ifun.de — Apple News seit 2001. 38 347 Artikel

Brille und Headset im Anmarsch

Bericht: Apples AR-Brille kämpft mit Entwicklungshürden

Artikel auf Mastodon teilen.
33 Kommentare 33

Es wäre die erste wirklich neue Produkt-Kategorie seit Einführung der Apple Watch im Jahr 2015, über deren bevorstehende Markteinführung die Gerüchteküche schon seit einigen Jahren spekuliert. Doch die Augmented Reality-Brille aus Cupertino scheint sich noch etwas Zeit zu lassen.

Zeiss Brille

Dies will der Wirtschaftsnachrichten-Dienst Bloomberg in Erfahrung gebracht haben und berichtet unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen, dass die ambitionierte, intelligente Brille aus Cupertino, deren Marktstart für 2022 geplant war, mit zahlreichen Entwicklungshürden zu kämpfen hat.

Zwei Geräte in Planung

Diese erstrecken sich dabei nicht nur auf ein Gerät, sondern sollen die Ingenieure an zwei Fronten vor Herausforderungen stellen. Zum einen soll Apple an einem Virtual-Reality-Headset arbeiten, das als hochpreisiges Nischenprodukt schon im kommenden Jahr in den Markt eingeführt werden könnte und Entwicklern die Möglichkeit geben soll auf Basis der neuen Produktkategorie erste Anwendungen und Anwendungsmöglichkeiten zu entwickeln.

Mit etwas Abstand soll dann eine abgespeckte Brille folgen, die sich an den Massenmarkt richtet, günstiger zu haben ist und als Augmented-Reality-Brille den Blick auf die echte Welt nicht ersetzt, sondern lediglich um Zusatzinhalte anreichert. Hier könnte uns der Marktstart bereits 2023 ins Haus stehen.

Klein und mit Sehschwächen-Ausgleich

Während das Headset mit dem Codenamen „N301“ versehen ist und sich bereits in einer fortgeschrittenen Prototypen-Phase befinden soll, trägt Apples AR-Brille die interne Bezeichnung „N421“ und befindet sich in einer frühen Entwicklungsphase, die von Apple-Mitarbeitern als „architecture stage“ bezeichnet wird.

Beim Headset wird Apple durch die kleine Bauform und die Entscheidung vor Herausforderungen gestellt, auf den Platz zu verzichten, der üblicherweise für die Brille des Nutzers reserviert ist. Hier soll das Unternehmen einen Software-Ausgleich des verminderten Sehvermögens geplant haben, der wiederum eigene regulatorische Hürden mitbringt.

Zudem soll die Projekt-Entwicklung durch die Homeoffice-Regelungen verlangsamt worden sein, die Apple als Antwort auf die Corona-Pandemie etabliert hat.

Unterm Strich darf folgende Info mitgenommen werden: Erst kommt ein teures headset, dann die Brille. Beide erreichen uns jedoch später als erhofft.

Zum Nachlesen:

Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Wer darüber einkauft unterstützt uns mit einem Teil des unveränderten Kaufpreises. Was ist das?
21. Jan 2021 um 15:43 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    Zum Absenden des Formulars muss Google reCAPTCHA geladen werden.
    Google reCAPTCHA Datenschutzerklärung

    Google reCAPTCHA laden

    33 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Moin
    Finde solche Dinge wirklich interessant. Bedauerlich für mich ist aber, dass ich auf einem Auge blind bin und die Brille somit für mich uninteressant sein wird.

    • Lass den Kopf nicht hängen! :) Verstehe deinen Missmut. Aber umso erfreulicher, dass Sprachsteuerungen bereits fortgeschrittener sind und Jahr für Jahr verlässlicher werden. So sehr ich AR auch spannend finde, liegt meiner bescheidenen Meinung nach die Zukunft mehr bei Sprache. Fand das in Science Fiction Filmen schon immer geiler. Hologramme bei Star Wars – ja ok. Die sprachliche Intelligenz der Droiden allerdings – viel geiler. Ich bin mir ganz sicher, die technische Zukunft wird mindestens genauso erfreulich und schön für dich, wie für mit zwei Augen Sehende!

  • Und was soll da raus kommen? Apple Karten oder Siri? Ist ja alles nicht so Wirklich schlau oder datenmäßig gut ausgeprägt. Das wäre dann wohl leider eher was für Google.

  • Ein einseitiges Display wie bei Piloten wäre ja auch ausreichend.
    Vor allem sollte das Teil keine Kamera haben, sonst gibts ja direkt Ärger mit den Leuten in der Umgebung, Bus, Bahn etc.
    Apple könnte aus Googles Fehlern lernen.
    Die Akzeptanz des Nutzers ist bei so einem Teil nicht das wichtigste, sondern die des Umfelds. Ansonsten kann mans nicht in der Öffentlichkeit nutzen.

  • Lassen sich Sehschwächen durch Software ausgleichen? Vorallem auch andere als Kurz/Weitsichtigkeit?

  • Der Assistent in der Brille hört dann übrigens auf „iriS“…

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

    Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

    ifun.de ist das dienstälteste europäische Onlineportal rund um Apples Lifestyle-Produkte.
    Wir informieren täglich über Aktuelles und Interessantes aus der Welt rund um iPad, iPod, Mac und sonstige Dinge, die uns gefallen.
    Insgesamt haben wir 38347 Artikel in den vergangenen 8275 Tagen veröffentlicht. Und es werden täglich mehr.
    ifun.de — Love it or leave it   ·   Copyright © 2024 aketo GmbH   ·   Impressum   ·   Cookie Einstellungen   ·   Datenschutz   ·   Safari-Push aketo GmbH Powered by SysEleven