

      • Marketing lässt grüßen………!
        Für mich war die klare Kaufentscheidung in Richtung Daylite dahingehend begründet, das ich eben keine Cloud nutzen möchte, was zum Entscheidungszeitpunkt ein eindeutiger Mehrwert war.
        Das Argument Mehrkosten im Serverbetrieb kann ich für mich so auch nicht nachvollziehen.
        Ein iMac sowohl Server als auch Client bedeutet keinerlei Mehrkosten.
        Fazit:
        Nach dem nächsten Mac OS Update kann ich 349 € in die Tonne werfen.
        Danke!

      • ICH möchte entscheiden ob ich das gekaufte – ein Programm OHNE CLOUD – so behalten möchte oder ob ich all die vielen Nachteile einer Cloudlösung bevorzuge. Wäre beim Kauf gesagt worden ich müsse ein paar Jahre später gezwungenermaßen in die Cloud hätte ich mich dagegen entschieden.
        DAS ist die Frechheit! Und wir reden hier nicht von einem Programm welches man problemlos durch ein anderes ersetzen kann: Die Einrichtung, Datenmigration, Mitarbeiter-Schulungen Ablaufänderungen und all die anderen Dinge die damit zusammenhängen sind sehr teuer und aufwändig gewesen.

        Das Argument mit den Serverkosten ist das Schwächste aller Zeiten, auch wenn Sie es überall strapazieren! Der Server ist ja nicht nur für Daylite angeschafft (und Daylite Server läuft problemlos und ohne Kosten zu produzieren). Der Server und die Administrationskosten bleiben also und die monatlichen Gebühren kommen hinzu!
        Nett aber, dass Sie Tipps und Vergleichgrößen wie einen Herrenhaarschnitt anführen… als könnten Unternehmer nicht rechnen.

        Ich hoffe sehr, dass hier bald gute Alternativen diskutiert und vorgeschlagen werden, sobald wir eine gefunden haben und das Geld dafür da ist werden wir wechseln und den Workflow in der Firma komplett neu aufsetzen.

    • Danke TM!
      Wer weitere Vorschläge oder Recherche-Ergebnisse hat: Wäre super nett wenn Ihr die postet!

  • Warum ist das eine Frechheit?
    Kein Softwarekäufer kann erwarten dass die Software die er erwirbt für immer auf zukünftigen Betriebssystemen läuft.
    Marketcircle ist ein Wirtschaftsunternehmen und muss Entscheidungen treffen um am Markt überlebensfähig zu sein. Mehr als 80% der Neukunden entscheiden sich für Daylite Cloud. Mit den restlichen Kunden ( 20% Tendenz fallend) kann Marketcircle nicht ein zweites Server basiertes System aufrechterhalten.
    Wenn man als Unternehmer 349,- Euro für eine Software ausgegeben hat und dieses System über Jahre einsetzt ist das ein super Deal. Man hat ja die ganze Zeit über einen Nutzen gehabt. Die Zeiten von nicht Cloud basierten Unternehmenslösungen in dem Preissegment sind einfach vorbei.
    Es gibt einen Grund warum die Auswahl an Alternativen so gering ist (ich kenne keine Nicht cloudbasierte Lösung die man als Wettbewerber bezeichnen könnte).
    Welche Unternehmenssoftware ist den in den letzten 5 Jahren auf den Markt gekommen die nicht Cloud basiert ist?

    Wir haben hier einen Schnelltest unternommen und innerhalb von 10 Minuten über 3.000 Rechner gefunden auf denen der Daylite Server installiert war und die nicht ausreichend gesichert waren. Der Betrieb eines Servers ist nicht kostenlos zu haben, wer das behauptet kümmert sich entweder nicht ausreichend um seine IT oder verbucht die für die Pflege eines Servers notwendige Zeit nicht als Kosten (was unternehmerisch einfach falsch ist). Niemand wird gezwungen das Cloud Angebot zu nutzen. Daylite ist eines der wenigen Systeme dass über ausgezeichnete Exportfunktionen in allen Bereichen verfügt. Ich respektiere es wenn jemand einfach nicht in die Cloud will, das ist jedermanns eigene unternehmerische Entscheidung. Echte Gegenargumente gibt es nicht. Ausfallsicherheit, Datensicherheit, Gesetzeskonformität, alles gegeben. Ob einem der Preis passt muss jeder auf Basis von Kosten und Nutzen für sich selbst entscheiden.

    • „Mac-App zwingt Nutzer zum Wechsel in die Cloud“

      Die Überschrift beschreibt das Problem ja schon sehr gut. Da können Sie es als tolle und zeitgemäße Geschichte verkaufen wie sie wollen. Weder möchten wir in die Cloud gezwungen werden, noch bedarf es hier einer Belehrung über Serversicherheit oder Serverkosten (die ja bleiben, denn kein Mensch schafft einen Server nur für Daylite an sondern damit arbeitet man ja eh) und das all das ist nicht Ihr- oder das Problem von Marketcircle, das kann ein Unternehmer schon eigenständig entscheiden. Genau wie man eigenständig entscheiden kann ob man seine Daten in der Cloud haben möchte oder nicht. Wir möchten das explizit nicht und haben uns auch deshalb für Daylite entschieden.

      Zudem haben Bernd und Boris das Problem der Kosten im Zusammenhang mit allen anderen Folgen der Cloudlösung genannt, es geht ja nicht um den von Ihnen zitierten „Männerhaarschnitt“ pro Monat.
      Sie schreiben von 349 Euro? Das ist der einer Einzellizenz, das zahlt man ja für jeden User und von mir aus auch jedes Jahr nochmal für ein Upgrade, kein Problem für ein gutes Programm – aber Sie wissen sehr gut, dass es damit nicht getan ist. Datenmigration, Formularerstellung, Plugins etc. etc. da sind 15.000 Euro für den Wechsel auf Daylite schnell beieinander wenn man nicht sogar das bisherige Programm behalten und weiter lizenzieren muss weil eine Migration nicht möglich ist, die Finanzbehörden aber Zugang zu den Daten Verlagen können. Und dazu stellt man bei einem Wechsel des CRM sämtliche Arbeitsabläufe auf das Programm um.
      Dies alles muss von vorne gemacht werden wenn man nicht in die Cloud möchte. Darüber darf man sich meines Erachtens durchaus echauffieren – und die Entscheidung ob einem die Cloud passt oder nicht übernimmt ja Marketcircle, die jeden, der sein Betriebssystem aktuell halten will, in die Cloud zwingt.
      DAS IST EINE FRECHHEIT!

      • Lustig. Sie betonen mehrmals dass Sie der Herr über Ihre unternehmerischen Entscheidungen sind, verurteilen aber Marketcircle dafür eigene unternehmerische Entscheidungen zu treffen.

        Marketcircle bietet Ihnen als Bestandskunde eine gesetzeskonforme Alternative zu einem Sonderpreis.

        Wenn Ihnen Kosten durch die Nichtnutzung dieser Alternative entstehen ist nicht Marketcircle verantwortlich.

        Außer der persönlichen Entscheidung dass man die Cloud nicht mag, gibt es keinen rationalen Grund sie nicht zu nutzen.

        Und Hand aufs Herz, in dem Moment in dem Sie ihr iPhone einschalten nutzen Sie mit 90 % der installierten Apps einen Cloudservice. Und zwar meistens einen der in den USA betrieben wird.

      • @Alf Ruppert
        wie Sie richtig festgestellt haben kann Marketcircle den Markt bedienen wie sie wollen. Sie bedienen aber einen Markt deren Kunden wiederum Gesetzen unterliegen, Richtlinien unterliegen oder andere Anforderungen haben, die eine Cloud-Nutzung ausschließen. Es ist daher im professionellen Umfeld keine persönliche Entscheidung die Cloud nicht zu „mögen“.
        Reine Cloud-Lösungen schaufeln mittelfristig ihr eigenes Grab. Überspitzt gesagt kann man auch gleich gMail nutzen.

  • Ähhm….wie prüfen Sie, ob lokale Kundeninsatllationen ordentlich gesichert sind???

    • Nennen wir es „an der Wahrheit vorbei gesprochen“ oder „erfunden“ um weiterhin gute Geschäfte zu machen ;)

      • Nichts von dem ich hier schreibe ist erfunden oder gelogen. Festzustellen ob ein Rechner abgesichert ist, wenn man nach einem dezidierten Port sucht ist wirklich kein Hexenwerk.

  • @horstl
    Es gibt nur eine kleine Gruppe von Personen die per Gesetz keine Daten in der Cloud haben kann. Dann gibt es noch eine weiter Gruppe von Unternehmen oder Personen die sich privatrechtlich zu einer Nichtnutzung verpflichtet haben. Die überwiegende Mehrheit der Unternehmer kann eine Cloudanwendung wie Daylite Cloud nutzen.

    • Sie können sich die Welt schön reden wie Sie wollen. Ein nicht unerheblicher Teil der Unternehmer kann keine Cloudanwendung verwenden ohne von jedem Kunden bzw. schon bei jeder Anfrage eine Einverständniserklärung zur Weitergabe und Speicherung der Daten bei Dritten einzuholen. Die Kosten bzw. der Aufwand generell hierfür haben Sie bei Ihrer obenstehenden Milchmädchenrechnungen elegant übersehen.

      Das betrifft Architekten, Agenturen, Anwälte, Ärzte, usw. Und das ist nur Buchstabe A im Branchenverzeichnis. Wie Sie sich eine überwiegende Mehrheit erklären bleibt Ihr Geheimnis und wird letztendlich auch über den Erfolg der Cloudlösung entscheiden. An den Kommentaren können Sie aber schon einiges ablesen.

      • da werfen Sie ein paar Dinge durcheinander. Es gibt spezielle Gruppen von Unternehmern zu denen zum Beispiel die Berufsgeheimnisträger gehören, diese müssen sich eine Einverständniserklärung zu Speicherung der Daten von Kunden bei diesen abholen UNABHÄNGIG DAVON WO SIE DIE DATEN SPEICHERN. Diese Unternehmer benötigen die Einverständniserklärung auch wenn Sie die Daten im heimischen Büro liegen haben. Ich weiss dass das Thema sehr komplex ist, da kann man schon mal durcheinander kommen.

      • Ich hoffe mittlerweile dass Sie an Ihrer Arroganz und Überheblichkeit mit Ihrem Produkt das bekommen was Sie verdienen, da Sie augenscheinlich absolut keine Ahnung haben.

  • Daylite 6 hat ein unmissverständliches und klar beworbenes Produktmerkmal:
    Die Nutzung mit Self-Serve.
    Wie kann man von den eigenen Kunden erwarten die explizit, aus welchen Gründen auch immer, sich ganz bewust für diese Nutzungsart entschieden haben, nun ein verständnisvolles Abnicken und Akzeptieren stattfinden soll. Wir alle sind mündige und Informierte Anwender die sich vor vollendete Tatsachen gestellt fühlen. Das ist kein verantwortungsvoller Umgang mit einer wichtigen Unternehmensressource.
    Das ist Mach es oder lass es!
    Nur mit der kleinen aber wichtigen Tatsache behaftet, das wir für das wirklich gute Produkt Investitionen getätigt haben die jetzt nicht mehr darstellbar sind.
    Ist es nicht viel sinnvoller sich zu überlegen, wie man den Self-Serve Nutzern (10 Min. Suche = 3000 Server) eine Option an die Hand gibt und damit signalisiert:
    „Wir wollen Euch als Kunden behalten und nich verprellen!“
    Auch solche Überlegungen liegen in der Verantwortung einer umsichtig agierenden Unternehmensführung.

    • Daylite 6 entspricht auch voll und ganz der Werbeaussage. Es wird nur kein Daylite 7 mehr geben dass Self Serve unterstützt. Der Großteil der Kunden ist absolut zufrieden mit der Cloud Alternative. Wie in den oberen Posts schon erläutert, Marketcircle kann nicht für einen sehr kleinen Teil der Anwender zwei Produkte supporten. In den letzten Jahren sind schon viele geplante Funktionen unter die Räder gekommen, weil der Aufwand Daylite an die aktuellen Betriebssystem anzupassen alle Ressourcen von Marketcircle in Beschlag genommen hat. Jetzt können endlich wieder neue Funktionen releast werden, wie Mail für Daylite Touch zum Beispiel oder wir sind in der Lage eine iOS Version unseres Web&Map Plugins zu releasen, weil es Dank Cloud endlich eine Moderene REST Schnittstelle gibt. Technologie wandelt sich nun mal immer schneller und ein Softwareanbieter muss nach vorne schauen und nicht nach hinten.

      • Sie machen es mit Ihrer aggressiven Verkaufe, der Veralberung von Kundeninteressen und der Schönrederei nur noch schlimmer Herr Rupert. Und Ihre Plugins interessieren ehrlich gesagt in diesem Zusammenhang auch wenig. Hier geht es um ein anderes Thema.
        Marketcircle wird diese Entscheidung zu spüren bekommen, da lege ich mich fest.

  • Lieber Herr „Fritz“,
    Lesen Sie bitte mal den Hinweis unter der Kommentarspalte.
    Ich stelle mich an dieser Stelle ihrer und der Kritik von anderen Kunden. Ich habe versucht allen in diesem Kommentar die Gründe für die Entscheidung von Marketcircle zu vermitteln und die rechtliche Situation zu erläutern. Dies tue ich mit offenem Visir unter Nennung meines Namens.
    Bei Unhöflichkeiten und dubiosen Drohungen verlasse ich diese Diskussion. Für sachliche Gespräche stehe ich jedem Daylite Kunden gerne zur Verfügung. Sie können unter Angabe Ihres Namens gerne hier einen Termin mit mir vereinbaren: https://iosxpert.biz/alfruppert/

  • Wirklich interessant hier.
    Ich gebe zu, ich kannte weder Daylite, noch benötige ich es für eigene Zwecke, aber was ich definitiv unterschreibe ist:

    jedes Unternehmen muss (im Rahmen der Gesetze natürlich) frei entscheiden dürfen, wie es sich strategisch ausrichtet. Dass man dann auch immer einem Teil der Kunden vor den Kopf stoßen wird, ist nicht auszuschließen.

    Ich mag Cloudlösungen nicht, bevorzuge immer die lokale Variante von Produkten, so lange es sie noch gibt. Ich bin mir aber bewusst, dass diese Varianten immer seltener werden und irgendwann aussterben.

    That‘s life.

    Produkte kommen, Produkte gehen. Marken kommen, Marken gehen.
    Aber das Wichtigste: wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

  • Die Argumentation des GF von Marketcircle, keine kundeneigene Serverlösung mehr anzubieten, zielt zu 100% auf mehr Unternehmensgewinn (oder man kann auch sagen „Kostenoptimierung“) ab.
    Denn jedes serviceorientierte – oder Softwareunternehmen ist natürlich bestrebt, ein monatliches Einkommens-„Grundrauschen“ zu erreichen. Und das lässt sich am Besten mit einer Abo-Lösung (siehe ADOBE) oder einer Mietlösung erreichen. Voraussetzung dazu ist, den Kunden zu dieser Lösung zu „bewegen“ oder einfach die alternative Lösung abzukündigen.
    Wenn der GF von Marketcircle in der Ankündigung argumentiert, das O-TON: „wenn wir sowohl unsere Cloud- als auch unsere Self-Service-Plattformen unterstützen, werden beide leiden“, stelle ich diese Argumentation genauso in Frage, wie viele andere Argumente der Ankündigung auch.
    Fakt ist, das nach wie vor eine Servervariante als auch eine Clientvariante programmiert werden muß. Da der Client die gleichen Funktionen (z.B. die Sync-Option, Mailübernahme, …) in der Cloud-Version wie auch in der heutigen SelfService-Version beinhalten wird, handelt es sich um dieselbe Software. Warum dann die Lösungen leiden sollen – oder sich die Ressourcen für die Entwicklung halbieren sollen, ist mehr als fragwürdig.
    Ich könnte noch viel mehr Argumente anbringen, allerdings ist mir die Zeit dafür zu schade. Die Argumente für den Einsatz von Daylite waren damals (wie auch heute noch) die einfache SelfService-Variante, wo ich als Kunde die volle Kontrolle sowohl über Softwarekonfiguration als auch über die Daten habe.
    Die Aussagen von Hr. Jetha (GF Marketcircle), das 90% der Neukunden die Cloudlösung bevorzugen, mag vielleicht für den kandischen/amerikanischen Markt gelten. In Europa ticken die Kunden etwas anders, was mir in vielen Gesprächen mit meinen Kunden bestätigt wird.
    Ein paralleles Angebot beider Lösungen wäre daher aus meiner Sicht kein großes Problem.
    Aber ok, wenn es dann so gewollt ist: Ich bin schon auf der Suche nach Alternativen (auch getrieben durch Kunden) und werde den Schritt in die Cloud nicht mitmachen.

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