Neue Preise und Versandformate
Briefporto ab 2027: Deutsche Post legt 1,15 Euro fest
Die Deutsche Post macht aus der bislang diskutierten Portoerhöhung einen konkreten Preisplan. Ab dem 1. Januar 2027 soll der Standardbrief 1,15 Euro statt 95 Cent kosten. Damit nutzt das Unternehmen den von der Bundesnetzagentur in Aussicht gestellten Spielraum für Preiserhöhungen von durchschnittlich 20,35 Prozent bei Briefen weitgehend aus. Die abschließende Genehmigung steht allerdings noch aus.
Ab Januar braucht es wieder neue Briefmarken
Erst vor wenigen Tagen hatten wir über den möglichen Sprung auf 1,15 Euro berichtet. Jetzt legt die Post ihre geplanten Tarife fest. Auch Postkarten, Kompakt-, Groß- und Maxibriefe sollen teurer werden. Für einen Standardbrief ins Ausland nennt das Unternehmen künftig 1,45 Euro. Die Preise sollen bis Ende 2028 gelten.
Weniger Briefe, höhere Kosten
Die Post begründet den Aufschlag mit sinkenden Sendungsmengen und steigenden Ausgaben für Personal, Energie und Infrastruktur. Briefkästen und Filialen müssen dennoch flächendeckend vorgehalten werden. Als Vergleich führt sie einen europäischen Durchschnittspreis von 1,52 Euro für Standardbriefe an.
Die neuen Porto-Preise sollen bis Ende 2028 gelten
Bereits Anfang 2025 stieg das Porto von 85 auf 95 Cent. Nun kommen weitere 20 Cent hinzu. Die Post beziffert die durchschnittliche Mehrbelastung privater Haushalte durch die geplanten Anpassungen auf rund 75 Cent im Monat. Neue Preise für Privatkundenpakete will sie erst später nennen.
Päckchen erhalten Sendungsverfolgung
Mit dem Jahreswechsel ändert die Post auch ihre Versandformate. Der Großbrief darf künftig bis zu drei Zentimeter dick und ein Kilogramm schwer sein. Beim Maxibrief steigt das zulässige Gewicht auf zwei Kilogramm, zugleich wachsen die erlaubten Maße. Den nationalen Maxibrief mit Zusatzentgelt streicht die Post.
Die neuen Preise für internationale Sendungen
Päckchen erhalten ab Januar standardmäßig eine Sendungsverfolgung und eine Haftung bis 20 Euro. Im Gegenzug sinkt ihr zulässiges Höchstgewicht auf ein Kilogramm. Für den internationalen Dokumentenversand führt die Post außerdem einen Midibrief bis 500 Gramm ein.
Die neue Preisübersicht der Deutschen Post liegt bereits vor. Für Geschäftskundenpakete kündigt das Unternehmen ebenfalls höhere Entgelte an. Ab Frühjahr 2027 sollen Geschäftskunden zudem Pakete ohne vorherige Registrierung der Empfänger an Packstationen liefern lassen können.



Können wir nicht dem dänischen Beispiel folgen und den Briefversand komplett einstellen?
So weit sind wir (noch) nicht, aber auch hier wird es logischerweise irgendwann dazu kommen.
Wär für mich zB nicht so erfreulich – verkaufe u.a. etliche Sammelkarten (einzeln). Das sind teilweise mehrere hundert Briefe im Jahr. Kostentechnisch ist das mit dem Porto durchaus lukrativ aber müsste ich einzelne Karten via Päckchen/Paket versenden … dann würde ich wohl keine mehr verkaufen.
Er ist nicht eingestellt worden, sondern von einem privaten Unternehmen übernommen worden.
Dank unseren Behörden wird das noch ein paar Jahrzehnte dauern. Online Antrag bedeutet bei uns einfach das man sich das Formular online runterladen kann und dann per Post oder FAX übermitteln kann. Sowas online zu machen mit dem neuen Perso wäre eigentlich seit Jahren schon möglich.
Dänemark hat nach wie vor Briefpost. Nur wird sie nicht mehr staatlich ausgeliefert.
Das übernehmen nun Private
Es gibt auch Schattenseiten, die man nicht so auf dem Schirm hat: mein Arzt verschickt jetzt seine Rechnung per Email. Aus Datenschutzgründen MUSS das PDF verschlüsselt sein. Jetzt bekomme ich ein verschlüsseltes PDF, das ich aber nicht bei der Versicherung einreichen kann. Erst muss ich die Verschlüsselung entfernen. Auf iOS geht das nicht mit Bordmitteln. Also auf den Mac transferieren, die Verschlüsselung entfernen, anschließend wieder auf das iPhone kopieren, weil die Versicherung möchte, dass man seine Rechnungen über ihre App hochlädt. Erkläre das mal Tante Erna. Dagegen ist ein einfacher Brief 110% barrierefrei.
Klasse. Dann kann ich mich arbeitslos melden. Super Vorschlag !
@Knobelbecher: Sorry, aber selten solch einen dämlichen Kommentar gelesen.
1. Bei dir gibt es keine Briefpost mehr, aber – stell dir das mal vor – es gibt viele viele andere, die auf Briefpost zurück greifen.
2. Dir sind vermutlich auch die Angestellten der Post egal.
3. Es gibt weiterhin Briefpost in DK, aber diese wird von privaten Unternehmen zugestellt.
Wieder Portoerhöhung, wie jedes Jahr! Dafür dauert ein Brief von A nach B =13 km 4 Tage! :-((
Schon allein 3 Tage bis man einen Briefkasten findet…am besten den Brief selber abgeben.
PDF24 hat einen Fax Service. Wenn ich mal einen Brief verschicken muss, dann prüfe ich erst ob es kostenlos darüber geht. Es ist eine Frechheit das jedes Jahr das Briefporto teurer wird.
Verschicke super selten ein Brief. Wenn dann Warensendung. Komme mit Ergänzungsmarken ausdrucken kaum nach. Hoffen dass #porto auch für Warensendung geht und Ergänzungsmarken
Frag mich blos wer die Zielgruppe für den Großbrief ist für das Geld kannst es eigentlich auch als Paket verschicken und ist noch bis 500€ versichert.