Zum Sammeln, Verwalten und Lesen
BookShelves: E-Book-Reader für Mac und iPhone mit eigener Bibliothek
Mit „Book ’em Danno“ hatten wir erst kürzlich eine kompakte Mac-Applikation vorgestellt, die sich auf die Verwaltung von E-Book-Sammlungen konzentriert. Eine integrierte Lesefunktion fehlte dort bewusst. Genau diese Lücke adressiert nun eine neue Anwendung mit dem Namen „BookShelves“.
Die Berliner Entwickler beschreiben ihre Motivation als Reaktion auf bestehende Lösungen. Während umfangreiche Werkzeuge wie Calibre viele Funktionen bieten, wirken sie für viele Nutzer technisch überladen. Gleichzeitig bleibt Apples Bücher-App optisch zugänglich, unterstützt jedoch nicht alle Funktionen moderner EPUB-Dateien und bietet nur eingeschränkte Möglichkeiten zur eigenen Bibliotheksverwaltung.
BookShelves kombiniert beide Ansätze. Die Anwendung versteht sich als vollständige Lesesoftware, die gleichzeitig die Organisation der eigenen Sammlung übernimmt. Sie ist sowohl für macOS als auch für iOS verfügbar und synchronisiert Inhalte über iCloud zwischen den Geräten.
Zum Sammeln, Verwalten und Lesen
Im Zentrum steht die Unterstützung verschiedener Dateiformate. Neben klassischen E-Books wie EPUB und PDF verarbeitet die Anwendung auch Comicformate wie CBZ oder CBR. Eine Konvertierung ist nicht erforderlich, da die Inhalte direkt dargestellt werden.
Die Leseansicht bietet grundlegende Funktionen wie Seitennavigation, Lesezeichen, Markierungen und eine Volltextsuche. Anpassungen bei Schriftart, Darstellung und Layout erlauben es, die Anzeige an eigene Vorlieben anzupassen. Fortschritte und Notizen werden auf Wunsch zwischen Geräten synchronisiert.
Darüber hinaus integriert die Applikation externe Bibliotheken. Öffentliche Kataloge wie das Internet Archive lassen sich direkt durchsuchen und Inhalte können ohne Umweg über den Browser geladen werden. Zusätzlich kann die Anwendung mit bestehenden Calibre-Bibliotheken im lokalen Netzwerk kommunizieren und Inhalte drahtlos übernehmen.
Formate, Sync und freie Inhalte
Ein weiterer Baustein ist die Verwaltung innerhalb der App. Bücher lassen sich nach verschiedenen Kriterien sortieren, in Sammlungen organisieren und automatisch mit Metadaten sowie Coverbildern ergänzen. Auch fehlerhafte EPUB-Dateien werden beim Import angepasst, damit sie korrekt angezeigt werden.
Die Nutzung ist in der auf 10 Bücher beschränkten Basisversion kostenlos möglich. Eine einmalige Zahlung von 3 Euro schaltet zusätzliche Funktionen wie unbegrenzte Bibliotheken, Synchronisation und erweiterte Exportoptionen frei.




“ Zusätzlich kann die Anwendung mit bestehenden Calibre-Bibliotheken im lokalen Netzwerk kommunizieren und Inhalte drahtlos übernehmen.“ – das macht die App interessant, die mal zu testen.
Kurz gesagt – das funktioniert überhaupt nicht. Calibre-Server hängt in einem anderen VLAN bei mir und die App meckert an, das aufgrund der Apple-Sicherheitseinstellungen einen sicherer Verbindung notwendig ist ( https ) – was für ein Blödsinn innerhalb des lokalen Netzes.
Starte ich den Calibre-Server lokal auf dem MacBookPro und greife darauf zu, bekomme ich bei allen eBooks Import-Fehler.
Kurz gesagt, die App ist unbrauchbar und wieder runtergeflogen.
Das ist mir z.Z. viel zu buggy .. Eine solche App sollte beispielsweise schon merken, wenn sie ein Buch schon importiert hat – zumindest, wenn es exakt dieselbe Datei, im exakt selben Pfad, ist. Auch bei der Darstellung klemmt es …
Joah, hier auch. Auf dem Mac friert die App sofort ein, wenn ich auf „Import Books“ klicke. So wird das nix.
Ich habe eine Rückerstattung beantragt. Selten so eine schrottige App gesehen. Testet ihr vor einer Vorstellung die Apps nicht?
+1
Werde ich auch machen, die App ist schrottig, da nutze ich lieber meinen veralttet Bookari auf dem iPAd, auch wenn der nicht mehr weiter entwickelt wird für iOS.
Bei OPDS-Anbindung vom Calibre-Server verlangt die app nen https-Verbindung, was soll das innerhalb meines Netzwerks
und zudem hab ich ständig Import-Fehler, wenn ich vom lokalen Calibre-Server auf dem MacBook impotieren – Rückerstattung an Apple ist raus und die APP deinstalliert.
Zu einer Readerfunktion gehört auch eine Einstellung von Font und Schriftgröße. Das habe ich bisher noch nicht gefunden.
Berliner Entwickler sollten meiner Meinung nach Deutsch als Einstellungsmöglichkeit anbieten
Ist die Apple Bücher App nicht ausreichend? Inwiefern wäre diese hier besser?
Wenn du einen Calibre-Server nutzt – wie ich – kannst die Apple-App vergessen, die kann keine eBooks von Calibre-Server laden.
Ich nutze seit Jahren Bookari dafür, leider wird die nicht mehr für Apple-Geräte weiter entwickelt, aber die funktioniert problemlos auch mit großen eBook-Bibliotheken und eben dem Calibre-Server in WLAN
Wenn dann teile ich von der NextCloud direkt in Books oder Kindle geht auf allen Platformen super easy .
Calibre ist für mich eher ein Werkzeug für Problemfälle.
Das Ergebnis schiebe ich dann in die NextCloud .
Funktioniert nicht ! Ich kann keine Bücher aus books importieren.