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In die Zukunft: Apples Engagement im VR-Bereich

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Während wir uns heute noch für neue Siri-Features begeistern können und uns über freche Antworten der digitalen Assistentin freuen, dürfte die Sprachsteuerung von Smartphone und Hausgeräten in wenigen Jahren schon langweiliger Standard sein. Auch Apple weiß, dass dergleichen nur begrenzte Zeit als Innovationsbeweis und Werbeträge taugt und ist längst auf der Suche nach den Interaktionsmöglichkeiten von Morgen – sei es ein Add-on für Mobilgeräte oder gar ein Ersatz für dergleichen.

Wohin dieser Weg führt, darüber lässt sich nur spekulieren. Wie das mittlerweile wieder eingestellte Experiment Google Glass zeigt, sind hier auch die führenden Konzerne vor Rückschlägen nicht gefeit, selbst wenn sie vielleicht nur ein paar Jahre zu früh am Start waren. Facebook schlägt dagegen mit Oculus Rift große Wogen, die wohl zurecht hochgelobte VR-Brille ist in ihrer aktuellen Form allerdings kaum für den Einsatz außerhalb der eigenen vier Wände gedacht.

Abgesehen von den stetigen Gerüchten um einen Einstieg Apples in die Automobilbranche dreht sich bei Apple mittlerweile auch einiges um das Thema Virtual Reality. Das Wirtschaftsmagazin Business Insider hat die Apple-Investitionen diesbezüglich in den letzten Jahren zusammengetragen und eines scheint sicher: Keiner dieser Einkäufe wird in ein eigenständiges Apple-Produkt münden, vielmehr dürfte es sich hier um ein paar wenige Puzzleteile für den nächsten großen Schritt in die Zukunft handeln.

Metaio

Im Mai letzten Jahres hat Apple die deutschen Augmented-Reality-Pioniere Metaio übernommen. Zuletzt hatten sich die Metaio-Entwickler zusätzlich zu ihren AR-Experimenten auch stark im Bereich Gesichtserkennung engagiert

HoloLens

Microsoft hat mit HoloLens bereits vor einem Jahr ein eigenes Virtual-Reality-Projekt vorgestellt. Mit Nick Thompson steht ein führender Mitarbeiter der verantwortlichen Abteilung seit wenigen Monaten auf Apples Gehaltsliste.

FaceShift

Auch FaceShift gehört mittlerweile zum Apple-Imperium. Die Übernahme der unter anderem bereits bei Star-Wars-Produktionen aktiven Spezialisten für Gesichts-Animation fand letzten November statt.

PrimeSense

Bereits seit gut zwei Jahren gehört PrimeSense zum Apple-Portfolio. Das israelische Unternehmen zeichnet für die in der ersten Microsoft-Kinect-Generation verbaute 3-D-Sensortechnik verantwortlich.

Dienstag, 19. Jan 2016, 7:46 Uhr — Chris
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  • Mir würde ja schon sowas wie das Samsung Gear VR für’s iPhone reichen. Vielleicht mit erweiterter Sensorik.

    Und ja, ich habe ein Cardboard, aber das Plus liegt da einfach so verdammt instabil drin..

    • Ich glaube nicht, dass Apple in diesen Bereich will. Es geht vermutlich um die Integration von VR in den Alltag und nicht um den Unterhaltungsbereich. Aber ich lasse mich da gerne eines besseren belehren.

  • Mir würde es ja schon reichen wenn die Sprachsteuerung richtig funktionieren würde!

    Ich sag nur Deutsche Siri und Englische Titel, Filme, Interpreten, Apps…

    Oder bei Hue:
    „Mach Lampe Fernseher Blau!“
    – „Meine Suche im Internet zu Lampe Fernseher Blau ergab die folgenden Ergebnisse“

  • Bestehendes (Siri) besser machen fände ich auch gut. Warum kann ich nicht so etwas einfaches wie „Play“ und „Pause“ generell damit steuern? Kann mir doch keiner sagen, dass die Musiksteuerung im Sperrbildschirm bei iTunes eine andere ist als bei Spotify.

  • Wenn Siri ordentlich laufen würde, dann könnte die einen schon vom Hocker hauen. So lange das herausragende Feature allerdings die vorprogrammierten Antworten sind, ist mir das egal. Die Verbesserungen sollten in folgende Richtung gehen:
    – eigenes Hotword zum Starten: Siri wird oft durch Videos, in denen „Hey Siri“ gesagt wird, gestartet. Die Stadtwerke schalten demnächst wahrscheinlich eine Werbung: „Hey Siri, schalte alle Lampen ein“. Apple wird sich den Werbeeffekt aber vermutlich nicht nehmen lassen. Eventuell klappt das ja irgendwann mit der Stimmerkennung.
    – Schnittstelle für Apps: Siri muss die Inhalte an Apps weiterreichen, wenn vorher für die App registrierte Wörter erkannt wurden. Hier müsste noch eine Sicherheitsabfrage kommen, ob die App über diese Wörter auf Siri zugreifen darf. Aber das könnte HomeKit schaden, wenn andere Hersteller sowas implementieren könnten, da dann ein Alleinstellungsmerkmal entfallen würde und Apple hier nur noch durch Qualität überzeugen könnte.
    – Es müsste einen Lockscreenmodus für Apps geben. Damit Siri auch beim gesperrten Handy funktioniert, sollten Apps die Möglichkeit haben, den Lockscreenmodus wie die Karten App zu nutzen.
    – Die Logik von Siri muss verbessert werden.

    Dann kann sollte man 3D-Touch endlich überall unterstützen. Dann kann man das nächste tolle Feature präsentieren. Wobei das natürlich langsam auch schon vorbereitet werden kann, damit das dann gleich ordentlich startet, nicht so wie die anderen.

    • Mein „Hey Siri“ funktioniert nur mit meiner Stimme und das recht zuverlässig. Da macht eine Durchsage wenig/keine Probleme…
      Bytheway, dass sind Krankheiten mit denen man mittlerweile leben muss bzw ein Teil der heutigen modernen Gesellschaft. Die Technologie ist in den letzten Jahren einfach überproportional schnell gewachsen, damit muss man als Verbraucher erstmal umzugehen wissen…

  • Zu dem Thema: scheinbar seit El Capitan sind 3D-Dateien (z.B. wavefront obj) so tief ins System verankert, dass nicht nur die Vorschau sonder selbst das Vorschau-Fenster im Finder eine interaktive Forschau zeigt

  • Siri sollte so werden wie „Samantha“ im Film „Her“ :))).

  • Ich glaube ihr mischt die Begriffe Virtual Reality und Augmented Reality. HoloLens ist z.B. AR.

  • Wie kommt ihr denn auf die Idee das Google Glass eingestellt wurde? Nur weil google vorerst keine Developer Version mehr verkauft?

  • Erst mal Siri und Apple Karten verbesserten statt wieder was neues

    • ich hätte in den Apple Karten zum Beispiel erstmal gerne die Optionen „Autobahnen vermeiden“ und als Routenoption mehrere Stationen angeben zu können. Und über fehlende/falsche POIs müssen wir garnicht erst diskutieren.

  • generell mag ich die Idee von Siri. Aber ich verliere jedesmal direkt den Spaß daran wenn ich feststelle das viele Sachen auf dem iPhone einfach nicht richtig funktionieren und man sich eine bestimmte Aussprache und bestimmte Wörter aufzwingen lassen muss. Ganz abstrus wird es dann wenn die gleichen Sachen auf dem Mac nicht mehr klappen und wieder andere Wörter verlangen. Und selbst einfachste Sachen funktionieren auf dem AppleTV dann garnicht… Warum kann Siri nicht am AppleTV auf mein iCloud Adressbuch, Kalender oder Erinnerungen zugreifen? Ich bin am AppleTV eh mit dem gleichen Account eingeloggt, benutze es auf der Couch und doch will Apple das ich nicht mit dem aktuell nutzenden Gerät auf Siri zugreife, sondern ein iPhone, iPod, iPad oder Mac dazuhole. Das ist doch einfach nur bescheuert!

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