Schwierige Anfangszeit und prägende Werte
20 Minuten im Gespräch: Tim Cook blickt auf 50 Jahre Apple zurück
Zum 50. Jubiläum von Apple hat Firmenchef Tim Cook in einem Interview mit dem US-Sender CBS auf die Entwicklung des Unternehmens zurückgeblickt. Dabei ging es nicht nur um die Geschichte des Konzerns, sondern auch um die Grundprinzipien, die Apple nach Darstellung des Managements bis heute prägen.
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Cook arbeitet seit fast drei Jahrzehnten bei Apple und hat damit mehr als die Hälfte der Unternehmensgeschichte miterlebt. Als er 1998 zum Unternehmen kam, befand sich Apple in einer schwierigen Phase. Die Einnahmen waren deutlich zurückgegangen und die Belegschaft war stark verkleinert worden. Damals war sogar unsicher, ob das Unternehmen langfristig bestehen würde.
Verbraucher statt Firmenkunden im Fokus
Kurz vor Cooks Einstieg war Mitgründer Steve Jobs zu Apple zurückgekehrt. Er versuchte, das Unternehmen neu auszurichten. Während viele Hersteller in dieser Zeit vor allem Geschäftskunden ansprachen, konzentrierte sich Apple wieder stärker auf Produkte für Verbraucher.
Diese Strategie überzeugte Cook, der damals beim Computerhersteller Compaq arbeitete. Trotz Warnungen aus seinem Umfeld entschied er sich für den Wechsel zu Apple. Jobs habe ihn besonders durch seine konsequente Ausrichtung auf Produkte und Nutzererfahrung beeindruckt.
Kultur und Zusammenarbeit als Grundlage
Viele der damals etablierten Grundsätze gelten laut Cook bis heute. Dazu gehören eine enge Zusammenarbeit zwischen Teams, eine klare Konzentration auf wenige Projekte sowie die Verbindung von Hardware, Software und Diensten.
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Vor seinem Tod riet Steve Jobs seinem Nachfolger, Entscheidungen nicht daran auszurichten, was er selbst getan hätte. Stattdessen solle das Management eigenständig handeln. Diese Haltung sollte verhindern, dass das Unternehmen zu häufig in den Rückspiegel schaut und sich stattdessen eher in Richtung Zukunft orientiert.
Cook sieht den Erfolg von Apple vor allem in der Unternehmenskultur begründet. Ideen würden intern intensiv diskutiert, bevor daraus Produkte entstehen. Diese Kultur sei über viele Jahre gewachsen und lasse sich nur schwer kopieren.
Gleichzeitig betont Apple heute stärker Themen wie Datenschutz, Barrierefreiheit, Bildung und Umweltschutz. Diese Themenfelder seinen inzwischen auch wichtige Werte des Unternehmens geworden.


Wichtiger Satz… selbst Jobs wollte nicht, dass man immer wieder mit „da würde er sich ja im Grabe drehen“ ankommt.
Ich denke was Apple ausmacht, ist im Interview gut zu hören.
Und selbst die, die Apple ja so sehr hassen und schon seit Jahren einen Untergang prognostizieren, sprechen trotzdem sehr viel und sehr gern darüber.
Umso trauriger, dass er sich Trump an den Hals wirft…
…genau, er sollte ihm kräftig in den Allerwertesten treten. Egal, ob dann Apple und alle Mitarbeiter daran zugrunde gehen, Hauptsache, er zeigt Haltung!!!
Könnte mir vorstellen, ohne es zu wissen, dass er selbst angesiedelt ist, aber sein Unternehmen bzw. seine Mitarbeiter schützen möchte/muss. Wie gesagt, meine rein persönliche Einschätzung.
…nicht angesiedelt sondern angewidert. Sorry
Damit haben deutsche Firmen schon versucht, ihre Taten unter einem Regime zu entschuldigen – Spoiler: Es war schon bei ihnen keine Entschuldigung und wird niemals eine sein. Hier aber kann man sich noch den Anfängen entgegenstellen, aber Cook und andere CEOs tun es nicht. Sie machen stattdessen die gleichen Fehler, oder vielleicht sind es aus ihren Augen gar keine Fehler und alles was sie uns vorher erzählt haben, war doch nur Marketing und sie zeigen ihr wahres Gesicht. Doch das möchte ich (noch) nicht glauben.
Im Zweifel muss es dann aber der Verbraucher übernehmen und die Entscheidung treffen. Ich für meinen Teil habe bereits bei einigen Unternehmen meine Konsequenzen gezogen und werde weitere ziehen. Auch unser „heiliges“ Apple wird davon am Ende nicht verschont bleiben. Dann heißt es nicht nur, dass es nicht jedes Jahr ein neues Apple-Produkt geben muss, sondern am Ende vielleicht gar keines mehr.
Immer wieder die selbe Trump Kassette. Wird es nicht langsam langweilig? Man kann sich seine Präsidenten nicht aussuchen! Er macht das nötige, damit Apple weiterhin läuft. Nicht mehr und nicht weniger. Ideologie ist hier absolut unangebracht! Deutschlands Lenker sollten sich mal eine Scheibe abschneiden. Deutschland ist fast an die Wand gefahren, aufgrund ideologischer Vorstellungen. Das Ergebnis können wir alle gerade in Echtzeit erleben.
Exakt
Warum seid ihr solche T Stalker?
Ich finde traurig:
wir haben dt. Politiker die sich dem K-Verbrecher im Nahen Osten an den Hals werfen.
Totschlagargument: Staatsräson. Zum Glück haben wir ein IGH und X andere Nationen die es anders sehen als unsere dt. Medien und Parteien.
Ja, ist halt ein Problem, man kann es nicht allen recht machen.
Ich beispielsweise Trump gut und schon gibt es zwei Lager. Ich finde, Toleranz ist das Stichwort.
Er soll mal nach vorne blicken!
Tut er doch die ganze Zeit
„Dazu gehören eine enge Zusammenarbeit zwischen Teams, …“
Ist doch genau das was Tim zerstört hat.. die Teams dürfen doch überhaupt nicht mehr direkt miteinander kommunizieren.
Das sich Tim zu sehr an Steve orientiert, kann man ihm nun wirklich nicht vorwerfen.
Ich frage mich, ob es nicht eine Überlegung wert wäre, den Firmensitz aus den USA zu verlegen.
…z.B. nach Irland?! ;-)
Genau das! Nein, er biedert sich dem Orangenmann an und verspricht dies und das.
Prägende Werte???? Die hat Apple wegen Trump schon über Bord geworfen!