Heißes Thema: Apples „E-Mail-Zensur“ – Nicht all eure Mails erreichen auch ihren Empfänger

Apple 95 Kommentare

Ein Leser der amerikanischen Technikseite Infoworld hat mit dem Bericht, Apple zensiere bestimmte E-Mails, für ordentlich Wind im digitalen Blätterwald gesorgt. Konkret berichtet der Drehbuchautor, dass er sich darüber gewundert habe, warum er ein Manuskript nicht über seinen iCloud-Account verschicken konnte. Die E-Mails erweckten zwar den Anschein, versendet zu werden, kamen jedoch nie beim Empfänger an. Nach einiger Recherche konnte der Autor reproduzieren, dass die enthaltenen Worte „barely legal teens“ für die Blockade verantwortlich waren. Sobald diese auf Pornoseiten häufig genutzte Formulierung sich im Anhang des verschickten PDFs fand (völlig egal, in welchem Zusammenhang), verschwand die E-Mail im Nichts.

Keine Frage, dies hört sich nach knallharter Zensur an und Apple nimmt sich im iCloud-Kleingedruckten das Recht, bestimmte E-Mails ohne Begründung abzulehnen, sogar ausdrücklich heraus. Allerdings dürfte hier weniger ein virtueller Zensor, sondern ein fehlkonfigurierter Spamfilter für die Nichtzustellung verantwortlich sein. Die betreffende Wortkombination jedenfalls lässt sich, solange sie nicht in einen Dateianhang verpackt ist, problemlos über iCloud-Konten versenden.

Warum weiß Apple, was in der Mail steht?

Wie wohl alle E-Mail-Anbieter betreibt auch Apple eine stetige ausführliche Analyse der über iCloud abgewickelten E-Mails, um die darüber versendeten Spamnachrichten bestmöglich ausfiltern zu können. Laut Statistiken soll der Spam-Anteil am E-Mail-Verkehr teils bis zu 90 Prozent ausmachen – ihr hättet ohne Filterung also stets ein Vielfaches der eigentlich für euch bestimmten E-Mails im Posteingang. Die E-Mail-Anbieter sortieren aus diesem Grund automatisiert vor, nicht nur um bei euch für ein „sauberes“ E-Mail-Fach zu sorgen, sondern auch um die eigenen Server zu entlasten.

Mit dieser Vorsortierung geht aber auch ein hohes Maß an Verantwortung einher. Die eingesetzten Filter müssen stets nachjustiert und überprüft werden, um zu verhindern, dass seriöse E-Mails abgefangen bzw. nicht versendet werden.

Kein Einzelfall

Wir selbst hatten erst im Dezember privat eine Menge Ärger mit einer offenbar versehentlich als Spam ausgefilterten Nachricht. Ein Reiseunternehmen hatte nach bezahlter Rechnung den Reisevertrag gekündigt, aber das Geld nicht rückerstattet. Die Zahlungsaufforderung per E-Mail verschluckten die iCloud-Server konsequent. Die Mail wurde zwar als versendet angezeigt, kam aber nie beim Empfänger (und uns in Kopie) an. Über E-Mail-Konten von anderen Anbietern ließ sich der Text dagegen problemlos versenden, andere iCloud-Nutzer, denen wir diesen Text übermittelt hatten, konnten diesen jedoch ebenfalls nicht erfolgreich über ihre Apple-Konten verschicken.

Wir hatten uns damals glücklicherweise als Blindkopie-Empfänger eingetragen, sonst hätten wir nicht einmal bemerkt, dass diese E-Mail nicht zugestellt wurde. Eine sehr heikle Situation, die für extrem viel Ärger sorgen und im schlimmsten Fall auch finanziellen Schaden verursachen kann.

Ein paar Wochen hatten wir das ganze nochmals geprüft, dann machte die Übertragung des Textes dann keinerlei Probleme mehr.

Anbieter müssen sich ihrer Verantwortung bewusst sein

Die Tatsache, dass Apple hier wohl nicht zensiert, sondern „nur“ filtert, macht den daraus resultierenden Ärger nicht besser. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Anbieter sich ihrer Verantwortung bewusst sind, und ihre Systeme diesbezüglich entsprechend pflegen.

Als Anwender haben wir hier eine hilfreiche Lektion in Sachen Internetkommunikation erhalten. Zunächst wisst ihr, dass wenn euch in Zukunft jemand erzählt, er hätte etwas per E-Mail geschickt, euer Gegenüber auch wenn nie etwas ankam vielleicht doch Recht besitzt. Darüber hinaus solltet ihr euch angewöhnen, wichtige Dinge stets in Blindkopie an euch selbst zu senden. Nur so lässt sich überprüfen, ob die Nachricht am Ende tatsächlich auch die Server eures Mail-Anbieters verlassen hat.

Diskussion 95 Kommentare.
Dieser Unterhaltung fehlt Deine Stimme.
  1. Wie jetzt? :D

    Zitat:
    Die eingesetzten Filter müssen stets nachjustiert und überprüft werden, um zu verhindern, dass seriöse E-Mails abgefangen und nicht versendet werden.

    Merlok
    • Ich würde vorschlagen du liest nochmal was du zitiert hast – ganz in Ruhe – und du wirst vielleicht feststellen, dass dies wohl ein etwas apruchsvollerer Satzbau, aber durchaus korrekt formuliert ist…

      DonChaote
    • @ifun
      in der headline schreibt ihr von zensur
      und im artikel korrigiert ihr euch .. es sei nur ein filter
      entscheidet euch ..
      mit solchen plakativen überschriften stellt ihr euch mit bild auf eine stufe

      — G.Dog
      • Mit bild auf eine stufe finde ich etwas hart.

        Bilds headline würde vermutlich eher lauten: apple liest E-Mails und löscht unwillkürlich
        Oder so ähnlich.

        — Fabian
  2. die drehen doch voll ab… langsam kotzt mich Apple nur noch an…

    wenn die schon ne Mail aussortieren weil ihnen der Inhalt nicht passt (was ja eh schon sehr bedenklich ist). dann sollen sie wenigstens den Versender informieren, dass die Mail nicht zugestellt wird!

    bisher hatte ich ja schon diverse Probleme mit Apple… aber diese “allmachtsphantasien” gehen echt zu weit.

    ich denke ich werde mich dann doch mal wieder auf die suche nach nem neuen Betriebssystem für meine Rechner und Handys machen.
    google ist mehr datenkrake, respektiert aber wenigstens den Inhalt meine emails…

    das war ein Tropfen der das Fass nun wirklich überlaufen lässt

    — Sven
    • Lach :))))))

      Natürlich…
      Schmeiß deinen iMacdingens weg und kauf Dir ne Windows Bude.
      Hast Du den Beitrag außer der Schlagzeile überhaupt gelesen???

      — Pascal Kimoon
      • Ja. Zumindest so, dass dies bisher einem Journalisten aufgefallen ist.
        Das macht für mich aber nicht gleich mein Betriebssystem zu Schrott.

        — Pascal Kimoon
      • @Pascal: weißt du denn wieviele deiner Mails vielleicht nicht angekommen sind? Du kriegst ja kein Info. Schon mal darüber nachgedacht? Ich halte Filtern nur dann für sinnvoll, wenn der Absender auch eine Benachrichtigung bekommt, z.b. Als Mail: “Folgende Mail wurde nicht gesendet wegen ….”

        — Mr-Fly
      • da das ganze reproduzierbar ist…

        außerdem ist die Art des Vorfalls unentschuldbar… selbst wenn nur ein geringer Prozentsatz betroffen wäre, hat sich icloud/me.com für wichtige und geschäftliche Mails damit erledigt. und durch den Eingriff hat sich Apple selbst erledigt.

        — Sven
      • Ich benutze bereits von Anfang an meinen eigenen Provider und habe icloud nur weitergeleitet.

        — Mr-Fly
      • Nicht aufregen Kinder…der Sven ist Soziologe. D.h er trollt hier nur herum, um euer Verhalten zu analysieren :P Wobei er mit Selbstreflektion nicht wirklich was anfangen kann allem Anschein nach. Und wenn er wirklich Soziologie studiert hat, dann sitzt er eh vor seinem Röhrenbildschirm im Strickpulli und tippt seine SMS in ein Nokia 1210…also viel Wind um nix..

        — Weiland
      • Aber der Sven hat Recht im Bezug auf eine Mitteilung seitens Apple, dass eine Mail den Server aufgrund von xxx nicht verlassen hat !

        — CTH
      • filtert sie evtl in einem spamordner… aber löscht sie nicht kommentarlos kleiner Benjamin

        — Sven
      • Du verwechselst Spam-Filter mit Zensur. Ist aber auch wirklich nicht einfach, diese Thematik.

        — Lumia 920
      • Und du solltest nochmal nachdenken, es handelt sich hier um einen Filter, der schützen soll, aber sein Ziel verfehlt.

        — CTH
  3. Das ist für mich ein riesen Fail, mehr als jedes angebliche Antennagate, Scuffgate oder sonstiges.
    Gerade bei seinem Emailanbieter verlässt man sich auf einwandfreie Funktion und wenn ein Filter falsch eingestellt ist oder nicht überprüft wird, ein absolutes NoGo.

    — LordLord
    • Yeah Googlemail rockt. Die schauen wenigstens nicht nur nach Spam in deine Mails, sondern auch, um zu sehen, wie sie dir am besten Werbung passend zu deinen Mails schicken können.

      — Cromax
      • Auch mit AdBlock liest google all deine Mails! Aber das hier Mails nicht zugestellt werden ist ganz großer Mist, da muss Apple dringend nachbessern!
        ifun: Euer Kommentarsystem schluckt teilweise auch Kommentare ohne einen zu informieren wie und warum der Kommentar nicht zugelassen wurde…

        — O_o
      • Auch mit AdBlock liest google all deine Mails! Aber das hier Mails nicht zugestellt werden ist ganz großer Mist, da muss Apple dringend nachbessern!
        Euer Kommentarsystem schluckt teilweise auch Kommentare ohne einen zu informieren wie und warum der Kommentar nicht zugelassen wurde…

        — O_o
      • Ich habe seit zwei Jahren auch ein Google Konto. Ich bekomme dort nicht mehr und auch nicht weniger Werbung wie bei meinem Apple Mailkonto. Deine Aussage ist meiner Meinung daher ziemlicher Blödsinn!

        — Bernd Winki
      • PS: Den Kommentar oben musste ich z.B. 3x posten, weil i f u n als Wort scheinbar im Kommentar nicht zugelassen ist.

        — O_o
      • ich kann besser mit Werbung leben, als mit einem Konzern, der meint den Inhalt meiner Mail überprüfen zu müssen…

        Hey, ich bin Soziologe… die Hälfte meiner Anhänge beinhaltet Wörter, die sich nur im Zusammenhang erschließen und nicht als “Wortkette”.
        Wenn solche wissenschaftlichen Arbeiten im Nirwana verschwinden habe ich ein Problem.

        Es kann nicht sein, dass eine Firma unter dem Vorwand der “Spam-Filterung” das Briefgeheimnis außer kraft setzt.

        Hier hat Apple eine Grenze überschritten… und wie schon einer meiner Vorredner sagte: scuffgate, Antennagate… usw. sind nichts dagegen.
        Ich hoffe, dass hier die Politik aktiv wird.

        Bei einer “Nichtauslieferung an dem Empfänger” will und muss ich darüber informiert werden. Und ich will auch wissen warum!

        — Sven
      • @Bernd: Es geht hier nicht um Spammails. google liest wirklich all deine Mails um ein genaueres Profil über dich zu erstellen. Das geben die auch selbst zu.

        — O_o
      • @O_o: macht apple doch auch ;)
        Ich bleibe bei Apple aber nicht bei deren mailservice…
        “…Apple behält sich jedoch das Recht vor, jederzeit zu überprüfen, ob Inhalte angemessen sind und mit dieser Vereinbarung übereinstimmen, und kann ohne vorherige Ankündigung und in seinem alleinigen Ermessen Inhalte jederzeit vorab sichten, verschieben, ablehnen, modifizieren und/oder entfernen, wenn diese Inhalte diese Vereinbarung verletzen oder in sonstiger Weise anstößig sind…” (Siehe Nutzungsbedingungen für iCloud, Absatz “Entfernen von Inhalten” von Apple)

        — kleiner Pirat
      • Hups das “Ich bleibe bei Apple aber nicht bei deren mailservice…” gehört hier net rein, das sollte eigentlich weiter unten stehen, jedoch werden meine Kommentare hier ja andauernd geblockt ;)

        — kleiner Pirat
      • Echt witzig wie manche Trolls jetzt wieder aus den Löchern kriechen um auf Apple zu schimpfen und google hochleben lassen aber die Problematik garnicht verstanden haben. :D

        Es handelt sich, wie in der News ausführlich beschrieben, um einen technische Fehleinstellung (Konfiguration) eines SPAM Filters. Dies könnte, theoretisch, jeden Mail Anbieter betreffen aber weill’s halt Apple war gibt’s mal wieder Apple bashing oder auf deutsch Apfelmus…

        — Fuffzich
      • Fuffzich, du bist der einzige der hier nichts verstanden hat… da steht NICHTS von einer fehleinstellung… das hat das Team auf ihre rechnungs-mail bezogen.
        was aber klar da steht: Apple behält sich das recht der Löschung bei bestimmten wortkombinationen vor. das hat nichts mit einer fehleinstellung zu tun.
        der einzige Mensch der mir vorschreiben kann, welche wortkombinationen ich verwende, dass bin ICH.
        und nun solltest du mal darüber nachdenken, wer hier der Troll ist.

        — Sven
      • r0fl Sven komm mal runter du Troll :D

        Ich glaube du solltest die News noch einmal (in deinem fall empfehle ich doch besser 3x) lesen.
        Besonders den Teil NACH, “Apple nimmt sich im iCloud kleingedruckten das Recht, bestimmte Emails abzulehnen, sogar ausdrücklich heraus.”

        ;)

        — Fuffzich
      • fuffzich: ich glaube DU SOLLTEST NOCH MIDESTENS 3 MAL lesen. da steht nichts von einer fehlfunktion bezg. der wortverkettung!
        alter, wie lernresistent kann man sein?
        “barely legal teens” ist keine Fehlfunktion und das steht da auch nirgends… und wenn ich in einer Mail von gerade volljährig gewordenen schreiben will… auch auf englisch, weil und dazu ne pdf angehängt habe, dann hat Apple das gefälligst zu senden oder mir zu sagen das sie es nicht senden. ich kann nicht Raten, was Apple für anstößig hält und was nicht!

        und du solltest jetzt mal die 6 klasse besuchen gehen und dich mit Absätzen und textanalyse beschäftigen, bevor du hier so rumprollst, dass es nur Apple-bashing ist. es gibt auch Leute, die Emails nicht nur zum Spaß einsetzen!

        — Sven
      • und du solltest auch unterscheiden lernen, was eine Mutmaßung eines blockredakteurs ist und was ein reproduzierbares Problem ist…

        denn eine Mutmaßung ist mir egal. ein Problem nicht.

        — Sven
      • Naja Sven, hast Du denn das Problem reproduzieren können?
        Ich nicht!

        — Pascal Kimoon
  4. Ih setz mich seit Jahren bei allen Mails BCC… Zumindest wenn der Inhalt beruflich oder vertragsrechtlicher Natur ist…

    — Ich bin gespannt
  5. Vielleicht sollte man erstmal schauen, ob dies ein Einzel”fail” ist.
    Immer wieder amüsant, zu sehen, wie sich hier Menschen ereifern, die einen solchen Fehler jetzt zum ersten Mal in der Schlagzeile gelesen haben und zurück zum geliebten Windows rennen wollen.
    Ich kann das beim besten Willen nicht nachvollziehen.

    — Pascal Kimoon
    • Lass sie doch alle gehen. Desto mehr vom Mac weggehen desto weniger attraktiv wird es für Hacker ;)
      Nach wie vor also keine Viren, Trojaner etc. pp
      Chill doch mal und lass sie in ihr unglück rennen ;)

      — Wim_TheRun
      • Mir ist es lieber mit so einem Filter zu leben als die Mails meiner Kinder überprüfen zu müssen um sicher zu gehen das sie keine Pornografischen Mail bekommen! Es gibt leider genug Drecksäcke die solche Werbung verschicken! Wenn ich sicher sein will ob ne Mail versendet wurde,werde ich halt in Zukunft BCC verwenden!
        Und wenn Apple sich seiner Verantwortung bewußt ist und den Filter regelmäßig nachjustiert dann bin ich zufrieden !
        Da es sich hier um einen Spam Filter handelt und es jeden Tag zu Mio Mails gibt die versendet werden, kann Apple eh nicht jede Mail lesen! Und dann noch das wichtigste: wenn Apple jedem Spam Versender schreibt das die Mail nicht versendet wurde, dann würden sie ja Quasie die Angeschriebenen Mail Adressen bestätigen! Und wenn SPAM Versender erstmal ne Mail Adresse bestätigt bekommen, wird diese Adresse um ein Vielfaches Wertvoller. Und dann geht’s erst richtig los mit Spam!
        Ich habe früher mal idiotischerweise an einem Gewinnspiel teilgenommen und meine Mail Adresse angegeben,nach den ersten Spam habe ich fleißig diese sogenannten News Letter “abbestellt” und damit meine Adresse bestätigt! Nach vier Wochen mußte ich mir ne neue Adresse einrichten da ich pro einer normalen Mail ca 50 Spams am Tag bekam!
        Wie gesagt wenn ich ab jetzt sicher sein will das meine Mail auch raus geht benutze ich halt nun BCC!
        Und mein Postfach bleibt übersichtlich! Ich finde es nicht so schlimm! Der Vorteil dieses Filters überwiegt den Nachteil!

        — Red Cross
  6. Irgendwie hab ich verstanden das alle webanbieter dies so machen ob google Web Apple gmx usw aber finde auch die sollten die Funktion abschalten so hatt dann jeder was zu lesen statt 10 Mails am Tag 500 :D

    Gruß

    — Sandi
      • Google durchsucht und filter auch deine Mails. Ist mal groß druch die Medien gegangen.
        Und mithilfe des Mailinhaltes wird auch ein Personenprofil von diur erstellt, unter anderem für Werbung.

        — Benjamin
      • @kleiner Pirat:
        Wenn dir z. B. eine Ische ne Mail schreibt (“Letzte Nacht war ok, aber dein Penis ist viel zu klein”) hast du bei Google dann sicherlich ne Werbung für XXS Kondome.

        — Benjamin
      • @Benjamin: das wäre mir lieber als wenn die Mail durch Apple verändert wird oder erst gar nicht zugestellt wird, lies dir doch bitte meinen Kommentar mit dem Auszug der Nutzungsbedinungen von Apple durch :)
        Außerdem erhalte ich lieber Werbung die mich interessiert als Werbung die mich überhaupt nicht anspricht.

        — kleiner Pirat
      • Also bei gmail bekommst du nicht mehr und auch nicht weniger Spam als bei Apple. Das Problem, welches die meisten scheinbar nicht verstanden haben, ist, dass der Absender in dem Glauben gelassen wird, dass die Mail versandt wurde. Google verschiebt sie halt in den Spamfolder (den man öfter auch mal überfliegen sollte), aber Apple sendet sie überhaupt nicht – und das finde ich schon bedenklich.
        p.s. Ist natürlich nicht annähernd ein Grund zu Windows zu wechseln – da gibt es ganz andere Probleme.

        — Atze Bollmann
  7. Vielleicht sollte ifun nicht eine solche Überschrift machen, wenn es eigentlich um einen Artikel eines bekannten Kolumnisten aus dem Silicon Valley geht. Cringeley schreibt gute Bücher und macht nette Dokumentarfilme, aber es sind eben meist Kommentare oder Anekdoten. Daher auch sein Ende des Artikels: “But I’d like to hear from you out there in Cringeville. What do you think? Are we missing something obvious? Or is Apple really playing porn cop on its customers — even for things that aren’t porn? ”
    Übrigens der Artikel ist aus dem November 2012, also nicht gerade aktuell !
    Bitte schreibt doch nicht einfach ungeprüft Nachrichten bei “Cult of Mac” ab, die das Thema gestern nochmal ausgegraben haben, und seltsamerweise ihr jetzt auch. Danke!
    Eure Gedanken zu SPAM usw. im Artikel sind ja gut, aber doch bitte nicht eine so reißerische Überschrift. Zensur ist was ganz anderes.

    Lest doch diesen Artikel dazu:
    http://readwrite.com/2013/02/2.....rty-emails

    Bin mal gespannt ob diese durchs Dorf getriebene Sau auch noch bei Heise und SPON ankommt.

    — Klatuu
    • Bitte lest obigen Artikel von readwrite.com.
      Damit ist alles gesagt.
      Der Author hat selbst die schlimmsten Worte und Kombinationen gesendet. Alles ohne Probleme (vermutlich hat die Polizei ihn schon geschanppt wegen seiner rüden Mails).

      Alles halb so wild.

      — Mickey Mouse
  8. Mhh, hier schreibt ihr aber sehr im Sinne von Apple.
    “…Apple nimmt sich im iCloud-Kleingedruckten das Recht, bestimmte E-Mails ohne Begründung abzulehnen, sogar ausdrücklich heraus.” (Siehe i F u n Bericht) ist aber nicht mit den Nutzungsbedingungen von Apple vergleichbar, dort wird, wie man an diesem Zitat hier sieht:
    “…Apple behält sich jedoch das Recht vor, jederzeit zu überprüfen, ob Inhalte angemessen sind und mit dieser Vereinbarung übereinstimmen, und kann ohne vorherige Ankündigung und in seinem alleinigen Ermessen Inhalte jederzeit vorab sichten, verschieben, ablehnen, modifizieren und/oder entfernen, wenn diese Inhalte diese Vereinbarung verletzen oder in sonstiger Weise anstößig sind…” (Siehe Nutzungsbedingungen für iCloud, Absatz “Entfernen von Inhalten” von Apple) doch etwas stärker in den Emailverkehr des Users eingegriffen als es selbst bei google der fall wäre.
    Deshalb nutze ich die @icloud auch nur für irgend welche Anmeldungen, von denen ich eh nur noch SPAM erhalten würde.
    Für wichtige oder “nur” private Mails bleibe ich weiterhin bei meiner GMX Mail :)
    Gruß
    der kleine Pirat
    Danke @O_o für den Tipp :D

    — kleiner Pirat
    • Hast du das Kleingedruckte bei Google überhaupt schon mal gelesen? Fakt ist – beides sind US-amerikanische Firmen. D.h im Klartext sind sie von Gesetz wegen schon dazu verpflichtet bestimmte Wortkombinationen weiter zu leiten, zu löschen, oder sonst irgendetwas dergleichen zu tun.
      Meiner Meinung nach nimmt sich Google und jeder andere US Mailer das gleiche Recht (bzw Pflicht) heraus, nur daß der Apfel das einfach für jeden nachlesbar in seine Bedingungen schreibt.

      — Weiland
      • Bei google gibt es keine “Dienst abhängige Nutzungsbedinungen” mehr, sondern nur eine allgemeine Nutzungsbedingung.
        Fakt ist jedoch, dass Google Mails nicht von selbst löscht oder ändert, sondern sie einfach in den Spam Ordner schiebt. (Schon allein das ist ein großer Vorteil gegenüber dem Apple schrott.

        — kleiner Pirat
      • @kleiner Pirat: Wieso ist Apple Schrott? Das verstehe ich nicht. Kannst Du das mal verständlich herleiten?

        — Mac-Harry.de
  9. Liebe iFun-Redaktion,

    man muss von Euch erwarten, dass Druck aufgebaut wird. Apple muss merken, dass dem Unternehmen an dieser Stelle Schaden entstehen kann. Nach diesen Neuigkeiten wäre es für mich schlichtweg nicht mehr möglich, iCloud für wichtige und seriöse E-Mail-Kommunikation zu nutzen.

    Ich finde ihr geht nicht selten zu gnädig mit dem Apple-Konzern um. Es häufen sich unangenehme Fälle und Apple wird am Ende so einiges auf die Füße fallen. Das scheint schon heute sicher!

    — derdurden
  10. So wirkungsvoll ist der SPAM-Filter dann nun wieder auch nicht.

    In letzter Zeit häufen sich bei mir leider die Spams, bei denen ich aus dem Ausland Möbel und ähnlichen Prüll kaufen soll …. :-(

    — M.W.
  11. Wer professionell mit E-Mails arbeitet, macht dies so oder so entweder über eine eigene Domäne oder die seiner Firma.
    Was bringt ein E-Mail-Konto, wenn man es nur alle 10 Minuten abrufen kann? Generell liegt die Priorität der freien Konten sehr weit unten.

    — DrNerd
  12. Leute… an der Geschichte ist nicht viel dran, der genannte Fall lag an nem falsch eingestellten Spam-Filter… wurde mittlerweile von dem Filmemacher zugegeben. Link zur Meldung müsst ma raussuchen.

    — Tut nichts zur Sache
    • Lies doch bitte mal den kompletten Artikel. Genau aus diesem Grund steht oben “E-Mail-Zensur” in Anführungszeichen und wird ausführlich erklärt, dass es aller Wahrscheinlichkeit nach keine bewusste Zensur, sondern ein falsch eingesteller Spam-Filter war. Allerdings auf Apple-Seite.

      Es ist echt schwierig. Den einen bashen wir jetzt wieder Apple zu sehr, die anderen sagen wir verteidigen Apple zu offensichtlich – eigentlich geht es nur darum darauf hinzuweisen, dass so etwas passieren kann, und zwar bei jedem Mail-Anbieter.

      — chris
      • Der Bericht ist jedoch viel zu “reißerisch” aufgemacht und liefert so angeblich “Futter” für die Apple-Basher.

        — Tut nichts zur Sache
      • Ich finde solche Infos wichtig! Und wenn die Überschrift ziemlich ” reißerisch ” aufgesetzt wird, so lesen ihn (den Bericht) viel mehr der Leser als wenn die Überschrift zu nichtsagend wäre!
        So lebt die Boulevardpresse bzw die Klatschpresse sehr gut davon! Es liegt nun mal in der Natur des Menschen das er bei solch Aufmachungen neugierig wird! Ähnliches sieht man doch bei jedem Unfall, je schwerer der Unfall ist je langsamer fahren die Gaffer!
        Hier auf den Ifun Seiten geht es neben Infos eben auch um Klicks! Je mehr hier lesen je besser wird die Vorraussetzung um an schnellen und aktuellen Infos und Testmaterial ran zu kommen!
        Eine hohe Reichweite gibt dem Redakteuren nunmal auch einen gewissen Einfluß und eine gewisse Macht!
        Eine Seite die nur von ein paar Hundert Lesern angeklickt wird, wird mit Sicherheit keine schnelle Reaktion großer Firmen wie zB Telekom oder Vodafone oder anderen. Ebenso verhält es sich mit vorab Versionen von Zubehör und Apps zum Testen!
        So läuft nun mal das alltägliche Spiel der Medien!

        — Red Cross
  13. Deswegen ruft man Leute auch an,da ist mit 99% sicherheit klar,das man weiß das man die Zieperson ereicht,und seine Nachricht übermitteln kann.

    — Klaus
  14. “Allerdings dürfte hier weniger ein virtueller Zensor, sondern ein fehlkonfigurierter Spamfilter für die Nichtzustellung verantwortlich sein.”
    WOZU DANN DER GANZE ARTIKEL??????

    — Benjamin
  15. Nicht das mich das ganze wundern würde. Deswegen setze ich bei allen Mails auf Drittanbieter. Bis letzte Woche gmx, da die es aber geschafft haben ne Woche alle meine ausgehenden Mails nicht zu senden bin ich auf meine guten 10 Jahre alten t-Online Account zurückgekehrt.
    Ich denke auch ne zeitnahe Benachrichtigung das die Mail nicht gesendet werden konnte, am besten mit Grund, muss drinn sein…

    — MasterS2301
  16. Apple” filtert” nicht, dann würde diese Mail nämlich im Spam-Ordner landen und wäre auffindbar.

    Apple zensiert, sie nehmen sich das Recht der Löschung heraus.

    Das Lesen und Vernichten privater Nachrichten verstößt gegen das Grundgesetz (Brief- und Fernmeldegeheimis) und stellt eine STRAFTAT dar.

    Diese Recht auf Postbeschlagnahme haben nur Richter in Strafverfahren.

    Egal was da in den AGBs steht, Apple begeht eine Straftat und die AGBs sind diesbezüglich rechtswidrig und nichtig.

    Blue
  17. Hab ich das richtig verstanden? Die filtern Spam beim Absender? Wow. Da ist nix schön zu reden. Das sollte nicht passieren.

    — Blühmschen
  18. Selbst Schuld wer seine Daten in die Apple Cloud gibt, möchte nicht wissen was die damit alles veranstalten …

    — Mado
  19. sehr lollig das ganze. es gibt also wirklich noch leute die daten im netz versenden und glauben es wird nichts “mitgelesen” bzw. “protokolliert”??? Das Wunder INTERNET fängt mit ne IP Adresse an und endet in der vollständigen Kontrolle der Internetanbieter, der Mailanbieter, der Browseranbieter und und und…! Mochmal: nix und niemand ist anonym – die illegal-bekannten Wege mal ausgelassen um seine Spuren im Netz zu verschleiern!

    Das macht Google genauso wie Apple und GMX und MSN und und und… ALLE!!!!

    m(

    — Don_Pablo
    • Es geht nicht darum ob jemand mitließt oder nicht.
      Es geht darum das Mails einfach gelöscht werden (wofür gibt es sonnst den SPAM Ordner?!?!?!)
      Bzw. Das sich eine Firma sogar das recht raus nimmt, meine Mails ggf. zu ändern!

      — kleiner Pirat
  20. Das ist mir schon damals (iOS 5) bei iMessage aufgefallen. Allerdings wird anscheinend nur die Betreffzeile zensiert, ich habe das dann mit verschiedenen Wörtern getestet (z.B. Sex). Wenn die Wörter nicht in der Betreffzeile stehen kommt die Nachricht beim Empfänger an. Habe anschließend die Betreffzeile deaktiviert.

    — Jannis
  21. Ich glaube ich nehme das jetzt mal als Grund meinen Mailverkehr komplett auf meinen eigene Domain / Webspace zu verlagern.

    — Habakuck
      • Naja, wozu hat man 50GB Webspace und die Möglichkeit einen beliebigen Webclient aufzuspielen. Exchange geht ja eh nicht bei Apple, dann kann ich auch meinen eigenen Imap Server nehmen.

        — Habakuck
  22. Wenn ich “barely legal teens” in ne iCloud Email schreibe, kommt die beim Empfänger an. Oder handelt es sich hier nur um den Anhang?

    Wenn es dabei um PDFs geht heißt das Zauberwort “Kennwortverschlüsseln”. Sollte bei Dokumenten per Email Standard sein!

    — Jenson
  23. Was mich auch nervt ist die mobile “Erreichbarkeit” vom iCloud E-Mails: ist ein Anhang einer Mail mal ca. 1 MB groß dann lässt diese sich oft nicht im GSM-Netz laden – stattdessen lädt sie mehrmals von neu, um dann irgendwann erfolglos abzubrechen. Wenn ich die gleiche Mail dann über GMX geschickt bekomme klappt es (dauert natürlich länger z. B. wg. EDGE-Netz). Oder bin ich der Einzige bei dem das passiert?

    — Zeroschd
  24. Google macht das gleiche… Hallo was habt ihr denn erwartet, Zitat:

    “…Wir behalten uns das Recht vor, Inhalte auf ihre Rechtswidrigkeit oder auf die Verletzung von Richtlinien hin zu prüfen. Wir können Inhalte entfernen oder deren Darstellung ablehnen, wenn wir berechtigterweise davon ausgehen können, dass sie gegen unsere Richtlinien oder geltendes Recht verstoßen…”

    — Nelson
  25. Habe in ja noch nie gehört, dass ein Emailambieter ausgehende Mails filtert und bei Nichtgefallen zurück hält. Euer Hinweis – Zitat: “Darüber hinaus solltet ihr euch angewöhnen, wichtige Dinge stets in Blindkopie an euch selbst zu senden. Nur so lässt sich überprüfen, ob die Nachricht am Ende tatsächlich auch die Server eures Mail-Anbieters verlassen hat.”

    ist nur bedingt richtig. Setze ich die Absenderadresse in BCC verlässt die Mail niemals den Server! Egal ob gefiltert oder nicht! Bei Apple mag man damit die Zustellung prüfen können, bei anderen Anbietern eventuell nicht. Je nachdem, wie die Filter aufgebaut sind.

    — Kaputti
  26. Ich habe mir eben eine Mail von meinem iCloud Account an meine GMX Adresse gesendet, deren Betreffzeile die Worte barely legal teens enthielt. Eine Minute später war sie da. Ich kann mich also erst mal nicht beschweren.

    — Andreas
  27. Faktenlage:

    1. Email ist unverschlüsselte Kommunikation und kann von jedem im Netz gelesen werden
    2. Apple bietet kein VPN an. Anwender wissen, dass Emails unverschlüsselt versendet werden
    3. Für geschäftliche Kommunikation verwendet niemand iCloud, weil dies bekannt ist

    Wieso regt ihr Euch eigentlich auf? Kein Mensch liest Eure Emails bei Apple. Das ist ein automatisierter Filter und wie es der Zufall will handelte es sich um Content, der offenbar an Apples Richtlinien aneckt. Ist es eigentlich so schlimm, dass der App Store kein Pornostore ist? ist es schlimm, dass Apple diese Richtlinien hat?

    Apple ist einer von tausenden Anbietern unterschiedlicher Cloud-Services. Wer mit Apple nicht zufrieden ist, kann sich ein anderes Angebot aussuchen, es sei denn, er findet die Services von Apple ziemlich pfiffig. Ansonsten: Tschüss. Apple ist kein Zwang. Es ist ein Angebot um Markt und wem’s nicht gefällt, der kann aussteigen.

    — Mac-Harry.de
  28. Tja, kein Ergebnis bei mir. ich habe es auch mit heftigen Wörtern ausprobiert und der Service arbeitet einwandfrei. Trendanalysen beinhalten ja auch die Analyse, ob ein Absender an viele Adressaten ein und dieselbe Email versendet oder ähnliche Emails, damit sie als Spam identifiziert wird und wie hoch ist die kritische Größe? 100 Emails? Und wieso schnappt die Falle bei einer einzigen Email mit einem Adressaten zu? Finde ich komisch. Hat jemand Erklärungsansätze?

    — Mac-Harry.de
  29. Unglaublich. Eben noch das Email wo Steve Jobs den Palm-CEO wie eine Drecksau unter Druck setzt, und jetzt das. Seit heute ist Apple für mich gestorben.

    — Ro

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