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Prime-Versand bleibt kostenlos

Mindestbestellwert: Amazon hebt Schwelle für Gratisversand auf 49 Euro

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76 Kommentare 76

Amazon hat den Mindestbestellwert für die versandkostenfreie Lieferung ohne Prime-Mitgliedschaft erneut angehoben. Statt wie bislang 39 Euro müssen Kunden nun Waren im Wert von mindestens 49 Euro bestellen, um die Standardlieferung ohne zusätzliche Gebühren zu erhalten.

Prime Lieferung

Damit verschärft der Onlinehändler die Bedingungen für Gelegenheitskäufer ein weiteres Mal.

Bereits Anfang 2023 hatte Amazon die Schwelle von zuvor 29 Euro auf 39 Euro erhöht. Schon damals wurde die Anpassung mit gestiegenen Logistik- und Versandkosten begründet. Die nun erfolgte weitere Anhebung setzt diese Entwicklung fort und dürfte vor allem kleinere Bestellungen betreffen.

Höhere Versandkosten unterhalb der Schwelle

Wer den neuen Mindestbestellwert nicht erreicht, muss abhängig von Produktkategorie und Lieferoption zusätzliche Gebühren einplanen. Für viele Artikel fallen beim Standardversand zwischen 2,99 Euro und 3,99 Euro an. Günstiger bleibt die Zustellung an Abholstationen oder Schließfächer, die in der Regel mit 1,99 Euro berechnet wird.

49 Euro Mindestbestellwert

Auch bei schnelleren Versandoptionen zeigt sich die Preisdifferenz deutlich. Der Premiumversand am nächsten Werktag kostet ohne Prime je nach Warengruppe bis zu 4,99 Euro. Same-Day-Lieferungen schlagen ohne Mitgliedschaft pauschal mit 9,99 Euro zu Buche. Lediglich Prime-Kunden profitieren hier weiterhin von kostenlosen oder vergünstigten Optionen.

Prime bleibt zentrale Ausnahme

Für Abonnenten von Amazon Prime ändert sich nichts an den Versandbedingungen. Sie erhalten weiterhin kostenfreie Standardlieferungen, den kostenlosen Premiumversand sowie Vorteile bei schnelleren Zustelloptionen. Bereits in der Vergangenheit hatte Amazon Preisanpassungen im Versandbereich mit dem Ausbau und der Finanzierung des Prime-Angebots in Verbindung gebracht.

Prime Abos

Die erneute Erhöhung des Mindestbestellwerts dürfte auch als Anreiz verstanden werden, häufiger größere Warenkörbe zusammenzustellen oder eine Prime-Mitgliedschaft abzuschließen. Für Kunden ohne Abo steigt damit die Hürde für kostenfreie Lieferungen spürbar.

Mit Dank an David!

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
27. März 2026 um 16:04 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    76 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Oder als Anreiz noch weniger bei Amazon einzukaufen, zumindest geht es mir so.

  • Schaut bei Preissuchmaschinen, i.d.R. gibt es die Artikel woanders eh billiger als bei Amazon.
    Und den ganzen Marketplace-Kram aus China bestellt man zu massiv reduziertem Preis direkt an der Quelle, bei Aliexpress und Co.

    • Auch da wird es wohl zukünftig Änderungen geben (EU-Zölle auf Billigimporte aus China.

      • @keef, ja, Zoll pauschal pro Paket (ab Juli 2026) plus Bearbeitungsgebühr ab Ende 2026.
        Damit werden Kleinsendungen teurer (…) bzw. die Importeure müssen besser koordinieren (z.B. Zwischenlager in Europa).

    • Genau! Und bei Retouren kommt dann das große Staunen! Da geht es bei Amazon nämlich deutlich entspannter zu.

      • Dann hast du dort wohl noch nichts zurückgesendet.mindestens genau so entspannt wie bei Amazon. War selber überrascht. aber erstmal Mutmaßungen raushauen…

    • Man muss aber beachten, dass man dann Importeur ist (Produkthaftungsgesetz)

    • Klar Ali Express und überall bei jedem günstigen Anbieter neue Accounts anlegen, die nur einmal im Leben gebraucht werden. Jeder muss wissen wo er seine Daten liegen lässt. Aber he, ich habe nichts zu verbergen…..

      • Komisches Argument. Bei zehn Händlern einen einzelnen Kauf-Datensatz ohne jeden Zusammenhang da zu lassen findest Du schlimmer als bei einem Händler zehn? Wer weiß mehr von Dir? -> Amazon! ;-) (ich kauf da auch ein, keine Frage aber die wissen schon extrem viel vom Leben der Nutzer)

    • HutchinsonHatch

      Ich bleibe überzeugt davon, dass deutsche Unternehmen das Potenzial haben, sich durch strategische Kooperationen erfolgreich gegen Amazon zu behaupten. Eine vielversprechende Lösung wäre die Gründung eines Joint Ventures zwischen führenden Handelsunternehmen wie OTTO, der MediaMarktSaturn-Gruppe, Buch7.de, der Schwarz-Gruppe (inkl. Lidl und Schwarz Digits) sowie der REWE Group. Durch die Bündelung ihrer Ressourcen, Infrastruktur und Kompetenzen könnten sie eine starke Alternative zum globalen Tech-Giganten schaffen.

      Mögliche Synergieeffekte:
      – Lokale Datensouveränität: Nutzung deutscher Serverstandorte zur sicheren und DSGVO-konformen Datenspeicherung.
      – Gemeinsame Marketingstrategien: Statt isolierter Kampagnen könnten die Partner eine einheitliche, werbewirksame Botschaft für lokale Produkte und Dienstleistungen entwickeln – und sich damit klar von Amazon als „anonymem Tech-Giganten“ abgrenzen.
      – Eigene E-Commerce-Plattform: Ein Zusammenschluss würde die Entwicklung einer lokalisierten, kundenorientierten Handelsplattform ermöglichen.
      – Gemeinsame Investitionen: Statt paralleler Einzelinvestitionen in Logistik, KI oder Werbung könnten die Unternehmen ihre Mittel bündeln – etwa für den Aufbau gemeinsamer Lager, Datenzentren oder innovativer Technologien.
      – Stärkere Verhandlungsmacht: Als großer Händlerverbund hätten sie bessere Konditionen bei Herstellern und Logistikdienstleistern.

      • Deutsche Unternehmen… MediaMarkt Saturn Gruppe

        genau mein Humor

      • HutchinsonHatch

        Ach Mist, die wurden Juli 2025 an jd.com (China) verkauft. Okay. Dann hier EDIT und den Laden rausnehmen.

  • Ich bestelle dort soviel, Prime lohnt sich einfach bei mir.

    Der Bote kommt tatsächlich 5-6 mal die Woche.

    • Ekelhaft ! Solltest mal dein Einkaufverhalten überdenken.

      • Warum ekelhaft? Kann doch jeder machen wie er will.

      • Warum?
        Bei uns, in einer 18000 Einwohner Stadt, gibt es nicht mal mehr einen Metzger…

      • Kommt drauf an, also ich hätte auch kein bock mehr extra ins Auto zu steigen und in ein Stau rein geraten, Parkplatz suche und extra dafür zahlen … da geht Zuviel Zeit und Geld drauf was mir es nicht wert wäre

      • Das ist nicht nur in der Kleinstadt so . In Berlin kannst du dich mit Klamotten, Fernseher , Schmuck und allem möglichen bestens eindecken da es fast nur noch die selben Läden gibt überall . Grade Kleinigkeiten oder spezielle Dinge findet man gar nicht mehr oder nur am Ende der Stadt mit 1 Stunde Fahrzeit .
        Klar sollte man sein Kaufverhalten mal überprüfen aber es gibt viele Dinge wo man einfach keine Auswahl mehr findet und einem Amazon zb. es einfach einfach macht .

      • Warum sind sie HIRNTOT und beschimpfen andere mit ihrem geistigen Müll .!

      • Absoluter Blödsinn!!
        In so gut wie jedem Dorf kommt täglich irgendeine Lieferung an. Je mehr Leute also ihren Klein-/Grosskram auch mit diesem Wagen geliefert bekommen, desto besser.
        Andernfalls gurken alle in die nächste Stadt, mit den bekannten Folgen für Umwelt, Stau und Parkplatznot.

      • naja, Aufschnitt hab ich tatsächlich noch nie bei Amazon bestellt. Wie schmeckt der so?

  • Bei der ganzen Teuerung fällt die Anhebung doch gar nicht mehr ins Gewicht. Man kommt doch sowieso ganz leicht über die €49,-… also, kein Stress.

    • HutchinsonHatch

      Hinter der Jingdong Retail Germany GmbH (joybuy.de) steht das chinesische Unternehmen JD.com (auch bekannt als Jingdong Group). JD.com ist einer der größten Online-Händler Chinas und hat seinen Hauptsitz in Peking. Das Unternehmen wurde 1998 von Liu Qiangdong gegründet und ist heute ein weltweit führender Technologie- und Dienstleistungskonzern mit Fokus auf Lieferketten und Einzelhandel. In Deutschland agiert JD.com unter anderem über die Jingdong Retail Germany GmbH, die als lokale Tochtergesellschaft fungiert und den Online-Handel mit Konsumgütern, darunter auch Lebensmittel, betreibt

  • Ich bestelle da kaum noch, meist gibt es die Dinge incl. Versand oft günstiger. Ich finde es ganz gut, dass sie es angehoben haben, ein schöner Anreiz besser im Netz zu suchen.

    • Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Ich gehe lieber ins Geschäft und nehme die Sachen gleich mit.

      • Wenn es das im Geschäft geben würde was ich suche wäre ich sofort bei Dir – haben die aber nicht, bzw. die Filiale geschlossen – siehe z.B. Conrad. Für Hobbybastler eine Katastrophe.

  • Seh ich mittlerweile auch so. Wenn mehr Umsatz wenigstens den Angestellten auch zu gute kommen würde. Aber bei Amazon nicht.

    • Ich arbeite zwar nicht bei Amazon, und wenn meine Firma mehr Umsatz macht bekomme ich auch nicht mehr Lohn. Und mein Arbeitsplatz ist in einen deutschen unternehmen. Auch deutsche Firmen bezahlen nicht mehr als Sie müssen. Übrigens ein Nachbar von mir arbeitet bei Amazon, und er scheint gut zu verdienen den er fährt einen dicken Jaguar.

    • Was hat der Umsatz mit den Gehältern zu tun? Du kannst 20.000.000 Umsatz mit Produkten für 19.999.999 machen dann bleibt nichts übrig ;) das Einstiegsgehalt ist 15,65 – so schlecht verdient man da nicht.

  • Schon vor Jahren wurde prognostiziert, dass Amazon seine Kundenfreundlichkeit reduzieren wird, sobald sie eine entsprechende Marktposition erreicht und andere Anbieter verdrängt haben. Amazon war zu Beginn ein Vorbild an Kundenorientierung und Kulanz.
    Jetzt scheinen sich die Prognosen aus den Anfangsjahren zu bewahrheiten

  • Ist immer noch das beste Angebot, wenn man bedenkt was im Prime Abo alles dabei ist. Gratisversand, Prime Video, uvm. sowas gibt es sonst nirgends zu dem Abo Preis.

  • Habe gar kein Konto mehr da. Wer sich gegen Diversität ausspricht wird von mir knallhart geblockt, in sämtlichen Lebensbereichen. Dem würde ich nicht mal mehr in größter Not helfen und so gehts mir mit Amazon nun auch. Verteuert ihr ruhig.

  • Will ich Qualität ist amazon imho keine geeignete Anlaufstelle. Schnell & billig geht da.

  • Tja, wenn denn der Primekunde es wirklich für umme geliefert bekommt,
    wäre das schön.

    Habe seit einigen Jahren Prime und seit knapp 7 Monaten bekomme ich
    bei Bestellungen unter 39 € 3,99€ Porto angezeigt und wenn ich schneller beliefert werden möchte sogar 4,99€.

    Rufe nun fast jede Woche die Hotline an und habe bis heute nicht einmal eine Person gehabt, welche der Deutschen Sprache vollumfänglich mächtig war.
    Somit immer einige Zeit benötigt bis klar war warum ich anrufe.

    Dann die Zusage es wird sich persönlich darum gekümmert bis eine positive Entscheidung kommt.
    Dann kurz drauf eine Mail, die das Problem aufführt und das es bis zu t Tage dauern kann bis es gelöst ist.

    Ergebnis ist oben zu lesen.

    Einfach unglaublich was für ein bescheidener Service es nun bei Amazon gibt ist einfach nur noch grausam.

  • Kann es sein, dass ihr mit dem Bericht etwas spät dran seid? Das gilt schon eine Weile.

  • Würde gerne nur den premium Versand bezahlen anstatt Video, Foto und den Rest…

  • Wir sind uns doch einig, dass 2,99 Eur auch nur ein symbolischer Preis ist, das kann die tatsächlichen Kosten nicht decken.

    • Genau, der Milliarden-Gewinn den DHL einfährt ist ja auch nur symbolisch.

      • DHLrechnet nicht pro Paket ab, da gibt seitenlange Konditionen über die Mengen, Termine und Preisberechnung.
        Am Ende kann keiner sagen was genau das einzelne Paket gekostet hat.

      • DHL bekommt das nach Kubikmetern (oder so) bezahlt. Ansonsten würde Amazon sich mehr Mühe geben, Pakete zusammenzufassen. Bisheriges Highlight bei mir: 5 Dinge in einer gemeinsamen Bestellung mit gleichem versprochenen Liefertag bestellt. Die Sachen kamen in FÜNF einzelnen DHL-Sendungen, wovon vier am selben Tag in dasselbe Fach der Packstation wanderten. Sollte mir als Prime-Nutzer egal sein, aber ich hätte lieber eine Option „zu so wenig Bestellungen zusammenfassen wie möglich“, die das verhindert.

  • Also ist Prime mittlerweile der absolute no-brainer. Bei uns kommen jeden Tag mindestens 3 Amazon Pakete an. Da würd ich mich ja an dem Porto dumm und dämlich bezahlen :)

  • Super jetzt spare ich noch mehr, weil ich da eh nichts über Amazon bestelle.

  • Kein Problem! Keine Knöllchen, kein Eintritt um Geld ausgeben zu dürfen.

  • Prime lohnt sich total. Bekommen mindestens 10 Sendungen pro Woche.

  • Am Ende des Tages ist es eine Nullnummer. Man guckt ein paar Videos, lässt sich was liefern und guckt nicht drauf. So würde man vielleicht auch unnütz den Warenkorb voll machen und mehr bestellen als man eigentlich wollte bloß um kostenfrei zu werden. Zum Jahresende hebt sich das alles wieder auf. Also kein Grund nicht Prime zu nehmen. Ich habe es oft durchgerechnet. Für einen normalen Besteller ist das eine Nullnummer.

  • An alle die sich beschweren: Ihr könnt, müsst aber nicht bei Amazon einkaufen. Der freie Markt hat den Vorteil, dass jeder individuell entscheiden kann wohin er/sie/es das eigene Geld hinträgt.
    Angebot und Nachfrage regeln den Preis, Preis-Suchmaschinen helfen dabei.

  • Also, ich Lebe in Freiburg und bestelle auch ALLES bei Amazon und was es dort nicht gibt direkt im Internet. Ich fahre da auch gar nicht mehr los, weil man mittlerweile ganz genau weiß, man wird es sowieso nicht finden.

    Keine Ahnung, wie es sich in anderen Städten verhält – aber speziell hier: KATASTROPHE! Und das geht über alle Bereiche. Von kleinen Elektrokomponenten über Möbelbau, Gartenbedarf bis hin zu Sanitär, Einrichtung und co. Und oftmals auch ganz gängige Artikel, Wasserleitungen, Fittings in Standard Größen: „haben wir nicht“. „Müssen wir bestellen“. Oder es steht im Internet „verfügbar“, man fährt extra hin nur um dann zu erfahren, dass es ein Bestandsfehler ist.

    Und wenn man mal online Schaut, was die Regionalen hier verkaufen, sind die Preise so frech, dass es einem vergeht. Unsere Duschrinne habe ich von Amazon, Schwarz – 90cm Breit – 70 Euro. Der ABSOLUT IDENTISCHE Artikel, nur umgelabelt kostet bei uns im Bauhaus 250 Euro.

    Mein Schwiegervater hat letzten Sommer Brillux Fassanfarbe gekauft. vor Ort für knapp 500 Euro!!! für !einen! 10 Liter Eimer. Im Internet, kostet der Eimer von einem Offiziellen Brillux Partner nichtmal 250 Euro!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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