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Umweltschutz: Apple wieder bei EPEAT gelistet – Greenpeace bewertet Apple Umweltanstrengungen neu

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35 Kommentare 35

Heute hü und morgen hot. Letzte Woche hat Apple sich hochoffiziell aus der Umweltinitiative EPEAT zurückgezogen, jetzt wurde die Entscheidung wieder zurück genommen. In einem offenen Brief gesteht Apple ein, dass der Ausstieg ein falsche Entscheidung gewesen sei und man aus diesem Grund wieder alle in Frage kommenden Apple-Produkte bei EPEAT gelistet habe.

Bei Apples Ausstieg war darüber spekuliert worden, dass insbesondere das neue Retina-MacBook aufgrund des durch den fest verbauten Akku erschwerten Recyclings Probleme bei der Zertifizierung haben könne. Dies ist offenbar aber nicht der Fall, den ergänzend zu allen zuvor bereits aufgeführten Apple-Produkten ist nun auch das neue Notebook in der EPEAT-Datenbank vorhanden und hat die Prüfung mit 21 von 27 Punkten positiv bestanden.

Es ist durchaus wahrscheinlich, dass die Revision der Entscheidung stark dadurch beeinflusst wurde, dass öffentliche Einrichtung in den USA bei Neuanschaffungen auf das EPEAT-Rating achten. Die Stadt San Francisco hatte nach Apples Rückzug bekannt gegeben, dass sie aufgrund der internen Vorgaben so bis auf weiteres keine Apple-Produkte mehr anschaffen könne.

Greenpeace veröffentlicht Clean Energy Road Map

Passend zum Thema hat Greenpeace aktuell eine „Clean Energy Road Map“ für Apple veröffentlicht. Das umfangreiche PDF beinhaltet eine Neubewertung Apples aufgrund der in letzter Zeit vorgenommenen umweltpolitischen Anstrengungen des Unternehmens, insbesondere im Zusammenhang mit der Technik rund um die iCloud. Der erkennbare Trend ist positiv, dennoch gibt Greenpeace Apple noch einige Aufgaben mit auf den Weg und erstellt eine Liste mit den relevanten nächsten Schritten hin zu einer sauberen und zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien betriebenen iCloud.

Samstag, 14. Jul 2012, 11:46 Uhr — Chris
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  • Epeat: Bitte Apple, kommt zurück! Ihr seid die beste Werbung! Wir bewerten auch eure neuen Produkte wieder ausgezeichnet!

    Apple: ok

    • Glaube kaum, das war wohl definitiv der öffentliche Druck!

      • Apple lässt sich von niemanden Druck machen… Eher andersrum xD

      • Genau. In dem Fall ist Apple hier die Schlampe. Die und Druck – wenn die keine Hardware mehr an „öffentliche Einrichtungen“ verkaufen dürfen, kriechen auch die…

      • Was hier einige Fanboys von sich geben, ist wirklich absurd. Ich mag zwar Apple Produkte aber das soll einen nicht blenden und jedes Verhalten der Company rechtfertigen.

    • Vermutlich wollte Apple einer schlechten umweltbilanztechnischen Bewertung des neuen Retina-MacBooks zuvorkommen, war dann wohl ob der 21 Punkte selbst überrascht und ist geblieben, weil sie das Teil so wenigstens Behörden aufschwatzen können, die Nachteile wie extrem laute 3,5 Sone, bescheidener Blickwinkel und grottenschlechte Akkulaufzeit (7h beworben, 3,75h erreicht) und die typische Mickrigkeit bei den Erweiterungsmöglichkeiten nicht stören, weil die Teile als Alibigeräte eh keiner nutzt.

      • Also bei mit hält der Akku 5-6 Stunden im normalen betrieb bei voller Helligkeit, der Blickwinkel ist deutlich besser als bei meinem vorigen Pro Early 2011 und den Lüfter habe ich noch nicht einmal gehört. Selbst wenn ich auf ner Flashintensiven Webseite bin geht der Lüfter nicht an. Da war mein vorigen MBP schon bei 4500 Umdrehungen.

      • Und ich nutze meins nicht als Alibigerät – was auch immer das sein soll – sondern sehr intensiv in der Software-Entwicklung. Und so schnell hat noch keiner meiner Rechner irgendwas kompilliert.
        Und mehr Schnittstellen braucht kein Mensch an einem Notebook. Wozu auch?! Ich habe ein Thunderbolt Display dran, wenn ich Zuhause bin und da sind alle Geräte dran die man so braucht. Alles über einen Stecker. Und im Büro hab ich einen externen Bildschirm via HDMI, ne Tastatur und ein Trackpad via Bluetooth und ne Platte via USB 3.0 dran.

    • von was träumst Du nachts?? Eher auf Druck der Verwaltungen, Behörden…

    • Willst du jetzt unglaublich viel scheiße sehen dann lesen sie jetzt weiter! Alles hochgradige Analysten und Profis mit Hardcore intern Quellen und wissen !

  • Na wehnigstens haben die ohne grossen Affentanz sich zu diesem Schritt entschlossen.

  • Sehr gut! Obwohl es nur die USA betrifft und den Endkunden egal sein kann, hat mich Apples Entscheidung trotzdem gestört.

    • Soso, das betrifft also nur die USA. Und wo werden deine iDevices nach ihrem Ableben entsorgt?

      • In Afrika – dort werden sie sie aus dem Müll gefischt und verbrannt bis nur noch die Metall-Teile übrig sind. Traurig :-(

      • Die werden garnicht entsorgt :o
        Die kommen auf eBay und werden weiterverscherbelt… ^^

      • Ob Apple die Zertifizierung hat oder nicht ändert nichts an ihrem grad an Umweltfreundlichkeit.

      • So war das nicht gemeint. Dieses Zertifikat gibt es in Europa ja nicht, oder? Darum meinte ich, dass es nur die USA betrifft.

        Und wie Sub schon sagte, hat das Zertifikat nichts mit der Umweltfreundlichkeit zu tun.

  • Nun ja, Greenpaece ist ja mittlerweile auch eine umstrittene Organisation, die auch den Blick auf’s Geld nicht scheuen – um es mal vorsichtig auszudrücken.

    • Wie auf Macrumors zu lesen (Quelle: http://t.co/ZxViAyKa) ist das aufmucken von Greenpeace eher Propaganda als auf irgendwelche Quellen gestützt, Apple selbst gibt an zu 100% erneuerbare Energie zu nutzen und hat nach der ersten Kritik von Greenpeace auch Zahlen veröffentlicht die das belegen, welche aber schön ignoriert werden um sich selbst mehr ins Scheinwerferlicht zu rücken. Gut und schön wenn man sich um die Umwelt sorgt, aber dann bitte auch dort wo es wichtig wäre und nicht dort, wo es bequem ist, weil jeder den Namen kennt.

    • Ja, außerdem hat Greenpeace Apple kritisiert, muss also schon aus diesem Grund als „umstritten“ angesehen werden…

      Mannomannomann…

  • Heißt es nicht eher: Heute hüh und morgen hott!?

  • Die Kommentare sind wirklich nicht mehr nachvollziehbar. Apple hat schlicht eingesehen, dass es ein Fehler war. Aber in den Augen einiger Apple User scheint nicht mal das zu genügen, um einzusehen, das das Aufgeben von Umweltschutzstandards ein Fehler war, weil Apple eben gottgleich fehlerlos ist.

    Man darf auch als Apple User selbständig denken.

    • Du sagst es! Diese charakterlose Fanboys verblüffen einen mit ihren Kommentaren immer wieder!

    • Ich sehe epeat eigentlich auch als ziemlichen Witz an bei der geringen Menge an Firmen die da Partner sind, aber wie bei der News beim Ausstieg: Apple wird/musste sich beugen wenn alle öffentlichen Einrichtungen dann auf Apple Produkte verzichten. Ganz einfach. Und mit Umweltschutz oder eine veränderte Sachlage hat der Ausstieg ja eh nichts zu tun gehabt. Der einzige Unterschied war die nichtmehr Nutzbarkeit in Zukunft bei Behörden, Regierung etc.

  • Redet mit. Seid nett zueinander!

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