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Wartungsupdate für macOS Big Sur

Virtualisierungs-App VirtualBox in neuer Version erhältlich

20 Kommentare 20

Runde drei Monate nach Freigabe der letzten Aktualisierung im vergangenen Herbst – jetzt steht Ausgabe 6.1.18 der von Oracle angebotenen, kostenfreien Virtualisierungsumgebung VirtualBox zu Download bereit.

Virtualbox 6 Screen

Die neue Version der Desktop-Anwendung wird vom Anbieter selbst als Wartungsupdate bezeichnet und bringt (als für Mac-Nutzer wohl wichtigsten Punkt im Beipackzettel) „zahlreiche Optimierungen für macOS Big Sur“ mit. Zudem führt das offizielle Changelog zur neuen Version 10 behobene Bugs an, zu denen auch Audio-Aussetzer nach dem Standby-Betrieb zählten.

Solltet ihr VirtualBox noch nicht kennen: Die App ermöglicht es Mac-Nutzern einen virtuellen Linux-Rechner bzw. Windows-Desktop aufzusetzen, der allein im Programm-Fenster der Virtualisierungs-Anwendung existiert und sich (so einfach wie ein Browser) per Doppelklick starten und, nach getaner Arbeit, wieder schließen lässt.

Neu in VirtualBox 6.1.18

  • Nested VM: Fixed hangs when executing SMP nested-guests under certain conditions on Intel hosts
  • OCI integration: Cloud Instance parameters parsing is improved on import
  • Network: UDP checksum offloading in e1000 no longer produces zero checksums
  • Network: Fixed Host-Only Ethernet Adapter DHCP, guest os can not get IP on host resume
  • NAT: Fixed mss parameter handing
  • macOS host: Multiple optimizations for BigSur
  • Audio: Fixed issues with audio playback after host goes to sleep
  • Documentation: Some content touch-up and table formatting fixes
  • Linux host and guest: Support kernel version 5.10
  • Solaris host: Fix regression breaking VGA text mode since version 6.1.0
  • Guest Additions: Fixed a build failure affecting CentOS 8.2-2004 and later
  • Guest Additions: Fixed a build failure affecting Linux kernels 3.2.0 through 3.2.50
  • Guest Additions: Fixed a VM segfault on copy with shared clipboard with X11
  • Shared Folder: Fixed error with remounting on Linux guests
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21. Jan 2021 um 15:11 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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  • Bin auf VMWare Fusion Player gewechselt und bin begeistert. Import der VMs aus Parallels sauber durchgelaufen.

    • Dito! Das war ne super Empfehlung von ifun und auch noch komplett kostenlos, obwohl es ja die abgespeckte Version einer professionellen kommerziellen Software ist.

      • „Für den privaten Gebrauch“ kostenlos. Darum kommt es für mich leider nicht in Frage.
        Für privat aber tatsächlich eine gute Lösung.

    • Ebenso… ich war erschrocken wieviel performanter das inzwischen läuft als VirtualBox

    • Ich bin auf einem iMac 27″, sprich ohne M1, auch von Parallels nach VMware Fusion migriert und bin auch sehr zufrieden. Die Migration verlief reibungslos und die Performance ist super. das Beste dabei, keine Kosten mehr :-) klare Empfehlung für VMware Fusion!

    • Das Wesen einer Virtualsierung ist, dass der Host und der Gast den selben Prozessor nutzen. Man kann also auf einem Intel-Prozessor nur Betriebssysteme virtualisieren, die für Intel geschrieben sind (wie das „normale“ Windows) und auf einem ARM-Prozessor wie dem M1 nur Betriebssysteme für ARM (also zum Beispiel ein ARM-Linux).

      Alles andere wäre keine Virtualisierung, sondern eine Emulation. Weder Virtual Box noch VMWare Fusion noch Parallels sind Emulatoren, alles drei sind Virtualisierer.

      • Ein Nein hätte genügt :)
        Trotzdem Danke

      • Danke für die ausführliche Begründung!

        Man hätte sonst denken können, die Entwickler würden den M1-Support irgendwann noch nachliefern.

  • Ich habe die alte Version mit Ubuntu auf einem MacBook Pro 15 2017 mit damaliger TopAusstattung probiert und Ubuntu war einfach sehr sehr langsam.
    So, dass ich dann als Student in den sauren Apfel gebissen hab und mir Parralles geholt hab, das funktioniert super flüssig

    • Abstruser Entscheidungsbaum … weil ich ein Betriebssystem auf einem Mac laufen lasse, dass dort nur mittelmäßig gut läuft wechsel ich das OS und den Virtualisierer …

  • Sieht aber auch irgendwie wie aus der Zeit gefallen aus.

  • Nutze ich seit vielen Jahren auf einem iMac von 2011. Emuliert Windows 10 und Linux Mint echt flüssig, kann ich nur empfehlen.

  • Bis heute funktioniert keine Version von Virtualbox unter OS Catalina und bricht bei der Installation ab.
    Da habe ich daraufhin aufgegeben und bin zur Konkurrenz gewechselt, die funktioniert!

    • Ich habe zugegebenermaßen Catalina mit Virtualbox übersprungen, aber da es auf Big Sur läuft, würde mich das wirklich wundern…

    • Also das läuft definitiv unter Catalina … ich habe(hatte) VB jetzt 10 Jahre im Gebrauch und bin nun wegen der Performance zu VMware gewechselt. Aber laufen tut es .. nur eben nicht so schnell wie VMware

      • Bei manchen ja, bei anderen nein, das Supportforum von denen zeigt, dass es bei einer ganze Reihe von Nutzer nicht läuft, bei mir unter Mojave das selbe, es sei denn, ich schalte den Systemschutz mit csrutil disable im Recovery Mode ab.

  • Gibt es eine VM, welche ein älteres MacOS (10.13) auf neueren Maschinen emuliert?
    Ich habe noch einige Programme, die unter 10.14 und höher nicht mehr laufen.
    Danke

    • Parallels zum Beispiel kann das, ob auf M1 weiß ich nicht, aber unter Big Sur auf Intel kann man in Parallels ein Mojave laufen lassen, es sollte aber auch mit dem VMWare Fusion Player ab Catalina gehen und der ist für Privatanwender kostenlos.

      • Prinzipiell geht das auch mit High Sierra, aber wenn möglich ist es besser, sich nach Software umzuschauen, die ab Mojave läuft, Mojave kann ja zumindest noch 32bit, ggf. ist es aber besser, sich nach neuerer Software umzuschauen, wenn möglich, High Sierra ist so oder so ein Sicherheitsrisiko, es sei denn, Du isolierst es komplett vom Netz.

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