Per USB: 1Password 4 wird lokale Synchronisation wieder einführen

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In Version 3.0 konnte sich der universelle Passwort-Manager “1Password” (AppStore-Link) auf iPhone und iPad noch via W-Lan mit dem eigenen Rechner abgleichen. Die am 13. Dezember veröffentlichte Version 4 – hier geht’s zur damaligen 1Passwort-Videovorstellung – warf die Funktion für den lokalen Wi-Fi Abgleich dann über Bord und setzte ausschließlich auf die Dropbox- bzw. iCloud-Synchronisation der persönlichen Schlüsselbund-Datei.

Im Agilebits Entwickler-Team nutzte niemand mehr den W-Lan Abgleich, die Entscheidung auf das “nicht mehr zeitgemäße Feature” zu verzichten schien logisch. Jetzt rudert man bei 1Password zurück. Version 4 der iOS Anwendung soll in absehbarer Zeit mit der Möglichkeit einer USB-Synchroniation ausgestattet werden und den Cloud-unabhängigen Schlüsselbundabgleich damit wieder möglich machen.

Die Integration der momentan im Beta-Betrieb getestete Funktion sei eine Reaktion auf die anhaltende Nutzer-Kritik erklärt das 1Password-Team im Hausblog. Ein Ausgabe-Termin des Updates zum kabelgebundenen Daten-Abgleich steht derzeit noch nicht fest.

When we released 1Password 4 for iOS, many people wrote in to explain that direct syncing was critical to their workflow. Some need it because of work rules, some because of regional restrictions that prevent access to sync solutions like Dropbox. Others simply prefer to keep all their data locally without depending on the cloud. If you’re one of the people who requires the ability to sync directly, rest assured that we’ve heard from you that this is critical to your needs.


(Direkt-Link)

Diskussion 24 Kommentare.
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    • Das frag ich mich auch, aber habe noch keinen Termin gefunden. Auch im Agilebits Blog findet man nichts dazu

      — Falcon
    • Finde ich auch schlecht. Für mich deswegen nicht zu gebrauchen. Habe die App vor kurzem gekauft und dann gleich zurück gegeben.

      — Steve
      • hey steve,
        würde mich interessieren: wie kann man eine app zurückgeben?

        — ||| tomas jay
    • Da kann ich nur zustimmen, genau das habe ich auch gerade gedacht, als ich den Artikel hier gelesen habe. WiFi ist doch viel komfortabler, warum soll man denn da bloß wieder mit einem Kabel herum fummeln ?

      HeikoH
      • Ich denke, aus Sicherheitsgründen, schließlich sind da sensible Daten gespeichert …. Ich finde die USB-Synchronisation prima und werde sie nutzen … Wer gibt schon solche Daten in die Wolke …

        — Booker
      • Hallo MacFly, jemand zu Hause, Sicherheitslück? Wifi ist nicht Cloud. USB-Sync ist Mittelalter

        — Technikelse
      • Steht doch oben schon drin: nicht jeder kann und darf seine Geräte im WLAN betreiben und/oder hat Zugriff auf Cloud-Dienste. Dann ist ein Abgleich per USB hervorragend.

        — Wbronner
  1. “Version 4 der iOS Anwendung soll in absehbarer Zeit mit der Möglichkeit einer USB-Synchroniation ausgestattet werden und den Cloud-unabhängigen Schlüsselbundabgleich damit wieder möglich machen.”
    Diese Möglichkeit besteht gewissermaßen über die Funktion Dateifreigabe in den Einstellungen der App in Version 4 unter Synchronisieren.

    — daphneundjoe
  2. Ich finde nicht gut, dass das 2-Stufen-Sicherheitssystem nicht weiter eingebracht bleibt. In 1Password 3 brauchte man nur einen vierstelligen Code einzugeben, und schon war man drin. Wollte man dann ein Passwort sehen können, dann erst musste man sein deutlich längeres Masterpasswort eintippen. Man kam also viel schneller an sichere Notizen ran. Jetzt in 1Password 4 muss man immer zuerst sein langes Passwort eintippen um überhaupt in die App zu gelangen. Das auch wenn jmd. einem viell. über die Schulter guckt. Ist man dann drin, kann man ohne weiteres sofort alle Passwörter in Reinschrift einsehen! Meiner Meinung nach ein Rückschritt bei der Sicherheit. Nach Kontakt zu deren Support bleiben sie leider dabei. Ich finde es nicht gut!!!

    — Locke
      • Nein. Er hat schon recht. Beim ersten Start der App muss man jetzt grundsätzlich das Master-Passwort eingeben. Man kann zwar einstellen, dass man beim kurzzeitigen Verlassen und erneutem Aufruf der App nur einen vierstelligen Code eingeben muss, setzt aber das Master-Passwort zu Beginn voraus.
        Die Passwörter lassen sich zwar ausblenden,
        ist man aber einmal in der App, lassen sich alle Passwörter (durch gedrückt halten) anzeigen, ohne das Master-Passwort einzugeben. Das war bei der alten Version anders.

        — heldausberlin
  3. Ich nutze das ganz “neu”. Und bislang nur auf dem iPhone 4S. Kann mir jemand einen Link zu ner guten Beschreibung/Anleitung in Deutsch nennen? Gernauch youtube. Ich finds klasse. Manchmal scheints aber so einfach das es wieder kompliziert wird…oder ich steh einfach auf dem Schlauch.
    Vielen Dank

    — Michael
  4. Na das sind echte Helden ;-) Die Entwickler dieser Sicherheitssoftware scheinen ein unzulängliches Verständnis von Sicherheit zu haben. Produkte wie 1P brauchen nicht zeitgemäß oder bequem zu sein, wir geben Geld aus, damit sie uns Schutz bieten und nicht weil wir gern faul sind.
    Cloudbasierter Abgleich ist etliche Stufen schwächer und man kann das dem User allenfalls mit einem Warnhinweis allenfalls alternativ anbieten, aber nicht als Ersatz. Sie wissen aus der Vergangenheit, dass in früheren Versionen durch ungeschützte Komponenten in DP die Datenbank gestohlen u d rekonstruiert werden konnte.
    Im Zweifel gilt: Sicherheit ist selten bequem, bequem ist selten sicher.

    — Helen
  5. Wenn ich diesen Unfug mit nur-Cloud und bald USB Sync (dass sich viele User beschweren würden, hätte man sich ja wohl denken können!) lese, bin ich froh, nie auf diese Bezahl-App gesetzt zu haben. Da bleibe ich gerne weiterhin bei dem kostenlosen Keepass (Host) und MiniKeepass (App) Gespann, wobei ich zugeben muss, dass MiniKeepass nicht per WLAN lokal syncen kann. Es gibt noch alternative Keepass-kompatible Apps, von denen welche das vllt auch können, wenn’s wichtig ist.

    — Rob Otter
    • Richtig. Man muss hinzufügen, dass 1P in der Gesamtschau eine gute und einfache Software ist, die bei vielen Sicherheitsbewusstsein und -level gesteigert hat.
      So mancher ist auch von v3 auf v4 umgestiegen, was bei dieser Softwaregattung unnötig ist. Gute Schutzsoftware ist einfach und lässt sich im Ansatz nicht neu erfinden (allenfalls was ganz anderes).
      Zumindest bei dieser Gruppe sind die User selbst schuld und die unsachlichen Artikel in diesem Forum, die mehr Werbung als Information enthalten.

      — Helen

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