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ApexDisk für den Mac: Neue Open-Source-App spürt Speicherfresser auf

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Wer auf seinem Mac regelmäßig mit knappem Speicherplatz kämpft, erhält mit ApexDisk eine neue Möglichkeit zur Analyse großer Dateien und Verzeichnisse. Die Anwendung steht kostenlos als Open-Source-Projekt zur Verfügung und soll Nutzern helfen, ungenutzte Daten schnell aufzuspüren und zu entfernen.

Apexdisk Mac 1

Anders als automatische Aufräumwerkzeuge konzentriert sich ApexDisk auf eine visuelle Übersicht der tatsächlich belegten Speicherbereiche und überlässt die Entscheidung über das Löschen dem Anwender.

Die nun veröffentlichte Version 1.0 unterstützt macOS ab Catalina und liegt sowohl für Macs mit Apple- als auch für Intel-Prozessoren vor. Mit einer Downloadgröße von rund fünf Megabyte fällt die Anwendung vergleichsweise kompakt aus.

Speicherverbrauch nach Größe sortiert darstellen

Im Mittelpunkt steht eine nach Speicherbedarf sortierte Ansicht des Benutzerordners. Große Verzeichnisse und Dateien erscheinen dabei automatisch an oberster Stelle. Downloads, Anwendungsdaten, Caches oder längst vergessene Projektordner lassen sich dadurch schneller identifizieren als über die klassische Finder-Ansicht.

Apexdisk Scan

Für die Analyse setzt ApexDisk auf eine in Rust entwickelte Engine. Diese verteilt die Arbeit auf mehrere Prozessorkerne und kann auch umfangreiche Dateibestände mit mehreren hunderttausend Dateien innerhalb weniger Sekunden erfassen. Die Anwendung arbeitet standardmäßig nur innerhalb des persönlichen Benutzerverzeichnisses. Dort befinden sich in der Regel die meisten Daten, die sich ohne Eingriff in das Betriebssystem entfernen lassen.

Das Konzept erinnert an etablierte Werkzeuge zur Speicheranalyse. ifun.de hatte zuletzt über die Aktualisierung von GrandPerspective berichtet. Auch DaisyDisk gehört seit Jahren zu den bekannten Vertretern dieser Kategorie.

Fokus auf Sicherheit und lokale Verarbeitung

Besonderes Augenmerk legt der Entwickler auf Sicherheitsmechanismen. Sensible Verzeichnisse wie Schlüsselbunddaten oder Konfigurationsordner für Zugangsdaten werden grundsätzlich von der Analyse ausgeschlossen. Kritische Systemordner können zudem nicht vollständig entfernt werden. Gelöschte Dateien landen zunächst im Papierkorb und werden nicht unmittelbar dauerhaft gelöscht.

Apexdisk Settings

Nach Angaben des Entwicklers arbeitet ApexDisk vollständig lokal. Es werden keine Nutzungsdaten übertragen, keine Telemetrie-Funktionen eingesetzt und keine Konten benötigt. Auch automatische Aktualisierungen sind standardmäßig deaktiviert. Die Anwendung ist von Apple signiert und notariell geprüft und wartet hier auf euren Download.

01. Juni 2026 um 11:03 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


    4 Kommentare bisher. Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  • Für alle die keine clicky-bunti-anwendungen benötigen und sich mit dem Terminal ein wenig auskennen:
    sudo du -hd 1 /System/Volumes/Data 2>/dev/null | sort -h
    Und ab dem Speicherfresser „/System/Volumes/Data“ weiter navigieren, z.B. „/System/Volumes/Data/Users/“ … und dann weiter zum Benutzer,… etc. p.p.

  • Sehr interessant! Mit GrandPerspective und anderen Apps die quasi nur „optische“ Darstellung bieten komme ich einfach nicht klar. Anzeige nach Ordnergröße finde ich hier einfacher und schneller. Danke

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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