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Mehr Basis-Speicher für Schulen

Apple zeigt sich flexibel: 200GB iCloud-Speicher für Schüler

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Steht der Ausbau des mit überschaubaren 5GB noch immer verhältnismäßig kleinen iCloud-Gratis-Speichers bevor? Eine Frage, die mit Blick auf das gestrige Bildungs-Event Apples jetzt noch aktueller als bislang ist.

Speicher

So hat sich Apple nun dafür entschieden, den kostenfreien Basis-Speicher für Schüler von 5GB auf 200GB anzuheben. Voraussetzung ist, dass die entsprechenden iCloud-Accounts über Apples Schulprogramm auf school.apple.com verwaltet werden.

Ein Testlauf? Schon seit Jahren kritisieren iCloud-Kunden, dass Apple den Basis-Speicher unabhängig von der Anzahl der verbundenen iCloud-Geräte gewährt und auch nicht für Kunden erhöht, die zwei iPhones, zwei iPads und einen Mac benutzen. Eine Regelung, die das Wall Street Journal mit Blick auf die nervenden Warnmeldungen Apples zuletzt sogar als Lösegeld bezeichnete. Und ein Problem für viele Anwender, da die Geräte-Sicherungen häufig ausreichen, um die 5GB komplett zu füllen.

Aktuell verlang Apple 99 Cent pro Monat um den Basis-Speicher von 5GB auf 50GB anzuheben. Mit etwas Glück könnte Cupertino das eigenen Cloud-Angebot hier jedoch in den folgenden Monaten nachjustieren. Die Dreingabe für den Bildungsbereich zeigt jedenfalls, dass Apple eingesehen hat, dass 5GB im Jahr 2018 nicht mehr ausreichen.

Seit dem Start von iOS 11 lässt sich der kostenpflichtige iCloud-Speicherplatz bereits mit Familien-Mitgliedern teilen.

Schulportal

Mittwoch, 28. Mrz 2018, 14:19 Uhr — Nicolas
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  • Eine Erhöhung des cloud Speichers für alle würde mir sehr gut gefallen und ist auch leicht überfällig. Wo dort gerade Familienfreigabe erwähnt wird, weis jemand zufällig und sicher, ob diese nun mit Telekom Rechnung ganz sicher klappt ?

  • Gabs eigentlich auch was Neues für Studenten?

  • Eine Anpassung das cloud Speicher ist schon seit langen nötig. Die aktuellen Preise und deren Volumenangebot ist total überholt.

    • Zumal bereits heute der Speicher für das Basis-BackUp von 1 iPhone und 1iPad Mini nicht mehr ausreicht. Damit die nervenden Hinweise aufhören, weil mein iPad Mini seit 15 Monaten kein BackUp mehr gemacht hat, habe ich auf das 99ct-Abo erhöhen müssen. :-(
      Die 5 GB reichen für keine 2 Devices mit aktuellem iOS mehr.

      • Gernhardt Reinholzen

        Doch, reicht locker. Hab ein iPad Pro und ein iPhone 7 in der iCloud gesichert und hab noch 2,5 GB frei.

        Man muss nur drauf achten, dass man nicht Daten hochlädt, die gar nicht nötig sind. Es gibt z.B. Apps wie Netflix oder Documents und ich glaube auch VLC, wo die in den Apps gespeicherten Inhalte zusätzlich im Backup gespeichert werden. Bei netflix ist das beispielweise totaler Unsinn. Warum sollte ich offline gespeicherte oder gecachte Dateien im iCloud backup haben wollen, wenn es doch so oder so ein Onlinedienst ist.
        Einfach mal drauf achten, was die Apps da sichern wollen und ggf. eingreifen. Dann reicht der Speicher locker.

      • Gernhardt Reinholzen

        Noch was. Man sollte sich immer vor Augen halten, dass die Apps selbst gar nicht im iCloud Backup gespeichert werden. Alles was gespeichert werden muss ist die Info, welche App installiert war und die entsprechenden Einstellungen der App. Wenn also irgend ne App mehr als 10 MB hochladen möchte läuft da was falsch bzw. dann Versucht die App zusätzlich Inhalte hochzuladen. Bei Whats App kann das der Chatverlauf incl. Bilder sein. Bei Facebook jedoch (was gerne mal 200-500 MB hochladen will) gibts aber absolut keinen Grund das zu erlauben. Facebook ist als App einzig dazu dar, Facebook darzustellen. Da gibts abseits der cookies für den Login nichts zu sichern.

  • Für Schüler aber nicht für Studenten?
    Top!

  • Minimum 50 GB pro Gerät wären angebracht. 1x iPhone, 1x iPad, 1x Mac = 150 GB.

    Wünschenswert wäre auch die Möglichkeit , ein Backup des Macs in iCloud zu machen. Mein 256 GB Macbook könnte ich problemlos viele male in meinem 2 TB iCloud Konto sichern…

  • Tja entweder 10GB oder vielleicht sogar maximal 20GB pro Account werden wohl realistisch sein bei Apple und mal abwarten!

  • Das sehe ich auch so mindestens pro Gerät 5 GB. Es ist sicher lobenswert von Apple bei Schülern 200 GB zur Verfügung zu stellen, aber was ist mit denen die das Geld bringen? Ich soll nochmal extra zahlen? Warum macht man nicht für Schüler 150GB und für den normalen User 50GB? Selbst in Familien mit mehreren Geräten ist Apple äuserst geizig.

    • Weil Apple den Umsatz bei den Diensten steigern will. Du bringst weniger Geld, wenn du 50 GB kostenlos bekommst.
      200 GB für Schüler ist doch ein klassisches Lockangebot zum anfixen. Ist ja „zeitlich“ begrenzt.

    • Gerade wer mehrere Apple Geräte besitzt, hat möglicherweise weitere Mittel, die man abschöpfen kann. Warum sollte Apple seine Leistungen verschenken, wenn offensichtlich sowohl Potential als auch die Bereitschaft bestehen zu zahlen?

  • Einfach 50 Gb für alle freischalten inkl. Schüler und Problem für 2-5 Jahre gelöst.

  • Ein Schelm der gutes dabei denkt?

    Leute, hier werden doch nur Abhängigkeiten geschaffen!

    • @ e.N.N.o: Natürlich werden Abhängigkeiten geschaffen. Die wollen (und müssen) ja auch irgendwie Geld verdienen. Völlig normal.

      Man kann auch in allem was Negatives sehen.

      Zahle selber für 200GB iCloud Speicher und bin sehr froh das ich diesen habe. Erleichtert mir das Leben um einiges.

      • So so, Apple muss Geld verdienen. Stimmt, eins der ärmsten Unternehmen weltweit und die Welt ist sowieso eine Scheibe und dreht sich um die Sonne.

      • Aber es geht auch jede andere Cloud…und wenn nicht…warum nicht?

      • @ Stephan: Naja … Apple ist ein Unternehmen, das Geld erwirtschaften möchte. Kein Wohlfahrtsverein. Was die könnten und was die wollen, sind zwei verschiedene Dinge.

        Wem Dinge nicht passen, hat zwei Möglichkeiten:
        1. Es so hinnehmen und sich eine Option aussuchen, in diesem Fall geht die Option mit 0,99€ (50GB) los.

        2. Sich was anderes suchen.

  • Für Schüler – in Amerika.
    Hört sich immer so toll an, wenn man das hier liest. Und alle werden Neidisch. Als Lehrer und Netzwerkbetreuer sag ich nur: Wiso kennt niemand das deutsche Datenschutzrecht? Ich darf diesen Speicher für deutsche Schüler in der MDM nicht frei geben. Weder 200GB noch 5GB. Solange personenbezogene Daten außerhalb Deutschlands gespeichert werden, sprich solange Apple keine Speicherfarm in Deutschland hinstellt und garantiert, dass keine Daten über den Teich fließen, hat kein deutscher Schüler etwas davon im Unterricht.
    Scheint leider niemand zu wissen.

    • … um es noch etwas deutlicher zu sagen: im Unterricht und mit Klarnamen gilt:
      – nix Dropbox
      – nix Office356pro mit 1TB Speicher
      – nix Apple-iCloud oder Backup.

      Was das deutsche Datenschutzrecht erlaubt: 2 Initialen die mit Vorname und Nachname übereinstimmen, verschlüsselt mit kryptischem Anhang (AW25435dv).

      Also auch:
      – nix mit: Liste mit Schülernamen aus dem Sekretariat holen und per Skript 1000 verwaltete Apple-IDs anlegen.
      Alles schön in Handarbeit schwachsinnig anlegen und in der Klasse austeilen und die Kontrolle verlieren.

      Oder es lassen.

      • Das ist einfach nur erschreckend und gruselig und wirklich keine Perspektive.

      • Also ohne Klarnamen dürfte man iCloud inkl Speicher und Shared iPad nutzen? Was nutzt du/ihr denn und er Schule. Wir sind auf der Suche nach einer einfachen Speichermöglichkeit … Als MDM nutzen wir JAMF (ehemals Casper)

      • Hi BuRn
        wir haben noch keine Lösung.
        Wir testen gerade EdYou

        Das mit den Klarnamen im Account ist nur ein Teil des Aspekts.
        Im gesamten Backup / Speicher dürfen keine personenbezogenen Daten sein („Der Frosch von Fritz7a.docx“ is nicht :-(( ).

        Ideal wäre eine App, die
        1.) mit wenigen Eingaben (Benutzername, Passwort, Klasse) den Zugriff auf die Schulstruktur ermöglicht: von intern via Windowsfreigabe, von extern via WebDAV,
        2.) den Benutzer nach dem Up-/Download automatisch wieder abmeldet und
        3.) vom iPad-Backup ausgenommen ist

        Habe ich leider noch nicht gefunden und kann es auch nicht programmieren.

      • Christoph Janßen

        Wir nutzen in der Schule eine synology

  • Mir würde eine App wie Google Fotos ausreichen um meine Fotos zu speichern. Hab kein pc. Und diese App, icloud finde ich schrecklich. Apple muß wirklich in dieser Hinsicht umdenken

  • Dabei wäre das Problem so einfach lösbar: 5 GB pro Gerät, 5 GB weniger, wenn man ein Gerät wieder ab meldet. Wer ein MacBook anmelde 200 GB, wer einen iMac anmeldet zwei Terabyte. Aber bleiben wir realistisch, Apple ist ein höchst kapitalistisches Unternehmen und hat kein Interesse an einer besseren Welt, sondern am meisten Geld. Würde das Unternehmen nur halbwegs ticken, wie sich der Sektenführer auf den Gehirnwäsche-Veranstaltungen gebärdet, würden wir dieses Thema überhaupt nicht diskutieren müssen. Als denkender Mensch hat mich die gestrige Veranstaltung mein Denken über diesen Laden grundlegend verändert.

  • Ich habe die Cloud bei GMX. Gab es damals für 1€ pro Monat mit 1TB. Mich nervt diese Preispolitik bei Apple mit dem Cloud Speicher sowieso.

  • So buggy wie iCloud immer ist, würde ich nicht mal 2 TB kostenlos nehmen und dort wichtige Daten auslagern. Lieber 10 €/Monat in die Hand nehmen und eine vernünftige Lösung nehmen.

  • Andreas Ulrich Caranci

    Ich würde ein iCloud-Speichergrenze von 200GB/Mt insbesondere für Invalide begrüssen!
    Es wäre so schön, wenn Apple mit dem Geld die IV bestraften endlich belohnten! Danke!
    Deshalb 200GB /Mt für 0.99Fr für die Invaliden!

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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