Versionssprung nach elf Jahren
Coca 2: Neue Version hält den Mac wach und simuliert Aktivität
Der Entwickler der Mac-Anwendung Coca hat uns zuletzt vor elf Jahren kontaktiert. Damals hat er seine Alternative zu Apps wie Amphetamine, Caffeine oder NeverNap in Version 1 vorgestellt. Jetzt meldet sich Angelo Cammalleri mit Version 2 zurück. Mittlerweile gibt es zwar eine ganze Reihe von Alternativen in dieser Kategorie. Die Weiterentwicklung von Coca hat sich jedoch unter anderem deswegen eine Erwähnung verdient, weil die App jetzt eine Funktion zur Maussimulation mitbringt.
Coca sitzt schnell erreichbar in der Menüleiste. Dort lässt sich die App nicht nur direkt aktivieren, sondern man kann auch einfach unterschiedliche Zeiträume festlegen, in denen der Mac aktiv bleiben soll. Neben voreingestellten Zeiträumen zwischen fünf Minuten und zwölf Stunden kann man den Mac mithilfe von Coca auch unbefristet oder über einen benutzerdefinierten Zeitraum hinweg wachhalten.
Maussimulation verhindert Abwesenheitsstatus
Neben der klassischen Wachhalte-Funktion bietet Coca in Version 2.0 auch die Möglichkeit zur Maussimulation. Die Funktion „Deep Control“ soll durch minimale simulierte Mausbewegungen verhindern, dass andere Anwendungen den Nutzer automatisch als abwesend markieren. Dies ist auch der Grund dafür, dass die neue Version der App nur über die Webseite des Entwicklers erhältlich ist. Die Apple-Regeln verhindern, dass Coca 2 auch über den Mac App Store angeboten wird.
Als Beispiel für den Nutzen von „Deep Control“ führt der Entwickler die Möglichkeit an, dass Nutzer auch bei längerer Inaktivität in Messenger-Anwendungen weiterhin als anwesend angezeigt werden.
Unterstützung für Kurzbefehle und Fokusfilter
Darüber hinaus unterstützt Coca die Integration in Apples Kurzbefehle-App sowie die Fokusfilter von macOS. Damit lassen sich Aktionen einrichten, die bestimmte Funktionen der App abhängig von Tageszeiten oder Arbeitsmodi automatisch aktivieren.
Coca kann weiterhin kostenlos geladen und genutzt werden. Der Entwickler bittet allerdings darum, ihn wenn möglich durch ein virtuelles Trinkgeld zu unterstützen.

