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Cupertino fällt zurück

Alexa überall: Lockert Apple die HomeKit-Zügel?

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Wenn wir die diesjährige Consumer Messe CES auf einen Trend reduzieren müssten, dann lässt sich dieser sogar mit einem Namen beschreiben: Alexa.

Amazons kluge Sprach-Assistentin, die uns in Deutschland bislang nur in den Echo-Geräte zu Hand geht, wird bald in jedem zweiten Produkt mit eigener Stromversorgung integriert sein.

Amazon Echo

Entweder haben die in Las Vegas anwesenden Hersteller neue Kühlschränke, Hausroboter, Smartphones und Docking-Stationen mit eingebauter Alexa-Funktionalität angekündigt und werden die von Amazon angebotenen Echo Speaker zukünftig um eigene Geräte mit integrierten Mikrofonen ersetzen – oder, man ist zumindest kompatibel mit der Alexa-Infrastruktur und wird sich schon bald von der intelligenten Assistentin (bzw. ihrem sprechenden Besitzer) bedienen und ansteuern lassen.

Bereits im vergangenen Jahr kündigte Sonos seinen Sprung auf den Alexa-Zug an – als Amazon seine Echo-Lautsprecher dann Mitte September in Deutschland auf den Markt brachte, standen Philips, die Telekom, die Deutsche Bahn, Tado und Spotify sofort auf der Matte.

Hersteller stehen bei Amazon Schlange

Ein Run, den wir auch Apple gewünscht hätten. Doch Cupertino hat sich seit dem Start seiner HomeKit-Offensive zur iOS 8-Vorstellung in 2014 vor allem selber gebremst. Scharfe Security-Vorkehrungen und strenge Lizenz-Programme sorgten nicht nur dafür, dass das Feld der kompatiblen Markt-Teilnehmer erschreckend langsam wuchs und wächst, die Hersteller die mitmachen wollen, sind zudem auch auf die Produktion neuer Hardware angewiesen, die Apples Voraussetzungen erfüllt, einen HomeKit-Code integriert und sich auf Apples Software-Beschränkungen einlässt.

Der iPhone-Fertiger hat sich – wohl, weil man gerade in Sachen System-Sicherheit alles richtig machen wollte – selber ausgebremst und muss sich nun mit einem unangenehmen Ist-Zustand auseinandersetzen: Amazon reißt die Sprach-Hoheit über Küchen, Wohn- und Schlafzimmer an sich, beantwortet Wetterfragen auf Zuruf, kann bald mit fast allen Hardware-Neuvorstellungen sprechen und ermöglicht interessierten Drittanbietern die einfache Integration ihrer Dienste. Ganz plakativ: Alexa mausert sich zum Betriebssystem des „Internets der Dinge“.

homekit-header

Apple hingegen hat derzeit nicht mal einen Siri-kompatiblen Lautsprecher im Angebot, der sich zur Beantwortung gesprochener Fragen, zur Musik-Wiedergabe und zur Steuerung der Heitzung nutzen lassen könnte. Und Alexa-Besitzer wissen: Die „Hey Siri“-Funktion des iPhone ersetzt die Bierdeckelgroßen Echo-Gerät nicht ansatzweise.

HomeKit-Support per Software-Update

Zurück zu Apple. Cupertino scheint die (sich abzeichnende) klaffende Lücke zwischen Siri und Alexa jetzt mit einem Eingeständnis an die Community der Hardware-Hersteller angehen zu wollen. Darauf lassen mehrere FAQ-Einträge schließen, die in den vergangenen Tagen von Anbietern wie Withings, LIFX und Co. veröffentlicht wurden.

Unter Verweis auf eine „enge Zusammenarbeit mit Apple“ berichten diese über mögliche Firmware-Aktualisierungen, die ihre schon im Markt verfügbaren Produkte nachträglich mit einer entsprechenden HomeKit-Funktionalität ausstatten könnten. Die Frage „Werde ich meine Lampen mit einem Firmware-Update HomeKit-kompatibel machen können?“ beantwortet der Hersteller LIFX seit wenigen Stunden mit folgendem Hinweis:

Wir arbeiten eng mit Apple zusammen um eine Lösung zu entwickeln, die auch unsere Produkte, die sich bereits in der Auslieferung befinden, HomeKit-kompatibel machen wird.

Ein ähnlich verklausulierter Hinweis findet sich auch bei Withings:

We are working on a conversion program to make HomeKit compatibility available to first-generation Withings Home owners in exchange for a small fee.

Apple könnte, so deuten wir die zurückhaltenden Ankündigungen, seine Hersteller aus der Pflicht zu entlassen, mit ihren Produkte bestimmte Hardware-Anforderungen erfüllen zu müssen, um sich mit dem HomeKit-Zertifikat schmücken zu können. Gebühren werden offenbar zwar fällig, auf die Einführung neuer Netzwerk-Bridges (wir erinnern an Philips Hue) können die Apple-Partner zukünftig jedoch vielleicht verzichten.

Ob die späte Einsicht dabei helfen wird, den Abstand zu Amazon wieder wett zu machen, müssen die kommenden Monate zeigen. Aktuell jedenfalls hängt Apple dem Online-Händler sowohl in Sachen Sprach- als auch in Sachen Heimsteuerung deutlich hinterher. Nicht mal die neuen Macs können Siri auf Zuruf aktivieren…

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Freitag, 06. Jan 2017, 17:32 Uhr — Nicolas
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  • Stefan B. aus H

    Apple sollte nicht die Fehler machen, die Sony in den 90er und 2000er gemacht. Stichwort Atrac, Memory-Stick, Mini-Disc, etc.
    Mögen alles gute Dinge gewesen sein, wurden nur nicht für andere Hersteller vernünftig geöffnet und selbst Sony hatte nicht genug Power, diese Dinge im Markt durchzudrücken.

    • Genau so ist es. Man kann auch arrogant auf seinen Entwicklungen sitzen bleiben. Da gibt es mehr als genug Beispiele in der Vergangenheit.

      • Für die Zeit in der mein Iphone zur Reparatur war habe ich mir ersatzweise ein Android Handy zugelegt. Jetzt kann ich mich wieder bestens daran erinnern warum ich mich seinerzeit auf Apple Produkte festgelegt habe.

      • @Kurt sicher ein Einstiegsmodell gehabt.

      • Ich muss beruflich ein Android Smartphone nutzen.
        Also ehrlich gesagt, sehe ich keine Unterschiede mehr.
        Mir gefällt auch die große Auswahl an verschiedenen Geräten und Herstellern.

      • Entweder benutzt du es nicht richtig oder du hast kein iPhone. Deine Aussage kein Unterschied ist wohl der größte Witz. Ich benutze beides, Android ist meilenweit entfernt wie iOS zu sein. Android würde mich im Alltag fast in den Wahnsinn bringen so viel Kram stört mich daran. Es sind viele Kleinigkeiten die einem den Spaß verderben. Momentan nervt mal wieder die Updates vom Playstore. 50% davon bleibt Grundlos hängen und muss jedes Mal neu gestartet werden. Manchmal muss sogar die App gelöscht werden. Bei großen Apps ziemlich ärgerlich. Der Akku entlädt sich innerhalb drei Tage ohne das man es benutz und es nur rum liegt, das war bei allen Androiden so die ich bisher hatte. Das gibt es bei einem iPhone auch nicht.

  • Man fragt sich was das wertvolle Apple eigentlich den ganzen Tag macht, während so viele offene Baustellen völlig vernachlässigt werden…

  • Und los geht das Wettrennen, wer sich in die meisten Produkte integriert. Apple will in allen Toastern und Türsprechanlagen drin sein. Amazon auch. Brauchen wir das? Nö. Gibt’s bald noch Rasierer, Zahnbürsten etc. ohne Bluetooth und Assistenten? Das ist echt unglaublich…

    • Wenn, dann musst du fragen brauchst du das. Ich glaub kaum dass du für alle Leute sprichst

      • Ja ja, aber Schwachsinn verbreitet sich nunmal immer schneller, als Vernunft. Im Grunde brauchen! das nur sehr wenige Menschen aber profitorientierte Unternehmen können der heutigen Spaßgesellschaft halt mit Leichtigkeit einen Nutzen einreden. So wie Dir.

      • Und überhaupt: Wer will denn immer erreichbar sein? Wer ein Handy braucht, weil er zu faul ist zur nächsten Telefonzelle zu laufen, oder telefonierend im Cafe damit angeben will …

        Oh, Moment. Sorry, falsches Jahrzehnt. Ihr habt ja gar nicht auf Handys geschimpft: Über welche Technik, die keiner braucht, wollen wir uns denn heute aufregen?

  • Ja leider. Klage zwar ungern über Apple aber was bringt es ein Gigant zu sein und einfach hängen zu bleiben…Siri und unschlagbar schlecht. Nutze lieber Maps und google versteht einen. Leitet mich immer sehr gut.. Apple hat mich da schon öfters enttäuscht. Auch so ist Siri sehr bescheidend… schaut andauernd im Netz… will antworten nicht selber schauen müssen. HomeKit Produkte habe ich auch wenig Hoffnung und habe mir Amazon dot bestellt…denke da kommt applanier hinterher wenn die endlich mal Milliarden in die Hand nehmen und sich wieder zu dem machen für das was sie bekannt waren… haben die da selber den Focus verloren?

    • Verstehe nicht warum Siri hier in DE so schlecht versteht. Auf Englisch ist sie laut den Videos auf Youtube sehr gut und ebenbürtig. Habe aber persönlich mit Siri keine Verständnisprobleme.

  • Tja, es reicht halt nicht, neue Funktionen auf den Markt zu werfen – man muss sie auch pflegen. Wenn man bedenkt, dass Siri mit dem iPhone 4S auf den Markt kam… es wurde wenig daran verbessert. Erst nach Jahren wurde minimalst erweitert. Und HomeKit dümpelt auch seit Jahren vor sich hin, weil es bis iOS 10 nicht mal eine eigene App gab… Apple habe ich geliebt, weil alles zueinander passte und duchdacht war, aber zur Zeit ist es nur Flickschusterei und pseudoinnovativ…

    • Besser könnte ich es nicht sagen, nur ergänzen:
      Apple ist nicht über lange Zeiträume zuverlässig.

    • Welches Unternemen ist denn heutzutage noch Innovativ? Es gibt keines. Selbst Microsoft schaufelt sich momentan das eigene Grab. Windows Mobile Sektor ist tot.

      • Ich glaube eher, dass Microsoft sich gerade aus dem Grab herausschaufelt – mit tatkräftiger Unterstützung von Apple. Und ich meine nicht den Mobilsektor.

  • Apple ist eben viel zu verschlossen. Sieht man doch auch bei iMessage und FaceTime. Da hätte längst was kommen müssen. Geht es so weiter bin ich auch weg aber dies dann nur als logischer Schritt wenn es anders nicht mehr geht. Noch bleibe ich also erhalten. :)

    • Noch sehe ich keine Alternative. Hardwarerechnisch gibts im Smartphone Bereich ja echt schon einiges besseres. Aber das Ökosystem macht es mir noch sehr schwer zu wechseln. Ich bin voll Apple. Der komplette Haushalt ist dabei. Da macht es wenig Sinn mal so schnell zu wechseln.

      • Fredl: Und genau davon profitiert Apple.
        So wie dir geht es viel zu vielen, da dieses Ökosystem nach und nach gewachsen ist.
        Sprich als nächstes wird erstmal kein neues Apple TV angeschafft, das nächste Notebook trägt keinen Apfel mehr und die Smartphones folgen.

      • Genau so seh ich es auch. Oder ähnlich. Wir haben schon Apple TV und Mac und iPhones und iPads. Die sind alle sehr tauglich und auf einem produktiven Level. Neue brauchen wir glaub ich nicht. Wir brauchen höchstens neue HomeKit-Geräte. Die sind nur leider im Moment noch teuer, also warten wir auf Kosten-Updates. :) denn die Technik ist in unserem Haushalt brauchbar und wird von mir am meisten genutzt, meine Frau eher garnicht. Die schaltet alles noch per Hand ein und aus, macht die Fenster nach Gefühl auf und schaut nicht nach der Luftqualität. Ich mach es gerne.

  • Naja… an der Sicherheit sollte man nicht sparen. Spätestens beim ersten Daten Skandal ist das Geschrei groß

    • Wie wichtig dem Groß die Datensicherheit ist, sieht man ja sehr gut an der Nutzerzahl von Facebook oder um es deutlicher zu machen Whatsapp vs. Threema.

      Den meisten ist die Sicherheit heut zu Tage doch sch…..egal. Hauptsache man hat einen hippen Messenger der kein Geld kostet – Zuckerberg lebt ja von Luft und Liebe :)

    • iPhone kaufen aber WhatsApp installieren … Ist ein tolles Beispiel das Sicjerheit nicht mehr zieht. Die sollen mal alle Dienste aufmachen sonst gehe ich zu Android denn mir meine iPhone nutze ich bestimmt seit 5 Jahren keine Apple-Dienste mehr.

    • Würde mich auch interessieren, wo die Unterschiede in Punkto Sicherheitstechnik zwischen den zwei Systemen sind…

      • Das Threema ihr Produkt besser darstellt als andere, ist doch logisch. Um Deine Aussage zu untermauern bring bitte ordentliche Quellen ….

      • Mein lieber Jony. Nur weil die Quelle Threema direkt ist, ist es nicht automatisch eine schlechte Quelle. Ich selber habe schon mit einfachen Tools die wertvollen Meta-Daten von Whatsapp-Unterhaltungen von Freunden vorzeigen können – bei Threema habe ich es nicht geschafft.

        Ich akzeptiere abere gerne, dass du von Whatsapp etc. überzeugt bist und daran glaubst, dass dir Zuckerberg den Dienst inkl. Serverkosten etc. schenkt.

        Von mir wird niemand gezwungen Vernünftig zu sein und zum Beispiel auf sichere Messenger wie Threema umzusteigen. Im Gegenzug darf von mir auch niemand erwarten, dass ich mich in derart dubiosen Nachrichtendiensten aufhalte.

        Ich wäre dir übrigens sehr dankbar, wenn du deinen „Bla bla bla nerv nicht“-Ton ablegen würdest.

  • Würde Amazon Notebooks und Smartphones kaufen, würde ich auch wechseln. So bleibe ich aber erstmal bei Apple. Denke aber das die Tag gezählt sind. Schade um die tausende Euro die ich für Apps ausgegeben habe.

  • versteh ich nicht, HomeKit wächst doch zunehmend?!… aktuell sind es die Entwicklungen wie der „Thinka“ – ein Gateway, dass bestehende KNX SmartHomes mit HomeKit zusammenschaltet – die zeigen was geht! GeoFencing, Sprachsteuerung, Fernsteuerung, Visualisierung – alles jetzt schon da, tiefintegriert in iOS. Das Ganze mit der Nutzung von bestehenden Infrastrukturen… ohne irgendwelche BluTooth Spielzeuge, die alle an Steckdosen hängen.

    • Ich denke mal vielen geht die Entwicklung zu langsam. Apple müsste halt schneller arbeiten. Obwohl die anderen auch nichts neues bieten und die Gefühlte 46892 Kopie rausbringen.

    • Und dann biste auf nur Apple als Steuerzentrale festgelegt. Also auf einen Hersteller der mal ruck zuck einfach Produkte nicht mehr weiter entwickelt oder alles verklebt und zunagelt.

      • Schon richtig, die Funktionsweise ist beschränkt, aber jetzt schon aus allen iOs Geräten nutzbar – alles in allem ist es nur eine Frage was ab jetzt draus gemacht wird. Und es passiert was, zumindest kann ich das beobachten (im Markt der klassischen Heimautomatik geht es ja bekanntlich nicht so Schnell, den gibt es schon seit über 15 Jahren, Neuerscheinungen dauern Jahre. Da ist Apple noch schnell). Apple ist aus einer anderen Welt und Meinung nach für Entwickler der interessanteste Player. HomeKit wurde auf Millionen Geräten per „Update“ hinzugefügt und wird immer erweitert. Die Idee eine Steuerung auf allen iOs Geräten zu verfügung zu stellen ist sehr Interessant und bietet tausende Möglichkeiten. Angenommen Sonos möchte selbst keine Integration in HomeKit vornehmen, so kann immer noch ein anderes Device, dass schon eine Sonos Steuerung hat über HomeKit angesprochen werden. Ich hatte das Beispiel „Thinka“, dieser spricht diverse KNX Geräte an und integriert diese in HomeKit (Jalousiesteuerung/Heizung/Licht …). Die gesamte Appentwicklung basierte ja auf der schrittweisen Nutzung bestehender und immer weiter geöffneter Kommunikationsmöglichkeiten, Sensoren und Schnittstellen, hier ist Potential. Eine Handvoll Geräte um bestehenden Infrastrukturen anzusprechen und auf einen Schlag ist eine nicht unerhebliche Auswahl an Hardware für die Steuerung verfügbar. Man braucht also nicht tausende von Neuentwicklungen, Protokolle und Spielzeuggeräte, wie das was gerade den Markt überschwemmt. Ich mein muss jede „Glühbirne“ separat im W-lan hängen? Mit eigener Kommunikations-Protokollen, Apps & Gateways die mir eine Steckdose versperren? Jeder Hersteller macht was anderes. Das ist alles nett aber nicht mehr, Apple hat nun aber Konkurrenz, und das ist gut. Das wird zwangsläufig dazu führen, das die Zertifizierungen einfacher werden und HomeKit sich öffnen muss, wie es damals auch mit den Apps geschah. Mit Verbreitung von iOs, tvOS und WatchOS ist hier einiges möglich. Ich wäre froh wenn das kommt …

  • Schon cool wie man den Konsumenten die Wanze zum Abhören unterschieben kann und die Zahlen noch dafür

  • Oh noch eine Alexa News hier. Witzig. Finde das alles extrem interessant. Wer hätte gedacht das Siri so schnell zum uralten Software-Schrott gehört.

  • Wollte eigentlich viel mit Siri diktieren. Siri war zickig. Dann eben nicht. Keine Lust den Text ein viertes Mal einzusprechen. Hätte ich es mal Alexa diktiert.

  • Na mit Alexa lässt sich weiter Geld machen. Ein Kühlschrank der weiß wie voll er ist? Über Alexa Nachschub bestellen? Da wird Amazon ordentlich Geld reinpuffern damit das für die Hersteller interessant ist. Andererseits werden die Hersteller das Profil der Nutzer bekommen

  • Musik von Spotify
    E-Mail von Goole Mail
    Karten von Google Maps
    Nachrichten von WhatsApp
    Videotelefonie jetzt auch nur noch WhatsApp
    Fotos teilen: Instagram
    eBooks von Amazon Kindle App
    Das iPhone ist Schrott

    • Musik im FamilienAbo von AppleMusic. Kopieren Musik davon, wenn es auf die ersten iPods soll.

      Email : eigener Server und Outlook und ApplePushMail

      AppleMaps und manchmal zum Vergleich Telekom/NAVIGON

      AppleNachrichten und Threema und Keynote für Teamarbeit ;)

      FaceTime und Skype

      Fotos teilen Email/Nachrichten/ und Facebook für Witziges/Lehrreiches

      Books aus der Bücherei gescannt und aus iBooks

      Ich brauch mein iPhone und die dazugehörigen Sensoren (Strahlung/Wärmekamera/etc. pp.)
      iPad Pro zum Zeichnen.

      „Warum auch nicht?“

  • Man merkt es schon beim Apple TV…… Siri versteht dort fast gar nichts. Wenn man dann mal bei der Amazon Fire TV Box den Sprach Assistent um Hilfe bittet bin ich immer wieder überrascht das er alles findet was man sagt……so sollte das halt sein. Siri ist einfach keine Hilfe sondern nur lästig…..Schade!

  • Ja, Apple hätte HomeKit offensiver vermarkten müssen, aber deswegen wechsele ich bestimmt nicht zu Amazon. Ich bestelle dort oft und gerne, was Amazon von daher über mich weiß, reicht mir völlig. Ich brauche nicht noch eine Analyse meiner gesamten Verhaltensmuster durch Amazon, damit sie noch besser ihre Preise für mich (nach oben) anpassen können.
    Haussteuerung sollte am Besten völlig autonom und vom Netz getrennt sein. Wenn ich hier begrenzt Netzfunktionalitäten nutze, dann vertraue ich eher Apple

  • Ich habe lieber eine kleinere Auswahl an Produkten, die sicher miteinander kommunizieren, als viele Produkte, bei denen teilweise die Sicherheit fraglich ist. Gerade bei so einem Thema wie Heimautomatisierung.

  • Ich glaube nicht das Alexa der Hit wird. Auch wenn sie recht smart ist, gibt es ja schon länger Assistenten die aber von der breiten Masse in Deutschland nicht genutzt werden. Wer hat schon Bock in seinem Wohn und noch viel schlimmer im Schlafzimmer belauscht zu werden.

    • HutchinsonHatch

      Soweit ich die Technik von Alexa verstehe, hört Alexa genauso „zu“ wie jedes „Hey Siri“-iPhone. Wartet bis das Schlagwort kommt und baut dann die Verbindung auf.

  • Ich habe meinen Echo Dot noch vor Weihnachten bekommen und habe mittlerweile einiges ausprobiert. Ich finde die Zusammenarbeit mit den Herstellern ist nicht das einzige Problem was Apple hat. Die Spracherkennung ist mit Alexa um Welten besser. Ein Beispiel „Alexa, spiele Wonderful Christmastime von Paul McCartney über Spotify“ klappte auf Anhieb. Wenn ich Siri das gleiche frage, scheitert es schon daran, dass statt Paul McCartney Pomme Carney erkannt wird. Frage ich Siri hingegen „Wer ist Paul McCartney“ wird der Name richtig erkannt. Englische Namen oder Begriffe werden zumindest bei mir von Siri absolut unvorhersehbar interpretiert. Davon abgesehen lief auch die Steuerung meines Hue Gedöns von Anfang an problemlos. Der Dot steht bei uns in der Küche und ist per Klinke mit einem Sonos Play5 verbunden. Der Eingang zur Küche ist ca. 7m vom Sofa entfernt. Wenn ich dort sitze und bei laufendem Fernseher mit leicht angehobener Stimme rufe „Alexa, Licht im Wohnzimmer auf 40%“ funktioniert das genauso gut als wenn ich direkt daneben stehe. Auch so menschliche Kommandos wie „Alexa, spiele was anderes“ oder „Alexa, spiele klassische Musik“ fluppt. Ich frage mich genauso wie Robin (s.o.): Was macht der Verein (Apple) eigentlich den ganzen Tag, außer Geld zählen natürlich?

    • Absolutely! Spracherkennung ist bei Siri irgendwie hängen geblieben. Aber nicht wenn man diktiert… mit dem mic neben dem Leerzeichen… das nutze ich lieber als Siri die oft mitten im Satz mich unterbricht

    • Dem stimme ich voll und ganz zu. Hab mich schon an die Dots zu Hause gewöhnt. ^^ Die Spracherkennung ist echt top. Bin gespannt wann und was an Skills kommen wird.

  • „Der iPhone-Fertiger hat sich – wohl, weil man gerade in Sachen System-Sicherheit alles richtig machen wollte – selber ausgebremst“

    Den Teil Sicherheit kann man wohl auch streichen, der Rest passt wie bei so einigen anderen Dingen die sie verbocken. Ihr wollt wissen was Apple mit der Kohle auf Dauer machen will? Geile Sachen wie andere der Branche schon mal bestimmt nicht. Tim aka Excel-Johny denkt nur wie man aus Geld noch mehr Geld machen kann und das kann er gut. Langfristig wird die Kohle verbraten um sich über Wasser zu halten.
    So hat Apple jedenfalls nichts in der Hand. Und das iCar war war der größte Witz. Weiß echt nicht was die ganzen TechExperten und Apple selber gedacht haben wie einfach es ist eine OEM zu werden. Eine Rakete zum Mars ist jedenfalls einfacher.
    Was machen eigentlich Steves Kinder gerader?

  • Ich habe seit 2011 iPhones und bin begeistert. Nun hab ich über meinen Provider mal ein Lumia 950 bestellt mit Windows 10 mobile.
    Cortana ist gegenüber Siri ein echter Knaller,im positiven Sinne. Einen Termin erstellen, eine Erinnerung? Siri legt eine Erinnerung immer auf 9 Uhr. Cortana fragt jedes Detail ab. Wie in einer Unterhaltung.
    Siri kann nur eins:
    Bei „Hallo Cortana“ gibt sie die coolere witzigere Antwort.
    Das Lumia hab ich, hin und hergerissen, wieder getauscht gegen ein 6s wegen der fehlenden Apps für einiges. Wenn MS aber weiter Gas gibt mit Windows 10 und Hersteller nachziehen könnte das in ein paar Jahren gut aussehen.
    Als mein iPhone 6S ausgepackt und eingerichtet war hab ich mich super gefreut. Als Siri die erste Erinnerung erstellen sollte super geärgert. Schade

  • Naj, wenn das Highlight der alljährlichen Vorstellung von neuen Produkten ein uraltes Hüpfspiel ist, das gefühlt den größten Teil der Präsentation eingenommen hat – und das bei einem ach so innovativen Milliardenkonzern, was will man da noch erwarten.

    Und wenn dem Chefdesigner ein Hotelweihnachtsbaum wichtiger war als eben diese Konferenz und er nur per Werbevideo eingespielt wurde, dann weiß man, mit der jetzigen Mannschaft gehts mit Apple Bergab. Apple profitiert noch von vergangenen Innovationen aber am Ende des Tages wird Apple in die 2. Liga absteigen.

  • Unglaublich, das ist eigentlich die Fanboyseite schlechthin. Man vergleiche die Kommentare mit Kommentaren vor zwei Jahren. Da wurde Apple aufs Blut verteidigt. Aber der Glanz ist lange vergangen, Ernüchterung macht sich breit. Und spätestens seit der Vorstellung der neuen Macbooks, darf Apple meiner Meinung nach ruhig ordentlich bluten. Ich meine, wer seine Kunden einfach nur noch melken will hat es nicht anders verdient…

  • „Heitzung“

    Autsch – sobald alles über Sprachsteuerung läuft, brauchen wir dann aber wohl auch keine Rechtschreibung mehr.

    Ich kann dem Artikel weitestgehend zustimmen, nur: Wer will Alexa bei sich im Wohn- oder Schlafzimmer stehen haben? Mir ist das gerade in Verbindung mit einem Smart Home viel zu unsicher und meine Privatsphäre mir zu heilig. Dann lieber richtige Heimautomatisierung (schaut euch mal Enocean an, sehr durchdachtes Konzept zu überraschend niedrigen Preisen, nur die Reichweite halte ich ohne Repeater für etwas bedenklich), von mir aus noch ohne Sprachsteuerung. Wozu muss ich den Befehl geben das Licht anzumachen, wenn mein System intelligent ist und weiß, dass ich das Licht benötige?

  • Heute die Einladung bekommen und bestellt. Bin gespannt und erwarte mir davon mehr als von Apple Homekit. Wäre gut wenn Phillips Hue damit funktioniert.

  • Amazons Strategie ist einfach besser als die von Apple. Im Prinzip muss ein Management-Wechsel erfolgen.
    Was „Alexa“ angeht: das Aussspionieren sollte man nicht vergessen. Ich erlaube mir den Stecker zu ziehen wenn ich jmd besuche der sowas hat.

    • da würdest du bei mir hochkant aus der Wohnung fliegen.

      Man kann doch ganz gut messen wieviel Daten die echo Box sendet, und da wird erst was gesendet wenn man sie mit Alexa aktiviert.

      • Und alexa nimmt nichts auf? Hat sie keinen Zwischenspeicher? Das ist fraglich. Und falls es mal keinen regelmäßigen Kontakt zu Servern gibt, dann kommt ein größeres Update. (Was passiert dann?)

  • Das ist ja doch nur ein Ergebniss mehr, wie es immer von alten Apple Säcken, also so einem wie ich, der schon 20 Jahre dabei ist, angemeckert wird.

    Apple fängt alles an, bringt nichts konkret zu Ende, nicht fertige Funktionen, künstliche Einschränkungen die kein Schwein braucht, saumässig teuere Hardware, die sich nicht mal reparieren lässt, als Sahnehäubchen Spielzeug obendrauf und als Salz-Rand dann die Fehler in der Software.

    Das kann ICH nicht gebrauchen.

    Die innovativen Techniken machen dann eben andere – die können offensichtlich das was Apple nicht kann.

    • Alle Apple-Mitarbeiter schuften auf der Baustelle Ihrer neuen Zentrale.
      Beim Steine schleppen geht dann schon mal etwas Innovation verloren.
      Wenn die aber damit fertig sind …
      sind die Wettbewerber vorbeigezogen und Apple geht wieder einmal unter,
      nur werden Sie dann keinen rettenden Steve finden!
      Schade wie die sich selbst überflüssig machen!

  • Ich mache mir auch Sorgen um Apple. Die alte Steve Leier…..! Ne, aber die verwalten sich selbst und die Dynamik der alten Tage ist. Sterben auf Raten.

  • Habe seit 4 Wochen den Echo Dot. Läuft alles genauso wie in dem Video ! Und noch viel mehr wie z.B. TV an und aus, Sonos an und aus, Dimme alle Lampen auf 50% usw……!

  • bin auch ein bekennender Apple Fan gewesen aber mir geht es wie vielen hier, Software ist ein Witz MacOS wie auch er Rest. Permanente updates die alles noch schlimmer machen. Mein Mac Book Pro mit Macos verliert heute noch oft dir Wlan Verbindung. Dann Produkte die ewig nicht lieferbar (Air Pods) sind zu teilweise starkt übertriebenen Preisen. Ich habe auch die Nase voll von denen und werde in nächster Zeit keine Apple Produkte mehr kaufen,

  • Marc Perl-Michel

    Wird bei dem Teil von Amazon auch schon Ultraschall-Tracking eingesetzt?

  • ;-)… wo du recht hast, hast du recht!

  • Ich suche immer noch nach dem perfekten Ökosystem.

    -Amazon hat keine Smartphones.
    -Android hat eine Katatsrophale Update-Politik, bis dies behoben ist, ist Android absolut keine Alternative.
    -Microsoft hat keine Smartphones.

    Apple hängt mit Siri weit hinterhet.

    Perfekt ist also nocht nichts. Daher belibe ich erstmal beim Apple Ökosystem. Da mich die Nachteile der anderen noch mehr stören.

  • Entweder die Hersteller haben Echo noch nicht getestet oder vertrauen Blind darauf das Amazon Alexa weiter entwickelt. Nachdem ich heute nach 14 Tagen den Stecker vom Echo Dot wieder angestöpselt habe um zu testen ob es was neues gibt, haben wir etwas Musik gehört. Alexa versteht geschätzt 50% davon was man von ihr will. Das Niveau würde ich auf dem von Siri einschätzen. Lediglich der Vorteil schon so ein Gerät auf dem Markt zu haben macht Amazon derzeit am interessantesten. Ich kann mich von Alexa derzeit nicht so begeistern. Sie kann einfach zu wenig. Zum Musik hören geht es gerade so. Ich denke Apple wird demnächst auch kommen und dann hoffentlich nicht aus billigem Plastik und mit verbesserter Siri. Hätte ich Alexa nicht hier hätte ich nicht viel verpasst , im Gegenteil, man ärgert sich schon fast darüber wenn man mal wieder hört “ das kann ich leider nicht tun“ oder sie spielt einfach was verkehrtes ab oder macht garnicht außer ein blaues Licht. Das beste was sie kann ist der Befehl lauter und leiser, das klappt fast immer.

    • Du kannst dich drauf verlassen, dass Siri Dot aus hochwertigem Material hergestellt wird, alles andere wird vermutlich so bescheuert sein, wie immer. Selbst die tvOS-Siri ist beschnitten und dämlich. Warum eigentlich?

      Warum kann da nicht einfach mal einen Timer stellen? Ganz zu schweigen von Termin-Abfragen etc.

    • Neulich habe ich Alexa Aserbaidschan buchstabieren lassen. Konnte sie besser als ich. Und auch bei Blumento-Pferden hat sie nicht mit der Wimper gezuckt. War fast schon ein bissen Spaßverderberisch.

  • Schön wäre ja mal wenn der Echo Dot endlich für jedermann verfügbar wäre…. Einladung steht seit dem ersten Tag an dem er für DE angekündigt wurde. Bestellen konnte ich ihn immer noch nicht…

  • Ich benutze sowohl verschieden Echo und EchoDots in meiner Wohnung, als auch ein SmartHome System. Allerdings benutze ich auch ein iPhone und ein iPad Pro. Sowie ein Windows PC.
    Für mich haben die einzelnen Dinge einfach Vorzüge auf die ich nicht verzichten möchte. Deswegen würfel ich lieber zusammen und Alexa ist zurzeit nunmal um weiten besser als Siri und ist grad in Kombination mit Prime oder Spotify wirklich TOP. Meine Kalendereinträge die ich über Alexa mache werden auch automatisch zu meinem iCloud Kalender synchronisiert (als Bsp) .

    Ich würde nie ein anderes Smartphone oder Tablet als Apple nutzen. Das liegt einfach an dem stabilen, flüssig laufendem Betriebssystem iOS sowie an der Qualität der Produkte. Von der guten Usability mal abgesehen. Apple Produkte heben einfach länger und laufen auch nach Jahren noch flüssig was man von Android Geräten nicht behaupten kann. Mein Windows PC nutze ich für meine Entwicklungsarbeiten im IT Bereich, da ich da einfach lieber mit einem offeneren System arbeite. Mit meinem iPhone und iPad mache ich normalere Sachen wie Office Arbeiten, Internetrecherche, Digitaler Notizblock mit dem Apple Pencil und andere schnelle Dinge die durch eine gute Usability erleichtert werden.

    IoT ist zurzeit ein intressantes Thema und wird mit Sicherheit immer mehr Einsatz im Alltag finden.
    In diesem Bereich ist der Sprachassistent Alexa zurzeit aufgrund seines offenen Skillsystems sowie der möglichen Bestellungen über Amazon die beste Gesamtlösung. Ich hoffe das sich Apple sich in der Hinsicht was einfallen lässt. Solange es für mich funktioniert, werde ich das Nutzen was für mich im jeweiligen Bereich die beste Lösung bietet. Apple Ökosystem hin oder her.

    • „Mein Windows PC nutze ich für meine Entwicklungsarbeiten im IT Bereich, da ich da einfach lieber mit einem offeneren System arbeite.“
      Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, aber seit wann ist Windows ein offene(re)s System?

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