Nutzer sollen Creator Studio verwenden
Apple entfernt alte iWork-Apps aus dem App Store
Wer Apples iWork-Apps neu installieren will, findet jetzt nur noch die zu Jahresbeginn mit dem sogenannten „Creator Studio“-Bundle veröffentlichten neuen Versionen. Apple hat die ursprünglichen Versionen von Pages, Numbers und Keynote aus seinen App Stores entfernt. Noch vorhandene Links auf der Apple-Webseite laufen nun ins Leere.
Damit wächst der Druck auf die Nutzer, die neuen Versionen der Apps zu installieren. Es dürfte den mit dem Creator Studio verfügbaren Abonnements zuzuschreiben sein, dass sich viele Nutzer gegen einen freiwilligen Umstieg entschieden und an den alten App-Versionen festgehalten haben.
Neue Apps stärker mit Abo-Angebot verknüpft
Pages, Numbers und Keynote waren bislang stets in vollem Umfang kostenlos. Dies ist in Zukunft nur noch eingeschränkt der Fall. Apple betont zwar, dass sich die Apps weiterhin ohne Gebühren laden und mit dem bisher verfügbaren Funktionsumfang verwenden lassen, wirbt innerhalb der Apps jedoch aktiv für den Umstieg auf das kostenpflichtige Abo-Paket.
Die im Apple Creator Studio neben den iWork-Apps enthaltenen Anwendungen werden jedoch von einem großen Teil der Apple-Kunden als überflüssig betrachtet. Bei den Nutzern von Pages oder Numbers dürfte es sich zumindest zum großen Teil um eine komplett andere Zielgruppe handeln, als bei Apples Kreativ-Apps Final Cut Pro, Logic Pro oder Pixelmator Pro der Fall. Dementsprechend ist nicht ohne Weiteres nachvollziehbar, warum Apple seine iWork-Apps mit in dieses Programmpaket legt.
Apple ignoriert seine App-Store-Regeln
Zudem muss der Mac- und iPhone-Hersteller mit der Frage leben, ob er bezüglich der Angebote im App Store unterschiedliche Maßstäbe anlegt. Mit dem parallelen Angebot unterschiedlicher Varianten derselben Apps verstößt Apple gegen seine eigenen Regeln für Entwickler. Zudem ist es schlichtweg nervig, dass man sich bei der Nutzung der Anwendungen nun wiederholt mit Werbung für das neue Abo-Angebot konfrontiert sieht. Der Umstieg auf die neuen Apps lässt sich nun jedenfalls kaum noch vermeiden.


Ich nutze Numbers täglich und habe seit Längerem die „neue“ Version in Benutzung, jedoch ohne Abo. Die kostenpflichtigen Zusatzfunktionen empfinde ich sogar als störend, wie zum Beispiel „Tabelle automatisch ausfüllen“ wenn die KI gar nicht wissen KANN was im nächsten Feld erscheint.
Tipp an alle, was man aber machen kann, wenn die KI-Vorschläge nerven (hat bei mir funktioniert): wenn eine KI-Funktion vorgeschlagen wird, akzeptiert diese. Es folgt eine Meldung, dass hierfür ein Abo nötig ist. Klickt das einfach weg und Apple lässt euch in Ruhe.
Apple kriegt den Hals nicht voll genug, fällt mir dazu nur noch ein, aber wir leben nun mal im Abo Zeitalter, weiß eigentlich garnicht wie ich es schaffe ohne ein einziges Abo durch zu kommen. Geniale Challeng ;-)
Bis auf GEZ im Jamba-Sparabo auf Lebenszeit schließe ich mich an :D
Und Handy und Internet und Miete/Kredit :-)
Furchtbar! Wenn das so weitergeht, nutze ich wieder LibreOffice. So langsam spinnen die echt.
Gibt’s das auch als App für iPhone und iPad?
In Form von Colabora-Office.
Hab ich bereits installiert, aber noch nicht wirklich genutzt. Pages, Numbers und deren Microsoft-Pendanten früher allerdings auch nicht. Aber es gibt ein Gegenstück zu LibreOffice unter iOS und iPad-Os
Genau mein Gedanke!!
Nein Libre Office gibt es nicht für iOS.
Nein, gibt es nicht für iOS.
Alternative wäre SoftMaker Office – gibt es für Mac OS, iOS bzw. ipadOS, Linux und Windows.
Kostet aber auch 15€ im Jahr. Nicht teuer aber auch nicht kostenlos
Wechsel auf Libreoffice ist auch mein Weg.
Ich konnte den Umstieg vermeiden. Die neuen Apps heißen bei mir jetzt Word, Excel und PowerPoint.
Damit hast du aber das eigentliche Kernproblem weiter am Hals.
– Abo
– du musst US-Anbietern vertrauen
Das heißt, das beste hoffen, aber vom schlimmsten ausgehen müssen…
Aber MS bietet alternativ doch den Einmalkauf an. Und das telefonieren nach Hause kann man unterdrücken, wenn man nicht zwingend Updates braucht.
Gilt der Einmalkauf auch für die Apps auf iPhone und iPad?
Nein
Ich finde für die 12,99€ könnte noch Werbung in den Apps kommen.
/s
Ne die gibt’s dann abgeschwächt für 7,99€, irgendwie müssen die ja den Bums bezahlen.
Deswegen freie Formate und weg von dem proprietären Zeug
Von wegen „waren kostenlos“. Ich hab alle iWork Apps sowohl unter iOS als auch MacOS zum vollen Preis gekauft. Und jetzt wird man gezwungen auf diese Freemium Varianten umzusteigen, die dir alle Nase lang mit Upselling und Abo Hinweisen auf den Sack gehen. Ich konnte kotzen. Das ist nun wirklich nen Abo, nach dem niemand gefragt hat und ich weiß echt nicht was der Mist von Apple soll. Wegen den paar Leuten, die die Zusatzfunktionen bezahlen wollen, geht man der gesamten Nutzerbasis so auf den Sack?
derzoell: „Alle Nase lang …?“ Wo denn überall?
Bei mir taucht nur der Hinweis auf die Abo Version auf, wenn ich ein neues Dokument erstellen will. Sonst nie (bzw ist mir sonst nie aufgefallen) … Und ich nutze Pages und Numbers sehr oft (und ohne Abo).
+1
Wird immer spannender, wie sie künftig ihre teuren Getätepreide rechtfertigen, wenn nun schon die Software immer mehr beschnitten wird, bzw. man für jeden Mist der früher dabei war, nun ein Abo benötigt.
Der Funktionsumfang von iWork wurde nicht beschnitten, er wurde um kostenpflichtige Funktionen erweitert.
Herrje!
Das diese nun aber so plakativ in den Apps beworben wird und nur in Form von Abos zu haben wären, unbedingt ja, das nervt einfach nur!
Bin gespannt, wann neue Systemversionen Geld kosten.
Das war damals sogar schon mal so, irgendwann wurden die dann kostenlos.
Gab es alles schon mal, hätte ich gerne zurück. Dann geben sich die Entwickler auch vielleicht mal wieder etwas Mühe und schmeißen nicht jedes Jahr ein halbfertige Version über den Zaun, die dann einigermaßen Funktioniert, wenn das neue OS angekündigt wird.
Gier. Die hohen Hardwarepreise sind nicht genug. Man bereitet sich darauf vor, dass die Verlagerung von Teilen der Produktion in die USA den Gewinn reduzieren. Jetzt wird nach zusätzlichen Einnahmequellen gesucht.
Uff. Hier wird ja herumgejammert.
Ihr macht euch auch Probleme wo es eigentlich keine gibt bzw. es sinnlos istr überhaupt darüber nachzudenken.
Lass sie sich doch aufregen, die haben doch sonst offensichtlich nix anderes… und als Zuschauer ist es doch auch lustig wie sie sich alle auskübeln :-)
Neulich musste ich mein altes MacBook Pro neu aufsetzen. Das Problem ist das dabei nur das letztmögliche MacOS ohne Office Programme geladen wird. Die neuen Office Versionen erfordern aber mindestens MacOS 15 aus 2024 was mein Mac nicht mehr bekommt. Somit ist man auf Drittanbieter Apps angewiesen, oder hat Elektroschrott, obwohl die Hardware noch einwandfrei funktioniert.
-1
Ich Renegade habe gerade Pages, Numbers und Keynote gelöscht – Problem gelöst. Tat dank Microsoft 365 Abo auch gar nicht weh. Zu gegebener Zeit schaue ich mich nach europäischen Alternativen um.
Siehe meinen Kommentar etwas weiter oben.
Guter Hinweis, danke, werde ich mir mal ansehen.
Schade das alle auf den Werbezug aufspringen. Eigentlich kaufe ich Apple Geräte genau deshalb, weil sie ohne Werbung auskommt. Bisher geht es gerade noch und ich hoffe sehr es wird nicht penetranter werden.
Gleich mal einen Hinweis an die Generaldirektion Wettbewerb und die Generaldirektion CONNECT der EU, wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen den EU Digital Markets Act, gesendet.
Naja, seit gestern nach dem Update habe ich bei WhatsApp auch Werbung im den Kanälen. DAS ist nervig. Da ist der kleine Hinweis bei Pages, erstelle ich ein neues Dokument, noch sehr human. Also alles Ansichtssache, wie immer.
Ich fänds schön, wenn die Creator Suite mit Teil von Apple One werden würde.
Die KI buttons sind zum einen Nervig, zum anderen liefern sie im Test absolute keine brauchbaren Ergebnisse. Es ist lächerlich. „Erstelle die nächsten Folien genau so wie diese, nur tausche immer ein Wort aus“ – es steht auch nur ein wort auf der Folie. Das sind für mich viele nervige manuelle Schritte. Die KI versagt hier zuverlässig – und teuer.
Scheint ja sehr überzeugend gewesen zu sein, wenn man die Kunden jetzt zum Umstieg zwingen muss. :-/
Wenn einen bei der Hardware die Ideen ausgehen muss man anders sein Geld verdienen