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Online-Banking mit zu vielen In-Apps

Bank X: Version 7 erreicht den Mac App Store

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Unsere Empfehlung in Sachen Online-Banking am Mac, die ganz hervorragende Desktop-Applikation MoneyMoney kennt ihr bereits – dennoch behalten wir alternative Kandidaten wie StarMoney, Outbank und auch Bank X natürlich im Blick. Letztere meldet sich jetzt mit Version 7.0 ihrer Desktop-Anwendung im Mac App Store.

Umsatz

Diese flankiert die zuletzt 2015 aktualisierte, für iPhone und iPad angebotene Mobilversion und kostet in der Grundversion knapp 15 Euro. Zusätzliche Funktionserweiterungen wie etwa die ELSTER-Unterstützung oder der Einsatz von Lastschriften lassen sich über In-App-Käufe nachrüsten, diese gehen allerdings schnell ins Geld.

Wer alle angebotenen Feature-Pakete nachrüstet legt derzeit noch mal über 80 Euro auf den Tisch. Allein der In-App-Kauf „Erweiterte Funktion“, der benutzerdefinierte Spalten und grafische Buchungsauswertungen mitbringt kostet 19,99 Euro.

Neben vielen neuen Funktionen, versprechen die Macher der Banking-App eine Vielzahl an Verbesserungen an der Programmoberfläche und in der Benutzerführung. Eine komplette Übersicht der Neuerungen könnt ihr in diesem Changelog einsehen. Die wichtigsten Punkte haben wir im Anschluss abgedruckt.

Bank X

Persönlich drücken wir Bank X als altem Genrevertreter zwar die Daumen, hätten uns jedoch eine geradlinigere Monetarisierungsstrategie gewünscht. Statt die vorhandenen Funktionen in 7 In-App-Käufe aufzudröseln hätte es unserer Meinung auch auch einer getan. Ebenfalls unverständlich ist, dass die Anwendung trotz der zahlreichen Zusatzkäufe dennoch 15 Euro kostet. Hier hätten die Entwickler auch noch einen 8. In-App-Kauf anbieten und die App gratis ausgeben können.

Zudem wirkt der optische Auftritt von Bank X leider etwas altbacken.

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Bank X Online Banking 7
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Entwickler: Application Systems Heidelberg Software GmbH
Preis: 14,99 €+
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Die wichtigsten Neuerungen im Überblick

  • Neue Klientenverwaltung bzw. ein Adressbuch für Bankverbindungen.
  • In der Klientenverwaltung bzw. Adressbuch kann man per Kontextmenü auf einem Klienten bzw. Gruppe direkt neue Aufträge für diesen Klienten erzeugen.
  • Bank X kann jetzt regelmäßig automatisiert die Umsätze abfragen.
  • Bank X kann jetzt Erinnerungen für die Erinnerungen-App des Mac OS X an anstehende Aufträge erzeugen.
  • Individuelle Icons für Konten(gruppen)
  • Neue Such-Modi in Buchungslisten: „Betrag größer als“ und „Betrag kleiner als“ suchen nach Buchungen mit entsprechenden Beträgen.
  • Konten und Kontengruppen können mit Icons versehen werden.
  • Neue Listenansicht im Auftragsbuch.
  • Der Abruf rückgabefähiger Lastschriften von der Bank wird jetzt unterstützt.
  • In den Diagrammen muss man nicht mehr klicken, um Detailinfos anzuzeigen sondern einfach mit der Maus über dem Element stehen bleiben.
  • Mit dem Button „Vorschau“ rechts unten im Hauptfenster können die Buchungen aus der Finanzvorschau ein- und ausgeblendet werden.
  • Verbesserungen an den Diagrammen: Balkendiagramme haben bessere Beschriftungen.
  • In der Finanzvorschau gibt es jetzt einen zweiten Diagramm-Typ: Einnahmen/Ausgabenübersicht bezogen auf Kategorieren in Form von zwei Tortendiagrammen.
  • Aktuelle BLZ-Liste der Bundesbank integriert.
  • Neue Filtermöglichkeit für Regeln: „IBAN/Kontonummer“
  • Neuer Kontextmenü-Eintrag bei bankverwalteten Aufträgen „Nicht mehr anzeigen“
  • Konten mit dem Namen „unbekannt“ und namenlose Konten werden beim Einrichten vom HBCI-Assistenten ignoriert.
Freitag, 30. Jun 2017, 8:17 Uhr — Nicolas
9 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
Rede mit!
  • Ich hab jahrelang BankX verwendet und war mit dem Programm immer zufrieden. In Teilen war mir BankX sogar immer lieber, als das Gros der anderen Programme am Markt, da es IMO die stimmigste Umsatzanzeige und den Umgang mit Kategorien und entsprechenden Auswertungen bietet. Habe seinerzeit nie verstanden, warum dem Programm hier seinerzeit so wenig Raum eingeräumt wurde, wo empfunden jeder .1-Versionssprung von anderen Banking-Programmen einen Artikel mit sich brachten.

    Warum ich dennoch inzwischen bei MoneyMoney gelandet bin liegt schlicht an der hier im Artikel auch angemäkelten Update-Politik. Diesen In-App-Quatsch machen sie noch nicht so lange, seinerzeit haben die einfach empfunden Jährlich ein großes Update rausgehauen und dafür ziemlich viel Geld haben wollen. Zu viel für meinen Geschmack.
    Auf einer alten Version bleiben ging aber nicht, da sie für diese die Banken-Plugins dann recht zügig nicht mehr gewartet haben und man schlicht keine neuen Umsätze mehr abrufen konnte, wenn sich auf Seiten der Bank was geändert hat. Das ist vor allem bei den Dingen doof, die auf ein Auslesen von Webseiten im Hintergrund setzen (Beispiel: die Kreditkartenumsätze kann man bei der DKB nicht per HBCI abrufen, sondern nur per Webseite. Wenn sich auf der was geändert hat, kam die Auslese-Routine ins stolpern und funktionierte halt nicht mehr).
    Da ich die „große“ Version des Programms eingesetzt habe, bedeutete das jedes mal rund 60 Euro an Kosten. Da wollte ich nicht mehr mitspielen.
    Wer das Geld aber investieren mag: Ich halte BankX nach wie vor für das mächtigste Online-Banking-Programm für den Mac. Funktional sind die sämtlichen Alternativen ein ganzes Stück voraus – allerdings kommt man als Otto-Normal-User eben meist auch ohne diese aus.

  • Ich setze auf Finanzblick! Meiner Meinung nach sehr gut.

  • Volker Ritzhaupt

    Hallo Phi!
    Hersteller antwortet. ;-)
    Zur Erläuterung: Update-Zwang haben wir nicht. Du hast Recht, dass wir leider nicht für alle Versionen auch alle Module noch warten können. Allerdings haben wir immer noch sehr viele Kunden, die vier oder fünf Jahre alte Versionen einsetzen und damit keine Probleme haben.
    Bei der DKB ist es konkret leider so, dass die gefühlt alle zwei Wochen etwas ändern. Dazu muss man aber auch sagen, dass wir hier nicht für jedes Update Geld nehmen (obwohl wir natürlich immer Arbeit damit haben) und sofern es technisch möglich war haben wir es auch immer in Vorgängerversionen mit kostenlosen Updates eingebaut.
    Ähnliches gilt – wie Du richtig sagst – für alle Module, die die Daten nicht per HBCI beziehen können, weil die Bank sie nicht zur Verfügung stellt. Das ist allerdings prinzipbedingt und daher ein Problem, das alle Software-Anbieter mit diesen Banken/Konten haben.
    Was die inApp-Käufe angeht, ist die Idee dahinter, dass man sich die Funktionen aussuchen kann, die man braucht und nicht die bezahlt, die man nicht einsetzt. Das ELSTER-Modul wird beispielsweise eher selten gekauft, also haben sich alle, die das nicht brauchen auch das Geld gespart.
    Update-Kosten außerhalb des Stores: Die Update-Preise liegen zwischen 19,99 Euro und 49,99 Euro. Bei 60 Euro trügt Dich die Erinnerung. ;-)

    Volker

  • Ich habe 29,- für das Update 6 auf 7 in der Pro Version gezahlt.
    Nutze es seit V3 und will nix anderes

    Schönes Wochenende

  • Habe alle Online-Banking-Apps ausprobiert und werde auch weiterhin ein Auge auf die Mitbewerber haben. Sowohl vom Funktionsumfang her (Flexibilität bei Auswertungen, Depot-Verwaltung, Budget-Verwaltung, Ein-/Ausgabeneutrale Umbuchungen, um nur einige zu nennen), als auch von der Beständigkeit, was Weiterentwicklung angeht, kommt keine andere App da dran. Aber ja, das Design ist eher bieder, was bei dieser Art von Software aber egal sein sollte.

    Durch die Möglichkeit der Umbuchungen ergeben sich wahnsinnige Möglichkeiten, bis hin zu einem ähnlichen Ansatz, wie er von YNAB verfolgt wird („give every Dollar a job“).

    Ich habe Bank X seit 12 Jahren im Einsatz. Seit einem Jahr scanne ich alle relevanten Belege ein und hänge sie an die entsprechenden Buchungen in Bank X. Noch nie habe ich für meine Steuererklärung schneller alle relevanten Belege gefunden, als bei der letzten. Beispiel: Alle Handwerker-Rechnungen suchen? Geht jetzt mit zwei Klicks („letztes Jahr“ und passende Kategorie auswählen). Oder im Garantiefall eine Rechnung suchen – geht Zack Zack.

  • Ich nutze Banking4x in der Version 6…wenn ich mich nicht irre, war die Basisversion mit einem Konto kostenlos. Hab die ganze Zeit überlegt ob es sich lohnt die 20€ für die zusätzlichen 2 Konten (welche ich habe) auszugeben…
    Aber 35€ sind mir definitiv zu viel. Für eine veraltete Version bezahle ich natürlich auch nicht mehr. Da bleibt eigentlich nur der Wechsel. Schade eigentlich, da mir die Software eigentlich gut gefällt.
    Schönes Wochenende

  • Ups. Tatsächlich…wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  • Ich hatte Bank X ziemlich lange im Einsatz udn habe es auch Freunden empfohlen. Als Kassenwart einen Sportvereines waren Dinge wir Sammellastschriften etc. unerlässlich. Leider war Bank X immer etwas unhandlich. Fehlermeldungen waren ie so einfach zu interpretieren und es musste häufig der Support kontaktiert werden. Herr Buchmann war aber immer sehr bemüht und schnell. Danke noch einmal dafür.

    Am Ende bin ich aber dann doch bei MoneyMoney gelandet, hatte bisher noch keine Probleme bei irgendwas und finde es deutlich übersichtlicher. Trotzdem viel Glück für Bank X.

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