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Nutzer müssen aktiv widersprechen

Amazon Sidewalk: Echos aus der Nachbarschaft vernetzen sich [Update]

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Update vom 25. November: Wie ein Unternehmenssprecher gegenüber ifun.de präzisiert wird Amazon Sidewalk wird zum Launch nur in den USA verfügbar. Die E-Mail zum Start wurde versehentlich an einen breiteren Empfängerkreis geschickt als geplant. Der Konzern entschuldigt sich für eventuell entstandene Unannehmlichkeiten.

Sidewalk

Original-Eintrag vom 24. November: Per E-Mail hat der Online Händler Amazon Teile seiner Echo-Kunden über den bevorstehenden Start von Amazon Sidewalk informiert. In der Mail, die aktuell offenbar nur in englischer Sprache verschickt wird, beschreibt der Händler das Projekt Sidewalk als gemeinsam genutztes Netzwerk, das für eine zuverlässigere Funktion ausgesuchter Geräte sorgen soll.

Was unspektakulär klingt, geht mit einer großen Veränderung einher: Zukünftig will Amazon einen Teil der Internet-Bandbreite seiner Nutzer für „Amazon Sidewalk“ bereitstellen und dafür nutzen, die Netzabdeckung mit Sidewalk kompatibler Geräte zu verbessern. Zudem sollen sich die Echo-Geräte verschiedener Accounts untereinander vernetzen dürfen.

Die kurze Variante: Amazon bereitet den Rollout eines riesigen Mesh-Netzwerkes vor, das bei schlechten Netzwerkverbindungen schlicht auf benachbarte Geräte zugreift. Mit Blick auf den enormen Verbreitungsgrad der Echo-Lautsprecher wären so stadtweite Netzwerke möglich, die laut Amazon unter anderem dafür sorgen sollen, dass kompatible Haustier- und Objekt-Tracker lokalisierbar bleiben.

Ifun Sidewalk Location

Nutzer müssen aktiv widersprechen

Die neue Funktion, die in einem ersten Schritt offenbar nur auf Echo-Geräte aufgespielt wird, die mit einem amazon.com-Konto verbunden sind, wird automatisch aktiviert. Anwender, die nicht Teil des Amazon Sidewalks werden wollen, müssen dem Ausbau aktiv widersprechen.

Dies geht in der Alexa-App im Bereich: More > Settings > Account Settings > Amazon Sidewalk.

Der Online-Händler informiert auf dieser Sonderseite über Amazon Sidewalk.

Pilotprojekte mit Strafverfolgern

Weil es so schön zum Thema passt: In den USA wurden Amazons RING-Kameras erst Anfang des Monats für ein erstes Pilotprogramm genutzt, das amerikanischen Strafverfolgern den Zugriff auf die Live-Videos der Haustürkameras gewährt.

So läuft bei der Polizei in Jackson, Mississippi derzeit ein 45-tägiger Test, bei dem die Beamte das Live-Video-Feed an privaten Haustüren installierter RING-Kameras aufrufen können. Offiziell ist Amazon selbst an dem Programm allerdings nicht beteiligt – in Mississippi stellen Besitzer den Zugriff auf ihre RING-Kameras der Polizei freiwillig zur Verfügung.

Mit Dank an Mario!

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24. Nov 2020 um 14:25 Uhr von Nicolas Fehler gefunden?


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