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Entwickler frustriert

Ash statt Dash: App-Taufe wegen defekter Tastatur

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Ein augenzwinkernder Marketing-Trick oder ein ausgestreckter Mittelfinger in Richtung Apple? Wie die Umbenennung der bekannten Entwickler-Referenz Dash zu bewerten ist, legt ihr am besten selbst fest. Fest steht: Die bislang stets unter den Namen „Dash“ vertriebene App hört zukünftig auf die abgekürzte Variante „Ash“.

Ausschlaggebend hierfür ist nach Angaben des Entwicklers die defekte Tastatur seines im vergangenen Jahr gekauften MacBook Pro. Hier schlägt das „D“ nicht mehr verlässlich an und sorgt so dafür, dass der Buchstabe manchmal nicht, manchmal allerdings auch doppelt geschrieben wird. Ein Umstand den nun auch die offizielle Webseite des Desktop-Anwendung veranschaulicht.

Mit Hilfe der Entwickler-Referenz (D)ash können Programmierer die Dokumentationen zahlreicher Programmiersprachen und APIs einsehen, sind für deren Nutzung jedoch offenbar auf verlässlichere Tastaturen angewiesen, als jene die in Apples aktuellen MacBook-Modellen verbaut werden.

Dash App

Donnerstag, 31. Jan 2019, 8:01 Uhr — Nicolas
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  • Das ist wirklich nicht böse gemeint, aber was machen die Leute mit ihren MacBooks bzw. Tastaturen?! Ich benutze mein Pro 2017 seit 1 Jahr täglich in der Uni und bis jetzt gehen alle Tasten ohne Probleme. Beim Scherenmechanismus bei meinem alten Laptop hingegen sind oft die Mechanismen gebrochen und die Tasten unten geblieben… auch bei meinen Freunden bis jetzt (auch ein MacBook 12 von 2015 dabei) gab es bis jetzt auch keine Probleme :)

    • Ich nutze mein Macbook täglich, und dennoch funktionieren von Zeit zu Zeit Tasten nicht verlässlich… Erst nach unzähligen Anschlägen fangen die wieder an, zu reagieren.

    • Die machen gar nichts, weil das Problem einfach da ist, auch wenn es dich nicht betrifft.

      Besuche mal einen Apple Store und teste dort alle Keyboards durch

      • Ich habe unten geschrieben was ich eigentlich meine, das sollte kein Angriff sein ;)

    • Vielleicht benutzen die Leute, die defekte Tastaturen haben, ihre MacBooks als Teller wenn sie Brötchen essen.

    • Naja, sich ein Fall (den eigenen) alleine anzuschauen hilft eben nicht wenn es um ein generelles Problem geht.

      Die Aussage „Bei benutze meine Tastatur täglich ganz normal und es passiert nix. Also gibt es kein Problem bei normaler Benutzung“ ist etwa so allgemeingültig wie „Ich habe mit Zauberwasser besprühtes Zuckerkügelchen gegessen und jetzt ist mein Schnupfen weg. Zuckerkügelchen helfen also gegen Schnupfen“…

      Man muss sich die Gesamtheit der Fälle anschauen. Es gibt viele, viele MacBook Tastaturen dort draußen die wie deine ohne (nennenswerte) Probleme arbeiten. Es gibt aber eben auch signifikant viele bei denen genau dieselben Probleme auftauchen. Das Problem liegt also nicht beim Nutzer sonder bei der Tastatur. Außer die Tastatur ist nicht darauf ausgelegt benutzt zu werden. Dann ist natürlich der Nutzer schuld…

      • Ich sage nicht, dass es das Problem nicht gibt, ich kenne selber auch ein paar Leute die sich darüber beklagen und finde es eine Unverschämtheit, dass sowas bei einem 2000€ + gerät passiert, aber mich würde interessieren, wie sich die Nutzung unterscheidet und ob es irgendwelche gravierenden Unterschiede gibt, die sich dann auf die Tastatur auswirken, wie z.B. das „nutzen als teller“

    • @Marco17
      es ist im Grunde wie mit dem Fliegen:

      Die eine Stewardess fliegt schon seit über 20 Jahren täglich und ist noch nie mit einer Maschine abgestürzt.
      „Was machen die anderen Crews nur mit ihren Flugzeugen … ich versteh‘ das nicht …?“

      • Ist mir klar, das war auch nicht so gemeint, sondern mich würde interessieren, was genau anders ist: sind es Fertigungstoleranzen an den Geräten? Sind es größere Spalten? Und was mir am wichtigsten wäre: was würde Apple sagen, wie man diese Probleme nicht bekommt?! Sie müssen doch irgendeine Nutzung vorgesehen haben… man sollte ein Gerät benutzen können wie man es will, aber was unterscheidet sich in der Nutzung, dass ca 50% das Problem haben und die anderen nicht?

      • @Marco17
        Ich bin sicher, dass Fertigungstoleranzen immer eine Rolle spielen. Das kann bei einer derartigen Massenproduktion garnicht anders sein.
        Ich vermute jedoch, dass Apple’s Anspruch an das eigene Design (kleiner, leichter, flacher, wow-iger) hier das Hauptproblem war. Je filigraner so eine Tastatur, desto anfälliger die Mechanik.

    • Ich nutze zu 95% eine externe Tastatur und das MBP ist weit weg von jeglichen Krümelquellen. Und dennoch gibt es, wenn ich dann mal die MBP-Tastatur nutzen muss, o.g. Probleme. Nicht ich oder Brötchenkrümel sind die Ursache des Problems, sondern die Technik, die Apple verwendet hat.

      • Das gleiche bei mir, die Nutzungszeit mit externer Tastatur liegt bei fast 100% und trotzdem spinnen schon drei Tasten obwohl fast nie benutzt.
        Das MB steht auch nicht direkt auf dem Schreibtisch, sondern auf einem Ständer. Ausser Staub kommt da nix drauf.
        Allerdings wird es jeden Tag in einer Filzhülle im Rücksack transportiert.
        Vielleicht ist Mobilität mit einem Mobilgerät das Problem?!

    • Ich versteh was du meinst! Bei mir sind es ca 50/50, manche sind betroffen, andere nicht. Das Problem sehe ich aber eher darin, dass du auf der Apple Homepage nur den Hinweis auf das Reinigen mit dem Druckluftspray findest und dass da nicht offen kommuniziert wird. Ein MacBook Nutzer lebt dauerhaft mit der Angst, dass die Tastatur irgendwann nicht mehr geht, und wenn dass außerhalb der 4 Jahre passiert. Das darf bei einem High End Gerät nicht sein, egal wie toll das Schreibgefühl auch sei. Apple hat den Fehler ja eingestanden, aber trotzdem, irgendwas muss passieren!

    • Ganz einfach: Wahrscheinlichkeit. Wenn bei 2.000.000 Verkäufen 2% betroffen sind, haben 40000 Macbooks ein Problem. Das dort Menschen mit der Möglichkeit der zuschauerreichen Meinungsverbreitung betroffen sind, ist auch dabei. Somit ist eben auch die Wahrscheinlichkeit da, dass du eben nicht betroffen bist.

  • Ich würde gerne sagen, dass wir MBP-Tastatur-Opfer permanent am Whitehaven Beach sitzen – aber wir klappen das Book auf und schreiben wie ganz gewöhnliche Menschen. Unterstütz wird dieses Behauptung dadurch, dass Apple ein Austauschprogramm ins Leben gerufen hat.

  • Also ich benutze mein MacBook Pro 15″ 2016 jeden Tag stundenlang beruflich und habe bereits die 4. Austausch-Tastatur. Es wird auch definitiv mein letztes MacBook sein. Sorry Apple aber für € 3200,- erwarte ich ein peferkt funktionierendes Produkt…..

  • Das es überall „Schreibfehler“ mit D’s auf der Entwicklerseite gibt, habt ihr im Artikel aber nicht erwähnt ;)

  • Wie so oft: die Nutzer, die kein Problem haben, schreiben auch nichts. Wenn dann „viele“ sich beschweren, glaubt man gleich, es gibt wieder ein neues „Gate“ oder man spricht vom „bekannten Problem“. Ich kann die meisten Probleme nie nachvollziehen. Keine Ahnung was manche mit ihren Geräten machen. Und wenn etwas nicht funktioniert, lässt man es eben reparieren und gut.

    • Ich benutze mein MacBook Pro nicht jeden Tag, esse auch darüber nicht, trotzdem hängt bei mir die Taste G. Und das Apple für die Reperatur bis zu einer Woche braucht macht es nicht einfacher.

    • Ich möchte Dich dann mal hören, wenn die Tastatur deines MBP anfängt zu spinnen. Und nach der „Reparatur“ das Problem wieder auftaucht. Aber vllt. Hast du ja ein Montagsmodell …

  • Gibt’s das Problem der Tastatur nur beim
    MacBook Pro oder auch beim „neuem“ MacBook AiR?

  • Schwache Leistung und zeigt wie unflexibel Menschen doch sein können und sich von ihren persönlichen Zielen abwenden nur weil etwas nicht funktioniert.
    Es gäbe doch so viele Lösungen einen Buchstaben hinzuzufügen. Sei es eine externe Tastatur oder copy paste. Sollte es Marketing gewesen sein ist diese bei mir nicht positiv angekommen bzw. Eher im Gegenteil.

    • … oder sie haben einfach ihren Humor nicht ganz verloren.
      Es soll ja noch solche Exoten geben.
      Hab ich gehört.
      Bin mir hier aber nicht ganz so sicher, wenn ich gewisse Kommentare zum Artikel lese.

  • Ernsthaft? Unglaubwürdig.
    Jemand, der Geld mit etwas verdient benennt seine Marke um weil eine Taste nicht funktioniert.
    Das ist undenkbar. Oder unprofessionell.

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