Aktive Ecken am Mac
CCCCorners 8: Aktive Mac-Ecken feiner konfiguriert
CCCCorners liegt seit kurzem in Version 8.0 vor. Die im vergangenen Jahr auf ifun.de vorgestellt2 Mac-App erweitert die aktiven Ecken von macOS um zusätzliche Aktionen und richtet sich damit an Nutzer, denen Apples Bordmittel zu eng gefasst sind. Während macOS selbst nur eine überschaubare Auswahl an Systemfunktionen für die Bildschirmecken anbietet, erlaubt CCCCorners auch den Start von Apps und Kurzbefehlen.
Mit der neuen Hauptversion rückt die Konfiguration stärker in den Vordergrund. CCCCorners beschränkt sich nicht mehr darauf, pro Ecke eine Aktion festzulegen, sondern erlaubt nun feinere Abstimmungen für Ecken und Zonen. Das ist vor allem dann interessant, wenn man aktive Ecken nicht nur gelegentlich nutzt, sondern in den täglichen Arbeitsablauf einbindet.
Wer mit der Maus häufig an den Bildschirmrand kommt, kennt das Problem: Eine gut gemeinte Abkürzung kann schnell zur versehentlichen Störung werden.
Verzögerungen nun pro Ecke und Zone
Neu ist die Möglichkeit, die Aktivierungsverzögerung für jede Ecke und jede Zone einzeln festzulegen. Damit lässt sich genauer bestimmen, wie schnell eine Aktion ausgelöst wird, sobald der Mauszeiger den jeweiligen Bereich erreicht. Eine Ecke, die nur selten genutzt wird, kann entsprechend direkter reagieren. Eine andere, die im Alltag häufiger versehentlich berührt wird, bekommt mehr Toleranz.
Auch der sogenannte Treadmill-Modus lässt sich jetzt pro Ecke ein- oder ausschalten und in seiner Empfindlichkeit anpassen. Zusätzlich stehen mehr Empfindlichkeitsstufen zur Verfügung. Der Entwickler liefert damit keine neue Grundidee, sondern verfeinert die Bedienung an den Stellen, an denen solche Werkzeuge im Alltag über Akzeptanz oder Abschalten entscheiden.
Bei den Zonen gibt es ebenfalls mehr Spielraum. Die zweite Aktivierungsaktion lässt sich nun für jede Zone separat anpassen. CCCCorners kann also differenzierter darauf reagieren, ob ein Bereich zum ersten oder wiederholten Mal angesprochen wird. Das passt zur bisherigen Ausrichtung der App, die nicht nur Programme starten, sondern je nach Konfiguration auch weitere Aktionen beim erneuten Auslösen ausführen kann.
Sichtbare Fenster werden zuerst nach vorn geholt
Eine neue erweiterte Option ist standardmäßig aktiv und betrifft ausgewählte Aktionen bei einer zweiten Aktivierung. CCCCorners bringt dabei zunächst das zugehörige App-Fenster in den Vordergrund, wenn die Anwendung sichtbar im Hintergrund liegt. Erst dadurch wird verhindert, dass eine sichtbare, aber nicht aktive App beim ersten Auslösen sofort versteckt, minimiert oder beendet wird.
Nutzer können festlegen, für welche dieser Aktionen das neue Verhalten gelten soll. Zur Auswahl stehen Ausblenden, Minimieren und Beenden. Praktisch bedeutet das: Eine App, die bereits sichtbar ist, aber nicht den Fokus hat, bekommt zunächst die Aufmerksamkeit des Systems. Das senkt die Gefahr, ein Fenster wegzuräumen, obwohl man es eigentlich nur aktivieren wollte.
Überarbeitet wurde zudem der Mechanismus für die zweite Aktivierung. Ist das App-Fenster bereits geöffnet, ausgeblendet oder minimiert, soll die gewählte Folgeaktion nun unmittelbar ausgeführt werden.


Super Sache!