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Neue Funktionen und Preismodell

Calendar 366 wird zur vollwertigen Mac-App

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Die Mac-Anwendung Calendar 366 wurde grundlegend überarbeitet. Der Entwickler hat die Vorversionen seiner App über Bord geworfen und bietet nun erstmals eine vollwertige Kalender-App für den Mac an, die sich auch im Vollformat nutzen lässt. Bislang war Calendar 366 lediglich als Menüleistenkalender für den Mac bekannt.

Erstmals vollwertige Mac-App

Mit Version 3 von Calendar 366 lassen sich sämtliche Kalenderansichten und Funktionen auch in einem klassischen App-Fenster auf dem Mac nutzen. Die bestehenden Bedienkonzepte bleiben dabei laut Entwickler erhalten. Calendar 366 behält in diesem Zusammenhang auch seinen angestammten Platz in der Menüleiste.

Calendar 366 Mac

Neu im Paket ist ein erweiterter Aufgabenmanager, der laut Entwickler über Funktionen wie das Priorisieren von Einträgen, Filtermöglichkeiten und ortsabhängige Erinnerungen verfügt. Aufgaben sollen sich auch enger mit Kalendereinträgen verknüpfen lassen, sodass Termine und To-dos gemeinsam verwaltet werden können. Für mehr Übersicht soll dabei ein neues System zur farblichen Kennzeichnung von Terminen und Aufgaben sorgen.

Direkte Anbindung an Kalender- und Videodienste

Kalender und Aufgaben lassen sich laut Entwickler nun direkt mit Diensten wie Google, Microsoft, iCloud oder Todoist verbinden. Auch Videokonferenzdienste wie Zoom sollen sich ohne zusätzliche Zwischenschritte einbinden lassen.

Calendar 366 Einstellungen

Ziel der Neuentwicklung sei es auch gewesen, die Nutzung auf allen unterstützten Geräten flüssiger und übersichtlicher zu gestalten. Calendar 366 ist neben dem Mac auch für iPhone und iPad verfügbar.

Erweiterte Widgets und neue Watch-App

In diesem Zusammenhang wurde auch die Unterstützung für Widgets ausgebaut. Hier stehen neue Varianten für den Desktop, den Home- und Sperrbildschirm sowie für die Apple Watch zur Verfügung. Parallel hat der Entwickler eine überarbeitete App für die Apple Watch veröffentlicht, die unter anderem eine Monatsansicht, Aufgabenverwaltung und Navigationsfunktionen direkt am Handgelenk bietet.

Auf Basisfunktionen beschränkt lässt sich Calendar 366 in Version 3 kostenlos verwenden. Für den vollen Funktionsumfang bezahlt man entweder 19,99 Euro pro Jahr oder erwirbt die App einmalig für 49,99 Euro.

Laden im App Store
Calendar 366: Termine & Tasks
Calendar 366: Termine & Tasks
Entwickler: Vincent Miethe
Preis: Kostenlos+
Laden
29. Apr. 2026 um 12:51 Uhr von Chris Fehler gefunden?


    39 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Na toll. Wieder eine App die ich mal gekauft habe und nun wieder durch eine neue App ersetzt wird welche zum Abo Modell schwenkt oder, nach 2 vorherigen Versionen, dann wieder zum lebenslangen Kauf angeboten wird nur um dann in ein paar Jahren wieder durch eine Ultimate Version ersetzt zu werden.

    • Gute Alternative:

      FirstSeed Calendar

      Ich glaube den gibt es für iOS/iPadOS/ macOS

      • Schon mal nachgeschaut was die alles tracken?
        Ich bin ja ein Freund von „Keine Daten erfasst“ in der Rubrik „App-Datenschutz“.

      • Ok. Das ist ein Argument, wenn man darauf Wert legt.
        Aber wer schon insta etc. auf seinem IPhone drauf hat…

        Ich hatte mal calendar 366 und die neue Version angeschaut, sieht echt gut aus.

        Ich werde mal die neue Version im Auge behalten und dann eventuell die neue Version als einmal Kauf nehmen für die Familie.

      • @stewo und welche würdest du Empfehlenswert halten?

    • Ich finde es auch nicht gut, dass ich als zahlender Kunde der bisherigen App jetzt aufs Abstellgleis geschoben werde. Aber so ist das wohl, wenn die alte Kuh nicht mehr genug Milch gibt, wird halt ab sofort eine neue gemolken.

      • Zum einen: Schon mal überlegt wovon ein Entwickler lebt?
        Zum anderen: Als Apps noch Programme hießen, war es üblich sogenannte „Major-Updates“, und damit die Weiterentwicklung, zu bezahlen (siehe oben).
        Davon abgesehen, kann man die Vorversion ja noch weiter verwenden.

      • Das Problem ist auch noch:
        Woher weiß man heutzutage, ob der Entwickler da nicht jetzt alle 2 – 3 Jahre eine „neue“ Version bringt.

      • So ähnlich wie die Koomot Geschichte passiert mir nicht wieder.( Die armen Entwickler…)
        366 kommt jetzt auch auf Abstellgleis.

    • @alle: Bitte Text lesen: „Für den vollen Funktionsumfang bezahlt man entweder 19,99 Euro pro Jahr oder erwirbt die App einmalig für 49,99 Euro.“. Einmallizenz für Version 3!

      Lebenslang bezog sich auf die Version 2 – du hast 1x bezahlt und kannst diese Version 2 so lange nutzen wie du willst. Das ist etwas anderes als ein Abo. Es liegt doch nahe, dass nicht alle Versionen ab Version 2 (also 3, 4 usw) mit dem Einmalkauf abgedeckt sind, oder?

      Und Leute, da ist ein/e Entwickler/in, der/die sich etwas dazuverdient mit gut entwickelter Softwar- und das sei ihm/ihr gegönnt. Aber nein, ihr jammert darüber.

      Dass nach 2, 3 Jahren eine neue Vollversion (hier 3) erscheint ist erfreulich und nichts ungewöhnliches. Früher, lange vor eurer Zeit, war das normal – da gab es alle paar Jahre eine neue Vollversion (ok, zu einem Update-Preis, aber damals waren die Preise eh weit entfernt von dem, was wir heute hier auf den Tisch legen).

      Das ist ein neues Jammer-Level, das ihr hier zeigt – es wird sich darüber beschwert, dass Entwickler Geld verlangen für ihre Arbeit/App?! Es wird sich darüber beschwert, dass ein Entwickler eine Einmalgebühr für eine neue Vollversion verlangt?! Aber so eine „Denke“ ist hier weitestgehend normal, insofern keine Überraschung mehr.

  • Bedeutet die direkte Anbindung, dass nicht mehr einfach die Freigabe für Kalender/Erinnerungen über die Einstellungen gegeben werden kann?

    Und gibt es ein Upgrade-Angebot für Bestandskunden? 50€ sind nicht ohne…

  • Und leider muss man als Besitzer der alten Vollversion die App neukaufen.

    Die alte App ist nicht mehr im AppStore.

    Und bis jetzt gefällt mir die neue Version am iPhone garnicht.

    Dann werde ich wohl meine bisherige Lieblingsapp nicht weiter nutzen.

    Dann werde ich wohl die Apple eigene nutzen.

  • Es erschließt sich mir nicht, warum man den Kalender, der in iOS oder macOS integriert ist, durch ein abopflichtiges Drittanbieter-Produkt ersetzen sollte.

    • Tatsächlich gibt es Gründe. Für mich allen voran (hab die Vorgängerversion): Wesentlich mehr Auswahl an Ansichten. Ich liebe die Ansicht, wo ich oben den kleinen Monatskalender habe (mit Farbpunkten, wo Termine sind), unten aber eine fortlaufende und scrollbare Liste der Termine von heute, aber auch der kommenden Tage. Im Apple-Kalender sind da unten nur die Termine des aktuellen Tags zu sehen.

      • Ganz genau – es gibt einfach viel mehr Konfigurationsmöglichkeiten für die User. Leider ist die neue Version vom Umfang her nicht so variabel wie die bisherige, da viele Einstellmöglichkeiten und Features fehlen. Und es ist wirklich ärgerlich, dass man für „Lifetime“ für die bisherige App bezahlt und diese dann aus dem Store verschwindet. Leider wird das bei vielen zum Standard…

    • Ja. Finde ich auch. Wenn sie so viel besser wär, dann ja. Aber für 50 Tacken nein.

    • Ganz einfach: die Darstellung der Woche und des Monats in der Standard App eine Zumutung ist.

      Was soll ich mit lächerlichen Farbpunkten und für die Woche muss ich mein iPhone drehen…!?!

      Sonst noch Fragen?

      • Weil die Kalender app von Apple das lächerlichste ist, was sich ein betrunkener ui praktikant jemals ausgedacht hat. Kontrastlose Punkte statt ner brauchbaren Monatsansicht.

    • @rudluc: Wenn man den Kalender sehr viel nutzt und dann stösst man mit dem Apple Kalender sehr schnell an Grenzen. Hier gibt es andere Produkte, die eben mehr bieten – Funktionen, die „passen“. Ich selbst nutzte BusyCal und nutze ihr viel die unterschiedlichen Kalendersets, die praktischeren Darstellungen von Woche/Monat und Jahr. Auch werden die Aufgaben/Reminders wesentlich besser im Kalender dargestellt uswusf.

      Aber wenn man nur ein paar Einträge hat, dann reicht der Apple Kalender völlig aus.

  • Endlich! Auf dem Mac habe ich schon lange auf diese Möglichkeit gewartet.
    Das Gejammere, dass man (die reine Menüleistenapp) bereits bezahlt habe, hier aber eine komplett neu App mit wesentlich besserer Sichtbarkeit (da als „Fensterversion“) angeboten wird, erschließt sich mir nicht.
    Man sollte schon realistisch sein. Wenn ich ein neues Fahrzeug kaufe, kann ich auch nicht sagen, dass es unfair sei, dafür den Kaufpreis auf den Tisch zu legen, schließlich habe man ja schon die Vorversion komplett bezahlt!

    • Der Vergleich hinkt, da üblicherweise der Kauf einer Vollversion bedeutete, dass man eine solche App nutzen kann, solange sie existiert. Das gilt immer noch bei einigen Apps, die ich vor Jahren mal gekauft hatte. Die (aus meiner Sicht) Unsitte, Apps einfach neu zu benennen, sie nur noch per Abo oder erneutem Kaufpreis anzubieten, bei oft kaum veränderten Umfang und Funktionen, das hat viele User / Käufer verprellt, und vor allem die drastisch angezogenen Preise, speziell bei Abos, die oft vollkommen überzogen sind. Käufer der voran gegangenen App Versionen haben den Entwickler unterstützt, und ihm sein Einkommen gesichert. Diesen einfach eine neue App vor die Nase zu setzen, mit erneuten Kosten, das hat schon einen arg ranzigen Geschmack. Und es gibt etliche Entwickler, die ihren Apps auch große Updates spendieren, ohne gleich auf ein Abo Modell oder Neukauf umzusteigen. Die verdienen scheinbar trotz fairer Preise durch immer noch zahlreiche Käufe genug, so dass sie sich das leisten können. Andere haben hier vermutliche nicht soviel Erfolg, und sehen nur im mittlerweile üblichen Schachzug eine Lösung, auch wenn sie damit vielen Bestandskunden kräftig an’s Schienbein treten. Meine Meinung.

      • Kann ich so unterschreiben.
        Leider werden auch keine konkreten Zahlen der Käufe seitens Apple mitgeteilt in den x Appstores Europas.
        Datenschutz und Steuergeheimnis schützen solche Apps.
        Muss man sich nicht wundern wenn die EU und andere Länder das kritisieren.
        So arm werden einige Entwickler bestimmt nicht sein.

  • Mical = beste Kalender App. Seit Erscheinen auf jedem iPhone installiert.

  • Ich verstehe es bis heute nicht, weshalb sollte für eine App. Geld ausgeben, installieren etc.
    Wenn mir Apple doch eh schon die Kalender App. (iCal) mit anbietet.

    • Ich verstehe es bis heute nicht wieso Benutzer sich nicht vorstellen können, dass andere Benutzer andere Ansprüche haben.

    • @Jens: Bei ein paar Einträgen wie Zahnarzt-Termin, Treffen mit Freunden, Urlaub … dann mag der Apple Kalender ausreichen. Wenn es aber etwas umfangreicher wird, oder Reminders noch dazu kommen, dann ist der Apple Kalender einfach nicht mehr geeignet dazu. Ich selbst nutzte BusyCal und nutze ihr viel die unterschiedlichen Kalendersets, die praktischeren Darstellungen von Woche/Monat und Jahr. Auch werden die Aufgaben/Reminders wesentlich besser im Kalender dargestellt uswusf.
      Teste mal dies: Erstelle (sofern du das neueste MacOS nutzt) einen täglichen Reminder (oder eben Erinnerung), und dann schaue dir mal, wie das in der Wochen/Monatsansicht im Apple Kalender aussieht. Nur ein Beispiel, ich könnte noch viele mehr auflisten.

      Ich weiss nicht, mit welchem MacOS du arbeitest, weil du iCal schreibst (das ist schon ein paar Jährchen her, dass diese Kalender App iCal genannt wurde). Wenn dir iCal ausreicht, dann ist ja gut. Mir reicht der Apple Kalender nicht, weil unpraktisch, unflexibel und kein so gutes UI.

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